A- A A+

31. August: International Overdose Awareness Day (IOAD)

Der Aktionstag wird 2019 mit dem Titel „Überdosierung kann jeden betreffen“ erstmalig in Deutschland bundesweit stattfinden!

Mit einigen Beispielen für Aktionen, die Ihr in Eurer Einrichtung anbieten könnt. (akzept e.V., JES, DAH u.a., 28.07.2019)

http://www.akzept.org/upload19/August31Anschreiben.pdf

„Gesundheit und Überleben gibt es nicht zum Nulltarif“ - Protest-, Aktions- und Trauertag am 21.07.2019 („Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen“)

Schirmherr: Dr. Albrecht Ulmer, Stuttgart, Substitutionsarzt der ersten Stunde und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Mit diesem Thema wollen wir auf die stetige Ausdifferenzierung der Angebote kommunaler Suchthilfe aufmerksam machen, die seit vielen Jahren - ohne eine entsprechende Aufstockung der Mittel - erwartet wird. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Mortler, macht auf dieses Missverhältnis aufmerksam. 

Bundesarbeitsgemeinschaft der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, Bundesverband (Junkies - Ehemalige - Substituierte), DAH   Deutsche AIDS-Hilfe e.V., DGS- Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e.V., akzept e.V.- Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

flyer_gedenktag_2019 200619.pdf

E-Health: Gesundheits-Apps

Elektronische Patientenakte (eGK) - Elektronische Gesundheitsakte (eGA) - Smartphone Apps - Datenschutz und Datensicherheit - Rezept und Gesundheitskarte. (DAH, HIV-report, 1/2019)

https://www.hivreport.de/sites/default/files/documents/2019_01_hivreport_aktuell.pdf

Berlin. Mustervertrag für die Substitutionsbehandlung vorgestellt 

Behandlungsverträge zwischen Substitutionspatient_innen und Substitutionsärzt_innen sind oft mangelhaft, zum Teil bestehen sogar keine Vereinbarungen.

Zu diesem Ergebnis kam eine 2017 vom JES-Bundesverband durchgeführte Befragung von mehr als 800 Substitutionspatient_innen.

Demnach boten die meisten Vertragswerke keine Möglichkeit für individuelle Absprachen. Zudem wurden einige Verträge als überaus diskriminierend empfunden und waren von zweifelhafter Qualität.

Um diesen Missstand zu beheben, hat das Drogenselbsthilfenetzwerk JES gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe (DAH) und anderen Unterstützer_innen einen Musterbehandlungsvertrag erarbeitet. (DAH, 13.06.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/mustervertrag-substitutionsbehandlung-vorgestellt

Arbeitgeber für Respekt gegenüber HIV-positiven Menschen

Deklaration gegen Diskriminierung im Arbeitsleben veröffentlicht. IBM, SAP und viele andere: HIV ist Teil von Diversity

Mehr als 50 namhafte Unternehmen und Organisationen haben heute in Hamburg eine Deklaration gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV im Arbeitsleben unterzeichnet. (Deutsche AIDS-Hilfe, 12.06.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/arbeitgeber-respekt-gegenueber-hiv-positiven-menschen

Deutsche Aidshilfe fordert unabhängige und fachlich versierte Drogenbeauftragte

Die bisherige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, wechselt Anfang Juli ins Europaparlament nach Brüssel. Für die Nachfolge fordert die Deutsche Aidshilfe (DAH) die Besetzung mit einer von der Politik unabhängigen und anerkannten Fachperson.(Deutsche AIDS-Hilfe, 29.05.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/deutsche-aidshilfe-fordert-unabhaengige-fachlich-versierte-drogenbeauftragte

Einsendetest auf HIV- und Geschlechtskrankheiten startet erfolgreich

„S.A.M Mein Heimtest“ verzeichnet hohe Diagnoseraten. Nutzerfreundlichkeit motiviert zum Test 

„S.A.M Mein Heimtest“, gestartet vor einem dreiviertel Jahr, kann mit ersten positiven Ergebnissen aufwarten. Sie zeigen, dass der Einsendetest auf HIV und Geschlechtskrankheiten, gemeinsam entwickelt von der Münchener Aids-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen, genau das tut, was er soll: einfachere und frühere Diagnosen ermöglichen. Die Möglichkeit, zu Hause zu testen, senkt Hemmschwellen und spricht auch bisher nicht erreichte Zielgruppen an. (Deutsche AIDS-Hilfe, 29.05.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/einsendetest-hiv-geschlechtskrankheiten-startet-erfolgreich

DAH - JES. Muster-Behandlungsvertrag Substitution

Eine Befragung von mehr als 800 Substitutionspatient_innen in fast 40 Städten hat deutlich gemacht, dass die Qualität der Behandlungsverträge sehr unterschiedlich ist und vielfach keine Vereinbarungen existieren.

JES als Patientenorganisation hat gemeinsam mit der Deutschen AIDS Hilfe und anderen Unterstützer_innen in den letzten Monaten einen Behandlungsvertrag erarbeitet, der u.a. die Möglichkeit bietet, Behandlungsziele gemeinsam zu formulieren. Darüber hinaus finden Sie im Vertrag Hinweise für die Wahl des Substitutionsmedikaments sowie Hinweise auf die Wahrung des Datenschutzes in Ihren Praxen.

Insgesamt soll der Vertrag den Geist der neuen Richtlinien des Bundes, der Bundesärztekammer sowie des GBA aufgreifen und die Grundlage bieten um Patient_innen vermehrt zu Partner_innen von Entscheidungen zu machen und den aktiven Einbezug zu fördern

Wir haben uns sehr gefreut, dass bereits einige KVen interesse an einem Vorentwurf signalisiert haben.

Der JES Bundesverband sowie die Deutsche AIDS Hilfe würden sich sehr freuen, wenn Sie dazu beitragen den Vertrag nun bekannt zu machen und hierfür u.a. ihre Verbands- und Firmenstrukturen z.B. der DGS sowie der DSÄ nutzen. Es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit, dass Sie sich einige Module bzw. Abschnitte auswählen und diese zu ihren bestehenden Verträgen hinzufügen.

Musterbehandlungsvertrag  Substitution _062019.pdf

Suchtmedizin kann Aids verhindern

Bei Drogenkonsument_innen und Substituierten wird HIV oft zu spät diagnostiziert oder bleibt lange unbehandelt. Ein Leitfaden der Deutschen Aidshilfe unterstützt Ärzt_innen in der täglichen Praxis. 

Suchtmedizinisch tätige Praxen in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Deutschen Aidshilfe. Inhalt: Die Broschüre „HIV früh erkennen und behandeln – Ein Leitfaden für die Suchtmedizin“. Sie soll Ärzt_innen dabei unterstützen, HIV zu thematisieren, einen HIV-Test anzubieten und gegebenenfalls den Therapiebeginn einzuleiten, um schwere Erkrankungen zu vermeiden.

Der Leitfaden ist Teil der Kampagne „Kein Aids für alle – bis 2020!“. Er wurde gemeinsam mit Fachleuten aus Suchtmedizin, HIV-Behandlung, Drogenhilfe und Selbsthilfe entwickelt. (Deutsche AIDS-Hilfe, 16.04.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/suchtmedizin-aids-verhindern

HIV früh erkennen und behandeln - Ein Leitfaden für die Suchtmedizin 

Die Broschüre richtet sich an Suchtmediziner_innen generell und Substitutionsärzt_innen im Besonderen. Sie informiert über die Problematik von späten HIV-Diagnosen und spätem Therapiezugang bei Menschen die intravenös Drogen konsumieren oder substituiert werden. Mit Informationen zu Compliance, Abrechnung von Tests und Gesprächsführung zu heiklen Themen unterstützt die Broschüre bei der Vermeidung von Aidserkrankungen bei Drogenkonsument_innen. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, April 2019)

https://www.aidshilfe.de/shop/pdf/10456

Patientenrechte: DSGVO: Mehr Datenschutz auch für Menschen mit HIV

Schluss mit dem sorglosen Umgang mit gesundheitsbezogenen Daten: Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), seit Mai 2018 in Kraft, stärkt die Persönlichkeitsrechte. Davon profitieren auch Menschen mit HIV. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 25.01.2019)

https://magazin.hiv/2019/01/25/dsgvo-mehr-schutz-fuer-menschen-mit-hiv/

Deutsche AIDS-Hilfe. Kampagnenstart: HIV unter Therapie nicht übertragbar 

Unter dem Motto #wissenverdoppeln startet die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) heute eine neue Kampagne. Die Botschaft: Unter Therapie ist HIV nicht mehr übertragbar.

Nur 10 Prozent der Bevölkerung kennen diese wissenschaftliche Tatsache, ergab eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Kampagne #wissenverdoppeln fordert dazu auf, sich zu informieren und auch anderen davon zu erzählen. Erstes Etappenziel: Die Zahl der Informierten soll sich verdoppeln. Und dann immer wieder – bis alle Bescheid wissen. Die Kampagne wird mit Bundesmitteln gefördert. (DAH, 28.11.2018)

https://www.aidshilfe.de/meldung/kampagnenstart-hiv-therapie-uebertragbar

Deutsche AIDS-Hilfe: Ein Gütesiegel für Praxen ohne Diskriminierung

Deutsche AIDS-Hilfe startet Fortbildungsprogramm "Praxis Vielfalt" für respektvolle und fachgerechte Behandlung von Menschen mit HIV und LSBTIQ*

Im Gesundheitswesen kommt es häufig zu Benachteiligung und Zurückweisung von Menschen mit HIVsowie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*), auch mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.

Das Projekt Praxis Vielfalt der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) fördert ab sofort eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung. Es bietet ein attraktives Fortbildungscurriculum für Ärzt_innen und Praxisteams. Teilnehmende Praxen und Ambulanzen erhalten ein Gütesiegel. Die ersten Plaketten, erworben in der Pilotphase des Projektes, werden heute bei einer Auftaktveranstaltung in Berlin verliehen. (DAH, 20.09.2018)

https://www.aidshilfe.de/meldung/guetesiegel-praxen-ohne-diskriminierung

Gütesiegel PRAXIS VIELFALT - vielfältig gleich behandelt: Noch immer Alltag: Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung

Wer in eine Arztpraxis oder Versorgungseinrichtung kommt, verlässt sich darauf, professionell und ohne Diskriminierung behandelt zu werden. Vor allem Menschen mit HIV brauchen aufgrund ihrer chronischen Infektion eine konstante und kompetente medizinische Versorgung. Immer wieder begegnen ihnen jedoch Unsicherheit, Unwissen, Vorurteile oder gar Zurückweisung durch Ärzt_innen und medizinisches Personal.

Ähnliche Erfahrungen machen LSBTIQ-Patient_innen sowie Menschen vielfältiger kultureller und sprachlicher Hintergründe. Nicht selten kommt es so zu Mehrfachdiskriminierungen z.B. aufgrund der sexuellen Identität und der ethnischen Herkunft, die zu einer unzureichenden medizinischen Betreuung führen kann.

Machen Sie Ihre Praxis zu einem „sicheren Ort für alle“!

Das muss nicht so sein: Mit dem PRAXIS VIELFALT-Gütesiegel können Sie vorangehen und zeigen, dass es anders geht. Die Deutsche AIDS-Hilfe zertifiziert Arztpraxen und Versorgungseinrichtungen, die Menschen mit HIV sowie mit vielfältigen sexuellen, sprachlichen und kulturellen Hintergründen willkommen heißen, ihren Bedürfnissen gerecht werden und eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung sicherstellen.

Das nutzt nicht nur den Patient_innen, deren Versorgung sich verbessert und die eine zusätzliche Orientierung bei Arzt- oder Praxiswahl erhalten. Auch Ihre Einrichtung profitiert, indem Sie nach außen für Vielfalt stehen und zeigen, dass Ihnen vertrauensvolle Kommunikation wichtig ist. Sie erhöhen Ihre Behandlungsqualität, wissen mehr über das Leben Ihrer Patient_innen und können auf deren Bedürfnisse besser eingehen. Wissen und Empathie bilden die Basis eines vertrauensvollen guten Arzt-Patienten-Verhältnisses, die Grundlage einer guten Gesundheitsversorgung für alle Mitwirkenden.

https://www.praxis-vielfalt.de/

Menschen mit HIV werden noch immer diskriminiert

Stuttgart – Auch Jahrzehnte nach Einführung einer effektiven Therapie werden Menschen mit HIV in Deutschland noch immer ausgegrenzt. „Das größte Problem bleibt die Diskriminierung“, sagte Ulf Hentschke-Kristal vom Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe heute in Stuttgart. Dort beginnt morgen Europas größte Konferenz zum Leben mit HIV unter dem Titel „Positive Begegnungen“. (aerzteblatt.de, 22.08.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97328/Menschen-mit-HIV-werden-noch-immer-diskriminiert

Politik. Unterfinanzierte Drogenhilfe kostet Leben

Der Toten gedenken, die Lebenden schützen: Der 21.7. ist der internationale Gedenktag für verstorbene Drogenkonsument_innen / Deutsche AIDS-Hilfe: Gedenken ernst nehmen heißt Handeln

Während die Zahl der Drogentoten in Deutschland seit 2012 erheblich gestiegen ist, hat die Drogenhilfe in deutschen Städten immer weniger Geld zur Verfügung. Das ist die traurige Bilanz zum 21. Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21.7. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 20.07.2018)

https://www.aidshilfe.de/meldung/unterfinanzierte-drogenhilfe-kostet-leben

DAH: Online-Beratung jetzt zweisprachig deutsch-englisch

(DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, Juli 2018)

https://aidshilfe-beratung.de/home.html

Eine moderne Drogenpolitik nützt allen - Eine Handreichung für die Politik 

Inhalt

Einleitung – Gemeinsam das Mögliche möglich machen: Drogenpolitik auf wissenschaftlicher Basis kann viele Menschen vor Abhängigkeit, Gesundheitsschäden und dem Tod bewahren. 

Das Betäubungmittelgesetz auf den Prüfstand: Eine Evaluation und Reform der deutschen Drogengesetzgebung hilft Betroffenen und ermöglicht mehr Kontrolle.

Keine Werbung für Suchtmittel: Gegen die immensen Schäden durch Tabak und Alkohol helfen ein Werbeverbot und Schadensminimierung.

Ein Nasenspray, das Leben rettet: Das Notfallmedikament Naloxon kann die Zahl der Drogentoten senken.

Raum für Sicherheit: Drogenkonsumräume retten Leben, verhindern HIV- und Hepatitis-Infektionen und beruhigen Wohnviertel. 

Prävention gehört hinter Gitter: Zahlreiche HIV- und Hepatitis-Infektionen sowie Rückfälle in Haft 

lassen sich vermeiden.

Sicher durch die Nacht: „Safer Nightlife“ wirkt gegen Todesfälle, Gesundheitsschäden und Sucht.

Barcelona weist den Weg: Katalonien und seine Hauptstadt hatten den Mut zu einer innovativen Drogenpolitik. Der Erfolg gibt ihnen Recht.

Herausgeber: Deutsche AIDS-Hilfe e.V., akzept e.V., JES – Bundesverband e.V., 2018

http://www.akzept.org/uploads0517/MediumDrogenpolitik40SInternet.pdf

Deutsche AIDS-Hilfe: Du bist wegen HIV diskriminiert worden? Nimm’s nicht hin! Wir helfen Dir dabei, Dich zu wehren

Menschen mit HIV erleben auch heute noch Diskriminierung, sei es als Patient_innen im Gesundheitswesen, als Kund_innen von Dienstleistungen, als Arbeitnehmende oder im Privatleben.

Wir wollen dich ermutigen, dich gegen Diskriminierung zu wehren, und haben auf dieser Website wichtige Informationen zum Thema zusammengestellt.

Hier werden Wege beschrieben, wie du selbst gegen Diskriminierung vorgehen kannst. Darüber hinaus werden Ansprechpartner_innen genannt, die dich beraten und unterstützen können. Neben wichtigen Adressen, hilfreichen Broschüren und Links findest du Hinweise zu Schulungen und Veranstaltungen der Deutschen AIDS-Hilfe für Menschen mit HIV. (DAH, Mai 2018)

https://hiv-diskriminierung.de/

HIV.Report - Herausgegeben von der Deutschen AIDS-Hilfe

HIVReport erscheint mehrmals im Jahr und richtet sich an Multiplikator_innen und Fachöffentlichkeit aus dem Themenfeld HIV, Hepatitis und andere sexuell übertragbare Infektionen. Es werden aktuelle Trends dargestellt sowie relevante wissenschaftliche Studien vorgestellt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Prävention von HIV, STIs und Hepatitis

Neue Leitlinien zur Therapie

Relevantes von Fachkongressen

Gesundheitspolitische Themen

http://www.hivreport.de/

Substitutionsbehandlung im Strafvollzug - Ein praktischer Leitfaden

Jörg Pont, Andrej Kastelic, Heino Stöver, Catherine Ritter, Bärbel Knorr

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 2018

https://www.aidshilfe.de/shop/pdf/9443

Richtig filtern!

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung schwerer Gesundheitsschäden beim intravenösen Konsum ist die Wahl des richtigen Filters. Das Filtern hat den Zweck, die für den Druck vorbereitete Lösung von losen Teilchen und Schmutz zu befreien. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 2018)

https://www.aidshilfe.de/shop/pdf/9392

Fentanyl - ein unkalkulierbares Risiko

In dieser Kurzinformation Nr. 13 "Fentanyl - ein unkalkulierbares Risiko" informieren wir über die Substanz Fentanyl, die Risiken des Konsums sowie über Maßnahmen der Schadensminderung. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 2018)

https://www.aidshilfe.de/shop/fentanyl-unkalkulierbares-risiko

Deutsche AIDS-Hilfe: Konsumzubehör

Im Wissen um die Risiken des intravenösen und inhalativen Drogengebrauchs haben sich in den letzten Jahren beeindruckende Entwicklungen im Bereich der Konsumutensilien (Harm Reduction Tools) vollzogen. Im Fokus steht HIV, Hepatitiden und Abszesse aufgrund von Verunreinigungen und falschen Infektionstechniken zu reduzieren.

Insbesondere das Wissen um die leichtere Übertragbarkeit des Hepatitis B und C Virus  hat dazu geführt, dass eine Reihe neuartiger Einwegutensilien eingeführt wurden.

Hiermit werden erstmals Standards zur Vergabe von Konsumutensilien in unterschiedlichen Einrichtungen beschrieben. Darüber hinaus werden Empfehlungen zur Dokumentation, Arbeitssicherheit sowie zur Qualifikation von Mitarbeiter_innen formuliert.

Die Empfehlungen wurden unter Mitwirkung einer bundesweiten Expert_innengruppe, die sich aus Mitarbeiter_innen aus Aids- und Drogenhilfen mit langjährigen Erfahrungen in der Konsumutensilienvergabe zusammensetzte, erarbeitet.

Wir wollen diese Seite nutzen, um über Weiterentwicklung von Konsumzubehör zu informieren und deren Potentiale und Wirkweisen vorzustellen.(DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, März 2018)

https://www.drogenkonsumraum.net/konsumzubeh%C3%B6r

Substitution in Haft - Deine Rechte, Deine Möglichkeiten

In vielen Justizvollzugsanstalten wird nicht bzw. wird nicht ausreichend substituiert. Die Broschüre bietet Informationen für Substituierte, die von Inhaftierung bedroht sind und zeigt Gefangenen, die sich vergeblich um eine Substitution bemühen, welche rechtlichen Schritte möglich sind. (DAH, 2018)

https://www.aidshilfe.de/shop/substitution-haft

SMOKE IT! Folie rauchen - eine Alternative zum Drücken (Video)

Mit diesem Video geht die Deutsche AIDS-Hilfe auf den inhalativen Konsum von Heroin ein. Der Film legt den Fokus auf die geringeren Risiken des inhalativen Konsums im Hinblick auf HIV- und Hepatitis-Infektionen sowie Überdosierungen. Er zeigt die Herstellung eigener Rauch-Röhrchen sowie den Ablauf des Konsumvorgangs. Hinweis: Dieses Schulungsvideo richtet sich an Mitarbeiter_innen in Aids- und Drogenhilfen sowie an Drogenkonsument_innen mit dem Ziel, die Risiken des Drogenkonsums zu reduzieren und das Überleben von Drogenkonsument_innen zu sichern. Der Videofilm ist Teil einer Medienserie zur Prävention von HIV- und Hepatitis-Infektionen durch einen Wechsel der Konsumform. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 19.10.2017, Video, 08:39)
https://www.youtube.com/watch?v=kvBymcfOoTs&t=8s

Datenschutz und patient involvement in der Substitutionsbehandlung - Die Ergebnisse einer Patient_innenbefragung von JES und der Deutschen AIDS-Hilfe

Data protection and patient involvement in opioid substitution treatment – Results of a patient survey conducted by JES and the German AIDS Organization

DIRK SCHÄFFER, MARIA PRIEBE & JES-BUNDESVORSTAND

Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 2017;14:1-7

„Die Ergebnisse dieser Befragung lassen ahnen, dass die Einbeziehung von Patient_innen sowie eine gemeinsame Entscheidungsfindung in der Substitution noch wenig ausgeprägt sind.

http://www.indro-online.de/schaefferpriebe2017.pdf

Mit Respekt zum Ziel: Für eine bessere Substitutionstherapie

In der Substitutionstherapie mangelt es oft an Vertrauen im Arzt-Patient-Verhältnis. Die reformierte Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung könnte für Besserung sorgen

Von Anne Rudelt und Christina Laußmann

Zahlreiche Studien zeigen: Die partnerschaftliche Einbeziehung der Patient_innen in die Behandlung trägt zum Therapieerfolg bei. Die Patient_innen wissen in der Regel gut über ihre Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten Bescheid und können aktiv zum Gelingen der Therapie beitragen.

Dafür ist allerdings entscheidend, dass sie respektvoll behandelt und ernst genommen werden. In der Substitutionstherapie jedoch, der Behandlung von Opiatabhängigen mit Medikamenten wie z. B. Methadon, Morphin oder Buprenorphin, ist das häufig nicht der Fall.

Dies zeigt eine 2016 unter rund 760 Substitutionspatient_innen durchgeführte Umfrage des Drogen-Selbsthilfenetzwerks JES und der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). (magazin.hiv, 02.11.2017)

https://magazin.hiv/2017/11/02/mit-respekt-zum-ziel-fuer-eine-bessere-substitutionstherapie/

Neues Substitutionsrecht 2017 - Was bringt die Reform an Änderungen für Patient*innen?

Nach langer Vorbereitung wurden zum 2. Oktober 2017 die rechtlichen und ärztlich medizinischen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung durch der Gesetzgeber verändert. Sowohl der JES Bundesverband und die Deutsche AIDS-Hilfe als Patient*innenorganisationen als auch der Akzept Bundesverband sowie die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin waren von Beginn in die Beratungen auf Bundesebene eingebunden. Viele Änderungsvorschläge unserer Verbände wurden in die Gesetzestexte sowie die Richtlinien übernommen. Durch die Veränderungen gibt es mehr Rechtssicherheit für Ärzt*innen und die Möglichkeit, Patient*innen individueller zu behandeln. (JES, DAH,akzept e.V., 06.12.2017)

http://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/Patientenrechte-in-der-OST_____-Handreichung_patienten.pdf

Drogenkonsumräume: Standorte und Informationen zu Konsumräumen in Deutschland

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

https://www.drogenkonsumraum.net/