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Substitutions-Richtlinie der Bundesärztekammer: Basis für eine bessere Versorgung

Kunstmann, Wilfried; Specka, Michael; Wodarz, Norbert; Scherbaum, Norbert

Dtsch Arztebl 2019; 116 (18): 880–6

https://www.aerzteblatt.de/archiv/206993

„Prison Health is Public Health“ - SuchtmedizinerInnen und Suchtfachverbände legen 6 Eckpunkte-Papier zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation drogenabhängiger Menschen in Haft vor 

Berlin. Vielen drogenabhängigen Inhaftierten fehlt der Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung - Initiative „Gesundheit in Haft“ benennt Kernprobleme und zeigt Lösungsansätze auf - Moderne Suchtmedizin dient der Überlebenssicherung und der Prävention von HIV und HCV

Mit einem 6 Eckpunkte-Papier „Prison Health is Public Health“ setzt die Initiative „Gesundheit in Haft“ einen dringend nötigen Impuls in Richtung Politik zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung drogenabhängiger Inhaftierter. Das Papier haben engagierte Suchtmediziner, Vertreter von wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Suchtfachverbänden und Patientenorganisationen aus dem Suchthilfesystems unterzeichnet. Ihr Ziel ist es, im Schulterschluss mit der Politik die Verfügbarkeit und Durchführungsbedingungen moderner Suchtmedizin in Haft zu verbessern. Die Initiative wird unterstützt von Sanofi Deutschland. Das Unternehmen unterstützt seit über 15 Jahren Aktivitäten zur Entstigmatisierung Suchtkranker sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Substitutionstherapie. (Initiative „Gesundheit in Haft“, 29.04.2019)

https://www.sanofi.de/de/media-center/pressemitteilungen-archiv/20190429

„Prison Health is Public Health“(1) – 6 Eckpunkte-Papier Haft

(...) Es braucht eine Verbesserung der Gesundheitsbedingungen für drogenabhängige Inhaftierte. Es fehlt uns in Deutschland nicht an klaren medizinischen und rechtlichen Grundsätzen und Gesetzen. 

Und doch wurde dagegen verstoßen, wie der Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) höchstrichterlich in seinem Urteil gegen die Bundesrepublik aus 2016 darlegt. (9,10)

Da der Strafvollzug den Bundesländern untersteht, gibt es entsprechend unterschiedliche Strafvollzugsgesetze, die jedoch alle das Äquivalenzprinzip normieren. Besonders deutlich sind die Unterschiede in der praktischen Umsetzung und Ausgestaltung dieses Rechts auf Gesundheitsversorgung in Haft.

Wir sind AkteurInnen aus Substitutionspraxen, Forschung, wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Suchtfachverbänden, Sozialarbeit und JVAs. Wir alle möchten diese Situation der Inhaftierten verbessern. Mit unseren 6 Eckpunkten setzen wir einen Impuls – wie wir dies schon bei der Novellierung der BtMVV getan haben – mit Fakten, Problembeschreibungen und Verbesserungsvorschlägen. Wir sehen im Verbund politischer Entscheider auf Bundes- und Länderebene mit ExpertInnen des Drogenhilfesystems das Potenzial für effektive und effiziente Lösungen. (Wiesbaden, April 2019, Kontakt:„Initiative Gesundheit in Haft“, Sieglinde Schneider, Koordination, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

6EckpunktePapier_Haft_09042019

Bruchsal. Tagesklinik sucht Hausärzte: Ab Herbst gibt Bruchsaler Ambulanz Methadon aus

Die bis zu 200 Substitutionspatientinnen und –patienten im nördlichen Landkreis Karlsruhe sind seit fast zwei Jahren unversorgt, berichten die Badischen Neuesten Nachrichten. Eine Lösung bahnt sich jetzt zumindest für die Substitutionspatientinnen und –patienten in Bruchsal an: Ab Herbst 2019 sollen in der psychiatrischen Tagesklinik in Bruchsal in einem neuen Anbau 40 bis 50 Patientinnen und Patienten versorgt werden. (Badische Neueste Nachrichten, 11.04.2019)

https://bnn.de/lokales/landkreis-karlsruhe/ab-herbst-gibt-bruchsaler-ambulanz-methadon-aus

Deutschland. Nach zehn Jahren drei weitere Ambulanzen für künstliches Heroin

Berlin – Zehn Jahre nach dem offiziellen Startschuss für den flächendeckenden Einsatz künstlichen Heroins auf Kassenkosten sind bundesweit drei weitere Abgabestellen entstanden. Insgesamt gibt es nun zehn Ambulanzen, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag antwortete. (aerzteblatt.de, 24.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102644/Nach-zehn-Jahren-drei-weitere-Ambulanzen-fuer-kuenstliches-Heroin

Frankfurt/Main. Drogenhilfe in Frankfurt - Drogennotdienst Frankfurt: Von Crack und Heroin loskommen

Im Methadonprogramm des Drogennotdiensts Frankfurt beginnt für fast 80 Menschen in kleinen Schritten ein neues Leben. (Frankfurter Rundschau, 29.04.2019)

https://www.fr.de/frankfurt/bahnhofsviertel-ort904309/crack-heroin-loskommen-12234134.html

Schweiz. Immer mehr Pflegebedürftige bei Heroinabgabe

Die Patienten der Heroinabgabe in Bern werden immer älter - und sie sind zusehends pflegebedürftig. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die Heroingestützte Behandlung KODA publiziert hat. (nau.ch, Schweiz, 10.04.2019)

https://www.nau.ch/ort/bern/immer-mehr-pflegebedurftige-bei-heroinabgabe-65506809

Schätzung der Anzahl von Personen mit einer Opioidabhängigkeit - Estimation of the number of people with opioid addiction in Germany

Dtsch Arztebl Int 2019; 116(9): 137-43; DOI: 10.3238/arrztebl.2019.0137

Kraus, Ludwig; Seitz, Nicki-Nils; Schulte, Bernd; Cremer-Schaeffer, Pete; Braun, Barbara; Verthein, Uwe; Pfeiffer-Gerschel, Tim

https://www.aerzteblatt.de/archiv/205755/Schaetzung-der-Anzahl-von-Personen-mit-einer-Opioidabhaengigkeit

“Liquid Handcuffs”—A Documentary to Free Methadone (Homepage und Trailer)

Filmed in six countries: Afghanistan, Britain, India, Portugal, Russia, United States

In 2017, the opioid-related overdose crisis killed 70,000 people in the US. Methadone is the most successful treatment for opioid addiction and is proven to cut the death rate by half or more. So why is it easier to get heroin than methadone?

Liquid Handcuffs: A Documentary to Free Methadone, shines a spotlight on the closed world of methadone clinics. An international cast of methadone users, activists, and healthcare providers explain the benefits and the barriers to getting the medication. And drug policy expert Deborah Small provides commentary on the politics of methadone.

Liquid Handcuffs: A Documentary to Free Methadone explores the intersection of methadone with race, class, social control, and stigma. This is the first feature-length documentary that uses the lens of harm reduction to examine the methadone clinic system. (liquidhandcuffsdoc.com, USA, April 2019)

https://www.liquidhandcuffsdoc.com/

JES. 1276 Drogentodesfälle - Trauer allein hilft wenig. Konsequente Risikominimierung ist angesagt!

Anlässlich der Verkündung der Zahl der drogenbedingten Todesfälle des Jahres 2018, greift die Bundesdrogenbeauftragte in ihren Überlegungen zur Reduktion von Todesfällen erneut deutlich zu kurz. 
Nach Einschätzung des JES Bundesverbands sowie des Landesverbands JES NRW kommt dem Thema der Schadensminderung (Harm Reduktion) eine zu geringe Bedeutung in der Arbeit der Drogenbeauftragten zu. 

Wir vermissen die Darstellung der positiven Effekte von evidenzbasierten Maßnahmen und Angeboten wie Drogenkonsumräumen, Drug Checking (also eine Analyse illegalisierter Drogen) und Naloxon durch die Drogenbeauftragte. Dies wäre ein wichtiges Signal an die Kommunen und Länder. Stattdessen wird das Thema „Harm Reduktion“ als wichtige Säule der Drogenpolitik in Deutschland fast ganz verschwiegen. (JES Bundesverband, 12.04.2019)

https://www.openpr.de/news/1045292/1276-Drogentodesfaelle-Trauer-allein-hilft-wenig-Konsequente-Risikominimierung-ist-angesagt.html

329 NGOs call on world leaders to address the global health and human rights crisis among people who use drugs on the occasion of the 26th International Harm Reduction Conference 

As civil society and global experts gather in Porto for the 26thInternational Harm Reduction Conference, 329 NGOs are calling on the international community to address the ongoing global health and human rights crisis among people who use drugs. (IDCP, UK, 30.04.2019)

https://idpc.net/alerts/2019/04/ngos-call-on-world-leaders-to-address-global-health-and-human-rights-crisis

Support. Don’t punish. A global advocacy campaign calling for drug policies based on health and human rights (26.06.2019)

What is the Global Day of Action?

26th June marks the United Nations International Day Against Drug Abuse and Illicit Trafficking. Historically, this date has been used by governments to showcase “progress” in drug control in highly punitive terms.

The Global Day of Action seeks to reclaim and shift that day’s narrative. Every year, on or around 26th June, an increasing number of activists all over the world join this unique and multifaceted show of force for harm reduction and drug policy reform. (supportdontpunish.org, 17.04.2019)

http://supportdontpunish.org/

The Changing Face of the Death Penalty for Drug Offences: An Interview with Aurélie Plaçais (Director of the World Coalition Against the Death Penalty)

Drug offences are punishable by death in at least 35 countries and territories worldwide, and that number may grow. 

Over the past year, authorities in Bangladesh and Sri Lanka have reintroduced the death penalty as a possible punishment for drug offences, while the presidents of the Philippines and the US have expressed support for executing people involved in the drug trade. At the same time, Iran and Malaysia have made moves to reduce the use of the death penalty for non-violent drug offences.

TalkingDrugs spoke with Aurélie Plaçais, the director of the World Coalition Against the Death Penalty, to gain insight on how the use of the death penalty for drug offences is changing. (TalkingDrugs, UK, 29.04.2019)

https://www.talkingdrugs.org/the-changing-face-of-the-death-penalty-for-drug-offence

PatientInnenrechte. Informationsportal für Menschen in Opioid-Substitution und Cannabisbehandlung

Patienten haben Rechte. Diese zu definieren und im eigenen Behandlungsfall durchzusetzen kann mühsam  sein. Dieses Portal von akzept möchte Ihnen helfen, die für Sie relevanten Informationen zu finden.

Hinweise und Anregungen nehmen wir gern auf. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. akzept bietet dieses Portal als Bündelung von speziellen Informationen für Substitutions- und Cannabispatienten und Vermittlung zu diesen an, kann jedoch keine Rechtsberatung oder Einzelfallberatung leisten. (akzept e.V., Februar 2019)

https://www.patientenrechteakzept.de

DGPPN-Antistigma-Preis 2019: Ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung
Die DGPPN ruft gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit wieder Initiativen und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen, zur Bewerbung am DGPPN-Antistigma-Preis auf. Der Preis, der in diesem Jahr bereits zum 17. Mal vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des DGPPN Kongresses 2019 verliehen, der vom 27. bis 30. November in Berlin stattfindet. Wettbewerbsbeiträge für den DGPPN-Antistigma-Preis können bis zum 2. Juni 2019 eingereicht werden. (Kategorie: Preise im Bereich Gesellschaft, DGPPN – Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, April 2019)

https://www.dgppn.de/die-dgppn/ehrungen-und-preise.html

EMA spricht sich für Buprenorphin-Implantat zur Behandlung von Opioidabhängigkeit aus

Amsterdam – Die Substitutionstherapie von Opioidabhängigen kann künftig mit einem subkutanen Implantat durchgeführt werden, aus dem das Ersatzopioid Buprenorphin über einen Zeitraum von 6 Monaten freigesetzt wird. Nachdem in den USA bereits seit 3 Jahren ein Implantat verfügbar ist, hat jetzt der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA ebenfalls die Zulassung befürwortet, der die Europäische Kommission noch zustimmen muss. (aerzteblatt.de, 29.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102724/EMA-spricht-sich-fuer-Buprenorphin-Implantat-zur-Behandlung-von-Opioidabhaengigkeit-aus

Alcohol Interaction with Cocaine, Methamphetamine, Opioids, Nicotine, Cannabis, and γ-Hydroxybutyric Acid.

Singh AK.

Biomedicines. 2019 Mar 7;7(1). pii: E16. doi: 10.3390/biomedicines7010016. Review.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6466217/

EMCDDA. An analysis of post-mortem toxicology practices in drug-related death cases in Europe

Summary

The objective of this report is to provide an updated analysis of the post-mortem toxicology practices of drug-related deaths (DRD) in Europe and to discuss the effect of these practices on the monitoring of DRDs. (EMCDDA,Lissabon,April 2019)

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/10544/Analysis%20of%20practices%20of%20PM%20toxicology%20of%20DRD%20in%20Europe_EMCDDA%20Technical%20report.pdf

Z-Drugs: FDA warnt vor tödlichem Schlafwandeln

Silver Spring/Maryland – Mindestens 66 Menschen haben sich oder andere in den letzten Jahren verletzt oder getötet, weil sie unter der Wirkung von 3 häufig verordneten Nicht-Benzodiazepin-Agonisten im Schlaf umhergewandert, Auto gefahren sind oder andere gefährliche Dinge getan haben. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat jetzt für 3 häufig verordnete Mittel einen umrahmten Warnhinweis („boxed warning) verfügt. (aerzteblatt.de, 02.05.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102792/Z-Drugs-FDA-warnt-vor-toedlichem-Schlafwandeln

Kanada / British Columbia. New drug mix causing harder-to-revive overdoses, sparking panic in Vancouver - Etizolam is described as having 10 times the potency of Valium

'The morgues are full and they've had to rent cooling trucks to store bodies' (CBC, Kanada, 12.04.2019)

https://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/new-kind-of-overdose-dtes-benzo-filler-anxiety-depression-drug-making-narcan-fail-1.5096395

UK. Opioid painkillers 'must carry prominent warnings'

All opioid medicines in the UK will carry prominent warnings on their labels saying they can cause addiction, the health secretary has announced. (BBC, 28.04.2019)

https://www.bbc.com/news/health-48082736

HIV früh erkennen und behandeln - Ein Leitfaden für die Suchtmedizin 

Die Broschüre richtet sich an Suchtmediziner_innen generell und Substitutionsärzt_innen im Besonderen. Sie informiert über die Problematik von späten HIV-Diagnosen und spätem Therapiezugang bei Menschen die intravenös Drogen konsumieren oder substituiert werden. Mit Informationen zu Compliance, Abrechnung von Tests und Gesprächsführung zu heiklen Themen unterstützt die Broschüre bei der Vermeidung von Aidserkrankungen bei Drogenkonsument_innen. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, April 2019)

https://www.aidshilfe.de/shop/pdf/10456

Alcohol and Cannabis Consumption Does Not Diminish Cure Rates in a Real-World Cohort of Chronic Hepatitis C Virus Infected Patients on Opioid Substitution Therapy-Data From the German Hepatitis C-Registry (DHC-R).

Christensen S, Buggisch P, Mauss S, Böker KH, Müller T, Klinker H, Zimmermann T, Serfert Y, Weber B, Reimer J, Wedemeyer H; German Hepatitis C-Registry.

Subst Abuse. 2019 Mar 28;13:1178221819835847. doi: 10.1177/1178221819835847.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6440029/

Für verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis & cannabisbasierten Arzneimitteln: Fachgesellschaften appellieren an Ärzteschaft, Politik, Krankenkassen und Redaktionen

Warnung vor unkritischem Cannabis-Einsatz - Wissensstand unzulänglich - Dringend erforderlich: Forschungsförderung 

Berlin. Medizinische Fachgesellschaften und Fachverbände warnen vor einem unkritischen Einsatz von Cannabis. Auch wenn die Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln oder Medizinalhanf bei einzelnen Indikationen sinnvoll ist, betrachtet eine Reihe von Fachgesellschaften und Fachverbänden die Entwicklung seit Verabschiedung des Gesetzes zur „Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ vom März 2017 mit Sorge. Seither können Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Cannabisblüten, den sogenannten Medizinalhanf, wie auch cannabisbasierte Arzneimittel verschreiben. „Durch dieses Gesetz ist Deutschland das einzige Land in Europa, in dem die Verschreibung von Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimittel nicht auf spezielle Indikationen beschränkt wurde.“ heißt es in einem heute veröffentlichten Appell an Ärzteschaft, Politik, Krankenkassen und Redaktionen, in dem acht Fachgesellschaften gemeinsam mit weiteren Fachverbänden für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln plädieren. (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V., DGPPN, DHS, Deutsche Schmerzgesellschaft, Dachverband der Suchtfachgesellschaften u.a.. 17.04.2019)

https://www.dgpalliativmedizin.de/phocadownload/stellungnahmen/20190417_Appell_Medizinalhanf_und_Cannabisbasierte_Arzneimittel.pdf

Depressionen: Wie Ketamin im Gehirn wirkt

New York – Die erstaunliche antidepressive Wirkung des Anästhetikums Ketamin, dessen Enantiomer Esketamin kürzlich in dieser Indikation in den USA zugelassen wurde, könnte auf der Wiederherstellung von Synapsen im medialen präfrontalen Cortex beruhen, dem Entscheidungszentrum des Gehirns. Dies legen tierexperimentelle Studien in Science(2019: 364: eaat8078) nahe. (aerzteblatt.de, 16.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102474/Depressionen-Wie-Ketamin-im-Gehirn-wirkt

Niederlande. How the World’s Oldest Drug Checking Service Makes High-Risk Pills “Unsellable”

Don’t sit on your day job,” Daan van der Gouwe advised people who operate drug checking services. By which he meant, getting information out there greatly amplifies the public health benefit of what you’re doing.

The Drugs Monitoring and Information System (DIMS) in the Netherlands can proudly claim to be the oldest drug checking service in the world. It began unauthorized operations back in 1989, a time when use of “club drugs” was increasing in the country, and was formalized in 1992. (Filter, USA, 01.05.2019)

https://filtermag.org/2019/05/01/how-the-worlds-oldest-drug-checking-service-can-make-high-risk-pills-unsellable/

Mexiko/China/USA/Kanada. No More Opium for the Masses

This report analyzes the socio-political effects of U.S. fentanyl use on the opium and heroin economy in Mexico. (NORIA – Network of Researchers in International Affairs, 10.02.2019)

https://www.noria-research.com/no-more-opium-for-the-masses/

Langeoog. Kurs Suchtmedizinische Grundversorgung im Rahmen der 67. Woche der Praktischen Medizin (3. bis 7. Juni 2019) - Programm, Wochenplan und Anmeldung

Datum: 02.06. - 07.06.2019 Ort: Langeoog, Kosten: 650,00 €

Kursleiter: Frau Professor U.Havemann-Reinecke und Herr Dr. K.Cimander

https://www.aekn.de/fortbildung/langeooger-fortbildungswochen/67-woche-der-praktischen-medizin/

Blockkurs Suchtmedizinische Grundversorgung, 11. - 16. Juni 2019 (Sonderveranstaltung im Rahmen der 24. Hamburger Suchttherapietage)

Hauptveranstalter: Ärztekammer Hamburg 

http://www.suchttherapietage.de/wp-content/uploads/2019/03/Suchtmed.-GV-2019.pdf

Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln: Sesam öffne dich

Lenzen-Schulte, Martina

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1498 / B-1260 / C-1252

Was tun, wenn die eigene Universitäts- oder Klinikbibliothek keinen Zugang zum vollständigen Text einer wichtigen Publikation hat? Oder wenn einem die Nutzung einer solchen Institution nicht offensteht? Für sie alle gibt es jede Menge Schleichwege, die auch ans Ziel – zum Fulltext – führen.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/199460/Zugang-zu-wissenschaftlichen-Artikeln-Sesam-oeffne-dich