A- A A+

BMG legt Referentenentwurf für die 4. Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) vor

Ende Oktober hat das Bundesgesundheitsministerium den Entwurf für eine Änderung der BtMVV den Verbänden und Fachkreisen zugeschickt. Die Vorlage zielt darauf ab, bürokratischen Aufwand in Praxen und Apotheken abzubauen. „Darüber hinaus haben die Erfahrungen mit den durch die SARS-CoV2-Arzneimittelversorgungsverordnung befristet eingeführten Ausnahmeregelungen zur Weitergewährleistung der Substitutionstherapie für Opioidabhängige unter pandemischen Bedingungen gezeigt, dass mehr Flexibilität in den Behandlungsabläufen die erfolgreiche Durchführung einer Substitutionstherapie nach § 5 BtMVV begünstigen kann, ohne dass es hierdurch zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs kommt“, heißt es in der Einleitung 

Für die Opioidsubstitutionsbehandlung wird vorgeschlagen:

  • Die Höchstverschreibungsmengen zu streichen, damit entfällt der Buchstabe A auf den BtM-Rezepten; die arzneimittelrechtlichen Zulassungsvorschriften sind weiterhin zu beachten, beispielsweise entfällt bei Überschreiten der zugelassenen Tagesdosis Buprenorphin von 24mg die Produkthaftung des Herstellers.
  • Die Regelung zu streichen, nur ein BtM-Rezept pro Woche ausstellen zu dürfen.
  • Die Kennzeichnung Z für „nicht-take-home-fähige“ PatientInnen zu streichen. Bei vormaligen „Z-PatientInnen“ soll der Verschreibunsgzeitraum auf bis zu sieben Tage verlängert werden. Die Abgabe zur eigenverantwortlichen Einnahme („take-home“) muss weiterhin sorgfältig begründet sein nach den Kriterien der BÄK-Richtlinien – bei stabilen ebenso wie bei instabilen Behandlungsverläufen.
  • Die Kennzeichnung auf dem Rezept mit dem Buchstaben T für „take-home“ soll weiterhin gelten. Und die Kennzeichnung Substitutionsrezepten mit dem Buchstaben S ebenfalls.
  • Telemedizinische therapeutische Kontakte (per Telefon oder Videokonferenz) zuzulassen; „mindestens eine persönliche Konsultation in einem Zeitraum von 30 Tagen“ muss aber stattfinden.
  • Der Personenkreis, der Patientinnen und Patienten ein Substitutionsmittel zum unmittelbaren Verbrauch überlassen darf, soll erweitert werden um Personal, „das von der behandelnden Ärztin oder vom behandelnden Arzt eingewiesen werden muss.“ Erfahrene sozialpädagogische Kräfte in von den Landesbehörden anerkannten Drogenhilfeeinrichtungen sollen demnach auch nach der Pandemie unter ärztlicher Aufsicht und Verantwortung Substitutionsmittel zum unmittelbaren Verbrauch abgeben dürfen. Dies soll zukünftig auch für qualifiziertes nicht-medizinisches Personal in Justizvollzugsanstalten gelten.
  • Die Streichung der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften zum Verschreibungszeitraum betrifft nicht die Verordnungen in der Opioidsubstitution: Diese Rezepte sollen weiterhin in begründeten Einzelfällen längstens für 30 Tage ausgestellt werden dürfen.

Bundesärztekammer, ABDA, KBV, Fachverbände u.a. haben bis zum 18. November Gelegenheit, den Entwurf zu kommentieren. Bis zum 15. März 2023 hat die Bundesärztekammer Zeit, die BÄK-Richtlinien zur Opioidsubstitutionsbehandlung anzupassen. Anschließend müssen Bundeskabinett und Bundesrat die Änderungsvorlage beschließen. Der Zeitplan des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, die veränderte BtMVV nahtlos nach Auslaufen der SARS-CoV-2-Arzneimittelverordnung am 7. April 2023 gültig werden zu lassen.

Änderungen der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften für eine Behandlung mit Diamorphin sind zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. (Forum Substitutionspraxis, 09.11.2022)

4. Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (Referentenentwurf)

Die BtMVV regelt die zentralen Ziele der ärztlichen Substitutionstherapie von Menschen, die durch den Gebrauch illegaler Drogen abhängig geworden sind. Die betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben an die Substitutionstherapie sind insgesamt darauf ausgerichtet, den Beteiligten zu einem Leben ohne Drogen zu verhelfen. Derzeit befinden sich über 77.000 Menschen mit einer Abhängigkeit von illegalen Drogen in einer Substitutionsbehandlung. (Bundesgesundheitsministerium, 25.10.2022)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/verordnung-zur-aenderung-der-betaeubungsmittelverschreibungsverordnung.html

Gemeinsamer Runder Tisch zur Verbesserung der Substitutionsversorgung

Sucht- und Drogenbeauftragter Blienert: „Apotheken können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Substitution jetzt und zukünftig zu sichern!“ (Bundesdrogenbeauftragter, 13.10.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/gemeinsamer-runder-tisch-zur-verbesserung-der-substitutionsversorgung/

Ausnahmen von der BtMVV für die Opioidsubstitution 

(Stand: 01. Juni 2022)

Mit der Verlängerung der SARS-Cov2-Arzneimittelversorgungsverordnung ab dem 1.6.2022, werden einige Regelungen, die die Opioidsubstitution betreffen, nochmals bis zum 25.11.2022 verlängert. Eine Übersicht über diese verlängerten Regelungen haben wir für Sie im Anhang zusammengestellt. (Hexal AG, 21.06.2022)

Ausnahmen_von_BTMVV_Juni22

Schweiz. Erleichterte Heroinabgabe für Süchtige auch nach der Pandemie 

Menschen mit einer Sucht hatten während der Coronazeit besondere Regelungen bei der Abgabe des Heroins. Damit seien gute Erfahrungen gemacht worden, heisst es bei den Abgabestellen. (SRF – Schweizerischer Rundfunk, Schweiz, 05.11.2022, Text und Audio, 01:12)

https://www.srf.ch/news/schweiz/drogen-abhaengigkeit-erleichterte-heroinabgabe-fuer-suechtige-auch-nach-der-pandemie

Die 7. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo) 21.09.2022 in Berlin - Beiträge zum Nachlesen oder Download

Hier stehen Ihnen die Beiträge der 7. NaSuKo zum Nachlesen oder Download zur Verfügung:

– NALtrain – Rettet Leben; Simon Fleissner & Dirk Schäffer

– Psychosoziale Betreuung (PSB) –neue Modelle der Finanzierung von Beratung und Betreuung; Stefanie Gellert-Beckmann

– Substitutionsbehandlung im Maßregel- und Justizvollzug; Nils-David Hirsch & Karlheinz Keppler

– Evaluation der 3. BtMVVÄndV; Silke Kuhn

– Evaluation der Corona-bedingt befristeten BtM-VV- und EBM-Änderungen; Babette Müllerschön

– Substitution im Justiz- und Maßregelvollzug Versorgung, Bedarfe und Schnittstellenprobleme; Heino Stöver

– Opioid-Substitution in der stationären Entwöhnungstherapie in Österreich; Barbara Schreder-Gegenhuber

Substitution in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker- Stand der Dinge und Bedarfe; Heino Stöver 

https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/

Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen beaufsichtigte Drogenscreenings mittels Urinkontrollen in Justizvollzugsanstalt

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben, die sich gegen fachgerichtliche Entscheidungen richtet, mit denen der inhaftierte Beschwerdeführer bei mehreren zur Feststellung eines Suchtmittelkonsums durchgeführten Urinkontrollen zur Entblößung seines Genitals verpflichtet wurde. Die Urinkontrollen fanden jeweils unter der Aufsicht eines gleichgeschlechtlichen Justizvollzugsbediensteten statt. Die angegriffene Entscheidung des Landgerichts verletzt den Beschwerdeführer in seinem aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) folgenden allgemeinen Persönlichkeitsrecht; die angegriffene Entscheidung des Oberlandesgerichts verletzt den Beschwerdeführer in seinen Rechten aus Art. 19 Abs. 4 GG. Sie werden aufgehoben und die Sache wird zur erneuten Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen. (Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 22. Juli 2022, Pressemitteilung Nr. 71/2022 vom 10. August 2022)

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-071.html

Essen Hbf. Widerstand gegen geplante Heroinambulanz wächst.

Essen.  Die Fraktionen von CDU und Grünen wollen keine privat betriebene Heroin-Ambulanz für Schwerstabhängige. Sie schlagen einen anderen Weg vor. 

Der Widerstand gegen eine geplante Heroin-Ambulanz in unmittelbarer Nähe des Essener Hauptbahnhofs wächst. (NRZ – Neue Ruhr/Rhein Zeitung, 03.11.2022)

https://www.nrz.de/staedte/essen/cdu-und-gruene-gegen-heroin-ambulanz-am-hauptbahnhof-id236814571.html

Collaborative learning and response to opioid misuse and HIV prevention in Ukraine during war

Altice, Frederick L et al.

The Lancet Psychiatry, Volume 9, Issue 11, 852 - 854 

https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(22)00318-2/fulltext

Methadone and buprenorphine-related deaths among people prescribed and not prescribed Opioid Agonist Therapy during the COVID-19 pandemic in England. 

Aldabergenov D, Reynolds L, Scott J, Kelleher MJ, Strang J, Copeland CS, Kalk NJ. 

Int J Drug Policy. 2022 Oct 4;110:103877. doi: 10.1016/j.drugpo.2022.103877. Epub ahead of print. PMID: 36265326; PMCID: PMC9531664.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9531664/

Low-Barrier Buprenorphine Treatment for People Experiencing Homelessness. 

Gibson CL, Lo E. 

Psychiatr Serv. 2022 Oct 18:appips20220426. doi: 10.1176/appi.ps.20220426. Epub ahead of print. PMID: 36254451.

https://ps.psychiatryonline.org/doi/10.1176/appi.ps.20220426

Comparative LCMS/MS Drug Analysis of paired Urine, Oral Fluid and Capillary Blood Samples in Addiction Therapy. 

Huppertz B, Bottcher M, Lierheimer S, Gottwald P, Bleicher S (2022)

Ann Clin Lab Res. Vol.10 No.6:416

https://www.marker-test.de/_Resources/Persistent/5/a/2/1/5a21a2acd26dcc1ec534527556cdf131211e552a/paper%20Matrixvergleich%20publiziert%206%202022.pdf

Methadone Pharmacogenetics: CYP2B6 Polymorphisms Determine Plasma Concentrations, Clearance, and Metabolism. 

Kharasch ED, Regina KJ, Blood J, Friedel C. 

Anesthesiology. 2015 Nov;123(5):1142-53. doi: 10.1097/ALN.0000000000000867. PMID: 26389554; PMCID: PMC4667947.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4667947/

Neurological Manifestations of Chronic Methadone Maintenance Therapy: A Case Report and Literature Review. 

Gasimova U, Afzal KM, Acharya AB. 

Cureus. 2022 Sep 24;14(9):e29534. doi: 10.7759/cureus.29534. PMID: 36312663; PMCID: PMC9595224.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9595224/

Time trends of mental health indicators in Germany’s adult population before and during the COVID-19 pandemic

Elvira Mauz, Lena Walther, Stephan Junker, Christina Kersjes, Stefan Damerow, Sophie Eicher, Heike Hölling, Stephan Müters, DianaPeitz, Susanne Schnitzer, Julia Thom

medRxiv 2022.10.09.22280826; doi: doi.org/10.1101/2022.10.09.22280826 

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.10.09.22280826v1

Substance Use and Mental Health during the First COVID-19 Lockdown in Germany: Results of a Cross-Sectional Survey. 

Deimel D, Firk C, Stöver H, Hees N, Scherbaum N, Fleißner S. 

Int J Environ Res Public Health. 2022 Oct 6;19(19):12801. doi: 10.3390/ijerph191912801. PMID: 36232097; PMCID: PMC9566226.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9566226/

Addictive and other mental disorders: a call for a standardized definition of dual disorders. 

Szerman N, Torrens M, Maldonado R, Balhara YPS, Salom C, Maremmani I, Sher L, Didia-Attas J, Chen J, Baler R; World Association on Dual Disorders (WADD). 

Transl Psychiatry. 2022 Oct 13;12(1):446. doi: 10.1038/s41398-022-02212-5. PMID: 36229453; PMCID: PMC9562408.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9562408/

Mortality and life-years lost following subsequent physical comorbidity in people with pre-existing substance use disorders: a national registry-based retrospective cohort study of hospitalised individuals in Czechia

Formánek, Tomáš et al.

The Lancet Psychiatry, Volume 0, Issue 0 

 https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(22)00335-2/fulltext

Hamburg, Verordnungen für den Schwarzmarkt

Ein einträgliches Geschäftsmodell ist erfolgreicher geworden: Mehr Doc-Hopper bekommen von mehr Praxen mehr Pregabalin. Auch einzelnen Patienten wird mehr verordnet

R.Ullmann

KVH Journal, KV Hamburg, 10/22

https://www.kvhh.net/_Resources/Persistent/9/d/5/1/9d51bd958aaa5e6db468c8187070c4b0cf2c6421/10_22_www_iAktiv_KVH-Journal_RZ02.pdf

Risk of major adverse events associated with gabapentinoid and opioid combination therapy: A systematic review and meta-analysis. 

Hahn J, Jo Y, Yoo SH, Shin J, Yu YM, Ah YM. 

Front Pharmacol. 2022 Oct 11;13:1009950. doi: 10.3389/fphar.2022.1009950. PMID: 36304170; PMCID: PMC9593000.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9593000/

Lippstädter Benzo-Check

Benzodiazepine und Non-Benzodiazepine (Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon) sind gut wirksame Medikamente, die sich zur medikamentösen Behandlung von psychischen Krisen sehr gut eignen. In der Regel werden diese Medikamente zu Beginn der Behandlung gut vertragen. Mit einer Einnahmedauer über 8 Wochen hinaus wächst das Risiko für unerwünschte Begleiterscheinungen. Die Medikamente verlieren im Verlauf ihre Wirkung und es kann zu einer Wirkumkehr kommen, d.h. die Symptome, gegen die das Medikament wirken soll, werden von dem Medikament verstärkt.

Der „Lippstädter Benzo-Check“, der von Chefarzt Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Hochsauerland entwickelt wurde, dient als Orientierung, ob und wie ausgeprägt mögliche unerwünschte Wirkungen bereits aufgetreten sind. Die im pdf enthaltenden Fragen beziehen sich auf im Verlauf der Einnahme aufgetretene oder verschlechterte Symptome. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Symptome auch durch eine andere Erkrankung zu erklären sind. Eine sichere Beurteilung kann nur durch weiterführende Gespräche mit dem Arzt erfolgen. Niemals dürfen Benzodiazepine und Non-Benzodiazepine (Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon) schlagartig abgesetzt werden. Sprechen Sie vorher immer mit Ihrem Arzt. (Klinikum Hochsauerland, abgefragt am 07.11.2022)

https://klinikum-hochsauerland.de/kliniken-zentren/unsere-kliniken/psychiatrie/lippstaedter-benzo-check

Frankfurt/M. Erster internationaler Fachtag zu Crack – Frankfurt, Hamburg und Hannover erarbeiten gemeinsam Strategien

Crack in deutschen Großstädten, das Thema ist brisant. Mehr als 100 Teilnehmende aus Politik,Drogenhilfe, Wissenschaft und Polizei kamen zur ersten Internationalen Fachtagung dieser Art in die Räume der Frankfurt University of Applied Sciences. Von der Forschung zu praktischen Entscheidungen lautet das ambitionierte Ziel. Die Fachtagung sollte mit dem umfassenden inhaltlichen Input den Anstoß geben. Initiiert hatte die Tagung das Team von Professor Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung (ISFF) zusammen mit den Städten Frankfurt am Main, Hamburg und Hannover. 

(…)

Pressemitteilung und alle Vorträge der Fachtagung und Mitschnitte der Diskussionen.

(Stadt Frankfurt/M., Drogenreferat., 24.10.2022)

https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/drogenreferat/internationale-crack-fachtagung/

The North American opioid crisis: a European perspective

Kalkman, Gerard A et al.

The Lancet, Volume 400, Issue 10361, 1404 

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)01594-X/fulltext

Combating illicit fentanyl: Will increased Chinese regulation generate a public health crisis in India? 

Wang C, Lassi N. 

Front Public Health. 2022 Oct 14;10:969395. doi: 10.3389/fpubh.2022.969395. PMID: 36311594; PMCID: PMC9614337.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36311594/

The Global State of Harm Reduction 2022

The Global State of Harm Reduction is the only report that provides an independent analysis of harm reduction in the world. Now in its the eighth edition, the Global State of Harm Reduction 2022 is the most comprehensive global mapping of harm reduction responses to drug use, HIV and viral hepatitis. (HRI – Harm Reduction International, UK, November 2022)

https://hri.global/flagship-research/the-global-state-of-harm-reduction/the-global-state-of-harm-reduction-2022/

Afghanistan. Afghanistan opium cultivation in 2022 up by 32 per cent: UNODC survey 

Vienna, 1 November 2022 – The 2022 opium crop in Afghanistan is the most profitable in years with cultivation up by nearly one-third and prices soaring, even as the country is gripped by cascading humanitarian and economic crises, according to a new research brief from the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC).

Opium cultivation in Afghanistan – latest findings and emerging threats is the first report on the illicit opium economy since the Taliban, which assumed power in August 2021, banned cultivation of opium poppy and all narcotics in April 2022. This year’s harvest was largely exempted from the decree, and farmers in Afghanistan must now decide on planting opium poppy for next year amid continued uncertainty about how the de facto authorities will enforce the ban. Sowing of the main 2023 opium crop must be done by early November 2022.

“Afghan farmers are trapped in the illicit opiate economy, while seizure events around Afghanistan suggest that opiate trafficking continues unabated,” said UNODC Executive Director Ghada Waly upon the survey’s launch. (UNODC, Wien/New York, 

https://www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Afghanistan/Opium_cultivation_Afghanistan_2022.pdf

Kurzbericht: FairMediaSUCHT: Ein Leitfaden zur stigmafreien Mediendarstellung von Menschen mit Suchtkrankheiten

„Junkie“, „Suff“ und „kein Zuhause“? Medien berichten eher negativ statt sachlich über abhängigkeitserkrankte Personen. Die mediale Stigmatisierung führt zu Scham, die Betroffene daran hindern kann, Suchthilfestellen aufzusuchen. 

Umso wichtiger ist es, die stigmatisierende Mediendarstellung abzubauen. Dazu wurde im Rahmen des Projektes „FairMediaSUCHT“ ein Leitfaden für Medienschaffende erstellt, der über Abhängigkeitserkrankungen und damit verbundene Vorurteile aufklärt und alternative Darstellungen und Formulierungen aufzeigt. (BMG – Bundesministerium für Gesundheit, Oktober 2022)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/kurzbericht-fairmediasucht.html

Campus Suchtmedizin – Fortbildungsseite der Hexal AG

Relevante Informationen für angehende und erfahrene Suchtmediziner*innen.
Dies war, ist und bleibt unser Anspruch an dieses neu entwickelte Angebot.

Profitieren Sie unter anderem von ausgesuchten Online-Fortbildungen und einem zielgerichteten Serviceangebot. Sie haben Fragen? Unsere FAQs stehen Ihnen immer zur Verfügung! Sie vermissen etwas? Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen!

Wir wünschen einen informative Zeit im Campus Suchtmedizin. (Hexal AG, November 2022)

https://www.hexal.de/hcp/fachgebiete/campus-suchtmedizin

Kurzbericht: SUBSEX – Lust und Rausch: Kontexte von Substanzkonsum und Sexualität 

Mit dem Projekt „SUBSEX: Lust und Rausch“ wurden umfangreiche Daten zum sexualisierten Substanzkonsum von Patienten und Patientinnen in der Suchtrehabilitation sowie die Behandlungsmöglichkeiten und -barrieren von sexualisiertem Substanzkonsum aus Sicht von Fachkräften erhoben und Konsequenzen für die Behandlungspraxis abgeleitet. (BMG – Bundesministerium für Gesundheit, Stand Juli 2022)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/kurzbericht-subsex.html

Deutschland/Covid-19. Todesfälle unter substituierenden ärztlichen Kollegen 2020-2022

Weihnachten 2021 starb Pascal Zimmer, ärztlicher Leiter der Fachklinik Therapeutischer Hof Toppenstedt, im Verlauf einer Covid-19-Durchbruchinfektion. 

Nach Claus-Dieter SeufertWerner KochJürgen Lotze und Werner Forsthoff ist Pascal Zimmer der fünfte substituierende ärztliche Kollege, der an Covid-19 oder im Verlauf einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gestorben ist.

Deutschland. Todesfälle unter substituierenden ärztlichen Kollegen 2020-2022

Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln: Sesam öffne dich

Lenzen-Schulte, Martina

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1498 / B-1260 / C-1252

Was tun, wenn die eigene Universitäts- oder Klinikbibliothek keinen Zugang zum vollständigen Text einer wichtigen Publikation hat? Oder wenn einem die Nutzung einer solchen Institution nicht offensteht? Für sie alle gibt es jede Menge Schleichwege, die auch ans Ziel – zum Fulltext – führen.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/199460/Zugang-zu-wissenschaftlichen-Artikeln-Sesam-oeffne-dich