A- A A+

Ärzte sollen sich vermehrt in Substitutionstherapie einbringen

Frankfurt am Main/Berlin – Zehntausende Suchtkranke profitieren von einer Ersatztherapie mit Medikamenten. Aber immer weniger Ärzte sind offenbar bereit, diese Patienten zu betreu­en. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, appellierte daher jetzt an die Ärzteschaft: „Substituieren Sie, denn das kann Leben retten!“ (aerzteblatt.de, 12.03.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101542/Aerzte-sollen-sich-vermehrt-in-Substitutionstherapie-einbringen

BfArM-Bundesopiumstelle: Bericht zum Substitutionsregister für 2018

Der Bericht zum Substitutionsregister wird jährlich aktualisiert zur Verfügung gestellt. Er enthält Angaben zum rechtlichen Hintergrund, zum Meldeverfahren und zur Nutzung der Daten des Substitutionsregisters. Des Weiteren sind aktuelle Zahlen zu Substitutionspatienten, substituierenden Ärzten und verschriebenen Substitutionsmitteln, sowie deren Entwicklung seit Beginn der Meldepflicht in 2002 dargestellt. Die Angaben sind für Deutschland und teilweise zusätzlich für die einzelnen Bundesländer recherchiert. Die Daten werden regelmäßig auch im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung veröffentlicht. (BfArM - Bundesopiumstelle, 23.01.2019)

https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Substitutionsregister/Bericht/_node.html

Substitutionsbericht 2018 und Marktzahlen für Substitutionsmedikamente

Anmerkungen zum Substitutionsbericht des BfArM für 2018 und Zahlen und Daten zum Pharmamarkt für Substitutionsmedikamente in Deutschland. (Forum Substitutionspraxis, 12.03.2019)

Substitutionsbericht 2018 und Marktzahlen für Substitutionsmedikamente

Schätzung der Anzahl von Personen mit einer Opioidabhängigkeit - Estimation of the number of people with opioid addiction in Germany

Dtsch Arztebl Int 2019; 116(9): 137-43; DOI: 10.3238/arrztebl.2019.0137

Kraus, Ludwig; Seitz, Nicki-Nils; Schulte, Bernd; Cremer-Schaeffer, Pete; Braun, Barbara; Verthein, Uwe; Pfeiffer-Gerschel, Tim

https://www.aerzteblatt.de/archiv/205755/Schaetzung-der-Anzahl-von-Personen-mit-einer-Opioidabhaengigkeit

JES strebt einheitliche Behandlungsverträge für die Substitution an - Mehr Flexibilität und Qualität bei Verträgen zwischen Arzt und Patienten

(...) Das Ziel ist einen gemeinsamen Behandlungsvertrag abzustimmen, den möglichst viele Substitutionsärzte nutzen und diesen gemeinsam mit euch als substituierte Frauen und Männer in der Praxis ausfüllen. Der Vertragsentwurf bietet viele Möglichkeiten, um individuelle Therapieziele zu formulieren. Gleichsam haben wir das Ziel, dass die kassenärztlichen Vereinigungen (KV) diesen Vertrag unterstützen. Wir haben dem Vorstand der DGS einen Entwurf vorgelegt und darum gebeten, dass der Vorstand den Vertrag bearbeitet. Ferner haben wir vorgeschlagen, dass sich Vertreter*innen von DGS und JES treffen, um die Änderungswünsche zu diskutieren und unserem Ziel eines einheitlichen Vertragsentwurfs näherzukommen. Wir hoffen, dass wir im Frühjahr ein gemeinsames Vertragswerk vorstellen können, das die Potentiale der neuen Richtlinien der Substitutionsbehandlung abbildet. (Drogenkurier Nr. 117, Februar 2019, Seite 24)

http://www.jes-bundesverband.de/uploads/media/Kurier_117-Internet.pdf

PatientInnenrechte. Informationsportal für Menschen in Opioid-Substitution und Cannabisbehandlung

Patienten haben Rechte. Diese zu definieren und im eigenen Behandlungsfall durchzusetzen kann mühsam  sein. Dieses Portal von akzept möchte Ihnen helfen, die für Sie relevanten Informationen zu finden.

Hinweise und Anregungen nehmen wir gern auf. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. akzept bietet dieses Portal als Bündelung von speziellen Informationen für Substitutions- und Cannabispatienten und Vermittlung zu diesen an, kann jedoch keine Rechtsberatung oder Einzelfallberatung leisten. (akzept e.V., Februar 2019)

https://www.patientenrechteakzept.de

Substitutionstherapie: G-BA hat MVV-Richtlinie angepasst

Die KBV erläutert die neuen G-BA MVV-Richtlinie zur Opioid-Substitutinsbehandlung. (KV-Info aktuell, 17. September 2018 / Nr. 194, Substitution)

KV-InfoAktuell_194_Substitution_MVV-Richtlinie_G-BA (2018-09-17)

Auslandsreisen unter Substitutionsbehandlung mit Methadon oder Buprenorphin. 

Gauss, Hartmann (2018)

Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work 15:1-16,

https://indro-online.de/wp-content/uploads/2018/12/gauss2018.pdf

Effects of Methadone Maintenance Therapy on Thyroid Function of Adult Men.

Bozchelou S, Delirrad M.

Toxicol Res. 2019 Jan;35(1):9-12. doi: 10.5487/TR.2019.35.1.009. 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6354949/

Supporting breastfeeding for infants born to opioid dependent mothers

Groer M; Breastfeeding Expert Panel,, Maguire D; Breastfeeding Expert Panel,, Taylor K.

Nurs Outlook. 2018 Sep;66(5):496-498. doi: 10.1016/j.outlook.2018.07.003. 

https://www.nursingoutlook.org/article/S0029-6554(18)30394-4/fulltext

A clinical trial on the acute effects of methadone and buprenorphine on actual driving and cognitive function of healthy volunteers. 

Strand, M. C., Vindenes, V., Gjerde, H., Mørland, J. G., and Ramaekers, J. G. (2018) 

Br J Clin Pharmacol, doi.org/10.1111/bcp.13818

https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/bcp.13818

The impact of opiate substitution treatment on mortality risk in drug addicts: a natural experiment study.

Steer CD, Macleod J, Tilling K, Lim AG, Marsden J, Millar T, Strang J, Telfer M, Whitaker H, Vickerman P, Hickman M.

Southampton (UK): NIHR Journals Library; 2019 Jan.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK536756/

UK. Drug addicts 'will be pushed back onto streets' as prescriptions scrapped in Plymouth

A pharmacist has warned that if the prescriptions stop, many may go back to using street drugs. (Plymouth Live, UK, 15.02.2019)

https://www.plymouthherald.co.uk/news/plymouth-news/drug-addicts-will-pushed-back-2545736

Naltrexone: A History and Future Directions.

Srivastava B, Gold MS.

Cerebrum. 2018 Sep 1;2018. pii: cer-13-18.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6353110/

Baden-Württemberg. Abschlussbericht des Projekts „VVSub –Verbesserung der behandlungsbezogenen und teilhabeorientierten Vernetzung in der Substitutionsbehandlung“

Zum Jahresende 2018 hat die Werkstatt PARITÄT das von der Baden-Württemberg-Stiftung und dem Sozialministerium geförderte Projekt „VVSub –Verbesserung der behandlungsbezogenen und teilhabeorientierten Vernetzung in der Substitutionsbehandlung“ abgeschlossen. (Werkstatt PA R I TÄT gemeinnützige GmbH, Stuttgart, Januar 2019)

https://www.werkstatt-paritaet-bw.de/wp-content/uploads/2019/02/20190206_Werkstatt_Bro_Substitution_Abschlussbericht_2018_-endfassung.pdf

Schweiz. Wohnen, Wohnungsnot und Sucht (SuchtMagazin 1/2019)

Angemessenes Wohnen ist ein soziales Recht, für suchtbetroffene Menschen jedoch oft nicht erreichbar. Wohnungsmarkt und Wohnungsnot, Obdachlosigkeit, begleitetes Wohnen und Wohnen im therapeutischen Setting sowie neue Ansätze wie «Housing first» werden im aktuellen SuchtMagazin eingehend behandelt.

Der Artikel Housing First: Schadensminderung mit Wohnhilfe von Karin Stoop und Manuel Herrmann steht online zur Verfügung.

https://www.suchtmagazin.ch/tl_files/templates/suchtmagazin/user_upload/texte/suchtmagazin_2019-1_leseprobe.pdf

Einladung: Gabapentinoide in der Suchtmedizin - Webinar für Ärzte und Apotheker, Freitag, 05.04.2019,15:00 – 16:30 Uhr, ODER online zu jeder Zeit

(...) In diesem Webinar möchten wir uns der Thematik „Gabapentinoide in der Suchtmedizin“ widmen, welche unter substituierenden Ärzten intensiv diskutiert wird. Wir freuen uns, dass wir dafür Thorsten Kelter gewinnen konnten. Herr Kelter ist Facharzt für Neurologie und ärztlicher Leiter der Düsseldorfer Diamorphin Ambulanz. In diesem Zusammenhang wird er häufig sowohl mit dem medizinischen als auch nicht-medizinischen Konsum von Gabapentinoiden konfrontiert.

Im Mittelpunkt dieser spannenden Fortbildung stehen neben dem praktischen Vorgehen bei medizinisch indiziertem Einsatz, das Gefährdungs- und Abhängigkeitspotenzial von Gabapentinoiden im Vergleich zu anderen psychoaktiven Substanzen sowie mögliche Problemstellungen bei deren Entzug.

Seien Sie unser Gast und freuen Sie sich auf einen kurzweiligen und informativen Vortrag. (subletter.de / Hexal, 21.02.2019)

Einladung: Gabapentinoide in der Suchtmedizin - Webinar für Ärzte und Apotheker, Freitag, 05.04.2019 ,15:00 – 16:30 Uhr, ODER online zu jeder Zeit

UK. Pregabalin and gabapentin to be controlled as class C drugs - New controls over prescription drugs pregabalin and gabapentin following rising fatalities. 

Prescription drugs pregabalin and gabapentin are to be reclassified as class C controlled substances from next April, the government announced today.

Today’s move comes after experts highlighted rising numbers of fatalities linked to the drugs. The change means it will be illegal to possess pregabalin and gabapentin without a prescription and it will be illegal to supply or sell them to others.

The drugs, which are used to treat nerve pain, epilepsy and anxiety, can bring about an elevated mood in users but can also have serious side effects, particularly when used in combination with other drugs. (gov.uk/government, Home Office, 15.10.2018)

https://www.gov.uk/government/news/pregabalin-and-gabapentin-to-be-controlled-as-class-c-drugs

Pregabalin: A range of misuse-related unanswered questions.

Schifano F, Chiappini S.

CNS Neurosci Ther. 2019 Mar 4. doi: 10.1111/cns.13115.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/cns.13115

Frankfurt/M. IOTOD - Improving Outcomes in the Treatment of Opioid Dependence Conference 2019, 14./15. Mai 2019

The IOTOD conference is an annual, CME-accredited, two-day event developed in partnership with internationally-renowned leading opioid dependence experts.

The IOTOD conference offers a range of exciting and interactive sessions, involving thought-provoking talks and expert-led panel discussions.

https://iotodeducation.com/conference/

Langeoog. Kurs Suchtmedizinische Grundversorgung im Rahmen der 67. Woche der Praktischen Medizin (3. bis 7. Juni 2019) - Programm, Wochenplan und Anmeldung

Datum: 02.06. - 07.06.2019 Ort: Langeoog, Kosten: 650,00 €

Kursleiter: Frau Professor U.Havemann-Reinecke und Herr Dr. K.Cimander

https://www.aekn.de/fortbildung/langeooger-fortbildungswochen/67-woche-der-praktischen-medizin/

Blockkurs Suchtmedizinische Grundversorgung, 11. - 16. Juni 2019 (Sonderveranstaltung im Rahmen der 24. Hamburger Suchttherapietage)

Hauptveranstalter: Ärztekammer Hamburg 

http://www.suchttherapietage.de/wp-content/uploads/2019/03/Suchtmed.-GV-2019.pdf

Heroin Smoking and COPD: A Case for Targeted Screening Spirometry.

Tashkin DP.

Chest. 2019 Feb;155(2):247-248. doi: 10.1016/j.chest.2018.08.1039.

https://journal.chestnet.org/article/S0012-3692(18)32289-X/fulltext

Kanada. Heroin Compassion Clubs

A cooperative model to reduce opioid overdose deaths & disrupt organized crime’s role in fentanyl, money laundering & housing unaffordability

BC Centre on Substance Use (BCCSU), Kanada, 2019

http://www.bccsu.ca/wp-content/uploads/2019/02/Report-Heroin-Compassion-Clubs.pdf

Higher doses of naloxone are needed in the synthetic opiod era

Ronald B. Moss and Dennis J. Carlo

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2019, 14:6, doi.org/10.1186/s13011-019-0195-4

https://substanceabusepolicy.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13011-019-0195-4

EMCDDA. Why gender matters in drug addiction (Video)

In Europe, around 37 million women have used an illicit drug at least once in their lifetime. Around 100 000 enter drug treatment every year and nearly 2 000 die from drug overdose. Over the last decade, the gender gap has been narrowing among young school students who use drugs. (EMCDDA, Lissabon, 08.03.2019)

https://www.youtube.com/watch?v=FwUs04USIEg&feature

The Death Penalty for Drug Offences: Global Overview 2018.

The death penalty for drug offences is a clear violation of international human rights law. Numerous international authorities and legal scholars have reaffirmed this point, including the UN Human Rights Committee as recently as 2018.

Since Harm Reduction International began monitoring the use of this abhorrent practice in 2007, annual implementation of the death penalty for drug offences has fluctuated markedly. Over 4,000 people were executed globally for these offences between 2008 and 2018, with executions hitting a peak above 750 in 2015 (excluding China and Vietnam, where these figures are a state secret). Notably, 2018 figures show a significant downward trend, with known executions falling below 100 globally. (HRI – Harm Reduction International, Februar 2019)

https://www.hri.global/files/2019/02/22/HRI_DeathPenaltyReport_2019.pdf

Iran. Out with the old, in with the old: Iran’s revolution, drug policies, and global drug markets

Since its 1979 revolution, Iran has developed a reputation as having some of the world’s harshest drug penalties and as an opponent of efforts to reform global drug policy. Overall, however, Iran’s drug policies have been highly varied, with some policy experimentation taking place even after the revolution. And certainly long before it, Iran experimented—perhaps more than any other country—with a wide range of policies to respond to widespread drug use and poppy cultivation, alternating between permissive and very harsh policies. (Brookings, USA, 25.01.2019)

https://www.brookings.edu/blog/order-from-chaos/2019/01/24/out-with-the-old-in-with-the-old-irans-revolution-drug-policies-and-global-drug-markets/

Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln: Sesam öffne dich

Lenzen-Schulte, Martina

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1498 / B-1260 / C-1252

Was tun, wenn die eigene Universitäts- oder Klinikbibliothek keinen Zugang zum vollständigen Text einer wichtigen Publikation hat? Oder wenn einem die Nutzung einer solchen Institution nicht offensteht? Für sie alle gibt es jede Menge Schleichwege, die auch ans Ziel – zum Fulltext – führen.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/199460/Zugang-zu-wissenschaftlichen-Artikeln-Sesam-oeffne-dich