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JES/DAH. CORONA UND SUBSTITUTION - Aufruf an die substituierende Ärzteschaft

In Zeiten von CORONA müssen auch für substituierte Patient_innen, insbesondere jene die jeden Tag die Praxis oder das Krankenhaus aufsuchen müssen, angepasste Vergabebedingungen gelten.

Daher haben der JES Bundesverband und die Deutsche Aidshilfe eine Papier verfasst, das wir bereits an alle Kassenärztlichen Vereinigungen versendet haben.

Im Zentrum unserer Vorschläge der Risikominderung stehen Maßnahmen der Ausweitung der Take Home Vergabe und eine wohnortnahe Versorgung über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Sicherstellung der Behandlung verantwortlich. Wir hoffen sehr, dass sie unser Papier an die Substitutionsärzte in ihrer Region weitergeben und entsprechende Regelungen veranlassen.

Alle im Papier angesprochenen Neuregelungen sind mit der aktuellen BtmVV vereinbar. Dies betrifft sowohl die eigenverantwortliche Einnahme des Substituts (Take Home) sowie die Versorgung in wohnortnähe über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen. (JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Bundesverband; DAH - Deutsche AIDS-Hilfe, 14.03.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/03/corona-und-substitution/

Hamburg. Kinderschutz: Kooperationsvereinbarung zur Stärkung des Kindesschutzes unterzeichnet 

Kinder von suchtkranken Menschen sind im Vergleich zu anderen Kindern im Alltag besonderen Risiken ausgesetzt. Eine besondere Gruppe der Suchtkranken sind die Opiatabhängigen, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden. Um ihren Kindern das gesunde Aufwachsen zu ermöglichen und die Eltern dabei zu unterstützen, ihr Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung wahrnehmen zu können, benötigen sie besondere Aufmerksamkeit und Hilfe. Für eine erfolgreiche Unterstützung mit besonderem Augenmerk auf das Kindeswohl haben die substituierenden Ärztinnen und Ärzte, die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) und Träger der Suchthilfe sowie Ärztekammer und Behörden in einer Vereinbarung Standards für die Kooperation festgeschrieben. (20.6.2012)

https://www.hamburg.de/drogen-und-sucht/3510226/kooperationsvereinbarung-substitution-und-kinder/

Substitutionsbericht 2019 - Art und Anteil der gemeldeten Substitutionsmittel (Stichtag 1.07.2019) – Marktanteile (Stichtag 31.12.2019)

Der Substitutionsbericht  2019 (Stichtag 1.7.2019) weist für die verordneten Substitutionsmedikamente nur geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf.

Methadon verliert weiterhin an Marktanteilen zugunsten anderer Mittel. Levomathadon, Buprenorphin und Diamorphin gewinnen leicht hinzu. Morphin kann seinen Anteil von 1,0 auf 1,5 Prozent steigern.

Über den Suchtmedizinmarkt für das Gesamtjahr 2019 macht der Marktreport von IMS Pharmascope Sell In folgende Angaben (Stand 31.12.2019):

Zusammengerechnet ergeben die Abgabepreise der Hersteller eine Summe von rund 50 Millionen Euro pro Jahr.

Marktführer nach Berechnung von Tabletten, Millilitern und Absatz insgesamt bleibt Hexal/Sandoz mit 45 Prozent. Indivior folgt mit etwas über 20 Prozent, Sanofi/Aventis liegt bei 15 Prozent und Mundipharma überschreitet den 10-Prozent-Marktanteil in Euro. 

Die übrigen Hersteller teilen sich den Rest.

Substitutionsbericht 2019 - Art und Anteil der gemeldeten Substitutionsmittel (Stichtag 1.07.2019) – Marktanteile

 

Berlin. So wird Substitution noch unattraktiver für den Nachwuchs - Auswirkungen der neuen Prüfmethode

Wie ein „Damoklesschwert“ empfindet Doris Höpner die Entscheidung des Landesschiedsamtes, die Substitutionsbehandlung von Opioidabh.ngigen künftig nicht mehr als regionale Praxisbesonderheit anzuerkennen. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin und Suchtmedizin, Vorsitzende des Arbeitskreises Substitution Opiatabhängiger Berlin und Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Berlin/Brandenburg befürchtet, dass dies den Nachwuchsmangel bei den substituierenden Ärzten weiter verschärfen wird. (KV Berlin Blatt, Ausgabe 1/2020, Januar/Februar 2020, Seite 26-27)

https://www.kvberlin.de/40presse/30kvblatt/2020/01/30_titelthema/kvbm.pdf

Wasserburg. Therapie mit Methadon: Eine Betroffene aus dem Landkreis Rosenheim berichtet

Für die einen letzte Hoffnung, für die anderen nur eine Droge anstelle einer anderen: Methadon. Zumindest kann es Suchtkranken ein halbwegs normales Leben ermöglichen, sagen auch Mediziner im Landkreis Rosenheim. Wir sprachen mit einer Betroffenen. „Wir bekommen alles auf die Reihe“, sagt sie. (ovb-online, 21.02.2020)

https://www.ovb-online.de/rosenheim/landkreis/therapie-methadon-eine-betroffene-landkreis-rosenheim-berichtet-13553308.html

NACOA Deutschland - Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V.

Die schlimmsten Verletzungen fügen Drogen Menschen zu, die selbst keine Drogen nehmen: Es sind die Kinder von Alkoholkranken oder anderen Süchtigen (COAs).

https://nacoa.de/

Kiel. HiKiDra - Hilfen für Kinder Drogenabhängiger und ihre Eltern

Verleugnung, Tabuisierung, Geheimhaltung und Schuldfragen gehören zum alltäglichen Leben vieler Kinder aus suchtbelasteten Familien. Sie erleben in ihren Familien Instabilität, Unberechenbarkeit, Vernachlässigung, psychische und physische Gewalt. Sie übernehmen zu viel und zu früh Verantwortung und überspringen dabei wesentliche Entwicklungsschritte. 

Das Risiko, dass sie seelisch krank werden, ist hoch: 60 Prozent von ihnen werden später selbst suchtkrank und/oder psychisch auffällig. Was sie brauchen ist das Gefühl, Kind sein zu dürfen und die Gewissheit nicht allein mit diesem Problem zu sein. HiKiDra bietet einen aktiven Beitrag zur Prävention und Frühintervention mit Eltern und Kindern, damit die Aussichten auf eine gesunde Entwicklung dieser Kinder erhöht werden.

https://www.suchthilfezentrum-kiel.de/suchthilfezentrum-kiel/beratung/hikidra-hilfen-fuer-kinder-drogenabhaengiger/

BfArM. BERICHT ZUM SUBSTITUTIONSREGISTER Januar 2020 

BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn, 11.02.2020

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/SubstitReg/Subst_Bericht2020.pdf

GVS-Positionspapier. Im Interesse der Kinder eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln

Opiat-/polytoxikomane Abhängigkeit der Eltern hat für Kinder bedeutsame Folgen Kinder von Eltern mit Suchtstörungen sind in ihrer Entwicklung einer deutlich erhöhten Belastung ausgesetzt. 1 Erfahren die Kinder die Suchtstörung der Eltern über einen längeren Zeitraum, bilden sie später selbst zu ca. 1/3 mittel- bis schwere psychiatrische Störungsbilder aus. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Betrachtung die verminderten Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe dieser betroffenen Kinder. (Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. (GVS), 2012)

http://www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Thema/Position/GVS_Position_Im_Interesse_der_Kinder.pdf

DHS. Kindeswohl und Substitution

Einleitung

(…) 

Die Substitutionsbehandlung als psychosozial unterstützte medizinische und pharmakologische Behandlung von Opioidabhängigkeit - kurz Substitution - ist eine in Deutschland und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte medizinische Behandlung. In Deutschland werden ca. 76.000 Menschen substituiert. Ein Teil von ihnen (51% der Frauen, 18% der Männer) lebt, wie Menschen mit einer Abhängigkeit von den legalen Drogen Alkohol und Tabak, mit den eigenen Kindern oder denen des Partners oder der Partnerin zusammen.

In den öffentlichen Medien wird immer wieder über Fälle berichtet, in denen drogenabhängige oder substituierte Eltern das Wohl ihrer Kinder gefährden. In einigen Bundesländern wurde festgestellt, dass Kinder Substituierter mit illegalen Substanzen in Berührung gekommen waren. Es stellen sich in diesem Zusammenhang mehrere Fragen: Ist eine grundsätzliche Infragestellung der Erziehungsfähigkeit Substituierter gerechtfertigt? Sind die Rechte der Kinder ausreichend gewahrt? Erhalten Substituierte die Unterstützung, die sie brauchen, um ihre Kinder erziehen zu können? Welche Empfehlungen sind geeignet, um ein hohes Maß an Sicherung des Kindeswohls zu gewährleisten und wie können sie umgesetzt. (DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, 2014)

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/Kindeswohl_und_Substitution.pdf

Bremen. Umgang mit Kindern substituierter bzw. drogenabhängiger Mütter/ Väter bzw. Eltern 

Amt für Soziale Dienste - Amtsleitung -

Stand: 01.03.2009, Überprüfung: 01.03.2010, Handbuch HzE B 2.8.1, 450-22, Fachliche Weisung 01 / 2009

https://www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/B%202.8.1%20-%20Umgang%20mit%20Kindern%20substituierter%20bzw.%20drogenabh%E4ngiger%20M%FCtter%2C%20V%E4ter%20bzw.%20Eltern_2009-03-01.pdf

Bremen. Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU:  Hat sich die Situation von Kindern und Jugendlichen im Drogenumfeld verbessert?

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 19/1455 Landtag 19. Wahlperiode 19.12.17 

https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2017-12-21_Drs-19-1455_c2d52.pdf

Bayern. Forderung: mehr Ärzte in der Region für Drogensubstitution

Für viele Süchtige ist sie ein letzter Weg für die Rückkehr in ein „normales“ Leben: Die Therapie mit Drogensubstitution hilft oft, von der Abhängigkeit von Opiaten loszukommen. „Das ist eine der erfolgreichsten medizinischen Therapien überhaupt“, berichtete der Allgemeinarzt Raimund Arnold der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig bei einem Gespräch in der „Hausarztpraxis im Burgerfeld“ in Wasserburg. Der Mediziner betreut mit Unterstützung der Allgemeinärztin und Homöopathin Claudia Eisenhut 45 Patienten mit Drogensubstitution. Die Hälfte der Patienten ist voll in die Gesellschaft integriert. (samerbergernachrichten.de, 30.01.2020)

https://www.samerbergernachrichten.de/forderung-mehr-aerzte-in-der-region-fuer-drogensubstitution/

Baden-Württemberg: Ortenaukreis. Ersatzdroge Methadon als Brücke zurück ins „normale“ Leben

Die Klienten warten schon. Es sieht hier nicht so aus, wie man sich eine Substitutionspraxis für schwer Drogenabhängige vorstellen mag. Im Gegenteil. Da stehen Grüppchen zusammen, unterhalten sich im halblauten Plauderton, andere warten einfach, als stünden sie an der Bushaltestelle. Keine Drop-outs. Von 9 bis 11 Uhr gibt es Methadon in dem Backsteinhaus unweit des Kehler Stadtzentrums, wer zu spät kommt, geht leer aus. (Badsiche Neueste Nachrichten, 20.01.2020)

https://bnn.de/lokales/abb/die-ersatzdroge-als-bruecke-zurueck-ins-normale-leben

Opioid use disorder in Germany: healthcare costs of patients in opioid maintenance treatment.

Reimer J, Vogelmann T, Trümper D, Scherbaum N.

Subst Abuse Treat Prev Policy. 2019 Dec 16;14(1):57. doi: 10.1186/s13011-019-0247-9.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6916156/

Uelzen. Ersatz für die Heroin-Spritze: An der Brauerstraße wird Methadon ausgegeben

Uelzen – Es waren stets die ersten Gedanken am Morgen: „Ist noch genügend Stoff da? Und wenn nein, reicht das Geld, um welchen zu kaufen?“ Die Uelzenerin Inga M. * hat über Jahre Heroin konsumiert.

Erst durch die Nase, schließlich setzte sie sich Spritzen, berichtet Inga M. im Gespräch mit der AZ. Heute gehört sie zu jenen Frauen und Männern, die regelmäßig Räume an der Brauerstraße in Uelzen aufsuchen. Dort unterhält der Verein „Die Brücke“ eine Ausgabestelle für den Drogenersatz Methadon und vergleichbare Präparate. (az-online.de/, 14.12.2019)

https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/ersatz-heroin-spritze-13305928.html

Düsseldorfer Psychiater: „Wir müssen anders mit Suchtkranken umgehen“

Düsseldorf. Seit drei Jahren behandelt der Psychiater Valentin Agadzanov Suchtkranke in seiner Praxis. Die liegt mitten im Brennpunkt in der Nähe der Charlottenstraße. Mit der WZ sprach er über seine Erfahrungen. (Westdeutsche Zeitung, 03.12.2019)

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/duesseldorfer-psychiater-will-neuen-umgang-mit-methadon-patienten_aid-47592521

Bruchsal. Baugenehmigung liegt vor: Methadon-Ambulanz in Bruchsal soll Mitte 2020 kommen

Nicht vor Mitte 2020 wird die geplante ambulante Methadon-Abgabestelle bei der psychiatrischen Tagesklinik in der Heidelberger Straße in Bruchsal eröffnet werden. Diese vorsichtige Prognose gab Michael Bolek, Leiter des Amts für Grundsatz und Soziales beim Landkreis Karlsruhe. In der Bruchsaler Außenstelle des Zentrums für Psychiatrische Gesundheit Wiesloch (ZFP) soll in Zukunft ein Teil der Methadon-Patienten im nördlichen Landkreis versorgt werden. (Badische Neueste Nachrichten, Bruchsaler Rundschau, 26.11.2019)

https://bnn.de/lokales/bruchsal/methadon-ambulanz-in-bruchsal-soll-mitte-2020-kommen

Solingen. Zwei Ärzte wollen in Methadon-Behandlung einsteigen

Sozialausschuss beschäftigte sich mit der aktuellen Situation. Auch eine Ambulanz als zentrale Anlaufstelle für Süchtige ist im Gespräch. (Solinger Tageblatt, 20.11.2019)

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/zwei-aerzte-wollen-methadon-behandlung-einsteigen-13235926.html

Baden-Württemberg. Pakt für Substitution geschlossen

Substitution – also eine Drogenersatztherapie – ist heute eine wichtige etablierte Behandlung für Abhängige, um diese gesundheitlich zu stabilisieren und ihnen die Wiedereingliederung in einen strukturierten Alltag zu ermöglichen. Um eine bedarfsgerechte Versorgung von Substitutionspatienten auch in Zukunft sicherzustellen, haben die für die Substitutionsversorgung verantwortlichen Institutionen gemeinsam einen „Pakt für Substitution“ erarbeitet. (Ministerium für Soziales und Integration, Stuttgart, 18.11.2019)

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/pakt-fuer-substitution-geschlossen/

Stuttgart. Behandlung Opioidabhängiger in Baden-Württemberg – Pakt für Substitution

Zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung in Baden-Württemberg schließen die verantwortlichen Institutionen folgenden Pakt für Substitution. (Stuttgart, 14.10.2019, Ministerium für Soziales und Integration, KV Baden-Württemberg, Landesärztekammer, die Krankenkassen, der Land- und der Städtetag, die Landessstelle für Suchtfragen, die Landesapothekerkammer, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg u.a.)

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Sucht/Pakt-fuer-Substitution.pdf

Evaluation der Auswirkungen der BTMVV Reform

Dr. Silke Kuhn – ZIS – Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung (Hamburg, UKE, Hamburg)

5.Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo), 27.9.19 Berlin

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2019/10/BtmvvAuswKuhn-1.pdf

Substitutionsbehandlung in der medizinischen Rehabilitation - Chancen, Grenzen und Herausforderungen (Präsentation)

Dr. med. Thomas Kuhlmann, Psychosomatische Klinik Bergisch Gladbach

NaSuKo – 5.Nationale Substitutionskonferenz, 27.09.2019, Berlin

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2019/10/MedRehaKuhlmann.pdf

Hinweise zur Einweisung in die Substitutionsbehandlung im Rahmen der Vergabe unter Sicht

Grundlage dieser Ausführungen bilden die aktuellen gesetzlichen Regelungen, das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) sowie die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) (BAS - Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, (Stand September 2019))

https://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/BAS_Sichtbezug_Opioidsubstitution_final.pdf

BAS-Informationspapier „Hinweise zur Einweisung in die Substitutionsbehandlung im Rahmen der Vergabe unter Sicht“

Immer wieder werden Opioidabhängige auch außerhalb der Ambulanz beziehungsweise der Praxis substituiert, z.B. im Rahmen von Krankenhausaufenthalten oder in soziotherapeutischen Einrichtungen. Damit die Mitarbeitenden die erforderliche Sicherheit bei der Vergabe des Substitutionsmittels erhalten, werden sie entsprechend geschult und mit der Thematik vertraut gemacht. Auf dem neu erstellten Informationspapier der BAS sind die wichtigsten Punkte zur Vergabe unter Sicht zusammengestellt. (BAS - Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, BAS-SUCHTFORSCHUNGSTELEGRAMM, Heft 40, Aktuelles aus der BAS, 14.11.2019)

https://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Suchtforschungstelegramm/BAS_UG_40_Suchtforschungstelegramm_2019_final.pdf

Wo steht die Opioidsubstitutionsbehandlung nach der Rechtsreform?
Überarbeitete Version der Vorträge auf der 5.Nationalen Substitutionskonferenz von akzept e.V. 2019 und auf dem 28. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. 2019

Hans-Günter Meyer-Thompson, Hamburg, Redakteur forum-substitutionspraxis.de

Wo steht die Opioidsubstitutionsbehandlung nach der Rechtsreform?

„Meiner Ansicht nach wird das System der ambulanten Substitutionsmedizin in ein bis zwei Jahren implodieren.“

SUBSTITUTIONSMEDIZIN - Weniger Drogentote, weniger Beschaffungskriminalität: Ist diese Bilanz in Gefahr?

Interview mit Dr. Jochen Brack, Hamburg. (KVH-Journal, Ausgabe 11/2019, November 2019)

http://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1182

Versorgungslage mit Substitutionsbehandlung bei Menschen mit Opiatabhängigkeit - Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Niema Movassat, Sylvia Gabelmann und der Fraktion DIE LINKE.

Drucksache 19/12706 – 12.09.2019

Deutscher Bundestag, Drucksache 19/13178, 19. Wahlperiode

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/131/1913178.pdf

Methadon-Ausgabe in Krefeld : „Niemand ist stärker als Heroin“

Krefeld Der Dermatologe Tamas Weiszmann gibt in seiner Praxis Polamidon an Suchtpatienten aus. Er erlebt, wie verheerend Heroin ist. (rp-online, 25.10.2019)

https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-hautarzt-tamas-weiszmann-niemand-ist-staerker-als-heroin_aid-46582273

How Germany averted an opioid crisis

Unlike in the U.S., opioids have never emerged as a front-line medical treatment in Germany. (NBC News, USA, 19.10.2019)

https://www.nbcnews.com/health/health-news/how-germany-averted-opioid-crisis-n1068286