A- A A+

Jürgen Lotze (1941 – 2020) -- Nachruf auf einen Pionier der Opioidsubstitutionsbehandlung in Deutschland

Am 15. November 2020 starb Dr.med Jürgen Lotze an den Folgen einer Infektion mit Sars-CoV-2. Bis zu seiner Pensionierung war er Ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Lüneburg, später Psychiatrische Klinik Lüneburg, und Chefarzt der Forensischen Abteilung in Nordniedersachsen. 

Anfang der 1970er Jahre führte er in Hannover die erste deutsche Beobachtungsstudie mit Levomethadon zur Behandlung von Opioidabhängigen durch.

Jürgen Lotze 1941 – 2020  Nachruf.pdf

Bericht über die Methadon-Behandlung des niedersächsischen Jugendberatungszentrums Hannover des DPWV

Dr.med. Jürgen Lotze, Marie-Louise Rabe, Hartmut Stichtenoth

Niedersächsisches Ärzteblatt, Nr. 11. 46.Jahrgang, 7. Juni 1973, 359-362

Lotze_Polamidon_nieders._Aerzteblatt_1973

Hamburg. Flexibilisierung der Substitution: Niedrigschwellige Substitutionsambulanz Hamburg (Präsentation)

Christine Tügel, Jugendhilfe e.V. Hamburg, Vorstand 

Fabian Vorberg, Hamburg, Arzt

6. NaSuKo – Nationale Substitutionskonferenzm 16.12.2020

Veranstalter akzept e.V.

Drob Inn_Substitutionsambulanz_04__112020.pdf

Lahr/Baden-Württemberg. Die Substitutionspraxis in Lahr soll erweitert werden 

Die Stadt Lahr rechnet mit Kosten von etwa 50 000 Euro für die Erweiterung der Räume der Drogenhilfe in der Jammstraße. Der Umbau soll im Januar beginnen. (Badische Zeitung, 08.12.2020)

https://www.badische-zeitung.de/die-substitutionspraxis-in-lahr-soll-erweitert-werden

Sanofi Symposium beim 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.: „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“ (Video)

Wie erging es Substitutionspatienten während der ersten Pandemie-Phase? Wie wurde deren Versorgung sichergestellt? Wie waren Ihre Erfahrungen während dieser Zeit? 

In einem Interview mit einer Substitutionspatientin wurden diese Fragen erläutert. Gerade in dieser besonderen Zeit mit vielen neuen Herausforderungen zeigte sich, wie man die Substitutionsversorgung in Deutschland noch verbessern kann.

Die Substitutionsärzte Dr. Ulrich Bohr und Dr. Christoph von Ascheraden sowie die Apothekerin Christiane Fahrmbacher-Lutz diskutierten anlässlich des diesjährigen DGS Kongresse über „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung?“ u.a. mögliche Lösungsansätze für die Gewährleistung der Substitutionstherapie durch eine interdisziplinäre Kooperation. Vorgestellt und diskutiert wurden Strategien und Möglichkeiten die Substitutionstherapie während der Corona-Pandemie zu sichern, dabei wurden Vorteile und Limitationen über die Kooperation zwischen Apotheken und Praxen beleuchtet.

Zugeschaltet waren über 150 Teilnehmer, darunter Ärzte und Apotheker sowie Vertreter des Suchthilfesystems und Politik, die sich durch den Chat interaktiv am Diskurs beteiligten. (Sanofi, 07.12.2020, Video, 01:02:30)

https://www.youtube.com/watch?v=lNlLb3KEbKk

„Psychiatrie trifft Allgemeinmedizin – Substitutionstherapie als interdisziplinäre Aufgabe“

Dr. med. John Koc, niedergelassener Facharzt für Psychiatrie in Bremen, erklärt unter anderem, wie eine optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Psychiatrie und Allgemeinmedizin in der Substitutionstherapie aussehen könnte. (Substitutionsportal Sanofi, Dezember 2020)

https://www.substitutionsportal.de/service/experten-im-gespraech

NRW/Holzwickede: Kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige 

200 Suchtpatienten sollen künftig in einer Arztpraxis in Holzwickede im Kreis Unna kontrolliert mit Heroin versorgt werden. (WDR, 27.10.2020)

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/heroin-abgabe-holzwickede-rauschgift-therapie-praxis-100.html

DGS-Kongress 2020. Pakt für Substitution in Baden-Württemberg – Absichtserklärung oder mehr (Präsentation)

Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin Bezirksärztekammer Südbaden

DGS 2020 P.Hetzler-Rusch - Opioidsubstitution 2020-wege aus der Versorgungskrise.2

DGS-Kongress 2020. Sicherstellung der Versorgung Opioidabhängiger - ein Beitrag der Bundesärztekammer (Präsentation)

Wilfried Kunstmann, Bundesärztekammer

DGS 2020 W.Kunstmann Versorgung-Opioidabhängiger-Sicherstellung_Beiträge-BÄK+LÄKn

DGS-Kongress 2020. Evaluation der 3. BtMVVÄndVAuswirkungen und weitere Bedarfe aus Sicht der Ärzteschaft (Präsentation)

Silke Kuhn, Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg

DGS_2020_S.Kuhn - Evaluation der 3. BtMVVÄndV

DGS-Kongress 2020. „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung?“ (Nachbericht zum Sanofi-Symposium)

Die Substitutionsärzte Dr. Ulrich Bohr und Dr. Christoph von Ascheraden sowie die Apothekerin Christiane Fahrmbacher-Lutz diskutierten anlässlich des diesjährigen DGS-Kongresses über „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung“

Nachbericht_Sanofi Symposium DGS-Kongress 2020

Diamorphingestützte Behandlung in Deutschland – Stand 2020

Christian Plattner 

7. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2020, Seiten 47-49, Hrsg.: akzept e.V., Deutsche Aidshilfe, Berlin im Oktober 2020

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2020/10/akzeptADSB2020web.pdf

 

Die Novellierung der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung – ein Muster ohne Wert? 

Claudia Schieren 

7. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2020, Seiten 54-58, Hrsg.: akzept e.V., Deutsche Aidshilfe, Berlin im Oktober 2020

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2020/10/akzeptADSB2020web.pdf

Westfalen-Lippe. Zwei Ärztegenerationen gegen die Suchtkrankheit: „Substitution macht Spaß“ 

Dr. Marc Schlüter und sein Vater Dr. Hans-Joachim Schlüter betreuen seit Jahrzehnten Drogenkranke in Dortmund / KVWL gründet Beirat für Substitutionsbehandlung. (KV Westfalen-Lippe, KVWL-Kompakt 08/2020, August 2020)

https://www.kvwl.de/mediathek/kompakt/pdf/2020_08.pdf

Substitution: Ein Weg aus der Drogensucht?

Weniger als die Hälfte der Heroinabhängigen in Deutschland erhält derzeit eine Drogenersatztherapie. In anderen europäischen Ländern ist der Anteil deutlich höher. Nun will eine Kampagne die Quote erhöhen. (Deutsche Welle, 03.09.2020)

https://www.dw.com/de/substitution-ein-weg-aus-der-drogensucht/a-54780961

Deutsche Aidshilfe, akzept und JES starten Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“

Mit der Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“ wollen die Deutsche Aidshilfe, der akzept Bundesverband und das Selbsthilfenetzwerk JES dazu beitragen, die Substitution zu stärken und 2022 mindestens 60 Prozent der Opioidabhängigen zu behandeln. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 31.08.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/100000-substituierte-bis-2022

Digitales Live-Event von Sanofi „Substitution. Sucht. Versorgung.“ – Videos und Nachbericht jetzt verfügbar

Wie sollen Opioidabhängige zukünftig in Deutschland versorgt werden? Welche Lösungskonzepte gibt es? Zusammen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig als Impulsgeberin und verschiedenen Experten der Substitution wurden diese Fragen bei dem digitalen Live-Event am 1.Juli 2020 in Berlin diskutiert. Wer live nicht dabei sein konnte, kann sich Teile der Veranstaltung oder auch die gesamte Aufzeichnung als Video on demand auf der Substitutions-Homepage von Sanofi anschauen: 

Digitales Live-Event von Sanofi „Substitution. Sucht. Versorgung.“ – Videos und Nachbericht jetzt verfügbar

Bayern. Isar-Amper-Klinik Haar: Zuhause die Sucht bekämpfen

Die Fachklinik des Bezirks setzt verstärkt auf niedrigschwellige Angebote wie die Methadon-Ambulanzen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, sagt ihre Unterstützung zu. (Süddeutsche Zeizung, 05.08.2020)

www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/haar-bei-muenchen-drogen-sucht-1.4989216

Diepholz. Drogenberatung und Ersatzmedikamente. Ein Leben im Rausch: „Hauptsache, man ist angeturnt“ 

Der Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige macht darauf aufmerksam, dass Drogen kein Nischenthema sind, man aber auch etwas gegen die Sucht tun kann. In Diepholz gibt es Anlaufstellen für Betroffene.

Am 21. Juli ist der „Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen“.

Ersatzstoffe, sogenannte „Substitute“ ermöglichen ein fast normales Leben mit der Sucht.

Im Landkreis Diepholz darf nur ein Suchtmediziner die Substitute verschreiben. (kreiszeitung.de, 24.07.2020)

www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/diepholz-sucht-drogen-methadon-hilfe-drogentote-abhaengige-gedenktag-substitution-ersatzstoffe-drogenberatung-90011206.html

 

Bundesweiter digitaler Erfahrungsaustausch zu „Substitution. Sucht. Versorgung.“ 

Konzepte liegen vor, nun geht es darum, im Verbund zu handeln 

  • Es geht um die Zukunft der Substitutionsversorgung 
  • Konzepte zur Verbesserung der Substitutionsversorgung liegen vor 
  • Alle Akteure auf Landes- und Bundesebenen sind gefordert 
  • Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, begrüßt die Initiativen

(Sanofi, 13.07.2020)

Sanofi_Pressemitteilung_Digitales Live-Event_13.07.2020

Wuppertal. Diamorphinbehandlung bald auch in Wuppertal – weiter hoher Bedarf und hohe Hürden

Seit 2009 ist auch in Deutschland die Behandlung von Opioidabhängigen mit Diamorphin, pharmazeutisch hergestelltem Heroin, in der Regelversorgung möglich.

Die Hürden für Patient_innen sind allerdings hoch: Sie müssen mindestens 23 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren opiatabhängig sein. Darüber hinaus müssen mindestens zwei erfolglose Therapien nachgewiesen werden können, darunter zumindest eine Substitutionsbehandlung.

Die Nachfrage nach der Diamorphinbehandlung übersteigt das Angebot bei Weitem

Doch trotz dieser strengen Vorgaben ist der Bedarf an Behandlungsplätzen in den besonders zertifizierten Diamorphinpraxen hoch. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 18.06.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/diamorphinbehandlung-bald-wuppertal-hoher-bedarf-hohe-huerden

Wuppertal. NEUE DIAMORPHINAMBULANZ IN WUPPERTAL

Der JES Bundesverband gratuliert der Elterngruppe Wuppertal sowie den kommunalen Trägern der Drogenhilfe, dass ihre langjährigen Bemühungen für eine Heroinvergabe nun endlich umgesetzt wurden. (JES Bundesverband, 08.06.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/06/neue-diamorphinambulanz-in-wuppertal/

Substitution bei Opioidabhängigkeit. Suchtmediziner wollen Sichtbezug in den Apotheken ausweiten

Nicht nur die Apotheker wollen möglichst viele ihrer Sonderrechte über die Coronakrise hinausretten: Auch die Suchtmediziner sehen in den Regellockerungen, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Substitutionsbehandlung Mitte April per Eilverordnung möglich gemacht hat, eine Chance für die Zukunft. Unter anderem fordern sie, die wohnortnahe Versorgung durch Apotheken stärker zu nutzen. (Deutsche Apotheker Zeitung, 08.06.2020)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/06/08/suchtmediziner-wollen-sichtbezug-in-den-apotheken-ausweiten

Prof. Dr. Heino Stöver: „Die Zukunft der Substitutionsversorgung steht auf dem Spiel“

„Die Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patientinnen und Patienten steckt in einer Versorgungskrise“, erklärt Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISSF) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Für ihn steht fest, dass diese Krise zwar durch die Corona-Pandemie verschärft wurde, die eigentlichen Probleme aber bereits vor Corona eklatant waren. Deshalb ist Stöver einer der Initiatoren und Unterzeichner des „10-Eckpunkte-Papiers zur Lösung der Versorgungskrise und Anpassung der Vergabebedingungen in der Corona-Pandemie“ der „Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patientinnen und Patienten“. (Frankfurt University of Applied Sciences, 08.06.2020)

https://idw-online.de/de/news748994

Trocknet die Substitutionsbehandlung aus?

Warum die Suchtmedizin kaum Nachwuchs findet, was das für Drogengebrauchende bedeutet und was dagegen zu tun ist. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 14.05.2020)

https://magazin.hiv/2020/05/14/trocknet-die-substitutionsbehandlung-aus/

Wuppertal. Eröffnung der Heroinambulanz zum 1. Juli 2020 (Flyer)

Wuppertal-heroingestützte Behandlung FLYER WDA 2020.pdf

Berlin. „Kombinat Neubau“ - Weiterer Standort für eine diamorphingestützte Behandlung in Berlin

Am 1. April 2020 eröffnete der Drogennotdienst in Kooperation mit vier Ärzt_innen in der Ru- schestraße 103 eine neue Am- bulanz für Integrierte Drogenhilfe (AID Lichtenberg). Dort erhalten Drogengebraucher_innen umfas- sende medizinische Behandlung, Substitution und Psychosoziale Betreuung unter einem Dach. Die Besonderheit der neuen Ambu- lanz in Lichtenberg ist die zusätz- liche Originalstoffvergabe, also die Substitution mit Diamorphin. Das Ärzt_innenteam besteht aus Beate Münchow, Hans-Tilmann Kinkel, Fabian Danger und Daniel Winkelmann. 

Interview mit Hans-Tilman Kinkel in Drogenkurier 122, Seite 28-29)

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/05/Kurier-122-Internet.pdf

Initiative Substitutionsversorgung Opioidabhängiger Patient*innen: 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise

Frankfurt/Main, 6. Mai 2020. „Versorgungssicherung in der Substitution braucht einen Pakt“ – unter dieser Überschrift hat gestern die Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen ein 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise veröffentlicht. Ein zusätzlicher Abschnitt erläutert die Anpassung der Vergabebedingungen in der Corona-Pandemie.

Mit dem 10-Eckpunkte-Papier richtet sich eine interdisziplinär besetzte Expertengruppe an die Politik, die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie an die Ärzte- und Apothekerkammern, die nötigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Sicherung der Versorgung opioidabhängiger Menschen zu schaffen. Um eine drohende Mangelversorgung abzuwenden, die sich in Zeiten der Corona-Pandemie zudem verschärft, identifizieren sie in zehn Handlungsfeldern konkret umsetzbare, mehrgliedrige Maßnahmen und Praxisbeispiele für eine in Zukunft nachhaltige Verbesserung der Versorgung. Die 10 Eckpunkte der Initiative werden von 22 Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, sowie auch von Sanofi, unterstützt. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig, die sich bereits mehrfach für pragmatische und aktive Hilfe für Suchtkranke stark gemacht hat, sprach sich für die „Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen“ aus.

10 Eckpunktepapier Versorgung_Sanofi_Final22_06052020

JES/DAH. CORONA UND SUBSTITUTION - Aufruf an die substituierende Ärzteschaft

In Zeiten von CORONA müssen auch für substituierte Patient_innen, insbesondere jene die jeden Tag die Praxis oder das Krankenhaus aufsuchen müssen, angepasste Vergabebedingungen gelten.

Daher haben der JES Bundesverband und die Deutsche Aidshilfe eine Papier verfasst, das wir bereits an alle Kassenärztlichen Vereinigungen versendet haben.

Im Zentrum unserer Vorschläge der Risikominderung stehen Maßnahmen der Ausweitung der Take Home Vergabe und eine wohnortnahe Versorgung über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Sicherstellung der Behandlung verantwortlich. Wir hoffen sehr, dass sie unser Papier an die Substitutionsärzte in ihrer Region weitergeben und entsprechende Regelungen veranlassen.

Alle im Papier angesprochenen Neuregelungen sind mit der aktuellen BtmVV vereinbar. Dies betrifft sowohl die eigenverantwortliche Einnahme des Substituts (Take Home) sowie die Versorgung in wohnortnähe über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen. (JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Bundesverband; DAH - Deutsche AIDS-Hilfe, 14.03.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/03/corona-und-substitution/

Hamburg. Kinderschutz: Kooperationsvereinbarung zur Stärkung des Kindesschutzes unterzeichnet 

Kinder von suchtkranken Menschen sind im Vergleich zu anderen Kindern im Alltag besonderen Risiken ausgesetzt. Eine besondere Gruppe der Suchtkranken sind die Opiatabhängigen, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden. Um ihren Kindern das gesunde Aufwachsen zu ermöglichen und die Eltern dabei zu unterstützen, ihr Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung wahrnehmen zu können, benötigen sie besondere Aufmerksamkeit und Hilfe. Für eine erfolgreiche Unterstützung mit besonderem Augenmerk auf das Kindeswohl haben die substituierenden Ärztinnen und Ärzte, die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) und Träger der Suchthilfe sowie Ärztekammer und Behörden in einer Vereinbarung Standards für die Kooperation festgeschrieben. (20.6.2012)

https://www.hamburg.de/drogen-und-sucht/3510226/kooperationsvereinbarung-substitution-und-kinder/