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Hamm/Westf. Dauerkrach am Penny-Markt: Szenetreff nervt Anwohner im Hammer Norden

(...) Neben dem Penny-Markt kommen mal mehr, mal weniger Personen zusammen, die sich täglich ihr Methadon in einer Arztpraxis am Bockumer Weg abholen, um keine harten und illegale Drogen mehr konsumieren zu müssen. Danach kaufen sie günstigen Alkohol beim Discounter und stehen auf einem benachbarten Privatgrundstück beieinander. Der Verwalter dulde den Treff, berichtet Markus Berning. (Westfälischer Anzeiger, 15.04.2019)

https://www.wa.de/hamm/bockum-hoevel-ort370528/szenetreff-nervt-anwohner-hammer-norden-12191270.html

Bruchsal. Tagesklinik sucht Hausärzte: Ab Herbst gibt Bruchsaler Ambulanz Methadon aus

Die bis zu 200 Substitutionspatientinnen und –patienten im nördlichen Landkreis Karlsruhe sind seit fast zwei Jahren unversorgt, berichten die Badischen Neuesten Nachrichten. Eine Lösung bahnt sich jetzt zumindest für die Substitutionspatientinnen und –patienten in Bruchsal an: Ab Herbst 2019 sollen in der psychiatrischen Tagesklinik in Bruchsal in einem neuen Anbau 40 bis 50 Patientinnen und Patienten versorgt werden. (Badische Neueste Nachrichten, 11.04.2019)

https://bnn.de/lokales/landkreis-karlsruhe/ab-herbst-gibt-bruchsaler-ambulanz-methadon-aus

Aschaffenburg. Versorgungslücke für Opioidsubstituierte droht

Bruno Tulaj hat als Hausarzt in Aschaffenburg Substitutionstherapien angeboten, das heißt: Er versorgte Suchtkranke mit Drogenersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin und betreute sie dabei medizinisch. (...) 2016 gab Tulaj aus Altersgründen seine Praxis auf. Sein Nachfolger hat die suchtmedizinische Betreuung nicht übernommen, berichtet das Main-Echo unter der Überschrift: Ersatzdrogen: Immer weniger Ärzte in unserer Region kümmern sich um Suchtkranke - Versorgungslücke droht.

Weiter heißt es, dass in Aschaffenburg und auch in Würzburg nur noch in drei Praxen eine Substitutionsbehandlung stattfindet und diese den Bedarf nicht auffangen können. Ein großer  Anteil der geschätzt 350 Substituierten müsse deshalb zur Behandlung in das benachbarte Bundesland Hessen ausweichen. Auch die Selbstmedikation mit illegal erworbenen Substitutionsmedikamenten sei beträchtlich

Substituiert wird auch in den Ambulanzen in Schweinfurt, Werneck und Würzburg. Doch bei täglicher Einnahme unter Sicht können die Anfahrwege lang sein. "Vor diesem Hintergrund ist die Aufnahme von Patienten von weiter her in der Regel nicht sinnvoll aufgrund der langen und täglichen Anfahrtswege", zitiert das Main-Echo eine Oberärztin der Pschiatrischen Institutsambulanz in Schweinfurt. (Main-Echo, 18.03.2019, Volltext nach Anmeldung und Ausschaltung des Add-Blockers)

https://www.main-echo.de/regional/franken-bayern/art491568,6650162

Substitutionstherapie: Drogenbeauftragte appelliert an Ärzte

dpa; Maybaum, Thorsten

Dtsch Arztebl 2019; 116(12): A-552

https://www.aerzteblatt.de/archiv/206206

Ärzte sollen sich vermehrt in Substitutionstherapie einbringen

Frankfurt am Main/Berlin – Zehntausende Suchtkranke profitieren von einer Ersatztherapie mit Medikamenten. Aber immer weniger Ärzte sind offenbar bereit, diese Patienten zu betreu­en. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, appellierte daher jetzt an die Ärzteschaft: „Substituieren Sie, denn das kann Leben retten!“ (aerzteblatt.de, 12.03.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101542/Aerzte-sollen-sich-vermehrt-in-Substitutionstherapie-einbringen

Substitutionsbericht 2018 und Marktzahlen für Substitutionsmedikamente

Anmerkungen zum Substitutionsbericht des BfArM für 2018 und Zahlen und Daten zum Pharmamarkt für Substitutionsmedikamente in Deutschland. (Forum Substitutionspraxis, 12.03.2019)

Substitutionsbericht 2018 und Marktzahlen für Substitutionsmedikamente

Drogensucht: Mortler fordert Ärzte zum Substituieren auf

Immer weniger Ärzte sind offenbar bereit, Substitutionspatienten zu betreuen. Das gefällt Marlene Mortler nicht. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert die Mediziner auf, „Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden“. (aerztezeitung, 11.03.2019)

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/982667/drogensucht-mortler-fordert-aerzte-substituieren.html

Hessen. Drogenersatztherapie fehlen die Ärzte

Methadon unter ärztlicher Aufsicht statt illegaler Drogenkonsum - das kann für Süchtige die Rettung sein. Aber das Hilfesystem blutet aus. (Die Welt, 10.03.2019)

https://www.welt.de/regionales/hessen/article190050553/Drogenersatztherapie-fehlen-die-Aerzte.html

Neue Hoffnung für die Substitutionsbehandlung

Substituierende Ärzt_innen haben dank neuer Richtlinien mehr Rechtssicherheit – und können das Überleben ihrer Patient_innen ins Zentrum der Behandlung stellen, ohne ständig unter dem Damoklesschwert des Strafrechts zu stehen. Das gibt neue Hoffnung für die Substitutionsbehandlung. Wie verheerend sich die bisherigen Regelungen oft ausgewirkt haben, zeigt eine Recherche des Journalisten BenedictWermter. (Im zweiten Teil geht es um weitere Opfer der Kemptener Staatsanwaltschaft, eine beinahe flächendeckende Verfolgung substituierender Ärzt_innen in Niedersachsen und das „Gegenmodell Berlin“) (magazin.hiv, DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 15.01.2019)

https://magazin.hiv/2019/01/15/hoffnung-fuer-die-substitutionsbehandlung-1/

Schätzung der Anzahl von Personen mit einer Opioidabhängigkeit - Estimation of the number of people with opioid addiction in Germany

Dtsch Arztebl Int 2019; 116(9): 137-43; DOI: 10.3238/arrztebl.2019.0137

Kraus, Ludwig; Seitz, Nicki-Nils; Schulte, Bernd; Cremer-Schaeffer, Pete; Braun, Barbara; Verthein, Uwe; Pfeiffer-Gerschel, Tim

https://www.aerzteblatt.de/archiv/205755/Schaetzung-der-Anzahl-von-Personen-mit-einer-Opioidabhaengigkeit

Baden-Württemberg. Abschlussbericht des Projekts „VVSub –Verbesserung der behandlungsbezogenen und teilhabeorientierten Vernetzung in der Substitutionsbehandlung“

Zum Jahresende 2018 hat die Werkstatt PARITÄT das von der Baden-Württemberg-Stiftung und dem Sozialministerium geförderte Projekt „VVSub –Verbesserung der behandlungsbezogenen und teilhabeorientierten Vernetzung in der Substitutionsbehandlung“ abgeschlossen. (Werkstatt PA R I TÄT gemeinnützige GmbH, Stuttgart, Januar 2019)

https://www.werkstatt-paritaet-bw.de/wp-content/uploads/2019/02/20190206_Werkstatt_Bro_Substitution_Abschlussbericht_2018_-endfassung.pdf

Substitution: Immer mehr Patienten erhalten Levomethadon

Bonn / Stuttgart. 79.400 Menschen sind in Deutschland als Substitutionspatienten gemeldet. Die meisten Patienten erhalten derzeit Methadon, wobei L-Polamidon „aufholt“. Knapp ein Viertel ist auf Buprenorphin eingestellt. Hier könnte mit Buvidal®, einem Depot-Buprenorphin, tatsächlich bald eine Verbesserung winken. (DAZ -  Deutsche Apotheker Zeitung, 14.02.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/02/14/immer-mehr-patienten-erhalten-levomethadon

BfArM-Bundesopiumstelle: Bericht zum Substitutionsregister für 2018

Der Bericht zum Substitutionsregister wird jährlich aktualisiert zur Verfügung gestellt. Er enthält Angaben zum rechtlichen Hintergrund, zum Meldeverfahren und zur Nutzung der Daten des Substitutionsregisters. Des Weiteren sind aktuelle Zahlen zu Substitutionspatienten, substituierenden Ärzten und verschriebenen Substitutionsmitteln, sowie deren Entwicklung seit Beginn der Meldepflicht in 2002 dargestellt. Die Angaben sind für Deutschland und teilweise zusätzlich für die einzelnen Bundesländer recherchiert. Die Daten werden regelmäßig auch im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung veröffentlicht. (BfArM - Bundesopiumstelle, 23.01.2019)

https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Substitutionsregister/Bericht/_node.html

Olpe/Nordrhein-Westfalen. Caritas schlägt Alarm: Versorgung mit Methadon gefährdet

Im Kreis Olpe werden seit den 90er-Jahren Drogenabhängige mit Methadon therapiert. Doch nur wenige Ärzte nehmen diese Patienten auf. (Westfalenpost, 06.02.2019)

https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/caritas-schlaegt-alarm-versorgung-mit-methadon-gefaehrdet-id216383249.html

BeTrAD - Better Treatment for Ageing Drug User

The main objective of the project is to provide adult trainers and organisations in the drug help system, in geriatric institutions and local governments with tools and models of good practice, which create adult learning opportunities for the establishment and improvement of services for ageing drug user.

High priority is given to involve drug user and their representatives in the development and implementation of project results. (Mit Trainig Curriculum, Toolbox, Best Practice Collection u.a. (englischsprachig)) (Fondation Jugend- an Drogenhëllef für die europäische Arbeitsgruppe, Luxemburg, funded by the European Union, Project Number: 2016-1-Lu01-KA 204-013837, 2018)

http://www.betrad.eu/

BVKA – Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker e.V. – Fachgruppe Substitutionsversorgung

Die Fachgruppe "Substitutionsversorgung" ist eine der vier Fachgruppen innerhalb des BVKA. Sie vertritt die etwa 500 Apotheken in Deutschland, die einen Schwerpunkt in der Substitutionsversorgung haben. Auf den jährlichen BVKA-Tagungen findet jeweils ein eigenes Satelliten-Symposium "Substitutionsversorgung" statt. (Stand Januar 2019)

http://www.bvka.de/bereiche/substitutionsversorgung.html

Stellungnahme der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung GSAV vom 14. Dezember 2018 

  1. (...) Im Zusammenhang mit der Neuregelung von § 129 Absatz 5d SGB V halten wir es darüber hinaus für geboten, eine Pflicht zur Neuverhandlungder Preise für Substitutionsarzneimittel im Sinne der Anlagen 4 bis 8 des Vertrages über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen (§§ 4 und 5 der Arzneimittelpreisverordnung) festzulegen und im Falle des Scheiterns der Verhandlungen die Schiedsstelle gemäß § 129 Absatz 8 SGB V entscheiden zu lassen.

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Stellungnahmen/2018/2018-12-14-ABDA-Stellungn_GSAV.pdf

Drogenkonsum und Hilfebedarfe von Geflüchteten in niedrigschwelligen Einrichtungen der Suchthilfe in Deutschland (KURZBERICHT)

Schlüsselbegriffe Drogenabhängige Geflüchtete, Opiatkonsum, Suchthilfe, Opioidkonsum, Interviews mit Geflüchteten, bundesdeutsche Befragung von Suchthilfeeinrichtungen 

Ressort, Institut Bundesministerium für Gesundheit 

Auftragnehmer(in) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) 

Projektleitung: PD Dr. Uwe Verthein 

Autor(en): Dr. Silke Kuhn 

Beginn: 01.06.2017, Ende 31.01.2018 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Berichte/Kurzbericht/2018-06-27_Kurzbericht_Gefluechtete_Drogenabhaengige.pdf

Factors associated with health-related quality of life in a large national sample of patients receiving opioid substitution treatment in Germany: A cross-sectional study

Lisa Strada, Christiane Sybille Schmidt, Moritz Rosenkranz, Uwe Verthein, Norbert Scherbaum, Jens Reimer and Bernd Schulte

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy2019, 14:2, doi.org/10.1186/s13011-018-0187-9

https://substanceabusepolicy.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13011-018-0187-9

KV Bayerns schafft neue Fördermöglichkeiten für Methadonsubstitution

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat ein Konzept erarbeitet, um mehr Ärzte für die verantwortungsvolle Tätigkeit der Substitutionstherapie zu gewinnen. Ärzte, die eine methadongestützte Behandlung opioidabhängiger Patienten übernehmen, sollen besonders gefördert werden. (aerzteblatt.de, 17.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99898/KV-Bayerns-schafft-neue-Foerdermoeglichkeiten-fuer-Methadonsubstitution

Bayern. Finanzielle Förderung der Methadonsubstitution 

Die KVB fördert gezielt Ärzte und Psychotherapeuten, die an der substitutionsgestützten Behandlung im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen.  

Suchtmedizinische Grundversorgung - Basisförderung - Methadonsubstitution im Konsiliarverfahren - Kooperationsförderung (KVB – Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Dezember 2018)

https://www.kvb.de/praxis/niederlassung/finanzielle-foerdermoeglichkeiten/foerderung-methadonsubstitution/

Solingen. Engpass bei der Versorgung mit Methadon: Arzt muss jetzt 150 Süchtige betreuen

Hunderten Heroin-Abhängigen in Solingen droht ein Engpass bei der Versorgung mit Methadon. Zwischenzeitlich gibt es in Solingen nur noch zwei Arztpraxen, in denen die Ersatzdroge an Süchtige ausgegeben werden darf. (Solinger Tageblatt, 28.11.2018)

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/arzt-muss-jetzt-suechtige-betreuen-10767038.html

Stuttgarter Suchthilfe in der Krise:Heroinsubstitution im ganzen Land gefährdet 

Bis Ende des Jahres fällt in Stuttgart rund ein Viertel der Plätze zur Heroinsubstitution weg. Noch ist kein Ersatz gefunden. Probleme wie in Stuttgart gibt es aber auch in anderen Städten des Landes. Und die werden sich in den nächsten Jahren noch erheblich verschärfen. (Stuttgarter Nachrichten, 17.10.2018)

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgarter-suchthilfe-in-der-krise-heroinsubstitution-ist-ein-problem-im-ganzen-land.cecaa1b6-3590-47a2-aae0-52450379b30d.html

Ahrensburg. So arbeitet Stormarns erste Ambulanz für Drogensüchtige

„... die Zahl der Ärzte, die Suchtkranke mit Ersatzdrogen behandeln wird immer kleiner und die Zahl der Patienten immer größer“, sagt Peter Hans Hauptmann, Chefarzt des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses in Bargfeld-Stegen.

Mit einer neuen Substitutionsambulanz in Ahrensburg möchte die Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Versorgungslücke im Kreis Stormarn nun schließen. (Hamburger Abendblatt, 13.11.2018)

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215782409/Stormarns-erste-Ambulanz-fuer-Drogensuechtige.html

Drogen- und Alkoholszene hat sich entspannt - Bahnhof in Bremen-Burg: Lob für die Streetworker

Nutzer des Burger Bahnhofs ärgern sich immer wieder über die Alkohol- und Drogenszene. Insgesamt hat sich die Lage aber verbessert. Der Beirat fordert, dass die Arbeit der Streetworker abgesichert wird. (Die Norddeutsche, 22.11.2018)

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-bahnhof-in-bremenburg-lob-fuer-die-streetworker-_arid,1786040.html

Das neue Substitutionsrecht – was hat es in der Praxis bewirkt und kann die medikamentengestützte Behandlung Opioidabhängiger in den kommenden Jahren gesichert werden? (17 Thesen + 1 Frage)
Hans-Günter Meyer-Thompson, Arzt, Asklepios Hamburg Nord, Ochsenzoll, Ambulanz Hamburg-
Altona; Redakteur forum-substitutionspraxis.de

OST-Krise DGS Kongress 2018 Thesen 2018 Meyer-Thompson Opioidsubstitution Perspektiven

Bonn. Schock für Bonner Ex-Junkies: Methadon-Ambulanz in der Heerstraße macht dicht 

Sie ist Anlaufstelle für viele Drogenabhängige und die, die es mal waren: Die Substitutionsambulanz in der Heerstraße 197.

Doch damit ist nächstes Jahr Schluss!

(...) „Im Sommer 2019 werden wir die Einrichtung spätestens schließen müssen“, erklärte Olaf Heße, Oberarzt der LVR-Klinik Bonn, am Montag überraschend. (Express, 06.11.2018)

https://www.express.de/bonn/schock-fuer-bonner-ex-junkies-methadon-ambulanz-in-der-heerstrasse-macht-dicht-31549092

„Normal“ geht anders! Zur psychotherapeutischen Vernachlässigung von Substitutionspatient*innen in Berlin

Wie konnte es – wider besseres Wissen – dazu kommen, dass ein gravierendes Versorgungsdefizit nicht behoben, sondern fortgeschrieben wurde, mit der Konsequenz eines Rückstandes von einem Vierteljahrhundert ?!

Antje Matthiesen, Fachbereichsleitung für psychosoziale Betreuung, Arbeit + Beschäftigung und Dr. Bernd Westermann, verantwortlich für Projektentwicklung und Fortbildung; Drogennotdienst Berlin

In: Psychotherapeutenkammer Berlin, Kammerbrief 03/2018, Oktober 2018

http://www2.psychotherapeutenkammer-berlin.de/uploads/kammerbrief_03_2018.pdf

Fürstenfeldbruck. 20 Jahre Hilfe für Drogenabhängige

Für drogenabhängige Menschen, die auf Methadon oder andere Ersatzstoffe angewiesen sind, ist das P6 eine Institution. Was vor 20 Jahren als gemeinnütziger Verein AID begann, ist zu einer Begegnungsstätte für Suchtkranke geworden – mit neuen Herausforderungen. (Merkur, 24.10.2018)

https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/20-jahre-hilfe-fuer-drogenabhaengige-10359090.html

Psychische Erkrankungen in Deutschland: Schwerpunkt Versorgung - Eine Publikation der DGPPN

Die Psyche leidet – und das wird immer sichtbarer. Zeitnot, Stress, Entfremdung, Zukunftsängste: Zahlreiche Ursachen bringen die Seele aus dem Gleichgewicht. Mehr als jeder Vierte ist in Deutschland im Laufe eines Jahres betroffen. Ein hochspezialisiertes Versorgungsnetz und alle, die Verantwortung tragen, fangen sie auf. Doch der Hilfebedarf wächst und das Netz ist durchlässig. Ein Steuerungsproblem – aber auch ein gesellschaftliches. 

Die DGPPN zeigt anhand von Daten und Grafiken, mit Geschichten und Interviews aus Sicht von Ärzten, Betroffenen und Angehörigen in einem Dossier Barrieren und zukünftige Chancen der psychiatrischen Versorgung in Deutschland auf.

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), 2018

https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/f80fb3f112b4eda48f6c5f3c68d23632a03ba599/DGPPN_Dossier%20web.pdf