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Krise der Suchthilfe in Stuttgart:Drogensubstitution steht vor dem Kollaps 

Mitte Dezember fallen in Stuttgart bis zu 250 Plätze zur Abgabe von Ersatzstoffen an Drogenabhängige weg, ein Viertel des Angebots. Das stürzt die Suchthilfe in eine Krise. Dem System droht der Kollaps. (Stuttgarter Zeitung, 10.10.2018)

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.krise-der-suchthilfe-in-stuttgart-drogensubstitution-steht-vor-dem-kollaps.602836cc-e7a7-4a93-9286-c391d8f07a9a.html

Robert Newman, M.D.: Substitutionsbehandlung: ein halbvolles, aber auch halbleeres Glas! 

Vortragsmanuskript zum Festakt zum 20-jährigen Bestehen von akzept e.V., GLS Campus Berlin, 9. Dezember 2010 

http://www.akzept.org/pdf/menu_aktuel/20_jahr/robert_newman.pdf

Bonn. Diamorphin- und Methadon-Ambulanz werden nicht zusammengelegt 

BN - Die Diamorphin-Ambulanz im Annagraben 70 und die Methadon-Ambulanz in der Heerstraße 197 werden nicht zu einer kombinierten Suchthilfe-Ambulanz auf dem Gelände der früheren Poli-Klinik zusammengelegt. (Focus online, 23.05.2018)

https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-23-05-2018_id_8970857.html

Migration und Sucht - Erfahrungen aus der Versorgung suchtmittelkonsumierender geflüchteter Menschen

In den letzten Jahren kamen viele geflüchtete Menschen nach Deutschland, unter ihnen auch viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). Dies wirft die Frage auf, ob die Suchthilfe sich auf steigende Zahlen von Hilfesuchenden vorbereiten muss und neue Angebote braucht.

Eva Egartner, Beate Zornig-Jelen, CONDROBS München, in: KONTUREN online, September 2018

https://www.konturen.de/fachbeitraege/migration-und-sucht/

Opiatabhängigkeit: "Ich bin abhängig, aber nicht suchtkrank"

Thomas Möller spritzt sich Stoff und hat einen normalen Bürojob. Seit 30 Jahren nimmt er Opiate. Ohne sie leben? Unvorstellbar. Über eine Sucht inmitten der Gesellschaft. (zeit.de, 21.05.2018)

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-04/opiatabhaengigkeit-heroin-methadon-berufstaetigkeit-familie

Münsterland. Kreis Warendorf: Alkohol bleibt Droge Nummer eins 

(...) Hausarzt-Problem

Sorge bereitet Rahner, dass immer mehr Drogenabhängige, die den Ersatzstoff Methadon nehmen, keine Hausärzte in der Region finden, die sich am Methadon-Programm beteiligen. Denn viele Hausärzte müssten altersbedingt ihre Praxen schließen und hätten keinen Nachfolger. (Westfälische Nachrichten, 14.09.2018)

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/3472322-Kreis-Warendorf-Alkohol-bleibt-Droge-Nummer-eins

Substitutionsärzte schlagen Alarm

Substitutionsmediziner warnen: Trotz Unterstützung durch den Gesetzgeber schrumpft die Zunft.

BERLIN. In der Substitutionsmedizin knirscht es an vielen Stellen: Die Ärzte warnen vor verheerenden Versorgungslücken binnen fünf Jahren. Zudem wird die Versorgung Drogenabhängiger in den KV-Regionen höchst unterschiedlich vergütet. Suchtmedizin spielt in der Ärzteausbildung eine untergeordnete Rolle. (Ärztezeitung, 06.04.2018)

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/?sid=961103

Robert G. Newman: Zur Frage der Anwendung von Methadon in Deutschland, 14.November 1987, Frankfurt/M.

Anfang August starb Robert „Bob“ Newman, „Methadonpabst“ und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Newman wurde 80 Jahre alt.

Newman hat seit den 1980er Jahren für die medikamentengestützte Behandlung von Opioidabhängigen in Deutschland geworben. Dem Organisator des Methadonprogramms in New York und dem späteren Ratgeber für die Programme in Hongkong, Taiwan, Australien, Iran und in weiteren Ländern verdanken Millionen Menschen ihre Substitutionsbehandlung. Newman war Facharzt für Psychiatrie und Public Health. Vor seiner Pensionierung war er Klinischer Direktor von Continuum Health Partners, ein Krankenhausverbund in Manhattan.

Newman, geboren Neumann, entstammte einer jüdischen Familie aus Berlin. Seine Eltern konnten mit ihm und seinen Geschwistern rechtzeitig nach Amerika fliehen, viele seiner Verwandten kamen in den Konzentrationslagern ums Leben.

Den Nachruf aus der New York Times finden Sie auf der Homepage.

Aus seinem Archiv veröffentlicht Forum Substitutionspraxis einen Vortrag Newmans aus dem Jahre 1987, den er in Frankfurt gehalten hat. 

R.Newman_FrankfurtNov1987(Ger)_Zur Frage der Anwendung von Methadon in Deutschland

Grevenbroich. Krützen: „Wir haben auch die anderen Gruppen im Visier“

Grevenbroich. Zusammen mit Sebastian Johnen vom Ordnungsamt und Dezernent Florian Herpel sprach Bürgermeister Klaus Krützen jetzt, wie berichtet, bei der „Kassenärztlichen Vereinigung“ in Düsseldorf vor. Das Thema: die beiden Substitutions-Praxen in Stadtmitte und deren hohen Patientenzahl. (Erft Kurier, 08.05.2018)

http://www.erft-kurier.de/grevenbroich/kr-252-tzen-8222-wir-haben-auch-die-anderen-gruppen-im-visier-8220-aid-1.7560915

Bochum. Krisenhilfe Bochum – Jahresbericht 2016/17

Die Krisenhilfe Bochum stellt die Arbeit der Drogenberatungsstelle und der Methadonambulanz vor. (Juli 2018)

http://www.krisenhilfe-bochum.de/wp-content/uploads/2018/08/KHB_Jahresbericht_2016_17_digital.pdf

Frankfurt/Main. Im Frankfurter Heroin ist kaum Heroin

Wenn Drogenabhängige sich ihren Schuss setzen, ist im Heroin kaum noch Heroin - es wurde von Dealer zu Dealer immer weiter gestreckt. Das geht aus einer nach Angaben der Stadt Frankfurt bundesweit einmaligen Studie hervor, die heute vorgestellt worden ist.

Mit Video: So funktioniert die Methadon-Substitution im Bahnhofsviertel (03:50) und Die Fegerflotte (02:43). (FNP – Frankfurter Neue Presse, 19.03.2018)

http://www.fnp.de/rhein-main/Im-Frankfurter-Heroin-ist-kaum-Heroin;art1491,2938395

Düsseldorf. Stadt Düsseldorf schließt einzige Methadon-Ambulanz 

- Einzige städtische Ambulanz soll im Herbst schließen

- Grund: Krankenkassen zahlen inzwischen Methadon-Therapie

- Heroinsüchtige werden an Suchtmediziner vermittelt

(WDR, 08.08.2018)

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/methadon-ambulanz-geschlossen-100.html

Grevenbroich. Ab 1. Juli will Krützen Ernst machen mit seinen „Law and Order“-Plänen -- Ordnungs-Streifen am Bahnhof und im Park: Handschellen, Pfefferspray und Schlagstock

(...) (Bürgermeister, Anm.) Klaus Krützen: "Routinemäßig sind im Bereich des Bahnhofes und des Stadtparks bei Auffälligkeiten die Personalien der beteiligten Personen festzustellen und zu dokumentieren. Im Rahmen der Kontrolle werden diese Personen zudem um Mitteilung gebeten, ob und wenn ja bei wem sie derzeit in einer Methadon-Substitutionsbehandlung sind." (Erft-Kurier, 05.05.2018)

http://www.erft-kurier.de/grevenbroich/ordnungs-streifen-am-bahnhof-und-im-park-handschellen-pfefferspray-und-schlagstock-aid-1.7555186

Düsseldorf. Ärztemangel in der Drogenhilfe (Audio)

Die kontrollierte Abgabe von Heroin in Arztpraxen ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Suchtkranken. Doch schon bald gehen zahlreiche Suchtmediziner in den Ruhestand und bangen um ihre Nachfolge. (WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen, 30.07.2018, 03:52)

https://www.ardmediathek.de/radio/Morgenecho/%C3%84rztemangel-in-der-Drogenhilfe/WDR-5/Audio-Podcast?bcastId=41952690&documentId=54630408

15 Milliliter, jeden Tag

Bochum. Seit 29 Jahren nimmt Roland Beinhard Methadon. Es stillt seinen Hunger nach Heroin. Kaum einer macht das länger als er. Vor 30 Jahren begann die Drogenersatztherapie in Deutschland. (Die Tageszeitung, 31.03.2018)

http://www.taz.de/!5492895/

Sucht-Experten beklagen nachlassendes Interesse der Ärzte an der Drogenersatztherapie

Mehr als 1000 Menschen sterben jedes Jahr am Konsum illegaler Drogen. Ihre Zahl zu reduzieren ist das Ziel der Drogenersatztherapie. Doch immer weniger Ärzten sind bereit, sie zu praktizieren. (EPD – Evangelischer Pressedienst, 2.07.2018)

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Experten-beklagen-nachlassendes-Interesse-der-AErzte-an-der-Drogenersatztherapie;art675,3052657

Iserlohn. Wo bleiben die Menschen? Wo ploppt die Szene nachher auf?

Es besteht die akute Gefahr, dass diese Menschen ihrer existenziellen Grundsicherung beraubt werden! Es droht der Beginn einer Dauerspirale von Verelendung für die Betroffenen,“ schreibt Klaus Stinn in einer Pressemitteilung. Der Vorsitzende des Fördervereins der „Werkstatt im Hinterhof“ sorgt sich um den Verbleib der 21 Mieter: Wo kommen die unter? Wo bleibt ihre Habe? Wo bleiben ihre Tiere? Wo bleibt die Szene? Etwa 75 Prozent der Bewohner seien Klienten der „Werkstatt im Hinterhof“, seien dort Patienten im Methadon-Programm und befinden sich in psycho-sozialer Betreuung. Stinn befürchtet, dass die wertvolle Arbeit in der „Werkstatt im Hinterhof“ durch die geplante Vertreibung der Bewohner konterkariert werde. (ikz-online.de, 22.03.2018)

https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/wo-bleiben-die-menschen-wo-ploppt-die-szene-nachher-auf-id213794781.html

Experten warnen vor Versorgungslücken in der Drogenersatztherapie

Frankfurt am Main – Laut Substitutionsregister nehmen aktuell bundesweit rund 80.0000 Drogenabhängige Substitutionsangebote in Anspruch. Doch ihre Betreuung wird zunehmend schwerer, erklärten Ärzte der Frankfurter Neuen Presse. (aerzteblatt.de, 24.07.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96655/Experten-warnen-vor-Versorgungsluecken-in-der-Drogenersatztherapie

Berlin. Parlamentarischer Abend Substitutionstherapie

Neue BtMVV in Kraft – aber weiterhin zahlreiche Herausforderungen bei Patientenversorgung und Vergütungsstrukturen. (Sanofi / Deutsche Stiftung für Chronisch Kranke, 23.03.2018)

https://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/PM_Bericht_Parl-Abend_Substitution_23032018.pdf

Dortmund. Heroin-Sucht: So funktioniert die Methadon-Abgabestelle an der Bornstraße

Fast 5000 Menschen in Dortmund sind geschätzt süchtig nach Heroin. Das sind erschreckende Zahlen. Viele Obdachlose gehören zu dieser Gruppe. Unter anderem an der Außenstelle des „Mobilen Medezinischen Dienstes“ der Stadt Dortmund an der Bornstraße 239 finden sie Hilfe. (dortmund24.de, 21.07.2018)

http://www.dortmund24.de/dortmund/heroin-sucht-so-funktioniert-die-methadon-abgabestelle-an-der-bornstrasse/

Berlin. Berliner Praxis „Patrida“: Heroin auf Rezept für Suchtkranke

„Dr. Peschel hat mir das Leben gerettet.“ Was nach Pathos klingt, meint Thomas ernst. Der 57-Jährige ist seit mehr als 30 Jahren heroinabhängig. In der Berliner Praxis „Patrida“, die der Psychiater Thomas Peschel vor fünf Jahren eröffnet hat, bekommt er zwei Mal am Tag Diamorphin auf Rezept - reines Heroin. Bis heute ist die Praxis die einzige ihrer Art in der Hauptstadt, obwohl der Bedarf größer wäre. (Berliner Kurier, 21.03.2018)

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/berliner-praxis--patrida--heroin-auf-rezept-fuer-suchtkranke-29902012

Behandlung Drogenabhängiger: Zahl der Substitutionsärzte in Osnabrück am unteren Limit 

Osnabrück. Rund 480 Drogenabhängige unterziehen sich in Osnabrück laut kassenärztlicher Vereinigung einer Substitutionstherapie mit Methadon oder anderen Medikamenten. Die Zahl der Ärzte bewegt sich dabei seit Jahren am unteren Limit. 

Einzelne Praxen versorgen deshalb mehr als doppelt so viele Patienten versorgen, als die Richtlinien es vorgeben. Nur so kann die Versorgung aller Patienten gewährleistet werden. (Osnabrücker Zeitung, 21.07.2018)

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1395971/zahl-der-substitutionsaerzte-in-osnabrueck-am-unteren-limit

Solingen. Tragische Sucht: Methadon ist die Rettung für 300 süchtige Solinger

Die eigentliche Heroinsucht ist nur ein Teil des Drogenproblems. Beschaffungskriminalität, Begleitkrankheiten wie Hepatitis C oder das Abrutschen in die Dealer-Tätigkeit sind oftmals weitere Teile der tragischen Sucht nach harten Drogen. 600 Menschen in Solingen sind von Heroin abhängig. Für etwa 300 von ihnen gibt es eine Chance, aus dem Teufelskreis zu entkommen. Sie nehmen an einem Methadon-Programm teil. (Solinger Tageblatt, 16.03.2018)

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/methadon-rettung-suechtige-9700624.html

Düsseldorf. Düsseldorfer Methadon-AmbulanzArztpraxen übernehmen Methadon-Ausgabe

Im Herbst schließt die städtische Methadon-Ausgabe an der Flurstraße. Die Patienten wechseln zu niedergelassenen Ärzten, die auf die Substitution von Drogen spezialisiert sind. (rp-online, 20.07.2018)

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-aerzte-uebernehmen-heroin-ausgabe_aid-24003035

Substitution: Noch ein langer Weg zur optimalen Versorgung

Trotz der Neuerungen in der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung gibt es in der Substitutionsbehandlung von Opiatabgängigen noch viele Baustellen. Darüber diskutierten am vergangenen Dienstag Bundestagsabgeordnete, Apotheker, Mediziner und KVen in Berlin. Auf der Veranstaltung, die Sanofi und eine Patientenstiftung organisierte, wurde unter anderem die Flexibilisierung der Behandlung grundsätzlich begrüßt. Entwicklungsfelder sahen die Diskutanten jedoch bei der Nachwuchsförderung, Bürokratieabbau und Vergütung der Leistungsträger. (Deutsche Apotheker Zeitung online, 16.03.2018)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/03/16/opioid-substitution-trotz-reform-noch-ein-langer-weg-zur-optimalen-versorgung

NRW / HolthausenMethadon gibt’s erstmal nur noch innenstadtnah

Holthausen(rö) Weil seit Ende Juni die Methadonpraxis an der Itterstraße geschlossen ist, wollten die Grünen nun von der Verwaltung im Gesundheitsausschuss wissen, wo deren Patienten seitdem versorgt werden. (rp-online, 10.07.2018)

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/holthausen-methadon-gibts-nur-noch-innenstadtnah_aid-23867421

Das neue Substitutionsrecht: Nicht mehr mit einem Bein im Gefängnis aber wie sichern wir jetzt die Versorgung vor Ort?

Endlich stehen wir nicht mehr mit einem Bein im Gefängnis! 25 Jahre musste hierzulande die medikamentengestützte Behandlung Opioidabhängiger unter  rechtlichen Bedingungen ausgeübt werden, die bereits 1992 mitnichten internationalen Erfahrungen und Evidenzen entsprachen.

Das ist vorbei. Und PatientInnen wie Ärzteschaft entdecken seit Oktober vorigen Jahres, wie hilfreich der reformierte rechtliche wie fachliche Rahmen für die Behandlung sein kann.

Diese Flexibilisierung kommt allerdings 5-10 Jahre zu spät, um kurzfristig die strukturelle Krise der Substitutionsbehandlung lösen zu können. Bundesweit deuten alle Zahlen darauf hin, dass die ärztliche Behandlung eines Drittels der aktuellen SubstitutionspatientInnen ab 2021/22 in Gefahr ist. (Sanofi – Parlamentarischer Abend 2018, Berlin, 14.3.2018, Vortrag Hans-Günter Meyer-Thompson)

https://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/Sanofi--Parlamentarischer-Abend-2018-Berlin-14.3.2018-Vortrag-Meyer-Thompson-final.pdf

DSÄ: Die Auswertungen der PSB-Umfragen sind veröffentlicht

Der Dachverband substituierender Ärzte (DSÄ) hat Ärzt/Ärztinnen und PSB-Einrichtungen ein umfangreichen Katalog zur jeweils eigenen Arbeit und zur Kooperation gestellt. Die Auswertung liegt für die Berufsgruppen getrennt vor. (DSÄ, 03.07.2018)

https://www.dsae.de/kcfinder/upload/files/PSB-Umfrage_PSB.pdf

Iserlohn. Werkstatt im Hinterhof: Mehr Besucher und 23 Nationen

Der Förderverein „Werkstatt im Hinterhof“ stellt eine zusätzliche Honorarkraft ein und sorgt neben dem Frühstück auch wieder für einen Mittagstisch.

Iserlohns Drogenszene hat viele Gesichter. Das mit den tiefsten Narben ist nach wie das der Heroinabhängigen. Fünf Tote verzeichnet Achim Rabenschlag bereits in diesem noch sehr kurzen Jahr unter seinen Besuchern – ein trauriger und sehr hoher Wert, wie der Leiter der „Werkstatt im Hinterhof“ sagt. Und leider wird die Szene nicht kleiner. Im Gegenteil: Die Zahlen steigen und steigen. Inzwischen kommen täglich mehr als 200 Abhängige in seine Einrichtung in der ehemaligen Fabrik Kissing & Möllmann an der Oberen Mühle, um im Rahmen des Substitutionsprogramms ihre tägliche Dosis Methadon zu bekommen. (IKZ – Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 12.03.2018)

https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/mehr-besucher-und-23-nationen-id213688615.html

Gesundheitsministerkonferenz der Länder 2018 – Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen

In der Gesundheitsministerkonferenz, die am 20./21.06. in Düsseldorf stattfand, haben die Ministrinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder einen Beschluss zur Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen gefasst.

Sie begrüßen die mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) angestoßene Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen.

Sie messen der Evaluation der Auswirkungen dieser Neuregelung insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses etablierten und evidenzbasierten Behandlungsangebots für drogenabhängige Menschen eine zentrale Bedeutung bei.

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder bitten das Bundesministerium für Gesundheit, die für Gesundheit zuständigen Landesressorts in die Entwicklung und Begleitung der Evaluation frühzeitig und kontinuierlich einzubeziehen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die inhaltliche Konkretisierung der zu erhebenden Daten sowie die zu untersuchenden Fragestellungen. (Beschlüsse der 91. GMK (2018), TOP: 10.18 Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen) 

https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?id=727&jahr

München. „BEI SUCHTKRANKEN KANN MAN VIEL BEWEGEN“

Der Münchner Internist Dr. med. Hannes Rabe kann auf über zwanzig Jahre Erfahrung in der Substitution zurückblicken. In seiner Schwabinger Praxis hat er im Laufe der Zeit hunderte von Patienten behandelt und als Vorsitzender der KVB-Methadonkommission kann er seine Expertise auch auf der Verwaltungs-ebene einbringen. KVB FORUM hat sich mit ihm über die Situation von substituierenden Ärzten unterhalten. (KV Bayern, KVB FORUM 11/2017)

https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Presse/Publikation/KVB-FORUM/FORUM-2017-11/FORUM/KVB-FORUM-11-2017-Titelthema-Interview-Rabe.pdf

NeussSuchtkranke berichtenEin Leben auf Methadon

Drei Suchtkranke, die seit vielen Jahren unter ärztlicher Kontrolle Methadon statt Heroin nehmen, berichten, wie sie drogenabhängig wurden und schildern ihre Substitutionstherapie. Eine Heilung gibt es für sie nicht. (NGZ online, 

https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/drobs-neuss-ein-leben-auf-methadon_aid-23625111

Neuss/NRW. 30 Jahre Methadon - was hat's gebracht?

Neuss. 1988 startete das erste Methadon-Modellprojekt in NRW. Norbert Bläsing, Leiter der Drogenberatungsstelle Neuss, war fast von Anfang an mit dabei. Seine Bilanz fällt jedoch ernüchternd aus. Warum ist das so? (Rheinische Post online, 06.03.2018)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/30-jahre-methadon-was-hat-s-gebracht-aid-1.7436964

Iserlohn. Die „Werkstatt“ ist einmalig im ganzen Land

Grünen-Landeschef Felix Banaszak macht bei seiner Zusammenhalts-Tour in der südlichen Innenstadt Halt. (...) In Gesprächen mit dem Leiter der AWO-Einrichtung, Achim Rabenschlag, und der angeschlossenen Ärztin Martina Harbrink-Schlegel, die knapp 200 Drogenkranke aus dem ganzen Märkischen Kreis mit der Ersatzdroge Methadon versorgt, hat er die in 30 Jahren gewachsene Nähe in der „Werkstatt“ kennen gelernt, den geschützten Rückzugsort für Junkies und viele der erschütternden Geschichten der dort Gestrandeten. (IKZ - Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 14.06.2018)

https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/die-werkstatt-ist-einmalig-im-ganzen-land-id214571127.html

Menden/NRW. Methadon statt Heroin - Drogenabhängigkeit ein Fulltime-Job

Der Weg aus der Heroinabhängigkeit soll durch Methadon erleichtert werden. Doch für Süchtige in Menden ist es schwierig, den Ersatzstoff zu bekommen.

Seit dem Tod eines Fröndenberger Hausarztes ist es für Drogenabhängige in Menden schwierig, den Heroin-Ersatzstoff zu erhalten. Sie müssen weite Wege auf sich nehmen. (Westphalenpost, 05.03.2018)

https://www.wp.de/staedte/menden/der-drogensucht-gezielter-vorbeugen-id213618249.html

Soest. Drogenabhängige aus dem Soester Westkreis müssen für ihr Methadon künftig nicht mehr weite Wege in Kauf nehmen

Soest - Für die ortsnahe Versorgung von Drogenabhängigen mit Medikamenten im Westkreis Soest gibt es jetzt eine erste Lösung. In wenigen Tagen bietet ein Allgemeinmediziner in einer Werler Praxis Hilfe an und versorgt die Süchtigen mit Ersatzstoffen wie zum Beispiel Methadon. (Soester Anzeiger, 30.05.2018)

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/drogenabhaengige-soester-westkreis-muessen-methadon-kuenftig-nicht-mehr-weite-wege-kauf-nehmen-9909215.html