A- A A+

KV Bayerns schafft neue Fördermöglichkeiten für Methadonsubstitution

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat ein Konzept erarbeitet, um mehr Ärzte für die verantwortungsvolle Tätigkeit der Substitutionstherapie zu gewinnen. Ärzte, die eine methadongestützte Behandlung opioidabhängiger Patienten übernehmen, sollen besonders gefördert werden. (aerzteblatt.de, 17.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99898/KV-Bayerns-schafft-neue-Foerdermoeglichkeiten-fuer-Methadonsubstitution

Bayern. Finanzielle Förderung der Methadonsubstitution 

Die KVB fördert gezielt Ärzte und Psychotherapeuten, die an der substitutionsgestützten Behandlung im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen.  

Suchtmedizinische Grundversorgung - Basisförderung - Methadonsubstitution im Konsiliarverfahren - Kooperationsförderung (KVB – Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Dezember 2018)

https://www.kvb.de/praxis/niederlassung/finanzielle-foerdermoeglichkeiten/foerderung-methadonsubstitution/

Bochum. Krisenhilfe Bochum – Jahresbericht 2016/17

Die Krisenhilfe Bochum stellt die Arbeit der Drogenberatungsstelle und der Methadonambulanz vor. (Juli 2018)

http://www.krisenhilfe-bochum.de/wp-content/uploads/2018/08/KHB_Jahresbericht_2016_17_digital.pdf

Solingen. Engpass bei der Versorgung mit Methadon: Arzt muss jetzt 150 Süchtige betreuen

Hunderten Heroin-Abhängigen in Solingen droht ein Engpass bei der Versorgung mit Methadon. Zwischenzeitlich gibt es in Solingen nur noch zwei Arztpraxen, in denen die Ersatzdroge an Süchtige ausgegeben werden darf. (Solinger Tageblatt, 28.11.2018)

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/arzt-muss-jetzt-suechtige-betreuen-10767038.html

Düsseldorf. Stadt Düsseldorf schließt einzige Methadon-Ambulanz 

- Einzige städtische Ambulanz soll im Herbst schließen

- Grund: Krankenkassen zahlen inzwischen Methadon-Therapie

- Heroinsüchtige werden an Suchtmediziner vermittelt

(WDR, 08.08.2018)

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/methadon-ambulanz-geschlossen-100.html

Stuttgarter Suchthilfe in der Krise:Heroinsubstitution im ganzen Land gefährdet 

Bis Ende des Jahres fällt in Stuttgart rund ein Viertel der Plätze zur Heroinsubstitution weg. Noch ist kein Ersatz gefunden. Probleme wie in Stuttgart gibt es aber auch in anderen Städten des Landes. Und die werden sich in den nächsten Jahren noch erheblich verschärfen. (Stuttgarter Nachrichten, 17.10.2018)

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgarter-suchthilfe-in-der-krise-heroinsubstitution-ist-ein-problem-im-ganzen-land.cecaa1b6-3590-47a2-aae0-52450379b30d.html

Düsseldorf. Ärztemangel in der Drogenhilfe (Audio)

Die kontrollierte Abgabe von Heroin in Arztpraxen ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Suchtkranken. Doch schon bald gehen zahlreiche Suchtmediziner in den Ruhestand und bangen um ihre Nachfolge. (WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen, 30.07.2018, 03:52)

https://www.ardmediathek.de/radio/Morgenecho/%C3%84rztemangel-in-der-Drogenhilfe/WDR-5/Audio-Podcast?bcastId=41952690&documentId=54630408

Ahrensburg. So arbeitet Stormarns erste Ambulanz für Drogensüchtige

„... die Zahl der Ärzte, die Suchtkranke mit Ersatzdrogen behandeln wird immer kleiner und die Zahl der Patienten immer größer“, sagt Peter Hans Hauptmann, Chefarzt des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses in Bargfeld-Stegen.

Mit einer neuen Substitutionsambulanz in Ahrensburg möchte die Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Versorgungslücke im Kreis Stormarn nun schließen. (Hamburger Abendblatt, 13.11.2018)

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215782409/Stormarns-erste-Ambulanz-fuer-Drogensuechtige.html

Sucht-Experten beklagen nachlassendes Interesse der Ärzte an der Drogenersatztherapie

Mehr als 1000 Menschen sterben jedes Jahr am Konsum illegaler Drogen. Ihre Zahl zu reduzieren ist das Ziel der Drogenersatztherapie. Doch immer weniger Ärzten sind bereit, sie zu praktizieren. (EPD – Evangelischer Pressedienst, 2.07.2018)

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Experten-beklagen-nachlassendes-Interesse-der-AErzte-an-der-Drogenersatztherapie;art675,3052657

Drogen- und Alkoholszene hat sich entspannt - Bahnhof in Bremen-Burg: Lob für die Streetworker

Nutzer des Burger Bahnhofs ärgern sich immer wieder über die Alkohol- und Drogenszene. Insgesamt hat sich die Lage aber verbessert. Der Beirat fordert, dass die Arbeit der Streetworker abgesichert wird. (Die Norddeutsche, 22.11.2018)

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-bahnhof-in-bremenburg-lob-fuer-die-streetworker-_arid,1786040.html

Experten warnen vor Versorgungslücken in der Drogenersatztherapie

Frankfurt am Main – Laut Substitutionsregister nehmen aktuell bundesweit rund 80.0000 Drogenabhängige Substitutionsangebote in Anspruch. Doch ihre Betreuung wird zunehmend schwerer, erklärten Ärzte der Frankfurter Neuen Presse. (aerzteblatt.de, 24.07.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96655/Experten-warnen-vor-Versorgungsluecken-in-der-Drogenersatztherapie

Bonn. Schock für Bonner Ex-Junkies: Methadon-Ambulanz in der Heerstraße macht dicht 

Sie ist Anlaufstelle für viele Drogenabhängige und die, die es mal waren: Die Substitutionsambulanz in der Heerstraße 197.

Doch damit ist nächstes Jahr Schluss!

(...) „Im Sommer 2019 werden wir die Einrichtung spätestens schließen müssen“, erklärte Olaf Heße, Oberarzt der LVR-Klinik Bonn, am Montag überraschend. (Express, 06.11.2018)

https://www.express.de/bonn/schock-fuer-bonner-ex-junkies-methadon-ambulanz-in-der-heerstrasse-macht-dicht-31549092

Dortmund. Heroin-Sucht: So funktioniert die Methadon-Abgabestelle an der Bornstraße

Fast 5000 Menschen in Dortmund sind geschätzt süchtig nach Heroin. Das sind erschreckende Zahlen. Viele Obdachlose gehören zu dieser Gruppe. Unter anderem an der Außenstelle des „Mobilen Medezinischen Dienstes“ der Stadt Dortmund an der Bornstraße 239 finden sie Hilfe. (dortmund24.de, 21.07.2018)

http://www.dortmund24.de/dortmund/heroin-sucht-so-funktioniert-die-methadon-abgabestelle-an-der-bornstrasse/

„Normal“ geht anders! Zur psychotherapeutischen Vernachlässigung von Substitutionspatient*innen in Berlin

Wie konnte es – wider besseres Wissen – dazu kommen, dass ein gravierendes Versorgungsdefizit nicht behoben, sondern fortgeschrieben wurde, mit der Konsequenz eines Rückstandes von einem Vierteljahrhundert ?!

Antje Matthiesen, Fachbereichsleitung für psychosoziale Betreuung, Arbeit + Beschäftigung und Dr. Bernd Westermann, verantwortlich für Projektentwicklung und Fortbildung; Drogennotdienst Berlin

In: Psychotherapeutenkammer Berlin, Kammerbrief 03/2018, Oktober 2018

http://www2.psychotherapeutenkammer-berlin.de/uploads/kammerbrief_03_2018.pdf

Behandlung Drogenabhängiger: Zahl der Substitutionsärzte in Osnabrück am unteren Limit 

Osnabrück. Rund 480 Drogenabhängige unterziehen sich in Osnabrück laut kassenärztlicher Vereinigung einer Substitutionstherapie mit Methadon oder anderen Medikamenten. Die Zahl der Ärzte bewegt sich dabei seit Jahren am unteren Limit. 

Einzelne Praxen versorgen deshalb mehr als doppelt so viele Patienten versorgen, als die Richtlinien es vorgeben. Nur so kann die Versorgung aller Patienten gewährleistet werden. (Osnabrücker Zeitung, 21.07.2018)

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1395971/zahl-der-substitutionsaerzte-in-osnabrueck-am-unteren-limit

Das neue Substitutionsrecht – was hat es in der Praxis bewirkt und kann die medikamentengestützte Behandlung Opioidabhängiger in den kommenden Jahren gesichert werden? (17 Thesen + 1 Frage)
Hans-Günter Meyer-Thompson, Arzt, Asklepios Hamburg Nord, Ochsenzoll, Ambulanz Hamburg-
Altona; Redakteur forum-substitutionspraxis.de

OST-Krise DGS Kongress 2018 Thesen 2018 Meyer-Thompson Opioidsubstitution Perspektiven

Düsseldorf. Düsseldorfer Methadon-AmbulanzArztpraxen übernehmen Methadon-Ausgabe

Im Herbst schließt die städtische Methadon-Ausgabe an der Flurstraße. Die Patienten wechseln zu niedergelassenen Ärzten, die auf die Substitution von Drogen spezialisiert sind. (rp-online, 20.07.2018)

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-aerzte-uebernehmen-heroin-ausgabe_aid-24003035

Fürstenfeldbruck. 20 Jahre Hilfe für Drogenabhängige

Für drogenabhängige Menschen, die auf Methadon oder andere Ersatzstoffe angewiesen sind, ist das P6 eine Institution. Was vor 20 Jahren als gemeinnütziger Verein AID begann, ist zu einer Begegnungsstätte für Suchtkranke geworden – mit neuen Herausforderungen. (Merkur, 24.10.2018)

https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/20-jahre-hilfe-fuer-drogenabhaengige-10359090.html

NRW / HolthausenMethadon gibt’s erstmal nur noch innenstadtnah

Holthausen(rö) Weil seit Ende Juni die Methadonpraxis an der Itterstraße geschlossen ist, wollten die Grünen nun von der Verwaltung im Gesundheitsausschuss wissen, wo deren Patienten seitdem versorgt werden. (rp-online, 10.07.2018)

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/holthausen-methadon-gibts-nur-noch-innenstadtnah_aid-23867421

Psychische Erkrankungen in Deutschland: Schwerpunkt Versorgung - Eine Publikation der DGPPN

Die Psyche leidet – und das wird immer sichtbarer. Zeitnot, Stress, Entfremdung, Zukunftsängste: Zahlreiche Ursachen bringen die Seele aus dem Gleichgewicht. Mehr als jeder Vierte ist in Deutschland im Laufe eines Jahres betroffen. Ein hochspezialisiertes Versorgungsnetz und alle, die Verantwortung tragen, fangen sie auf. Doch der Hilfebedarf wächst und das Netz ist durchlässig. Ein Steuerungsproblem – aber auch ein gesellschaftliches. 

Die DGPPN zeigt anhand von Daten und Grafiken, mit Geschichten und Interviews aus Sicht von Ärzten, Betroffenen und Angehörigen in einem Dossier Barrieren und zukünftige Chancen der psychiatrischen Versorgung in Deutschland auf.

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), 2018

https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/f80fb3f112b4eda48f6c5f3c68d23632a03ba599/DGPPN_Dossier%20web.pdf

DSÄ: Die Auswertungen der PSB-Umfragen sind veröffentlicht

Der Dachverband substituierender Ärzte (DSÄ) hat Ärzt/Ärztinnen und PSB-Einrichtungen ein umfangreichen Katalog zur jeweils eigenen Arbeit und zur Kooperation gestellt. Die Auswertung liegt für die Berufsgruppen getrennt vor. (DSÄ, 03.07.2018)

https://www.dsae.de/kcfinder/upload/files/PSB-Umfrage_PSB.pdf

Krise der Suchthilfe in Stuttgart:Drogensubstitution steht vor dem Kollaps 

Mitte Dezember fallen in Stuttgart bis zu 250 Plätze zur Abgabe von Ersatzstoffen an Drogenabhängige weg, ein Viertel des Angebots. Das stürzt die Suchthilfe in eine Krise. Dem System droht der Kollaps. (Stuttgarter Zeitung, 10.10.2018)

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.krise-der-suchthilfe-in-stuttgart-drogensubstitution-steht-vor-dem-kollaps.602836cc-e7a7-4a93-9286-c391d8f07a9a.html

Gesundheitsministerkonferenz der Länder 2018 – Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen

In der Gesundheitsministerkonferenz, die am 20./21.06. in Düsseldorf stattfand, haben die Ministrinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder einen Beschluss zur Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen gefasst.

Sie begrüßen die mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) angestoßene Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen.

Sie messen der Evaluation der Auswirkungen dieser Neuregelung insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses etablierten und evidenzbasierten Behandlungsangebots für drogenabhängige Menschen eine zentrale Bedeutung bei.

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder bitten das Bundesministerium für Gesundheit, die für Gesundheit zuständigen Landesressorts in die Entwicklung und Begleitung der Evaluation frühzeitig und kontinuierlich einzubeziehen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die inhaltliche Konkretisierung der zu erhebenden Daten sowie die zu untersuchenden Fragestellungen. (Beschlüsse der 91. GMK (2018), TOP: 10.18 Evaluation der Neuregelung zur substitutionsgestützten Behandlung opioidabhängiger Menschen) 

https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?id=727&jahr

Robert Newman, M.D.: Substitutionsbehandlung: ein halbvolles, aber auch halbleeres Glas! 

Vortragsmanuskript zum Festakt zum 20-jährigen Bestehen von akzept e.V., GLS Campus Berlin, 9. Dezember 2010 

http://www.akzept.org/pdf/menu_aktuel/20_jahr/robert_newman.pdf

NeussSuchtkranke berichtenEin Leben auf Methadon

Drei Suchtkranke, die seit vielen Jahren unter ärztlicher Kontrolle Methadon statt Heroin nehmen, berichten, wie sie drogenabhängig wurden und schildern ihre Substitutionstherapie. Eine Heilung gibt es für sie nicht. (NGZ online, 

https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/drobs-neuss-ein-leben-auf-methadon_aid-23625111

Migration und Sucht - Erfahrungen aus der Versorgung suchtmittelkonsumierender geflüchteter Menschen

In den letzten Jahren kamen viele geflüchtete Menschen nach Deutschland, unter ihnen auch viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). Dies wirft die Frage auf, ob die Suchthilfe sich auf steigende Zahlen von Hilfesuchenden vorbereiten muss und neue Angebote braucht.

Eva Egartner, Beate Zornig-Jelen, CONDROBS München, in: KONTUREN online, September 2018

https://www.konturen.de/fachbeitraege/migration-und-sucht/

Iserlohn. Die „Werkstatt“ ist einmalig im ganzen Land

Grünen-Landeschef Felix Banaszak macht bei seiner Zusammenhalts-Tour in der südlichen Innenstadt Halt. (...) In Gesprächen mit dem Leiter der AWO-Einrichtung, Achim Rabenschlag, und der angeschlossenen Ärztin Martina Harbrink-Schlegel, die knapp 200 Drogenkranke aus dem ganzen Märkischen Kreis mit der Ersatzdroge Methadon versorgt, hat er die in 30 Jahren gewachsene Nähe in der „Werkstatt“ kennen gelernt, den geschützten Rückzugsort für Junkies und viele der erschütternden Geschichten der dort Gestrandeten. (IKZ - Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 14.06.2018)

https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/die-werkstatt-ist-einmalig-im-ganzen-land-id214571127.html

Münsterland. Kreis Warendorf: Alkohol bleibt Droge Nummer eins 

(...) Hausarzt-Problem

Sorge bereitet Rahner, dass immer mehr Drogenabhängige, die den Ersatzstoff Methadon nehmen, keine Hausärzte in der Region finden, die sich am Methadon-Programm beteiligen. Denn viele Hausärzte müssten altersbedingt ihre Praxen schließen und hätten keinen Nachfolger. (Westfälische Nachrichten, 14.09.2018)

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/3472322-Kreis-Warendorf-Alkohol-bleibt-Droge-Nummer-eins

Soest. Drogenabhängige aus dem Soester Westkreis müssen für ihr Methadon künftig nicht mehr weite Wege in Kauf nehmen

Soest - Für die ortsnahe Versorgung von Drogenabhängigen mit Medikamenten im Westkreis Soest gibt es jetzt eine erste Lösung. In wenigen Tagen bietet ein Allgemeinmediziner in einer Werler Praxis Hilfe an und versorgt die Süchtigen mit Ersatzstoffen wie zum Beispiel Methadon. (Soester Anzeiger, 30.05.2018)

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/drogenabhaengige-soester-westkreis-muessen-methadon-kuenftig-nicht-mehr-weite-wege-kauf-nehmen-9909215.html

Robert G. Newman: Zur Frage der Anwendung von Methadon in Deutschland, 14.November 1987, Frankfurt/M.

Anfang August starb Robert „Bob“ Newman, „Methadonpabst“ und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Newman wurde 80 Jahre alt.

Newman hat seit den 1980er Jahren für die medikamentengestützte Behandlung von Opioidabhängigen in Deutschland geworben. Dem Organisator des Methadonprogramms in New York und dem späteren Ratgeber für die Programme in Hongkong, Taiwan, Australien, Iran und in weiteren Ländern verdanken Millionen Menschen ihre Substitutionsbehandlung. Newman war Facharzt für Psychiatrie und Public Health. Vor seiner Pensionierung war er Klinischer Direktor von Continuum Health Partners, ein Krankenhausverbund in Manhattan.

Newman, geboren Neumann, entstammte einer jüdischen Familie aus Berlin. Seine Eltern konnten mit ihm und seinen Geschwistern rechtzeitig nach Amerika fliehen, viele seiner Verwandten kamen in den Konzentrationslagern ums Leben.

Den Nachruf aus der New York Times finden Sie auf der Homepage.

Aus seinem Archiv veröffentlicht Forum Substitutionspraxis einen Vortrag Newmans aus dem Jahre 1987, den er in Frankfurt gehalten hat. 

R.Newman_FrankfurtNov1987(Ger)_Zur Frage der Anwendung von Methadon in Deutschland