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Niedrigschwellige Substitution unabhängig vom Versicherungsstatus - Das Modell des Drob Inn während der Corona-Pandemie

DROGENKURIER Nr. 125, März 2021

Herausgeber: JES*-Bundesverband e. V.

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2021/03/Kurier-125-internet.pdf

Essen-Holsterhausen. Sorge um die vielen Methadon-Klienten

In Essen-Holsterhausen werden stadtweit die meisten Methadon-Patienten behandelt. Sie brauchen mehr Hilfe, fordern SPD und Essener Suchthilfe. 

Im Stadtteil gibt es seit längerer Zeit Diskussionen über das Verhalten von Methadon-Patienten in der Öffentlichkeit. Die Debatte hat Kreise gezogen und inzwischen befasst sich die Politik mit dem Thema. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12.03.2021)

https://www.waz.de/staedte/essen/essen-holsterhausen-sorge-um-die-vielen-methadon-klienten-id231778939.html

Heroinabhängig in Berlin – Wo Süchtige als Kranke ernst genommen werden (Audio)

40 Jahre nach Christiane F. ist Heroin noch immer Thema in einer Stadt, in der Drogen zum Nachtleben dazugehören. Ausgrenzung und Stigmatisierung gibt es in Berlin auch heute noch, aber auch vielversprechende Therapieansätze. (Deutschlandfunk Kultur, 07.03.2021, Audio, 30:23)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/heroinabhaengig-in-berlin-wo-suechtige-als-kranke-ernst.1076.de.html

Die Substitutionstherapie Opioidabhängiger in Deutschland: Auswirkungen der 3. BtMVVÄndV aus der Sicht substituierender Ärztinnen und Ärzte - Opioid Substitution Treatment in Germany: Physicians’ View on the Effects of the 3rd Revision of the Narcotic Drugs Prescription Ordinance

Lehmann, Kirsten; Kuhn, Silke; Schulte, Bernd; Meyer-Thompson, Hans-Günter; Verthein, Uwe:

Gesundheitswesen 2021, DOI 10.1055/a-1378-9249

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1378-9249.pdf

Relevanz und Auswirkungen der 3. BtMVVÄndV für die Opioidsubstitutionstherapie - Ergebnisse einer qualitativen Befragung von substituierenden Ärztinnen und Ärzten 

Relevance and Effects of the 3rd Revision of the Narcotic Drugs Prescription Ordinance on routine OST care - Results of a Qualitative Survey of Substituting Physicians

Kirsten Lehmann, Silke Kuhn, Bernd Schulte, Uwe Verthein

Suchttherapie, 2021, 01: 4-53, DOI: 10.1055/a-1330-6349

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1330-6349

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlicht Substitutionsbericht 2021 

Mehr Substiuierte, weniger Ärztinnen und Ärzte, Marktverschiebungen bei den Substitutionsmedikamenten. (Forum Substitutionspraxis, 09.02.2021)

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlicht Substitutionsbericht 2021

BfArM. Bericht zum Substitutionsregister (Februar 2021)

Der Bericht zum Substitutionsregister wird jährlich aktualisiert zur Verfügung gestellt. Er enthält Angaben zum rechtlichen Hintergrund, zum Meldeverfahren und zur Nutzung der Daten des Substitutionsregisters. Des Weiteren sind aktuelle Zahlen zu Substitutionspatienten, substituierenden Ärzten und verschriebenen Substitutionsmitteln, sowie deren Entwicklung in den vergangenen Jahren dargestellt. Die Angaben sind für Deutschland und teilweise zusätzlich für die einzelnen Bundesländer recherchiert. Die Daten werden regelmäßig auch im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung veröffentlicht. (BfArM, 04.02.2021)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/SubstitReg/Subst_Bericht2021.pdf

Jürgen Lotze (1941 – 2020) -- Nachruf auf einen Pionier der Opioidsubstitutionsbehandlung in Deutschland

Am 15. November 2020 starb Dr.med Jürgen Lotze an den Folgen einer Infektion mit Sars-CoV-2. Bis zu seiner Pensionierung war er Ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Lüneburg, später Psychiatrische Klinik Lüneburg, und Chefarzt der Forensischen Abteilung in Nordniedersachsen. 

Anfang der 1970er Jahre führte er in Hannover die erste deutsche Beobachtungsstudie mit Levomethadon zur Behandlung von Opioidabhängigen durch.

Jürgen Lotze 1941 – 2020  Nachruf.pdf

Bericht über die Methadon-Behandlung des niedersächsischen Jugendberatungszentrums Hannover des DPWV

Dr.med. Jürgen Lotze, Marie-Louise Rabe, Hartmut Stichtenoth

Niedersächsisches Ärzteblatt, Nr. 11. 46.Jahrgang, 7. Juni 1973, 359-362

Lotze_Polamidon_nieders._Aerzteblatt_1973

Hamburg. Flexibilisierung der Substitution: Niedrigschwellige Substitutionsambulanz Hamburg (Präsentation)

Christine Tügel, Jugendhilfe e.V. Hamburg, Vorstand 

Fabian Vorberg, Hamburg, Arzt

6. NaSuKo – Nationale Substitutionskonferenzm 16.12.2020

Veranstalter akzept e.V.

Drob Inn_Substitutionsambulanz_04__112020.pdf

Lahr/Baden-Württemberg. Die Substitutionspraxis in Lahr soll erweitert werden 

Die Stadt Lahr rechnet mit Kosten von etwa 50 000 Euro für die Erweiterung der Räume der Drogenhilfe in der Jammstraße. Der Umbau soll im Januar beginnen. (Badische Zeitung, 08.12.2020)

https://www.badische-zeitung.de/die-substitutionspraxis-in-lahr-soll-erweitert-werden

Sanofi Symposium beim 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.: „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“ (Video)

Wie erging es Substitutionspatienten während der ersten Pandemie-Phase? Wie wurde deren Versorgung sichergestellt? Wie waren Ihre Erfahrungen während dieser Zeit? 

In einem Interview mit einer Substitutionspatientin wurden diese Fragen erläutert. Gerade in dieser besonderen Zeit mit vielen neuen Herausforderungen zeigte sich, wie man die Substitutionsversorgung in Deutschland noch verbessern kann.

Die Substitutionsärzte Dr. Ulrich Bohr und Dr. Christoph von Ascheraden sowie die Apothekerin Christiane Fahrmbacher-Lutz diskutierten anlässlich des diesjährigen DGS Kongresse über „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung?“ u.a. mögliche Lösungsansätze für die Gewährleistung der Substitutionstherapie durch eine interdisziplinäre Kooperation. Vorgestellt und diskutiert wurden Strategien und Möglichkeiten die Substitutionstherapie während der Corona-Pandemie zu sichern, dabei wurden Vorteile und Limitationen über die Kooperation zwischen Apotheken und Praxen beleuchtet.

Zugeschaltet waren über 150 Teilnehmer, darunter Ärzte und Apotheker sowie Vertreter des Suchthilfesystems und Politik, die sich durch den Chat interaktiv am Diskurs beteiligten. (Sanofi, 07.12.2020, Video, 01:02:30)

https://www.youtube.com/watch?v=lNlLb3KEbKk

„Psychiatrie trifft Allgemeinmedizin – Substitutionstherapie als interdisziplinäre Aufgabe“

Dr. med. John Koc, niedergelassener Facharzt für Psychiatrie in Bremen, erklärt unter anderem, wie eine optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Psychiatrie und Allgemeinmedizin in der Substitutionstherapie aussehen könnte. (Substitutionsportal Sanofi, Dezember 2020)

https://www.substitutionsportal.de/service/experten-im-gespraech

NRW/Holzwickede: Kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige 

200 Suchtpatienten sollen künftig in einer Arztpraxis in Holzwickede im Kreis Unna kontrolliert mit Heroin versorgt werden. (WDR, 27.10.2020)

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/heroin-abgabe-holzwickede-rauschgift-therapie-praxis-100.html

DGS-Kongress 2020. Pakt für Substitution in Baden-Württemberg – Absichtserklärung oder mehr (Präsentation)

Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin Bezirksärztekammer Südbaden

DGS 2020 P.Hetzler-Rusch - Opioidsubstitution 2020-wege aus der Versorgungskrise.2

DGS-Kongress 2020. Sicherstellung der Versorgung Opioidabhängiger - ein Beitrag der Bundesärztekammer (Präsentation)

Wilfried Kunstmann, Bundesärztekammer

DGS 2020 W.Kunstmann Versorgung-Opioidabhängiger-Sicherstellung_Beiträge-BÄK+LÄKn

DGS-Kongress 2020. Evaluation der 3. BtMVVÄndVAuswirkungen und weitere Bedarfe aus Sicht der Ärzteschaft (Präsentation)

Silke Kuhn, Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg

DGS_2020_S.Kuhn - Evaluation der 3. BtMVVÄndV

DGS-Kongress 2020. „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung?“ (Nachbericht zum Sanofi-Symposium)

Die Substitutionsärzte Dr. Ulrich Bohr und Dr. Christoph von Ascheraden sowie die Apothekerin Christiane Fahrmbacher-Lutz diskutierten anlässlich des diesjährigen DGS-Kongresses über „Die Corona-Pandemie – eine Chance für die Versorgung“

Nachbericht_Sanofi Symposium DGS-Kongress 2020

Diamorphingestützte Behandlung in Deutschland – Stand 2020

Christian Plattner 

7. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2020, Seiten 47-49, Hrsg.: akzept e.V., Deutsche Aidshilfe, Berlin im Oktober 2020

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2020/10/akzeptADSB2020web.pdf

 

Die Novellierung der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung – ein Muster ohne Wert? 

Claudia Schieren 

7. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2020, Seiten 54-58, Hrsg.: akzept e.V., Deutsche Aidshilfe, Berlin im Oktober 2020

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2020/10/akzeptADSB2020web.pdf

Westfalen-Lippe. Zwei Ärztegenerationen gegen die Suchtkrankheit: „Substitution macht Spaß“ 

Dr. Marc Schlüter und sein Vater Dr. Hans-Joachim Schlüter betreuen seit Jahrzehnten Drogenkranke in Dortmund / KVWL gründet Beirat für Substitutionsbehandlung. (KV Westfalen-Lippe, KVWL-Kompakt 08/2020, August 2020)

https://www.kvwl.de/mediathek/kompakt/pdf/2020_08.pdf

Substitution: Ein Weg aus der Drogensucht?

Weniger als die Hälfte der Heroinabhängigen in Deutschland erhält derzeit eine Drogenersatztherapie. In anderen europäischen Ländern ist der Anteil deutlich höher. Nun will eine Kampagne die Quote erhöhen. (Deutsche Welle, 03.09.2020)

https://www.dw.com/de/substitution-ein-weg-aus-der-drogensucht/a-54780961

Deutsche Aidshilfe, akzept und JES starten Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“

Mit der Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“ wollen die Deutsche Aidshilfe, der akzept Bundesverband und das Selbsthilfenetzwerk JES dazu beitragen, die Substitution zu stärken und 2022 mindestens 60 Prozent der Opioidabhängigen zu behandeln. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 31.08.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/100000-substituierte-bis-2022

Digitales Live-Event von Sanofi „Substitution. Sucht. Versorgung.“ – Videos und Nachbericht jetzt verfügbar

Wie sollen Opioidabhängige zukünftig in Deutschland versorgt werden? Welche Lösungskonzepte gibt es? Zusammen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig als Impulsgeberin und verschiedenen Experten der Substitution wurden diese Fragen bei dem digitalen Live-Event am 1.Juli 2020 in Berlin diskutiert. Wer live nicht dabei sein konnte, kann sich Teile der Veranstaltung oder auch die gesamte Aufzeichnung als Video on demand auf der Substitutions-Homepage von Sanofi anschauen: 

Digitales Live-Event von Sanofi „Substitution. Sucht. Versorgung.“ – Videos und Nachbericht jetzt verfügbar

Bayern. Isar-Amper-Klinik Haar: Zuhause die Sucht bekämpfen

Die Fachklinik des Bezirks setzt verstärkt auf niedrigschwellige Angebote wie die Methadon-Ambulanzen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, sagt ihre Unterstützung zu. (Süddeutsche Zeizung, 05.08.2020)

www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/haar-bei-muenchen-drogen-sucht-1.4989216

Diepholz. Drogenberatung und Ersatzmedikamente. Ein Leben im Rausch: „Hauptsache, man ist angeturnt“ 

Der Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige macht darauf aufmerksam, dass Drogen kein Nischenthema sind, man aber auch etwas gegen die Sucht tun kann. In Diepholz gibt es Anlaufstellen für Betroffene.

Am 21. Juli ist der „Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen“.

Ersatzstoffe, sogenannte „Substitute“ ermöglichen ein fast normales Leben mit der Sucht.

Im Landkreis Diepholz darf nur ein Suchtmediziner die Substitute verschreiben. (kreiszeitung.de, 24.07.2020)

www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/diepholz-sucht-drogen-methadon-hilfe-drogentote-abhaengige-gedenktag-substitution-ersatzstoffe-drogenberatung-90011206.html

 

Bundesweiter digitaler Erfahrungsaustausch zu „Substitution. Sucht. Versorgung.“ 

Konzepte liegen vor, nun geht es darum, im Verbund zu handeln 

  • Es geht um die Zukunft der Substitutionsversorgung 
  • Konzepte zur Verbesserung der Substitutionsversorgung liegen vor 
  • Alle Akteure auf Landes- und Bundesebenen sind gefordert 
  • Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, begrüßt die Initiativen

(Sanofi, 13.07.2020)

Sanofi_Pressemitteilung_Digitales Live-Event_13.07.2020

Wuppertal. Diamorphinbehandlung bald auch in Wuppertal – weiter hoher Bedarf und hohe Hürden

Seit 2009 ist auch in Deutschland die Behandlung von Opioidabhängigen mit Diamorphin, pharmazeutisch hergestelltem Heroin, in der Regelversorgung möglich.

Die Hürden für Patient_innen sind allerdings hoch: Sie müssen mindestens 23 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren opiatabhängig sein. Darüber hinaus müssen mindestens zwei erfolglose Therapien nachgewiesen werden können, darunter zumindest eine Substitutionsbehandlung.

Die Nachfrage nach der Diamorphinbehandlung übersteigt das Angebot bei Weitem

Doch trotz dieser strengen Vorgaben ist der Bedarf an Behandlungsplätzen in den besonders zertifizierten Diamorphinpraxen hoch. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 18.06.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/diamorphinbehandlung-bald-wuppertal-hoher-bedarf-hohe-huerden

Wuppertal. NEUE DIAMORPHINAMBULANZ IN WUPPERTAL

Der JES Bundesverband gratuliert der Elterngruppe Wuppertal sowie den kommunalen Trägern der Drogenhilfe, dass ihre langjährigen Bemühungen für eine Heroinvergabe nun endlich umgesetzt wurden. (JES Bundesverband, 08.06.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/06/neue-diamorphinambulanz-in-wuppertal/

Substitution bei Opioidabhängigkeit. Suchtmediziner wollen Sichtbezug in den Apotheken ausweiten

Nicht nur die Apotheker wollen möglichst viele ihrer Sonderrechte über die Coronakrise hinausretten: Auch die Suchtmediziner sehen in den Regellockerungen, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Substitutionsbehandlung Mitte April per Eilverordnung möglich gemacht hat, eine Chance für die Zukunft. Unter anderem fordern sie, die wohnortnahe Versorgung durch Apotheken stärker zu nutzen. (Deutsche Apotheker Zeitung, 08.06.2020)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/06/08/suchtmediziner-wollen-sichtbezug-in-den-apotheken-ausweiten