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Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2021

(…) Die häufigsten Todesursachen waren der Konsum von Heroin und Opiat-Substitutionsmittel alleine oder in Verbindung mit anderen Stoffen. Die deutlichsten Anstiege betrafen monovalente Vergiftungen durch Opiat-Substitutionsmitteln (+167 %) sowie monovalente Vergiftungen durch Amphetamin (+149 %) oder Amphetaminderivate (+117 %). (Bundeskriminalamt (BKA), 10.11.2022)

file:///Users/hans/Downloads/2021RauschgiftBundeslagebild.pdf

DBDD-Bericht zur Situation illegaler Drogen erschienen: Neue Ergebnisse zur Verbreitung des Drogenkonsums in der Allgemeinbevölkerung 

Heute hat die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) ihren jährlichen Bericht veröffentlicht. Dieser bietet einen vollständigen Überblick über das Konsumverhalten in der Altersgruppe der 12- bis 64-Jährigen. Darüber hinaus zeigt er die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Behandlung, Schadensminderung und Angebotsbekämpfung mit Blick auf illegale Drogen in Deutschland auf und bietet entsprechende Hintergrundinformationen. (Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) und Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, 23.11.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/dbdd-bericht-illegaler-drogen/

Forderungen für eine verbesserte medizinische, pflegerische und psychosoziale Versorgung von drogenkonsumierenden Menschen

Der Anteil der älteren polyvalenten Drogengebraucher*innen steigt seit einigen Jahren stetig an.1 2017 gingen in Deutschland die Schätzungen davon aus, dass etwa 40.000 Personen mit problematischem Opiat- und Opiodkonsum 40 Jahre und älter sind.2 Für die nächsten Jahre wird eine Verdopplung prognostiziert.3 Bei den Klient*innen der Integrativen Drogenhilfe e.V. (idh) in Frankfurt lag das Durchschnittsalter 2021 bspw. mit 47,2 Jahren oberhalb des durchschnittlichen Alters der hessischen Opiat-User*innen. Im Grunde sollte das noch kein Alter sein, in dem die pflegerische Versorgung ein Thema ist. Bei Menschen, die polyvalent/polytoxikoman drogenabhängig sind, ist das anders, ihre Lebensweise führt zu einer Voralterung. Drogenkonsument*innen leiden etwa 20 Jahre früher an chronischen Erkrankungen und Invalidität. Hinzu kommen häufig psychosoziale Problemlagen und neurokognitive Defizite, die sich deutlich früher einstellen. (akzept e.V. und idh Frankfurt/Main, Oktober 2022)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2022/11/Ford.VerbmedsozpsychosozBehandling.pdf

Suchtberatung warnt vor Notlage: „prekäre Finanzierung“

Hamm – Viele Suchtberatungsstellen ringen nach Einschätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen mit bedrohlichen finanziellen Engpässen. „Das Thema der prekären Finanzierung brennt immer mehr“, sagte DHS-Geschäftsführerin Christina Rummel heute zum bundesweiten Aktionstag Suchtberatung. (aerzteblatt.de, 10.11.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/138741/Suchtberatung-warnt-vor-Notlage-prekaere-Finanzierung

Gemeinsamer Runder Tisch zur Verbesserung der Substitutionsversorgung

Sucht- und Drogenbeauftragter Blienert: „Apotheken können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Substitution jetzt und zukünftig zu sichern!“ (Bundesdrogenbeauftragter, 13.10.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/gemeinsamer-runder-tisch-zur-verbesserung-der-substitutionsversorgung/

Menschen ohne Krankenversicherung: Was wirklich helfen kann

Dtsch Arztebl 2022; 119(41): A-1742 / B-1452

Kurz, Charlotte

https://www.aerzteblatt.de/archiv/228058/Menschen-ohne-Krankenversicherung-Was-wirklich-helfen-kann

Menschen ohne Krankenversicherung: Ein oft übersehenes Problem

Dtsch Arztebl 2022; 119(41): A-1738 / B-1449

Kurz, Charlotte

https://www.aerzteblatt.de/archiv/228031

Politik prüft Substitutionsbehandlung für Drogensüchtige in Apotheken

Berlin – Die Apotheken vor Ort können einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit der Substitutionsversorgung leisten, gerade im ländlichen Raum. Das hat der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogen­ragen, Burkhard Blienert (SPD), heute dem Deutschen Ärzteblatt erklärt. Die Apotheken benötigten dafür aber „klare Rahmenbedingungen“, sagte Blienert. (aerzteblatt.de, 14.10.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/138114/Politik-prueft-Substitutionsbehandlung-fuer-Drogensuechtige-in-Apotheken

Frankfurt/M. Erster internationaler Fachtag zu Crack – Frankfurt, Hamburg und Hannover erarbeiten gemeinsam Strategien

Crack in deutschen Großstädten, das Thema ist brisant. Mehr als 100 Teilnehmende aus Politik,Drogenhilfe, Wissenschaft und Polizei kamen zur ersten Internationalen Fachtagung dieser Art in die Räume der Frankfurt University of Applied Sciences. Von der Forschung zu praktischen Entscheidungen lautet das ambitionierte Ziel. Die Fachtagung sollte mit dem umfassenden inhaltlichen Input den Anstoß geben. Initiiert hatte die Tagung das Team von Professor Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung (ISFF) zusammen mit den Städten Frankfurt am Main, Hamburg und Hannover. 

(…)

Pressemitteilung und alle Vorträge der Fachtagung und Mitschnitte der Diskussionen.

(Stadt Frankfurt/M., Drogenreferat., 24.10.2022)

https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/drogenreferat/internationale-crack-fachtagung/

Rede des Sucht- und Drogenbeauftragten auf der Hanfparade 2022

(Burkhard Blienert, bundesdrogenbeauftragter.de, 13.09.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/rede-des-sucht-und-drogenbeauftragten-auf-der-hanfparade-2022/

Bayern. Holetschek würdigt Engagement der substituierenden Ärzte

München – Das Engagement der substituierenden Ärzte bei der Behandlung von Drogensucht würdigte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek gestern bei einem Staatsempfang. (aerzteblatt.de, 07.10.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/137927/Holetschek-wuerdigt-Engagement-der-substituierenden-Aerzte

Bundesregierung kündigt Zeitenwende in der Sucht- und Drogenpolitik an

Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert (SPD), will einen Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik vornehmen.

„Suchtkranke Menschen sollen Unterstützung und Hilfe angeboten bekommen, statt bestraft zu werden“, sagte er gestern Abend beim Jahresempfang des Drogenbeauftragten, der auf der Dachterrasse des Humboldt Forums im neuen Berliner Schloss stattfand. Er hoffe auf Verbündete für diesen Weg mit guten Projekten in Kom­munen, Ländern und dem Bund. (aerzteblatt.de, 21.09.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/137581/Bundesregierung-kuendigt-Zeitenwende-in-der-Sucht-und-Drogenpolitik-an

Empirische Untersuchung zum Gegenstand nach § 8 Absatz 2 und 3 Wohnungslosen­berichterstattungsgesetz

Um in Ergänzung zu der Bundesstatistik untergebrachter wohnungsloser Personen erstmals belastbare Zahlen darüber zu erzielen wie viele Menschen in Deutschland ohne Unterkunft auf der Straße oder in behelfsmäßigen Provisorien übernachten oder in verdeckter Wohnungslosigkeit bei Bekannten oder Angehörigen unterkommen, haben die GISS und Kantar Public auf Grundlage eines dreistufigen Stichprobenverfahrens zwischen dem 1. und 7. Februar 2022 eine repräsentative Auswahl von Wohnungslosen in 151 deutschen Städten und Gemeinden befragt. Die Ergebnisse der Befragung wurden in einem mehrstufigen Verfahren gewichtet und auf das gesamte Bundesgebiet hochgerechnet. Die Studie liefert genauere Informationen zu Zusammensetzung und Soziodemografie der beiden Gruppen von Wohnungslosen und zu wichtigen Aspekten ihrer Lebenslage (Dauer der Wohnungslosigkeit, gesundheitliche Beeinträchtigungen und Gewalterfahrungen, Zugang zu Trinkwasser, Nutzung von Einrichtungen der Notunterbringung). (Bundesministerium für Rbeit und Soziales, September 2022)

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb-605-empirische-untersuchung-zum-wohnungslosenberichterstattungsgesetz.pdf

DHS zeichnet Osloer Erklärung mit

Alkohol verursacht in Europa großen gesamtgesellschaftlichen Schaden - mit verheerenden Folgen für die öffentliche Gesundheit und das soziale Wohlergehen. Basierend auf dieser Erkenntnis formuliert die „Oslo Declaration“ (Osloer Erklärung) einen gemeinsamen Aufruf zu politischen Maßnahmen zur Eindämmung von Alkoholschäden. Ziel ist es, durch wirkungsvolle alkoholpolitische Lösungen Gesundheit für alle in Europa zu erreichen. Zahlreiche Organisationen, die Akteur:innen des öffentlichen Gesundheitswesens aus ganz Europa repräsentieren, haben die Osloer Erklärung mitgezeichnet - unter ihnen die DHS, der fdr+ Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V., die Guttempler in Deutschland, der Kreuzbund e.V. und Nacoa Deutschland e.V. (DHS, 24.08.2022)

https://www.dhs.de/service/aktuelles/meldung/dhs-zeichnet-osloer-erklaerung-mit

Bremen. 25 Tote – wie sich der Gebrauch illegaler Drogen in Bremen wandelt 

Die Zahl der Drogentoten ist nach einem erschreckenden Hoch in der Pandemie gesunken. Zum Tag gegen Drogenmissbrauch erklärt Eva Carneiro Alves vom Gesundheitsressort die Lage. (Radio Bremen, buten un binnen, Bremen, 26.06.2022)

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/drogen-tote-sucht-bremen-100.html

Viele Wohnungslose haben keine Krankenversicherung

Hamburg – Menschen ohne eigene Wohnung haben häufig nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem. Das geht aus dem Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hervor, über die der Spiegel berichtet. (aerzteblatt.de, 26.08.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/136942/Viele-Wohnungslose-haben-keine-Krankenversicherung

„Das Drogenverbot tötet Menschen, statt zu helfen“

Zum internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli lassen wir Betroffene zu Wort kommen, die geliebte Menschen, Freund*innen oder auch Bekannte aufgrund der mit dem Drogengebrauch einhergehenden Umstände verloren haben. 

Um verstorbener Menschen würdig zu gedenken, ist es unabdingbar, die besonderen Umstände ihrer Biografien zu beachten und ihre Geschichten zu erzählen. Martina erzählt uns für magazin.hiv, wie Verluste von Menschen, die im Zusammenhang mit Drogengebrauch verstorben sind, sie geprägt haben und wie diese sie immer wieder aufs Neue bewegen.

Von Antonia Luther, magazin-hiv, 21.07.2022)

https://magazin.hiv/magazin/gedenktag-verstorbene-drogengebraucher-2022-martina/

Substanzkonsum in der Bevölkerung – Plädoyer für eine ausgewogene Debatte

Substance use in the population—a plea for a balanced discussion

Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 525-6; DOI: 10.3238/arztebl.m2022.0286

Schäfer, Ingo

https://www.aerzteblatt.de/archiv/226323/Substanzkonsum-in-der-Bevoelkerung-Plaedoyer-fuer-eine-ausgewogene-Debatte

Jedes Leben ist wertvoll: Drogenopfergedenktag der Caritas Mettmann 

Unter dem Motto „Jedes Leben ist wertvoll“ gedenken Mitarbeiter der Caritas-Fachdienste Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe gemeinsam mit vielen Klienten auf dem Jubiläumplatz in Mettmann den Menschen, die an den Folgen ihrer Suchterkrankung verstorben sind. (lokalkompass.de, 27.07.2022)

https://www.lokalkompass.de/c-lk-gemeinschaft/drogenopfergedenktag-der-caritas-mettmann_a1758922

Niedersachsen. Suchtkonferenz: Wege zum Erhalt der Opioidsubstitution

Berlin – Die niedersächsische Landesregierung sorgt sich um den Erhalt der flächendeckenden Versorgung in der Substitutionsmedizin. Angesichts abnehmender Verfügbarkeit müssten sich Politik und Selbstverwaltung Gedanken machen, wie sie diese Strukturen erhalten können, erklärte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) vorgestern bei der Außerordentlichen Niedersächsischen Suchtkonferenz. (aerzteblatt.de, 22.07.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/136131/Suchtkonferenz-Wege-zum-Erhalt-der-Opioidsubstitution

Cannabislegalisierung: Genussmittel und Medizin zusammen denken

Berlin – Die Ampelkoalition will bei der Freigabe von Cannabis als Genussmittel auch die Auswirkungen auf die Versorgung mit Medizinalcannabis berücksichtigen und wichtige Weichenstellungen für sie beachten. Das erklärten Vertreter der Regierungsparteien gestern bei der International Cannabis Business Conference (ICBC) in Berlin. (aerzteblatt.de, 20.07.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/136034/Cannabislegalisierung-Genussmittel-und-Medizin-zusammen-denken

Zahl der Drogentoten erreicht neues Rekordhoch

Berlin – Die aktuelle Zahl der Drogentoten ist mit 1.826 Personen auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Das gab der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert (SPD) heute anlässlich des 25. Nationalen Drogentotengedenktages bekannt. (aerzteblatt.de, 20.07.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/136107/Zahl-der-Drogentoten-erreicht-neues-Rekordhoch

DHS Fachkonferenz SUCHT – „Die Sucht- und Drogenpolitik der Gegenwart und Zukunft“ - 26.-28. Oktober 2022

Die deutsche Sucht- und Drogenpolitik steht vom 26.-28. Oktober 2022 im Fokus der 61. DHS Fachkonferenz SUCHT. Im Spannungsfeld von Praxis, Wissenschaft und Politik gilt es, aktuelle sowie künftige sucht- und drogenpolitische Handlungsbedarfe und erfolgreiche Umsetzungsstrategien zu analysieren und zu diskutieren: Was lernen wir aus suchtpolitischen Konzepten und von Beispielen guter Praxis? Welche politischen Maßnahmen eröffnen gesundheitsfördernde Wege in der Suchtprävention, Behandlung, Betreuung und Begleitung Abhängigkeitskranker? Die Tagung unter dem Titel „Die Sucht- und Drogenpolitik der Gegenwart und Zukunft“ findet als Präsenzveranstaltung im Haus der Technik in Essen statt.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm 2022

https://www.dhs-fachkonferenz.de/

Jede sechste politisch motivierte Straftat passiert im Gesundheitswesen

Vergangenes Jahr sind Ärztinnen und Ärzte besonders oft Opfer von Beleidigungen, Drohungen und Gewalt gewesen. Allein in dieser Branche verzeichnet das BKA rund 8.800 Fälle – 183 Prozent mehr als im Jahr 2020. Das hat einen bestimmten Grund. (arzt&wirtschaft, 03.07.2022)

https://www.arzt-wirtschaft.de/praxis/jede-sechste-politisch-motivierte-straftat-passiert-im-gesundheitswesen/

Aidshilfe mahnt volle Versorgung für geflüchtete HIV-Patienten an

Duisburg/Berlin – Die Deutsche Aidshilfe (DAH) hat sich für die volle medizinische Versorgung geflüchteter Aidskranker unabhängig von Pass und Aufenthaltsstatus ausgesprochen. Menschen ohne Aufenthaltspapiere hätten oft keinen Zugang zum Medizinsystem, sagte DAH-Vorstand Winfried Holz heute in Duisburg. (aerzteblatt.de, 06.07.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135746/Aidshilfe-mahnt-volle-Versorgung-fuer-gefluechtete-HIV-Patienten-an

Suchtmittelkonsum junger Menschen: Alkoholkonsum rückläufig, Raucherquote unverändert niedrig, Cannabiskonsum nimmt zu

Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2022 veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung neue Studienergebnisse. (Bundesdrogenbeauftragter, 22.06.2022

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/suchtmittelkonsum-junger-menschen-alkoholkonsum-ruecklaeufig-raucherquote-unveraendert-niedrig-cannabiskonsum-nimmt-zu/

Psychotherapeuten für Mindestpreis für Alkohol und freies Cannabis

Berlin – Deutschlands Psychotherapeuten fordern eine Verteuerung von Alkohol und eine Legalisierung von Cannabis. Beides sollte zudem wie alle anderen legalen Rauschmittel nur noch in lizenzierten Geschäften abgegeben werden dürfen, so die Bundespsychotherapeutenkammer in einer Stellungnahme.

Die Kammer plädiert zugleich für ein Mindestalter von 18 Jahren für den Kauf aller legalen Drogen. Die Abgabe an Minderjährige müsse stärker als bislang sanktioniert werden. (aerzteblatt.de, 11.06.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134957/Psychotherapeuten-fuer-Mindestpreis-fuer-Alkohol-und-freies-Cannabis

Saarland. Vier Drogentote im Jahr 2022 im Saarland registriert, aber alle sind schon letztes Jahr gestorben

Saarbrücken: In diesem Jahr hat die Polizei bereits vier Drogentote zu vermelden. Aber keiner von ihnen ist überhaupt im Jahr 2022 verstorben. Die Toten sind alle im Sommer des vergangenen Jahres aufgefunden worden. Doch erst jetzt liegen die Ergebnisse der toxikologischen Gutachten vor, die im Auftrag der Ermittlungsbehörden veranlasst worden sind. Und weil erst jetzt die Todesursache eindeutig feststeht, fließen die vier Leichen aus dem letzten Jahr in die aktuelle Drogentotenstatistik mit ein. (breaking-news-saarland.de, 09.02.2022)

https://breaking-news-saarland.de/vier-drogentote-im-jahr-2022-im-saarland-registriert-aber-alle-sind-schon-letztes-jahr-gestorben/

25 Jahre Gedenktag am 21. Juli - Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

25 Jahre Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Herr Burkhard Blienert.

Grußwort des Drogenbeauftragten und bundesweiter Flyer für Veranstaltungen. (DAH, alzept e.V., DGS, JES)

https://www.gedenktag21juli.de/

JES. Stark steigende Todesfälle ein Zeichen für Versagen der Drogenpolitik

1.826 Menschen sind nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit 2021 in Deutschland an den Folgen von Überdosierungen und Schwarzmarktsubstanzen verstorben. Wenn es noch eines Zeichens für einen Wechsel in der Drogenpolitik bedurft hätte, sind das diese 1826 Todesfälle. (Pressemitteilung JES Bundesverband und JES NRW, 17.05.2022)

https://jesnrw.de/pm-stark-steigende-todesfaelle-ein-zeichen-fuer-versagen-der-drogenpolitik/