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Suchtmittelkonsum junger Menschen: Alkoholkonsum rückläufig, Raucherquote unverändert niedrig, Cannabiskonsum nimmt zu

Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2022 veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung neue Studienergebnisse. (Bundesdrogenbeauftragter, 22.06.2022

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/suchtmittelkonsum-junger-menschen-alkoholkonsum-ruecklaeufig-raucherquote-unveraendert-niedrig-cannabiskonsum-nimmt-zu/

Psychotherapeuten für Mindestpreis für Alkohol und freies Cannabis

Berlin – Deutschlands Psychotherapeuten fordern eine Verteuerung von Alkohol und eine Legalisierung von Cannabis. Beides sollte zudem wie alle anderen legalen Rauschmittel nur noch in lizenzierten Geschäften abgegeben werden dürfen, so die Bundespsychotherapeutenkammer in einer Stellungnahme.

Die Kammer plädiert zugleich für ein Mindestalter von 18 Jahren für den Kauf aller legalen Drogen. Die Abgabe an Minderjährige müsse stärker als bislang sanktioniert werden. (aerzteblatt.de, 11.06.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134957/Psychotherapeuten-fuer-Mindestpreis-fuer-Alkohol-und-freies-Cannabis

Saarland. Vier Drogentote im Jahr 2022 im Saarland registriert, aber alle sind schon letztes Jahr gestorben

Saarbrücken: In diesem Jahr hat die Polizei bereits vier Drogentote zu vermelden. Aber keiner von ihnen ist überhaupt im Jahr 2022 verstorben. Die Toten sind alle im Sommer des vergangenen Jahres aufgefunden worden. Doch erst jetzt liegen die Ergebnisse der toxikologischen Gutachten vor, die im Auftrag der Ermittlungsbehörden veranlasst worden sind. Und weil erst jetzt die Todesursache eindeutig feststeht, fließen die vier Leichen aus dem letzten Jahr in die aktuelle Drogentotenstatistik mit ein. (breaking-news-saarland.de, 09.02.2022)

https://breaking-news-saarland.de/vier-drogentote-im-jahr-2022-im-saarland-registriert-aber-alle-sind-schon-letztes-jahr-gestorben/

25 Jahre Gedenktag am 21. Juli - Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

25 Jahre Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Herr Burkhard Blienert.

Grußwort des Drogenbeauftragten und bundesweiter Flyer für Veranstaltungen. (DAH, alzept e.V., DGS, JES)

https://www.gedenktag21juli.de/

JES. Stark steigende Todesfälle ein Zeichen für Versagen der Drogenpolitik

1.826 Menschen sind nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit 2021 in Deutschland an den Folgen von Überdosierungen und Schwarzmarktsubstanzen verstorben. Wenn es noch eines Zeichens für einen Wechsel in der Drogenpolitik bedurft hätte, sind das diese 1826 Todesfälle. (Pressemitteilung JES Bundesverband und JES NRW, 17.05.2022)

https://jesnrw.de/pm-stark-steigende-todesfaelle-ein-zeichen-fuer-versagen-der-drogenpolitik/

126. Deutsche Ärztetag. Suchtmittel: Werbeverbot, höhere Preise, mehr Prävention

Bremen – Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie hat der 126. Deutsche Ärztetag 2022 erneut auf die gesundheitlichen Risiken und Schädigungen sowie die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten aller Abhängigkeitserkrankungen aufmerksam gemacht. (aerzteblatt.de, 30.05.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134580/Suchtmittel-Werbeverbot-hoehere-Preise-mehr-Praevention

Drogentodesfälle in Deutschland erneut um 15 Prozent angestiegen – Fast zweieinhalbfache Steigerung in Nordrhein-Westfalen seit 2019 – BKA: Todesursächlichkeit in vielen Fällen nicht zweifelsfrei

(Forum Substitutionspraxis, 10.06.2022). „Im Jahr 2021 ist im vierten Jahr in Folge ein Anstieg der an Drogen verstorbenen Menschen zu verzeichnen. Starben im Jahr 2017 noch 1.272, so waren es 2021 1.826 Menschen.

Die aktuelle Zahl bedeutet einen Anstieg um 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2020, in welchem 1.581 Menschen starben“, teilte Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, am 16. Mai mit.

„Die pandemische Lage war für viele suchtkranke Menschen eine herausfordernde Zeit. Auch wenn ein Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Drogentotenzahlen und den Herausforderungen der Pandemie nicht auszuschließen ist, liegen uns noch keine validen Studien oder Zahlen z.B. zur konkreten Therapie- und Versorgungssituation während der Pandemie vor“, heißt es auf Anfrage von Forum Substitutionspraxis aus dem Büro des Drogenbeauftragten.

Ein Blick auf die Drogentodesfälle in den Bundesländern zeigt, dass für den weit überwiegenden Anteil des Anstiegs in der Pandemie die Zahlen aus Nordrhein-Westfalen das Bild bestimmen. In NRW hat sich die Anzahl der Drogentodesfälle von 203 (2017) auf 693 (2021) verdreieinhalbfacht, in den zwei Covid-19-Jahren verzweieinhalbfacht, lautet die Auskunft des Bundeskriminalamtes.

In den anderen Bundesländern sind die Zahlen weitgehend auf dem Niveau von 2019 geblieben oder sogar leicht gesunken.

Drogentodesfälle in Deutschland erneut angestiegen -fin

NRW. Drogentodesfälle 2021

Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 08.06.2022

LKA NRW Anlage RG-Tote 2021 220608

126. Deutscher Ärztetag, Bremen, 24.05. - 27.05.2022, Beschlüsse zu Abhängigkeitserkrankungen 

(Forum Substitutionspraxis, 01.06.2022) Der diesjährige Ärztetag hat sich mit mehreren Anträgen zu Abhängigkeitserkrankungen beschäftigt. Die Opioidsubstitutionsbehandlung war ebenfalls Inhalt mehrerer Beschlüsse.

126. Deutscher Ärztetag, Bremen, 24.05. - 27.05.2022, Beschlüsse zu Abhängigkeitserkrankungen

Medizinische Ungleichbehandlung von Geflüchteten beenden

München/Berlin – Ein Bündnis von 57 Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Flucht und Gesundheit fordert einen diskriminierungsfreien Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Geflüchteten. Die menschenrechtswidrige Ungleichbehandlung von Flüchtlingen in Deutschland müsse beendet werden, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung. (aerzteblatt.de, 01.06.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134729/Medizinische-Ungleichbehandlung-von-Gefluechteten-beenden

Deutsche Aidshilfe: Drogentodesfälle dramatisch gestiegen – Politikwechsel jetzt!

1.826 Menschen sind 2021 in Deutschland an den Folgen von Drogenkonsum und – vor allem – der gescheiterten Drogenverbotspolitik gestorben, fast 16 Prozent mehr als 2020 und 44 Prozent mehr als 2017. Dieser dramatische Anstieg erfordert einen unverzüglichen Politikwechsel hin zu Entkriminalisierung und staatlicher Regulierung. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 17.05.2022)

https://www.aidshilfe.de/meldung/drogentodesfaelle-2021-dramatisch-gestiegen-politikwechsel

Stark steigende Todesfälle ein Zeichen für Versagen der Drogenpolitik

1.826 Menschen sind nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit 2021 in Deutschland an den Folgen von Überdosierungen und Schwarzmarktsubstanzen verstorben. Wenn es noch eines Zeichens für einen Wechsel in der Drogenpolitik bedurft hätte, sind das diese 1826 Todesfälle. (JES-Bundesvorstand, 17.05.2022)

https://www.jes-bundesverband.de/2022/05/stark-steigende-todesfaelle-ein-zeichen-fuer-versagen-der-drogenpolitik/

1.826 Männer und Frauen in Deutschland 2021 an illegalen Drogen verstorben - Zahl erneut gestiegen

Im Jahr 2021 ist im vierten Jahr infolge ein Anstieg der an Drogen verstorbenen Menschen zu verzeichnen. Starben im Jahr 2017 noch 1.272, so waren es 2021 1.826 Menschen.

Die aktuelle Zahl bedeutet einen Anstieg um 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2020, in welchem 1.581 Menschen starben. Hauptursächlich waren wie in den vergangenen Jahren Heroin und andere Opioide alleine oder in Verbindung mit anderen Stoffen. Die Zahl der Vergiftungen durch alleinige Überdosierung von Heroin ist um 50 % (195 Rauschgifttote) und bei Opioid-Substitutionsmitteln um 167 % (88 Tote) gestiegen. (Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, 16.05.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/1826-maenner-und-frauen-in-deutschland-2021-an-illegalen-drogen-verstorben-zahl-erneut-gestiegen/

Rauschgift-Todesfälle 2021 nach Todesursachen

(Bundeskriminalamt Wiesbaden, 2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/assets/Presse/2022/220511_Tabelle_RG-Todesf%C3%A4lle_2021.pdf

Anzahl der Drogentoten in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2020 

Statista Research Department, 24.03.2022 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/403/umfrage/todesfaelle-durch-den-konsum-illegaler-drogen/

NALtrain. Opioide sind hauptursächlich für Drogentodesfälle
Im vergangenen Jahr 2021 sind deutschlandweit 1 826 Menschen durch Überdosierungen infolge von Schwarzmarktsubstanzen sowie durch gesundheitliche Langzeitfolgen verstorben. Diese Zahl ist ein neuer Höchststand. Take-Home Naloxon hätte viele Todesfälle vermeiden können und kann in Zukunft Leben retten. (NALtrain, Mai 2022)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2022/05/Pressmitteilung_Stellungnahme-NALtrain_Drogentodeszahlen.pdf

akzept e.V. ECKPUNKTE – Papier zur Regulierung der Abgabe von Cannabis an Erwachsene in Deutschland

akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, Mai 2022

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2022/05/akzeptEckpunkteCannabisRegulierung.pdf

Baden-Württemberg. Bilanz 2021: Zahl der Drogentoten stark gesunken

„Jedes Menschenleben, das durch den Konsum illegaler Drogen sinnlos ausgelöscht wird, ist eins zu viel. Im Jahr 2021 forderte der Drogenkonsum deutlich weniger Menschenleben als im Jahr zuvor. Während im Jahr 2020 noch 158 Menschen ihr Leben lassen mussten, sind im vergangenen Jahr 130 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen verstorben. Damit liegt die Zahl deutlich unterhalb des langjährigen Mittelwerts von 190 Verstorbenen pro Jahr. Trotzdem dürfen wir keinen Moment in unseren Bemühungen nachlassen. Der Fokus muss weiterhin auf der Suchprävention und Aufklärung liegen, um den Menschen die Folgen des illegalen Drogenkonsums aufzuzeigen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Bekanntgabe der Zahl der Drogentote 2021. (Baden-Württemberg, Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, 17.03.2022)

https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/bilanz-2021-zahl-der-drogentoten-stark-gesunken/

DHS Jahrbuch Sucht 2022. Zahlen & Fakten zu Sucht in Deutschland

Welche Trends gibt es beim Rauchen? Wie viel Alkohol trinkt die Bevölkerung in Deutschland? Was tut sich auf dem Glücksspiel-Markt? – Diese und viele weitere Fragen rund um Sucht- & Drogen-Themen beantwortet das DHS Jahrbuch Sucht 2022. Neben der umfassenden Datensammlung, -aufbereitung, -analyse und -interpretation befasst sich die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden Standardwerks unter anderem mit Sucht und Suchtmittelkonsum unter Corona-Bedingungen. Offizieller Erscheinungstermin ist der 26. April 2022.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) (Hrsg.)

Lengerich: Pabst Science Publishers, 2022.

ISBN 978-3-95853-765-1

eBook: 978-3-95853-766-8

Bezug: Pabst Science Publishers, Eichengrund 28, 49525 Lengerich, Tel.: +49 5484 308
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.pabst-publishers.com

Erscheinungsweise: jährlich, Preis: 20,00 Euro

(DHS, 26.04.2022)

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/DHS_Jahrbuch_Sucht_2022.pdf

DGPPN-Positionspapier. Cannabis-Legalisierung: Prävention und Jugendschutz sind nicht verhandelbar

Die neue Regierung hat im Koalitionsvertrag eine kontrollierte Abgabe von Cannabis („Cannabis-Legalisierung“) geplant. Diese politische Entscheidung muss aus Sicht der DGPPN eng medizinisch-wissenschaftlich beraten und begleitet werden, um die Gesundheitsrisiken zu minimieren und einer Zunahme des Cannabiskonsums entgegenzuwirken [1]. Hierbei sind die Prävention, die Sicherstellung des Jugendschutzes, die Ausweitung von Maßnahmen zur Früherkennung und Frühintervention bei psychischen Erkrankungen sowie eine wissenschaftliche Begleitforschung zwingend geboten. (DGPPN - Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V., 29.03.2022)

https://www.dgppn.de/schwerpunkte/aktuelle-positionen-1/aktuelle-positionen-2022/positionspapier-cannabislegalisierung.html

Zusätzlicher Fokus im Medizinstudium: Drogenbeauftragter fordert Ausbildungsmodul Suchterkrankung

Düsseldorf Medizinstudierende halten einer Umfrage zufolge das Thema Suchterkrankungen mit großer Mehrheit für wichtig bis sehr wichtig. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung will es daher schon im Studium stärker in den Fokus rücken. (Rheinische Post, 10.04.2022)

https://rp-online.de/panorama/deutschland/duesseldorf-drogenbeauftragter-fordert-modul-suchterkrankung-im-medizinstudium_aid-67957979

Menschen ohne Papiere nicht von Gesundheitsversorgung ausschließen

Berlin – Menschen, die ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, sollen nicht weiter von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen werden. Das fordern 80 zivilgesellschaftliche Organisationen und Wohlfahrtsverbände. (aerzteblatt.de, 06.04.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/133148/Menschen-ohne-Papiere-nicht-von-Gesundheitsversorgung-ausschliessen

Statement des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen zur 65. Sitzung der Commission of Narcotic Drugs

…die Drogenpolitik muss von a bis z im Einklang mit den Menschenrechten stehen.

Strafrechtliche Verfolgung muss stets die Grenzen der Verhältnismäßigkeit wahren. Das schließt jede Form der Todesstrafe aus.: Die Todesstrafe kann auch bei Drogendelikten nie gerechtfertigt sein!

Und: Strafverfolgungsmaßnahmen können nur erfolgreich sein, wenn sie durch eine breite Palette an evidenz-basierten Maßnahmen zur Nachfragereduzierung ergänzt werden.

Wir wollen gestalten - auch und gerade in der Sucht- und Drogenpolitik. Wir wollen die Prävention in Deutschland stärken – Prävention muss in Familien, Kindergärten und Schulen beginnen und über den Arbeitsplatz bis ins Seniorenheim reichen.

Wir wollen noch besser werden bei der Behandlung von Drogenabhängigkeit und ihren Ursachen. Und wir wollen den Schutz und die Hilfen für Betroffene ausbauen. Stichwort Harm Reduction.

Denn eines haben uns Wissenschaft und Praxis gelehrt: Viele Todesfälle sind vermeidbar. Und in vielen Fällen ist Harm Reduction der erste Schritt auf dem steinigen Weg in ein besseres, idealerweise sogar suchtfreies Leben. (Bundesdrogenbeauftragter, 15.03.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/statement-des-beauftragten-der-bundesregierung-fuer-sucht-und-drogenfragen-zur-65-sitzung-der-commission-of-narcotic-drugs/

DHS. Aktionswoche Alkohol 2022: Anmeldung ist freigeschaltet

Das Anmeldeformular für die 8. Auflage der bundesweiten Aktionswoche Alkohol vom 14.-22. Mai 2022 ist freigeschaltet! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Aktionszeitraum mit einer eigenen Veranstaltung vor Ort zu beteiligen: Mitglieder von Sucht-Selbsthilfegruppen, Fachleute aus Beratungsstellen, Kliniken und der Suchtprävention. Ebenfalls teilnehmen können Hochschulen, Betriebe, Arztpraxen, Apotheken und Ehrenamtliche, die in Vereinen, Gruppen und Kirchen aktiv sind. Oder auch Schulen, Betriebe, Gaststätten, die örtliche Polizei und viele mehr. (DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragn, Hamm, 01.02.2022)

https://www.dhs.de/service/aktuelles/meldung/aktionswoche-alkohol-2022-anmeldung-ist-freigeschaltet

Gemeinsames Positionspapier zur geplanten Cannabis-Regulierung

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht), die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS), die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (dgsps) und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) haben heute, 23. Februar 2022, ein gemeinsames Positionspapier zur geplanten Cannabis-Regulierung veröffentlicht.

Die Fachleute richten fünf zentrale Forderungen an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger. Damit reagieren sie auf die drogenpolitischen Pläne der Bundesregierung: SPD, Grüne und FDP wollen den Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken an Erwachsene in lizensierten Geschäften erlauben. (23.02.2022)

https://www.dhs.de/service/aktuelles/meldung/gemeinsames-positionspapier-zur-geplanten-cannabis-regulierung

Drogenbeauftragter will Abgabe von Bier an 16-Jährige stoppen 

Ab 14 Jahren darf in Deutschland Alkohol getrunken werden – wenn auch unter Aufsicht. Dagegen will der Drogenbeauftragte der Regierung einschreiten. Und Burkhard Blienert geht noch weiter. (Spiegel online, 11.02.2022)

https://www.spiegel.de/wirtschaft/alkohol-in-deutschland-drogenbeauftragter-will-abgabe-von-bier-an-16-jaehrige-stoppen-a-e385af29-1331-4507-9344-954c10595042

Strafrecht Novellierung des Rechts der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nach § 64 Strafgesetzbuch - Bund-Länder-Arbeitsgruppenbericht veröffentlicht

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung des Novellierungsbedarfs im Recht der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt gemäß § 64 des Strafgesetzbuches (StGB) hat ihre Arbeiten abgeschlossen und am 13.01.2022 ihren Bericht auf der Homepage des Bundesjustizministeriums veröffentlicht. (BMJ – Bundesministerium der Justiz, 13.01.2022)

https://www.bmj.de/SharedDocs/Artikel/DE/2022/0113_BMJ_Bericht_Massregelvollzug.html

Berlin. Opioidsubstitution im Koalitionsvertrag 2021-2026 (SPD, Bündnis 90-Die Grünen, Die Linke)

„Die Koalition setzt auf eine akzeptierende Drogenpolitik mit Fokus auf einen selbstbestimmten Verbraucherschutz und vertritt eine fortschrittliche Drogenpolitik, die die gesundheitliche Unterstützung von Menschen mit Suchterkrankungen in den Mittelpunkt stellt.“ (S.42)

„Der Zugang zu einer Substitutionsbehandlung soll niedrigschwellig sein und insbesondere auch für Menschen ohne Krankenversicherung ermöglicht werden.“ (S.43)

Der Senat will „die Substitutionsbehandlung und die Behandlung von konsumassoziierten Infektionskrankheiten im Vollzug verbessern.“ (S.90)

https://www.berlin.de/rbmskzl/regierende-buergermeisterin/senat/koalitionsvertrag/

Drogenbeauftragter über geplante Cannabis-Freigabe: „Ein Ritt auf der Rasierklinge“ 

Der neue Drogenbeauftragte Burkhard Blienert spricht im RND-Interview über die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der geplanten Legalisierung.

Er plädiert dafür, auch in Deutschland im großen Stil Cannabis anzubauen. Und er erklärt, wie er sich bei harten Drogen einen Kurswechsel in der Suchtpolitik vorstellt.

(RND – Redaktionsnetzwerk Deutschland, 20.01.2022)

https://www.rnd.de/politik/wann-ist-cannabis-legal-drogenbeauftragter-burkhard-blienert-im-rnd-interview-S54474WRJZGIJNO2I2BDSNV2QE.html