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Legalisierung: SPD-Gesundheitspolitiker wollen Cannabis-Modellprojekte in Apotheken 

Die Gesundheitsexperten der Sozialdemokraten bekennen Farbe in Sachen Cannabis-Legalisierung. Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion hat am heutigen Dienstag beschlossen, bei der Cannabis-Politik einen neuen Kurs einzuschlagen. Als ersten Schritt stellen sie sich wissenschaftliche Modellprojekte zur regulierten Cannabis-Abgabe in Apotheken vor. (DAZ – Deutsche Apothekerzeitung, 06.11.2018)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/11/06/spd-gesundheitspolitiker-wollen-cannabis-modellprojekte-in-apotheken/chapter:all

Rauchverbot in Autos mit Kindern: Bundesärztekammer unterstützt Beschluss der Länder

Berlin – Der Vorstoß der Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK), die sich in einem Umlaufbeschluss für ein bundesweites Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen und Schwangeren ausgesprochen haben, stößt auf Zustimmung in der Ärzteschaft und bei anderen Akteuren. (aerzteblatt.de, 24.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98760/Rauchverbot-in-Autos-mit-Kindern-Bundesaerztekammer-unterstuetzt-Beschluss-der-Laender

Kassen sollen Rauchentwöhnung bezahlen!

Rauchen ist eine Sucht - mit großen Gesundheitsrisiken, finden Tabakforscher. Sie fordern, dass Krankenkassen künftig die Kosten für eine Rauchentwöhnung übernehmen sollen. (aerztezeitung.de, 06.09.2019)

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/971001/tabakforscher-fordern-kassen-sollen-rauchentwoehnung-bezahlen.html

Baden-Württembergischer Gesundheitsminister für Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen

Stuttgart – Das bundesweite Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren soll kommen. Das teilte heute das baden-württembergische Gesundheitsministerium mit. Minister Manne Lucha (Grüne) hatte die Initiative bei der Gesundheitsministerkonferenz als Hauptantragssteller angestoßen. (aerzteblatt.de, 23.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98682/Baden-Wuerttembergischer-Gesundheitsminister-fuer-Rauchverbot-in-Autos-mit-Minderjaehrigen

CDU-Abgeordnete kritisieren Kauders Blockadehaltung gegen Tabakwerbeverbot

Frankfurt am Main – Unionsabgeordnete im Bundestag haben Fraktionschef Volker Kauder (CDU) aufgefordert, seine Blockadehaltung für ein Tabakwerbeverbot aufzugeben. „Wir machen uns als deutsche Befürworter eines globalen Gesundheitsschutzes lächerlich, wenn wir das Tabakwerbeverbot nicht endlich auf die Reihe kriegen“, sagte der CDU-Abgeordnete Rudolf Henke, der auch Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer ist, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). (aerzteblatt.de, 30.07.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96774/CDU-Abgeordnete-kritisieren-Kauders-Blockadehaltung-gegen-Tabakwerbeverbot

Auslaufmodell Prohibition (akzept-Kongress 2018)

Drogenpolitischer Kongress in Hamburg für Legalisierung und Marktregulierung

Beim Thema Drogen kommen viele gesellschaftlich brisante Fragen zusammen – der wachsende Rassismus und Sozialdarwinismus, die Verdrängung ärmerer Mieter, der Abbau von Bürgerrechten, das drohende Abrutschen in einen Polizeistaat. All diese Aspekte waren am Donnerstag und am Freitag – direkt oder indirekt – Thema beim 12. internationalen Kongress von Akzept, dem »Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik« in Hamburg. (Junge Welt, Berlin, 15.10.2018)

https://www.jungewelt.de/artikel/341617.legalize-it-auslaufmodell-prohibition.html

Politik. Unterfinanzierte Drogenhilfe kostet Leben

Der Toten gedenken, die Lebenden schützen: Der 21.7. ist der internationale Gedenktag für verstorbene Drogenkonsument_innen / Deutsche AIDS-Hilfe: Gedenken ernst nehmen heißt Handeln

Während die Zahl der Drogentoten in Deutschland seit 2012 erheblich gestiegen ist, hat die Drogenhilfe in deutschen Städten immer weniger Geld zur Verfügung. Das ist die traurige Bilanz zum 21. Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21.7. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 20.07.2018)

https://www.aidshilfe.de/meldung/unterfinanzierte-drogenhilfe-kostet-leben

Berlin. Drogenbeauftragte Mortler wettert gegen Kanada 

Die Debatte um die Legalisierung von Cannabis zieht weitere Kreise. Zuletzt ist Kanada diesen Schritt gegangen. Deutschland hält am Verbot fest, obwohl der Sinn in Frage steht. Denn die Zahl der Konsumenten steigt. (Hannoversche Allgemeine, 18.10.2018)

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Drogenbeauftragte-Mortler-wettert-gegen-Kanada

SuizidbeihilfeGesundheitsministerium verwehrt Schwerstkranken todbringende Medikamente

Schwerstkranke dürfen nach einem Gerichtsurteil in "extremen Notlagen" Medikamente erhalten, um ihr Leben zu beenden. Das will das Gesundheitsministerium künftig unterbinden. (Spiegel online, 29.06.2018)
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/suizidbeihilfe-schwerstkranke-erhalten-keine-todbringenden-medikamente-a-1215871.html

Drogenbeauftragte für neuen Anlauf zu einem Tabakwerbeverbot

Hannover – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat einen neuen Anlauf für ein Verbot von Tabakwerbung auf Plakaten und im Kino gefordert. „Viel zu lange liegt das Tabakaußenwerbeverbot bereits auf Eis“, sagte Mortler den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Es sei Zeit, endlich mit den Diskussionen Schluss zu machen. (aerzteblatt.de, 17.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98555/Drogenbeauftragte-fuer-neuen-Anlauf-zu-einem-Tabakwerbeverbot

Berlin. Expertenstreit über Cannabis

Berlin: (hib/PK) Eine mögliche Legalisierung und kontrollierte Abgabe von Cannabis ist unter Experten weiter heftig umstritten. Das zeigte sich bei einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch in Berlin, in der es um Anträge der Fraktionen von FDP und Die Linke sowie um einen Cannabis-Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ging. (hib – Heute im Bundestag, 27.06.2018)

https://www.bundestag.de/hib#url=L3ByZXNzZS9oaWIvMjAxOF8wNi8tLzU2MjIwNA==&mod=mod454590

Drogen- und Suchtbericht 2018

Herausgeber: Bundesdrogenbeauftragte, Oktober 2018

https://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Drogenbeauftragte/Drogen_und_Suchtbericht/flipbook/DuS_2018/index.html

Berlin. Anhörung im Gesundheitsausschuss: Experten streiten über Cannabis-Legalisierung im Bundestag

Was lange währt, wird endlich legal? Das Stimmungsbild bei der öffentlichen Anhörung zur Cannabis-Legalisierung im Bundestag am gestrigen Mittwoch war gemischt. Die Argumente der Befürworter und Gegner der Cannabisprohibition wiederholen sich seit Jahren. Sollte es zu einer Legalisierung kommen, sind sich Grüne, Linke und der Deutsche Hanfverband einig, dass Freizeit-Cannabis kein Fall für die öffentliche Apotheke ist.  (Deutsche Apotheker Zeitung, 28.06.2018)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/06/28/cannabis-expertenanhoerung-flashback-der-argumente/chapter:1

Drogen- und Suchtbericht 2018 erschienen - Drogenbeauftragte Mortler: „Sucht bedeutet eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns nur gemeinsam stellen können!“  

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Der neue Drogen- und Suchtbericht zeigt deutlich, vor welchen Herausforderungen wir in Deutschland im Bereich Suchtmittelkonsum stehen, aber auch, wieviel wir bei Prävention und Gesetzgebung bisher erreicht haben. Ob Cannabis als Medizin, das Präventionsgesetz oder die Novellierung des Substitutionsrechtes – all diese Schritte waren richtig und wichtig für unser Land! Jedoch können wir noch nicht sagen: Wir sind am Ziel. Ich will weniger Alkoholkonsum, weniger Drogentote, weniger Raucher und mehr Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien! Es gibt noch viel zu tun – für mich als Drogenbeauftragte, aber auch für Alle. Jeder kann und muss hier einen Beitrag leisten!“
Die Drogenbeauftragte rief dazu auf, Drogen- und Suchterkrankungen nicht ausschließlich in Fachkreisen zu diskutieren. Ziel muss es sein, das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein für dieses Thema zu erweitern und aufzuzeigen, dass Sucht Auswirkungen auf nahezu alle Lebenswelten hat. Ob Wirtschaft, Sport, Medien oder Kommune: Suchterkrankungen stellen nicht nur die Betroffenen und deren Angehörige, sondern Deutschland insgesamt vor Herausforderungen. Dies ist auch der Schwerpunkt der diesjährigen Jahrestagung der Drogenbeauftragten: „Stadt, Land, Sucht – Wer übernimmt Verantwortung?“ (Drogenbeauftragte, Berlin, 18.10.2018)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2018/2018-3quartal/drogen-und-suchtbericht-2018-erschienen.html

Experten halten Deutschland für drogenpolitisches Entwicklungsland

Die Bundesregierung setzt im Kampf gegen Drogen nach Ansicht von Suchtexperten die falschen Prioritäten.

Rekordzahlen bei der Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten stehe ein Versagen im Eindämmen des Tabak- und Alkoholkonsums gegenüber, heißt es in dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2018.

Neben einer Regulierung der Abgabe und der Kontrolle der Qualität von Drogen fordern die Autoren unter anderem ein vollständiges Werbe- und Sponsoringverbot für Tabakfirmen, eine Anhebung der Alkoholsteuer sowie Warnhinweise etwa auf Weinflaschen. Außerdem spricht sich der Bericht für eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten aus. (Frankfurter Rundschau, 27.06.2018)

http://www.fr.de/politik/sucht-experten-halten-deutschland-fuer-drogenpolitisches-entwicklungsland-a-1533602

Fachgesellschaft fordert Maßnahmen gegen gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum

Berlin – Intensivere Maßnahmen gegen gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). (aerzteblatt.de, 08.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98344/Fachgesellschaft-fordert-Massnahmen-gegen-gesundheitsgefaehrdenden-Alkoholkonsum

Der 5. Alternative Drogen- und Suchtbericht wurde am 27.06. in Berlin vorgestellt. 

Herausgeber: akzept e.V.

http://www.akzept.org/uploads0517/akzeptADSB2018web.pdf

Suchtkongress: Gesundheitsökonom fordert deutlich mehr Präventionsmaßnahmen zur Tabakkontrolle

„In den letzten Jahren sind keine wirkungsvollen verhältnispräventiven Maßnahmen zur Tabakkontrolle ein- oder umgesetzt worden. Die Umsätze der Tabakindustrie waren nie so hoch wie zurzeit“, sagte der Wissenschaftler von der Universität Hamburg, beim gemeinsamen Fachkongress der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und des Verbands der Drogen- und Suchthilfe (fdr) in Berlin, der gestern zu Ende ging. (aerzteblatt.de, 11.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Rauchen?nid=98423

Welt-Drogentag 2018. Bundesärztekammer: Finger weg von Drogen

Berlin - „Finger weg von jeglichen Drogen.“ Dazu rufen Dr. Josef Mischo und Erik Bodendieck, beide Vorsitzende der Bundesärztekammer-Arbeitsgruppe „Sucht und Drogen“, zum Welt-Drogentag am 26. Juni auf. Das gelte für sogenannte legale Drogen wie Tabak und erst recht für illegale Substanzen. Dabei solle auch der Konsum von Cannabis nicht verharmlost werden. „Je jünger die Konsumenten, desto schwerwiegender die Folgen“, so Mischo. 

Durch eine Legalisierung von Cannabis würden die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums verharmlost und präventive Bemühungen im Suchtbereich konterkariert, heißt es dazu in einer Stellungnahme der Bundesärztekammer (BÄK) zur öffentlichen Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags am 27. Juni 2018. Nach Einschätzung der BÄK würde eine Cannabis-Freigabe zu steigenden Konsumentenzahlen führen und den medizinischen Behandlungsbedarf erhöhen. Die jüngst vorgelegte und vom Bundesgesundheitsministerium geförderte CaPRis-Studie zeigt unter anderem auf, dass es durch Cannabiskonsum zu eingeschränkter Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit und Psychomotorik sowie hirnstrukturellen Veränderungen kommt. Zudem steigt das Risiko für psychotische Störungen und die Entwicklung eines cannabisbezogenen Abhängigkeitssyndroms deutlich an. (Bundesärztekammer, 25.06.2018)

http://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/finger-weg-von-drogen/

Stimmen Sie für die verpflichtende Kennzeichnung alkoholischer Getränke mit neuem Logo - Mehr Sicherheit für Kinder - Kein Alkohol in der Schwangerschaft!

Wir fordern für Deutschland eine verpflichtende Kennzeichnung aller alkoholischen Getränke und jeglicher Alkoholwerbung mit dem neuentwickelten Logo.

Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) und FASD Netzwerk Nordbayern e.V. (FASD-Netz) hat diese Petition an Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner gestartet. (change.org, September/Oktober 2018)

https://www.change.org/p/bundesministerin-f%C3%BCr-ern%C3%A4hrung-und-landwirtschaft-julia-kl%C3%B6ckner-stimmen-sie-f%C3%BCr-die-verpflichtende-kennzeichnung-alkoholischer-getr%C3%A4nke-mit-neuem-logo-2

Neue BZgA-Daten zum Cannabiskonsum zeigen deutlichen Anstieg bei jungen Männern
Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2018 warnen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Cannabiskonsums. Wie neue Studienergebnisse der BZgA zeigen, ist der Konsum von Cannabis bei 12- bis 25-Jährigen in Deutschland in den vergangenen Jahren angestiegen.
So gaben 16,8 Prozent der 18- bis 25-Jährigen an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. Im Jahr 2008 waren es noch 11,6 Prozent. Besonders deutlich ist der Anstieg bei jungen Männern in dieser Altersgruppe. Aktuell gibt etwa jeder Vierte (22,9 Prozent) an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis zu sich genommen zu haben (2008: 14,8 Prozent).
Dazu erklärt Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Dieser Anstieg ist keine gute Nachricht und verdeutlicht mal wieder, dass Cannabis nicht weiter verharmlost werden darf. Gerade mit Blick auf diese Droge brauchen wir mehr Prävention. Die ständige Debatte um die Legalisierung führt in die falsche Richtung. Sie suggeriert gerade den Jüngeren, Cannabis sei eine ungefährliche Substanz - das ist schlicht und einfach falsch! Das Cannabis von heute hat mit der vergleichsweise schwachen Droge von vor 20 Jahren wenig gemein. Unser Ziel muss weiterhin sein, die Menschen davon zu überzeugen gar nicht zu kiffen, anstatt ihnen den Weg zum nächsten Joint so leicht wie möglich zu machen.“ (BZgA, 21.06.2018)
https://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=1227

WHO-Bericht: Deutsche Teenager trinken weniger Alkohol

St. Andrews – Alkoholkonsum wird einer Studie zufolge bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Europa immer unpopulärer: Jungen und Mädchen im Alter von elf bis 15 Jahren trinken seit Jahren weniger Alkohol, wie ein heute veröffentlichter Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt. (aerzteblatt.de, 27.09.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98141/WHO-Bericht-Deutsche-Teenager-trinken-weniger-Alkohol

Kiel. Landtag fordert Rauchverbot in Autos mit Kindern

Kiel – Im schleswig-holsteinischen Landtag ist parteiübergreifend ein bundesweites Rauchverbot in Autos gefordert worden, in denen Kinder sitzen. „Das Rauchverbot für Autos mit Kindern muss her, besser heute als morgen“, sagte der SPD-Abgeordnete Tobias von Pein. Deutschland hinke im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern hinterher, in denen es bereits ein solches Verbot gebe. (aerzteblatt.de, 15.06.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95848/Landtag-fordert-Rauchverbot-in-Autos-mit-Kindern

Cannabis-Modellprojekte rücken in greifbare Nähe

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Erwin Rüddel (CDU), hat sich positiv gegenüber einem Cannabis-Modellversuch geäußert. Er ist damit derzeit der ranghöchste Unionspolitiker, der sich für ein Umdenken in der Drogenpolitik ausspricht. Die SPD greift die Vorlage auf und die Gesundheitspolitiker der Fraktion wollen in der kommenden Sitzungswoche ein Positionspapier für die Fraktion erarbeiten. Cannabis-Modellversuche werden damit immer wahrscheinlicher. (Deutscher Hanfverband, 17.09.2018)

https://hanfverband.de/nachrichten/news/cannabis-modellprojekte-ruecken-in-greifbare-naehe

Eine moderne Drogenpolitik nützt allen - Eine Handreichung für die Politik 

Inhalt

Einleitung – Gemeinsam das Mögliche möglich machen: Drogenpolitik auf wissenschaftlicher Basis kann viele Menschen vor Abhängigkeit, Gesundheitsschäden und dem Tod bewahren. 

Das Betäubungmittelgesetz auf den Prüfstand: Eine Evaluation und Reform der deutschen Drogengesetzgebung hilft Betroffenen und ermöglicht mehr Kontrolle.

Keine Werbung für Suchtmittel: Gegen die immensen Schäden durch Tabak und Alkohol helfen ein Werbeverbot und Schadensminimierung.

Ein Nasenspray, das Leben rettet: Das Notfallmedikament Naloxon kann die Zahl der Drogentoten senken.

Raum für Sicherheit: Drogenkonsumräume retten Leben, verhindern HIV- und Hepatitis-Infektionen und beruhigen Wohnviertel. 

Prävention gehört hinter Gitter: Zahlreiche HIV- und Hepatitis-Infektionen sowie Rückfälle in Haft 

lassen sich vermeiden.

Sicher durch die Nacht: „Safer Nightlife“ wirkt gegen Todesfälle, Gesundheitsschäden und Sucht.

Barcelona weist den Weg: Katalonien und seine Hauptstadt hatten den Mut zu einer innovativen Drogenpolitik. Der Erfolg gibt ihnen Recht.

Herausgeber: Deutsche AIDS-Hilfe e.V., akzept e.V., JES – Bundesverband e.V., 2018

http://www.akzept.org/uploads0517/MediumDrogenpolitik40SInternet.pdf

Süchtig nach Likes und Strikes : Experten fordern mehr Therapieplätze für Internetsüchtige 

Ob Bildschirmspiele oder soziale Netzwerke: Lässt sich der Umgang mit digitalen Unterhaltungs- und Kommunikationsangeboten nicht mehr kontrollieren, sehen Experten ein ernstes Problem. Sie fordern mehr Plätze zur stationären Behandlung. (faz-net, 17.09.2018)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/experten-fordern-mehr-therapieplaetze-fuer-internetsuechtige-15792158.html

Reitox Jahresbericht für Deutschland 2017

Mit dem Reitox-Bericht 2017 erscheint das aktuelle Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Der ca. 10-seitige deutschsprachige Kurzbericht gibt einen kurzen Überblick über aktuelle Entwicklungen. Ausführliche Informationen zu einzelnen Themen finden sich in den jeweiligen Workbooks in deutscher und englischer Sprache.  (DBDD – Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, 2018)

https://www.dbdd.de/

Experten beklagen mangelnde Versorgung von süchtigen Kindern und Jugendlichen

Hamburg – Experten haben eine mangelnde Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Suchterkrankungen kritisiert. „Es mangelt an jugendspezifischen Versorgungseinrichtungen, an Angeboten zur Rehabilitation und an Betten für die Entzugs­behandlung der Zwölf- bis 17-Jährigen“, erklärte Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) heute im Vorfeld des Suchtkongresses. (aerzteblatt.de, 10.09.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97754/Experten-beklagen-mangelnde-Versorgung-von-suechtigen-Kindern-und-Jugendlichen