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Leitlinien für webbasierte Interventionen der selektiven Suchtprävention. 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht. 2015. 

Münster.

http://www.clickforsupport.eu/sites/default/files/click%20for%20support_Guideline_D.pdf

Journal of Health Monitoring 2/2018, KiGGS Welle 2 – Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen

In Ausgabe 2/2018 des Journal of Health Monitoring steht das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Themen sind unter anderem das Sport- und Ernährungsverhalten sowie der Tabak- und Alkoholkonsum Heranwachsender. Außerdem werden soziale Unterschiede im Gesundheitsverhalten beleuchtet. Die Auswertungen beruhen auf Daten der zweiten Folgeerhebung der "Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" (KiGGS Welle 2).

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/JoHM/2018/JoHM_Inhalt_18_02.html

Partydrogen in Berlin wissenschaftlich untersucht – Prävention wird verstärkt

Besucherinnen und Besucher von Clubs und Partys in Berlin feiern nicht nur, sie konsumieren auch häufig legale wie illegale Drogen. Gleichzeitig ist der Wunsch nach mehr Aufklärung und Prävention stark ausgeprägt. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Clubbesuchern wie der Clubbetreiber fordern das. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie „Substanzkonsum und Erwartungen an Präventionsangebote in der Berliner Partyszene“ im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Gesundheitssenatorin Dilek Kolat kündigte bei der Vorstellung der Studie heute an, dass noch in diesem Jahr beginnend neue Angebote zur Aufklärung und Prävention gemeinsam mit Suchtberatungsprojekten und Clubs umgesetzt werden. Dafür stehen in diesem und im kommenden Jahr 300.000 Euro zur Verfügung. (berlin.de – Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung , 07.02.2018)

https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2018/pressemitteilung.673359.php

Kinder- und Jugendgesundheit: Präventionskurse und Appelle bringen wenig

Berlin – Bei der Hinführung zu einem gesunden Lebensstil sind Einzelmaßnahmen wie Trainings- oder Kursangebote, die auf eine Verhaltensänderung bei Personen oder Familien abzielen, wenig effektiv. Zudem kommen solche Maßnahmen bei sozial benachteiligten Gruppen kaum an. Zu dieser Einschätzung kommt das Robert Koch-Institut  (RKI). Es stützt sich dabei auf neue Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), die im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurden (2018; doi: 10.17886/RKI-GBE-2018-067). (arzteblatt.de, 27.06.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96091/Kinder-und-Jugendgesundheit-Praeventionskurse-und-Appelle-bringen-wenig

Treatment and Prevention of Opioid Use Disorder: Challenges and Opportunities

Dennis McCarty, Kelsey C. Priest, P. Todd Korthuis

Annual Review of Public Health 2018 39:1

http://www.annualreviews.org/doi/pdf/10.1146/annurev-publhealth-040617-013526

USA. With The Rise Of Legal Weed, Drug Education Moves From ‘Don’t’ to ‘Delay’

... drug prevention education in schools has evolved significantly since the “Just Say No” days of the ’80s — and now typically takes an approach that’s more appropriate for the era of ubiquitous weed access. It’s one that emphasizes decision-making and critical thinking skills instead of abstinence. (KHN – Kaiser Health News, USA, 07.06.2018)

https://khn.org/news/with-the-rise-of-legal-weed-drug-education-moves-from-dont-to-delay

Berlin. Cannabiskonsum: Drogenbeauftragte kündigt Ausbau von Prävention an

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), will in den kommenden Jahren die Prävention in Sachen Cannabis flächendeckend ausbauen. „Keine andere illegale Droge ist so weit verbreitet und keine andere führt so viele Menschen in ambulante und stationäre Therapieangebote“, erklärte Mortler heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 14.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87026/Cannabiskonsum-Drogenbeauftragte-kuendigt-Ausbau-von-Praevention-an

Schockbilder schrecken junge Nichtraucher ab

Hamburg/Kiel – Schockbilder auf Zigarettenschachteln verstärken bei jungen Nichtrauchern negative Haltungen zum Rauchen. Auf rauchende Schüler wirken sie deutlich weniger emotional. Dies ergab eine Untersuchung des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung für die DAK-Gesundheit. Befragt wurden gut 6.900 Schüler aus 408 fünften bis zehnten Klassen an 44 Schulen in sechs Ländern. 80 Prozent sagten, sie hätten noch nie geraucht. (aerzteblatt.de, 29.05.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95494/Schockbilder-schrecken-junge-Nichtraucher-ab

Krebshilfe: Filme mit Raucherszenen ins Nachtprogramm verbannen

Stuttgart – Filme mit Raucher-Szenen sollten nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe ins Nachtprogramm der Fernsehsender verbannt werden. „In zahlreichen Krimis greift der Kommissar zur Zigarette“, sagte Vorstandschef Gerd Nettekoven der Heilbronner Stimme. (aerzteblatt.de, 07.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86867/Krebshilfe-Filme-mit-Raucherszenen-ins-Nachtprogramm-verbannen

Forschungsbericht: Effekt bildlicher Warnhinweise auf die Einstellung Jugendlicher zum Zigarettenrauchen 

PD Dr. Matthis Morgenstern; Ramona Valenta, M.Sc., Prof. Dr. Reiner Hanewinkel 

IFT- Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, Kiel, 2018

https://www.dak.de/dak/download/studie-1983438.pdf

Suchtprävention: Wie man Jugendliche von Alkohol und Drogen fernhält

Ob Tabak, Alkohol oder andere Drogen – nirgendwo in Europa konsumieren Jugendliche so wenig ­Suchtmittel wie in Island. Dafür gibt es einen Grund.

(...) Heute weist die europäische Statistik die isländischen Teenager als diejenigen mit dem vorbildlichsten Lebens­wandel aus. Der Anteil der 15- und 16-Jährigen, die im letzten Monat betrunken waren, fiel von 1988 bis 2016 von 42 auf 5 Prozent. Statt vormals 17 Prozent haben heute nur noch 7 Prozent von ihnen jemals Cannabis probiert, und lediglich 3 Prozent rauchen täglich Zigaretten. (spectrum.de, 08.11.2017)

http://www.spektrum.de/news/suchtpraevention-in-island/1515343

Kinder- und Jugendärzte warnen vor E-Zigaretten

Köln – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat scharfe Kritik an der Tabakindustrie geübt. Grund ist eine neue große Kampagne für E-Zigaretten. „Diese Kampagnen können das Rauchen wieder populär und damit unsere Aufklärungsarbeit der letzten Jahre zunichte machen“, beklagte der Präsident des Berufsverbandes, Thomas Fischbach. (aerzteblatt.de, 09.05.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95064/Kinder-und-Jugendaerzte-warnen-vor-E-Zigaretten

Effect of tobacco control policies on perinatal and child health: a systematic review and meta-analysis

Faber, Timor et al.

The Lancet Public Health , Volume 2 , Issue 9 , e420 - e437

http://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(17)30144-5/fulltext

Vortrag der DHS Fachkonferenz 2017: Soziale Ungleichheit, Armut und Gesundheit – „Suchtprävention muss eben auch gleichzeitig anknüpfen an eine Verringerung oder Bekämpfung der sozialen Ungleichheit, sonst wird sie keinen Erfolg haben.“

Die vergangene 57. Fachkonferenz Sucht beleuchtete mit Suchtfragen verwandte Themen. Häufig betont, aber wenig beachtet, werden die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Armut und Suchtfragen. Statistische Daten hierzu liegen in großer Zahl vor. Alleine: Gesundheitspolitik in Deutschland, gleich auf welcher Ebene, ist selten konsistent, und vor allem geht sie in ihrem tatsächlichen Handeln von der Vorstellung aus, soziale Faktoren seien als gegeben hinzunehmen. Dabei zeigte uns schon das sog. „Hartz IV“, wie schnell und grundlegend soziale Verhältnisse geändert werden können. Wenn auch in die falsche, weil exkludierende, Richtung. Gelegentlich der vergangenen DHS Fachkonferenz Sucht hielt Prof. Dr. Christoph Butterwegge einen Vortrag zu diesen Zusammenhängen, den wir mit seiner freundlichen Genehmigung an dieser Stelle gerne veröffentlichen. (DHS-Newsletter, 1/2018, 27.04.2018)

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Veranstaltungen/Fachkonferenz_2017/Vortrag_Butterwegge.pdf

Cannabispolitik: Maßnahmen zur Befähigung, zum Schutz und Hilfen für junge Menschen (DHS)

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hat bereits 2015 in ihrer Stellungnahme „Cannabis-politik in Deutschland“ auf die vier grundsätzlichen Ziele der Suchtpolitik hingewiesen, die der Verhinderung und Reduzierung von Schäden durch Cannabiskonsum sowie der Sicherung der gesellschaftlicher Teilhabe dienen. Bezogen auf junge Menschen gilt (ebenso wie für Erwachsene):

1. Weniger Menschen konsumieren Cannabis. Alle Menschen, die nicht konsumieren, werden in ihrer Entscheidung bestärkt, kein Cannabis zu sich zu nehmen.

2. Menschen, die Cannabis konsumieren, beginnen den Konsum möglichst spät, weisen möglichst risikoarme Konsummuster auf und konsumieren nur in Situationen und unter Bedingungen, in denen Risiken nicht zusätzlich erhöht werden.

3. Konsumierende, deren Cannabiskonsum zu Problemen führt, erhalten möglichst früh effektive Hilfen zur Reduzierung der mit dem Konsum verbundenen Risiken und Schäden.

4. Konsumierende, die ihren Konsum beenden möchten, erhalten uneingeschränkten Zugang zu Beratung, Behandlung und Rehabilitation nach den jeweils aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Herausgeber: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/2018_PositionspapierCannabis.pdf

„Medien, Nikotin, Alkohol? Mehr Sicherheit im Erziehungsalltag!“
Fachstelle für Suchtprävention Berlin und AOK Nordost veröffentlichen am Kurzfilme für Eltern

Eltern stehen vor komplexen Erziehungsaufgaben. Sie begleiten ihre Kinder dabei, einen vernünftigen Umgang mit digitalen Medien, aber auch anderen „Verführern“ wie Alkohol und Zigaretten zu entwickeln. Insbesondere die Digitalisierung und die Zunahme an Mobilgeräten verändert die familiäre Kommunikation und verunsichert viele Eltern stark: Die wenigsten Eltern wissen, was ihr Kind im Netz tut und welchen Einfluss WhatsApp, facebook und youtube auf Heranwachsende haben. Gleichzeitig ist der Einfluss der Eltern auf das Gesundheitsverhalten der Kinder sehr viel größer als vermutet. Zentrale Einflussfaktoren auf den späteren Substanzkonsum der Kinder sind das Interesse der Eltern am Freizeitverhalten, nachvollziehbare und durchgesetzte Regeln sowie das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Kind.

Um Eltern zu motivieren, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und sich bei Fragen Hilfe zu holen, veröffentlichen die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH und die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse drei Kurzfilme im Cartoon-Format, die „mit einem Augenzwinkern“ Tipps im Umgang mit den benannten Themen vermitteln und auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam machen.

„Das besondere an den Filmen ist, dass sie mit wenig Sprache auskommen und somit auch für Eltern attraktiv sind, die nicht so gerne lange Informationsbroschüren lesen oder dies vielleicht auch nicht gut können.“, so Kerstin Jüngling, Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH. „Besonders freuen würde es uns, wenn die Filme von Eltern an andere Eltern verschickt und weiter gegeben werden und somit möglichst viele Familien erreichen.“

Werner Mall, Leiter des Unternehmensbereichs Prävention der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse“, betont: „Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder, auch im Umgang mit Medien und Suchtmitteln wie Nikotin und Alkohol. Mit dem Programm „8 bis 12“ wollen wir Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken. Die Kurzfilme, die im Rahmen des Programmes nun produziert wurden, transportieren Themen der Gesundheitsförderung und Suchtprävention direkt in die Familien.“ (Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, 09.09.2017)

https://www.youtube.com/channel/UCpKAp240rrNryMxxyiyRI9w

Drug Education Resources: Safety First

In response to a lack of accurate, science-based and compassionate drug education resources, the Drug Policy Alliance created a set of materials called Safety First. The Safety First program is designed to foster open and honest conversation among teenagers, educators and parents. (DPA, USA, 2018)

http://www.drugpolicy.org/resources/drug-education-resources

Prävention des Rauschtrinkens im Jugendalter - Ergebnisse einer schulbasierten clusterrandomisierten Studie

Preventing binge drinking in adolescents—results from a school-based, cluster-randomized study

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(16): 280-7; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0280

Hanewinkel, Reiner; Tomczyk, Samuel; Goecke, Michaela; Isensee, Barbara

https://www.aerzteblatt.de/archiv/187977/Praevention-des-Rauschtrinkens-im-Jugendalter

International Standards on Drug Use Prevention - Second Updated Edition

PRE-EDITING and PRE-PUBLICATION VERSION

(WHO und UNODC, 2018)

http://forut.custompublish.com/getfile.php/4129564.994.wlwajpijaninlm/International+Standards+on+Drug+Use+Prevention+-+second+edition+-+March+2018.pdf

Der Konsum von Suchtmitteln hat unmittelbare Folgen für die Arbeitswelt. Ernste Probleme für betroffene Mitarbeiter und Arbeitgeber entstehen nicht erst dann, wenn eine Abhängigkeitserkrankung bereits vorliegt. Auch riskanter und gesundheitsgefährdender Konsum wirkt sich auf Verhalten, Leistungsfähigkeit und Betriebsklima aus.

In Deutschland gibt es gute Programme für die Vorbeugung von Suchtproblemen am Arbeitsplatz. Eine Vielzahl engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen und Verwaltungen, Beratungs- und Präventionsstellen, in Forschungseinrichtungen und Instituten, Unternehmensnetzwerken und Krankenkassen (und weitere Personen) beteiligen sich an der Entwicklung und Weiterentwicklung solcher Konzepte. Ausgearbeitete Programme – von der Beratung im Betrieb bis zur Intervention – existieren auch für den Umgang mit Betroffenen. Sie sind Bestandteil umfassender Suchtprogramme im Rahmen des Gesundheitsmanagements in Unternehmen.

Sucht am Arbeitsplatz ist ein Thema, das für Personen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund große Bedeutung hat. Es geht betroffene Beschäftige und deren Umfeld etwas an, aber auch Arbeitgeber und Personalverantwortliche von kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Weiterhin befassen sich Beratungs- und Ansprechpersonen wie auch Arbeitnehmervertretungen mit der Vorbeugung, Beratung und Hilfe. Alle Beteiligten nähern sich der Thematik aus unterschiedlichen Richtungen.

Diese Internetseite stellt Informationen für alle Zielgruppen zur Verfügung. Indem das Thema „Sucht am Arbeitsplatz“ für alle Interessierten möglichst umfassend dargestellt wird, soll die Vernetzung aller am Arbeitsfeld Beteiligten gefördert und für größere Transparenz gesorgt werden. (DHS, 2017)

http://www.sucht-am-arbeitsplatz.de/home/

Mut zum Risiko

Risikokompetenz ist für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln entscheidend. Indem Kinder und Jugendliche lernen mit Risiken zu experimentieren, bauen sie Ressourcen wie Selbstvertrauen auf und können risikoreiche Situationen besser einschätzen. Das Magazin widmet sich diesen Zusammenhängen und präsentiert verschiedene Präventionsprojekte, die zur Verbesserung der Risikokompetenz führen. (laut&leise, Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich, Nr.1, März 2018)

https://www.gesundheitsfoerderung-zh.ch/_Resources/Persistent/329e59af5d12001451f77b6ee2e7171b6bbe5322/laut_leise_1_18.pdf

aerzteblatt.de berichtet von der Veröffentlichung des Buches: Heino Stöver (Hrsg.), Die E-Zigarette: Geschichte – Gebrauch – Kontroversen

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73991/E-Zigaretten-Plaedoyer-fuer-einen-Richtungswechsel-in-der-Praeventionspolitik

EMCDDA. Environmental substance use prevention interventions in Europe

Summary

Environmental prevention policies and interventions seek to limit opportunities for unhealthy or risky behaviour or promote the availability of healthier options in order to prevent problems associated with substance use. They do so by altering the environment in ways that can unconsciously influence behaviour, thus complementing more established approaches that seek to build knowledge and skills. This report provides an overview of the range of environmental prevention interventions used in the substance use field and, based on a survey of prevention experts, paints a first picture of the extent to which environmental prevention measures are currently used in Europe as a starting point for future research. (EMCDDA, Lissabon, Februar 2018)

http://www.emcdda.europa.eu/publications/technical-reports/environmental-substance-use-prevention-interventions-in-europe

Seit eineinhalb Jahren ist das Präventionsgesetz in Kraft. Es nimmt mit den Gesundheitszielen der Alkohol- und Tabakreduktion die Suchtprävention klar in den Blick.

In der Praxis wird das Präventionsgesetz allerdings nur sehr zögerlich umgesetzt. Ob damit Lebenslagen gestaltet werden können, wird sich noch erweisen müssen.

Beim 12. Berliner Suchtgespräch unter dem Titel „Wir brauchen alle an Bord! – Eineinhalb Jahre Präventionsgesetz und die Auswirkungen für die Suchtprävention“ diskutierten im November 2016 Expertinnen und Experten, Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung und von Seiten der Leistungsträger über das bisher Erreichte.

Die Beiträge dieser aktuellen Ausgabe von PARTNERschaftlich nehmen die Themen und Diskussionen der Veranstaltung noch einmal auf und lassen auch kritische Stimmen, Realitäten und Hoffnungen zu Wort kommen. (Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) - Fachverband der Diakonie Deutschland, PARTNERschaftlich Infodienst 01/17, April 2017)

http://www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2017/PS_01-17.pdf

Drogenprävention: Mehr Hilfen für Väter gefordert

Erfurt – Kinder, die bei drogenabhängigen Eltern aufwachsen, erleben den Forschungen einer Frankfurter Soziologin zufolge häufig Gewalt durch ihre Mütter und Väter. Anders als von den süchtigen Müttern in wissenschaftlichen Studien oft angegeben, würden sich die Kinder auch später im Leben noch sehr genau an solche Erfahrungen erinnern, sagte die Forscherin Irmgard Vogt in Erfurt auf einer Fachtagung. (aerzteblatt.de, 13.02.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89178/Drogenpraevention-Mehr-Hilfen-fuer-Vaeter-gefordert