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Änderung der BtMVV in Sicht: Bald keine „A“-Retaxationen mehr? 

Retaxationen von BtM-Rezepten, auf denen ein fehlendes „A“ moniert wird, sind immer wieder Thema, wenn es um typische Retaxfallen geht. Dabei wurde der Patient zwar immer mit dem benötigten Arzneimittel versorgt, jedoch wird der an sich formale Fehler nicht als solcher anerkannt, sondern es wird mit einem Verstoß gegen die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung argumentiert. (Deutsches Apotheken Portal, 17.11.2022)

https://www.deutschesapothekenportal.de/rezept-retax/retaxfall-archiv/detail/aenderung-der-btmvv-in-sicht-bald-keine-a-retaxationen-mehr/

STELLUNGNAHME der ABDA ‒ Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. vom 18. November 2022 zum Referentenentwurf einer Vierten Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/Stellungnahmen/2022/221118-ABDA-Stellungn_RefE-4-BtMVV-AendV.pdf

Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit einer Vierten Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung vom 26.09.2022
BÄK – Bundesärztekammer, Berlin, 18.11.2022

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Politik/Stellungnahmen/4._BtMVV_AEnd_VO_Stellungnahme_BAEK_18112022_final.pdf

Betäubungsmittel. BMG-Entwurf: Streichung der Höchstverschreibungsmengen

Laut eines Referentensentwurfs des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung sollen die Regelungen zu den Höchstverschreibungsmengen bei Betäubungsmitteln gestrichen werden. Dadurch fällt der Buchstabe »A« auf dem Rezept in Zukunft weg. Zudem soll die Substitutionsbehandlung Opioidabhängiger weiterentwickelt werden. (Pharmazeutische Zeitung, 26.10.2022)

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bmg-entwurf-streichung-der-hoechstverschreibungsmengen-136372/

DEUTSCHLAND. Bericht 2022 des nationalen REITOX-Knotenpunkts an die EMCDDA – Behandlung (Workbook Treatment) (Datenjahr 2021 / 2022) 

Charlotte von Glahn-Middelmenne, Maria Friedrich, Franziska Schneider, Krystallia Karachaliou & Esther Neumeier

Eine Kooperation von Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS); Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA); IFT Institut für Therapieforschung

https://www.dbdd.de/fileadmin/user_upload_dbdd/05_Publikationen/PDFs/REITOX_BERICHT_2022/REITOX_Bericht_2022_DE_WB_05_Behandlung.pdf

Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2021

(…) Die häufigsten Todesursachen waren der Konsum von Heroin und Opiat-Substitutionsmittel alleine oder in Verbindung mit anderen Stoffen. Die deutlichsten Anstiege betrafen monovalente Vergiftungen durch Opiat-Substitutionsmitteln (+167 %) sowie monovalente Vergiftungen durch Amphetamin (+149 %) oder Amphetaminderivate (+117 %). (Bundeskriminalamt (BKA), 10.11.2022)

file:///Users/hans/Downloads/2021RauschgiftBundeslagebild.pdf

DBDD-Bericht zur Situation illegaler Drogen erschienen: Neue Ergebnisse zur Verbreitung des Drogenkonsums in der Allgemeinbevölkerung 

Heute hat die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) ihren jährlichen Bericht veröffentlicht. Dieser bietet einen vollständigen Überblick über das Konsumverhalten in der Altersgruppe der 12- bis 64-Jährigen. Darüber hinaus zeigt er die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Behandlung, Schadensminderung und Angebotsbekämpfung mit Blick auf illegale Drogen in Deutschland auf und bietet entsprechende Hintergrundinformationen. (Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) und Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, 23.11.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/dbdd-bericht-illegaler-drogen/

RKI. HIV in Deutschland 2021

Epidemiologisches Bulletin, 47/2022

AKTUELLE DATEN UND INFORMATIONEN ZU INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PUBLIC HEALTH

RKI – Robert-Koch-Institut, 24.11.2022

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/47_22.pdf

Welt-AIDS-Tag - neue Daten zu HIV/AIDS in Deutschland

Das Robert Koch-Institut hat eine neue umfassende Auswertung zur HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die im Epidemiologischen Bulletin veröffentlichte Analyse anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember zeigt, dass sich im Jahr 2021 geschätzt 1.800 Personen mit HIV infiziert haben, genauso viele wie 2020. Die Zahl der Neuinfektionen liegt so niedrig wie zuletzt vor zwei Jahrzehnten. Allerdings steht die Schätzung für 2021 unter dem Vorbehalt, dass möglicherweise eine geringere Test-Inanspruchnahme während der Pandemie die Zahl der Neuinfektionen unterschätzt. „Unabhängig davon: diese Fallzahlen sind immer noch zu hoch, es bedarf weiterer Anstrengungen, vor allem um die zielgruppenspezifischen Testangebote und den Zugang zu Therapie und Prophylaxe zu verbessern“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Die Trends in den drei am stärksten betroffenen Gruppen verlaufen unterschiedlich. Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), ist die Zahl der geschätzten Neuinfektionen, von 1.100 im Jahr 2020 auf etwa 1000 im Jahr 2021 gesunken. Bei Personen mit einer Infektion auf heterosexuellem Weg stagniert die Zahl der Neuinfektionen dagegen seit einigen Jahren und lag Ende 2021 bei etwa 440. Beim Gebrauch intravenöser Drogen haben sich 2021 etwa 320* Menschen mit HIV infiziert, bei dieser Gruppe zeigt die Modellierung einen deutlichen Anstieg seit 2010 und eine Stabilisierung seit 2019. (Hervorhebung Forum Suzbstitutionspraxis) (Robert Koch-Institut, 24.11.2022)

https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2022/08_2022.html

Handel mit Rauschgift nimmt zu - BKA-Vizepräsidentin Martina Link und Bundesdrogenbeauftragter Burkhard Blienert berichten zur Rauschgiftlage

In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden im vergangenen Jahr rund 361.000 Rauschgiftdelikte registriert. Damit ging die Gesamtzahl der Delikte um 1,3 Prozent leicht zurück. Allerdings stieg die Zahl der Rauschgift-Handelsdelikte um 2,9 Prozent auf 55.941 Fälle. Das geht aus dem „Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2021“ hervor, das heute vom Bundeskriminalamt (BKA) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht und Drogenfragen vorgestellt wurde. (Bundeskriminalamt und Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, 10.11.2022)

https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/handel-mit-rauschgift-nimmt-zu/

Hohe Hürden für Cannabisverordnung auf Kassenkosten

Kassel – Für die Verordnung von Cannabis zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gelten hohe Anforderungen. Die Krankheit der Patienten muss sich deutlich „von durchschnittlichen Erkrankungen abhe­ben“, wie heute das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied.

Danach müssen die behandelnden Ärzte umfassend begründen, warum andere Therapien nicht in Betracht kommen (Az: B 1 KR 21/21 R und weitere). Die ärztliche Verordnung von Cannabis ist bei „schwerwiegenden Erkrankungen“ grundsätzlich schon seit März 2017 möglich, wenn dies zur Linderung führen kann. Insbeson­dere bei chronischen Schmerzen gilt die Droge oft als gute Behandlungsmöglichkeit. (aerzteblatt.de, 07.11.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/138761/Hohe-Huerden-fuer-Cannabisverordnung-auf-Kassenkosten

G-BA: Allgemeinmediziner sollen kein Cannabis mehr verordnen dürfen

Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant Änderungen bei der Regulierung von medizinischem Cannabis. In einem Stellungnahmeverfahren können Fach- und Branchenverbände nun auf Vorschläge des Gre­miums für eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) reagieren.

Unter anderem sollen Allgemeinmediziner kein Cannabis mehr verordnen dürfen. Die Verordnung von medizi­nischem Cannabis könnte damit künftig restriktiver gehandhabt werden als bisher. (aerzteblatt.de, 11.11.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/138768/G-BA-Allgemeinmediziner-sollen-kein-Cannabis-mehr-verordnen-duerfen

Bayern. Drogensucht: Warum gibt es keine Konsumräume in Bayern? (Audio und Text)

Jedes Jahr sterben in Bayern etwa 250 Menschen an ihrer Drogensucht. Häufig ist die Ursache eine Überdosis - zum Beispiel von Heroin. Medizinisch überwachte Konsumräume könnten helfen. Doch die Staatsregierung ist bisher dagegen. (Bayerischer Rundfunk, 24.09.2022, Audio, 04:58)

https://www.br.de/nachrichten/wissen/drogensucht-warum-gibt-es-keine-konsumraeume-in-bayern,TIGbxIQ

Therapie in Gefahr: Suchtkranke finden keine Ärzte

Opioidabhängige Patienten erhalten ein Ersatzmittel, das die Entzugserscheinungen reduziert und so eine Entgiftung des Körpers ermöglicht. Immer weniger Ärzte wollen eine solche Behandlung übernehmen. Experten sehen eine wesentliche Ursache in Fehlanreizen in der Gebührenordnung. (Haufe Online Redaktion, 04.10.2022)

https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/therapie-in-gefahr-suchtkranke-finden-keine-aerzte_242_576462.html

Bielefeld. Suchthilfekonzept: Heroin auf Rezept nur für Abhängige aus Bielefeld 

Die Stadt möchte den Personenkreis bei der geplanten Diamorphin-Praxis beschränken. Düsseldorfer Arzt will in ehemaliger Hauptpost Anlaufstelle für bis zu 300 Suchtkranke aus der Region schaffen. (NW Bielefeld, 24.08.2022)

https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/23337946_Suchthilfekonzept-Heroin-auf-Rezept-nur-fuer-Abhaengige-aus-Bielefeld.html

"Leben mit HIV. Anders als du denkst?" - BZgA, DAH und DAS starten zum Welt-Aids-Tag Gemeinschaftskampagne

„Diskriminierung? Lass ich mir nicht auftischen!“ – „Schuldgefühle? Da spiel ich nicht mit!“ – „Berührungsängste? Da fass ich niemandem mit Samthandschuhen an!“ – Mit klaren Worten HIV-positiver Menschen startet heute die gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Aidshilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Sie soll dazu anregen, sich Vorurteile über das Leben mit HIV bewusst zu machen und zu korrigieren. (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 

https://idw-online.de/de/news804938

Forderungen für eine verbesserte medizinische, pflegerische und psychosoziale Versorgung von drogenkonsumierenden Menschen

Der Anteil der älteren polyvalenten Drogengebraucher*innen steigt seit einigen Jahren stetig an.1 2017 gingen in Deutschland die Schätzungen davon aus, dass etwa 40.000 Personen mit problematischem Opiat- und Opiodkonsum 40 Jahre und älter sind.2 Für die nächsten Jahre wird eine Verdopplung prognostiziert.3 Bei den Klient*innen der Integrativen Drogenhilfe e.V. (idh) in Frankfurt lag das Durchschnittsalter 2021 bspw. mit 47,2 Jahren oberhalb des durchschnittlichen Alters der hessischen Opiat-User*innen. Im Grunde sollte das noch kein Alter sein, in dem die pflegerische Versorgung ein Thema ist. Bei Menschen, die polyvalent/polytoxikoman drogenabhängig sind, ist das anders, ihre Lebensweise führt zu einer Voralterung. Drogenkonsument*innen leiden etwa 20 Jahre früher an chronischen Erkrankungen und Invalidität. Hinzu kommen häufig psychosoziale Problemlagen und neurokognitive Defizite, die sich deutlich früher einstellen. (akzept e.V. und idh Frankfurt/Main, Oktober 2022)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2022/11/Ford.VerbmedsozpsychosozBehandling.pdf

Suchtberatung warnt vor Notlage: „prekäre Finanzierung“

Hamm – Viele Suchtberatungsstellen ringen nach Einschätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen mit bedrohlichen finanziellen Engpässen. „Das Thema der prekären Finanzierung brennt immer mehr“, sagte DHS-Geschäftsführerin Christina Rummel heute zum bundesweiten Aktionstag Suchtberatung. (aerzteblatt.de, 10.11.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/138741/Suchtberatung-warnt-vor-Notlage-prekaere-Finanzierung

Kontrolleure außer Kontrolle - Willkür in Bus und Bahn? (Video)

Fahren ohne gültigen Fahrschein ist in Deutschland eine Straftat, für die eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen kann. Das 1935 eingeführte Gesetz bringt jährlich Tausende Menschen hinter Gitter. (ZDF-Frontal, 01.11.2022, Video, 09:00)

https://www.zdf.de/politik/frontal/fahren-ohne-fahrschein-kontrolleure-ausser-kontrolle-100.html

Webinar. „Ärztliche Leichenschau, drogenassoziierte Todesfälle und Möglichkeiten des Drogennachweises“ – 30.11.2022, 17.00 – 19.30 Uhr

Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Dr. Sven Hartwig, Oberarzt und Abteilungsleiter der forensischen Toxikologie / Institut für Rechtsmedizin Charité Berlin an diesem Tag für Sie referieren wird. 

Im Rahmen seiner aktuellen Tätigkeit verfügt Herr Dr. Hartwig über eine breite Expertise in diesem Teilgebiet der Medizin. Gerne können Sie sich aktiv während und nach dem Vortrag einbringen.

Bitte melden Sie sich über die E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. (Hexal AG)

https://teams.microsoft.com/registration/dGla839g1EeC1_8x19xTpQ,6rjCszQBAESspeiuT94hyQ,4Kqg6iHi4UCd2dKjsed38g,-1FSwqtnMkWWN94AlWMK5w,a3V12ssJikiY8b7wCQJIzA,q2deoEh440qCzzSownoURg?mode=read&tenantId=f35a6974-607f-47d4-82d7-ff31d7dc53a5

HIV? Hepatitis? Das CHECK ich! 

Modellprojekt zu Beratungen und Tests für Menschen, die Drogen gebrauchen, durchgeführt in niedrigschwelligen Einrichtungen der Drogenhilfe.

Abschlussbericht zu den Ergebnissen der Begleitevaluation

Herausgeberin: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Juli 2020

https://www.liebesleben.de/fachkraefte/sexualaufklaerung-und-praeventionsarbeit/richtigen-zugang/

Drug-Checking - Regulierungs- und Förderbedarfe

Das Positionspapier entstand im Zusammenhang mit dem Fachtag Drug-Checking am 15.06.2022 in Frankfurt/Main, der vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde.

Herausgeber: akzept e.V. - Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik & Deutsche Aidshilfe e.V.

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2022/10/PositionspapierDrugChecking2022.pdf

(vorläufige) Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der Cannabislegalisierung in Deutschland –Ergebnisse eines systematischen Reviews

Jakob Manthey, Moritz Rosenkranz, Britta Jacobsen, Uwe Verthein, Tobias Hayer, Jens Kalke

ISD – Institut für Interdisziplinäre Suchtforschung, Hamburg, 2022

https://www.isd-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/11/CannabisReview_28102022.pdf

Fortbildungsprogramm 2023 der LWL-Koordinationsstelle Sucht 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Dezernat 50, LWL-Koordinationsstelle Sucht

https://www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/Veranstaltungskalender23.pdf

Webinar. Drei Wege in die Suchtmedizin - Motivation und praktische Umsetzung - 24.11.2022 - 19:00-19:45 Uhr

Frau Dr. Kirsche, Frau Dr. Paßlick und Herr Dr. Naumann beleuchten in dieser Online-Fortbildung, welche Vor- und Nachteile die Versorgung suchtkranker Menschen mit sich bringt, welche Ressentiments und Fallstricke in der alltäglichen praktischen Arbeit sich bewahrheiten und welche Hürden die Ausbildung birgt. 

Besonderer Fokus dieser Online-Fortbildung soll auf die persönliche Motivation aktiver und zukünftiger Suchtmediziner:innen gelegt werden, wobei der variierende Erfahrungsschatz der Referent:innen eine zentrale Rolle spielt.

Eine Online-Fortbildung im Rahmen der StEP-Initiative. Mit freundlicher Unterstützung von Camurus GmbH.

https://cmeducation.de/live-webinar/drei-wege-in-die-suchtmedizin-motivation-und-praktische-umsetzung

Psychosoziale Beratung und Betreuung begleitend zur Substitutionsbehandlung (PSB). Ein Positionspapier zu den Potentialen und den Herausforderungen.

Hrsg.: Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit gGmbH (vista), Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+), JES Deutsche Aidshilfe e.V., Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention e.V. (DG-SAS), Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept), mudra-Alternative Jugend- und Drogenhilfe e.V. Nürnberg

2021

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2021/07/PSBPositionspapier.pdf

Drogenberatung e.V. Bielefeld: Pflegebedarf Sucht und Alter

Seit Januar 2017 gibt es das Projekt „Pflegebedarf Sucht und Alter“ der Drogenberatung e.V. Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Bielefeld unterstützt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. 

https://www.drogenberatung-bielefeld.de/de/pflegebedarf-sucht-und-alter

Handbuch/Toolbox Substanzkonsum im pflegerischen Alltag

Die in Handbuch und Toolbox enthaltenen Texte bieten Erläuterungen und Hintergründe zu Themen wie „Drogen“ und „Drogenkonsum“ und Informationen zu rechtlichen Bedingungen der Pflege drogenkonsumierenderMenschen. Des weiteren kommunikationstheoretischen Grundlagen, der Gestaltung von Betreuungskontakten und zu weiteren praxisrelevanten Aspekten in der Pflege.

Das Handbuch ist eine umfassende Themensammlung; die Toolbox-Texte sind eher eine stark zusammenfassende Auflistung der im Handbuch behandelten Themen. Der schnelle Blick in die Toolbox kann als Gedächtnisstütze im Alltag oder auch als Anregung zu einer weitergehenden Beschäftigung mit den erwähnten Themen herhalten. 

Die in Toolbox und Handbuch angebotenen Texte, Meinungen, Darstellungen und drogenpolitischen Positionierungen entsprechen dem „Leitbild“ der Drogenberatung e.V. Bielefeld. (Drogenberatung e.V. Bielefeld, Juni 2019)

https://www.drogenberatung-bielefeld.de/pdf/toolboxkarten-substanzkonsum-im-pflegerischen-alltag.pdf

Handbuch Substanzkonsum im pflegerischen Alltag

Erläuterungen, Informationen, Hintergründe, rechtliche Bedingungen, kommunikationstheoretische Grundlagen, weitere praxisrelevante Aspekte.

Der demographische Wandel und eine Verbesserung medizinischer Behandlungsmöglichkeiten haben dazu geführt, dass die Lebenserwartung langjährig opioidabhängiger Menschen deutlich gestiegen ist. Gleichzeitung ist diese Gruppe besonders belastenden Lebenszusammenhängen ausgesetzt, die eine sog. Voralterung von 10 bis 20 Jahren bewirken können. 

Sucht und Abhängigkeit können betroffene ältere Menschen, deren soziales Umfeld und Berufsgruppen, die diese betreuen bisweilen vor besondere Herausforderungen stellen. In der ambulanten und stationären Pflege substanzabhängiger Menschen sind Aspekte zu berücksichtigen, die bei anderen Personengruppen seltener auftreten. 

Zusätzlich bestehen zwischen beruflich Pflegenden und der Zielgruppe häufig gegenseitige Vorbehalte, Fehleinschätzungen und Fehlinformationen. Bislang gibt es kaum angemessene Pflegekonzepte und Angebote für die Gruppe älterer chronisch suchtkranker Menschen. (Drogenberatung e.V., Bielefeld, 2019)

https://www.drogenberatung-bielefeld.de/pdf/substanzkonsum-im-pflegerischen-alltag.pdf