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Institut lehnt 102 Sterbehilfeanträge ab

Berlin – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mehr als 100 Anträge auf Sterbehilfe abgelehnt. Wie das Bundesinstitut dem Tagesspiegel auf An­frage mitteilte, wurde in 102 Fällen der Zugang schwerstkranker Patienten zu tödlichen Medikamenten versagt. In 31 weiteren Fällen sei noch keine Entscheidung getroffen worden. (aerzteblatt.de, 13.01.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108593/Institut-lehnt-102-Sterbehilfeantraege-ab

Arzneimittelfälschungen lukrativer als Handel mit harten Drogen

Berlin – Auf das weltweite Problem des Handels mit gefälschten Arzneimitteln hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – hingewiesen. Danach ist wahrscheinlich jedes zweite Arzneimittel gefälscht, das über illegale Internetversender bezogen wird. (aerzteblatt.de, 17.01.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108734/Arzneimittelfaelschungen-lukrativer-als-Handel-mit-harten-Drogen

Drogenbeauftragte will Drug-Checking von Partydrogen auch in Deutschland

Düsseldorf – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich für eine als Drug-Checking bekannte Analyse von Partydrogen auch in Deutschland aus­ge­sprochen. „Damit können Konsumenten erreicht werden, die von der klassischen Sucht­beratung nicht angesprochen werden“, sagte Ludwig heute der Rheinischen Post. (aerzteblatt.de, 10.01.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108571/Drogenbeauftragte-will-Drug-Checking-von-Partydrogen-auch-in-Deutschland

Petition: Krankenhauswesen: Ausreichende und flächendeckende Personalbemessung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken vom 24.09.2019

Die vom BApK intitierte "Petition für eine ausreichende und flächendeckende Personalbemessung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken" war erfolgreich: Sie verzeichnet 20.148 Online-Unterstützer und 33.987 per Unterschriftenliste. 

(…) Mit der erfolgreichen Petition wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags geben, der anschließend eine Empfehlung für den Bundestag aussprechen wird.  (BApK, 09.01.2020)

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_09/_24/Petition_99626.$$$.a.u.html

Prozess gegen Mutter, die ihrem Kind Methadon gegeben hat: „Bündel verschiedener Motive“ 

Steinfurt/Münster - Warum die 34-jährige Steinfurterin ihrem heute vier Jahre alten Kind Methadon gegeben hat? Das Gutachter-Duo hatte aus psychologischer und psychiatrischer Sicht keine eindeutige Erklärung. „Es ist wahrscheinlich ein Bündel von verschiedenen Motiven“, zog Prof. Dr. Norbert Leygraf als Mediziner und forensischer Psychiater ein Fazit seiner Untersuchungen. Die Mutter selbst hatte immer wieder gesagt, sie habe die Ersatzdroge verabreicht, damit das Kind besser schläft. (Münstersche Zeitung, 07.01.2020)

https://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Steinfurt/4089121-Prozess-gegen-Mutter-die-ihrem-Kind-Methadon-gegeben-hat-Buendel-verschiedener-Motive

Neuer EBM ab 1. April 2020: EBM 2020 und Opioidsubstitutionsbehandlung

Zum Jahreswechsel hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Arbeitsversion des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs veröffentlicht, der ab 1.April 2020 gelten soll. „Nach mehrjährigen Verhandlungen haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband auf eine „kleine“ EBM-Reform geeinigt. Neben einigen strukturellen Änderungen wurde die Bewertung aller Leistungen überprüft und an die aktuelle Kostenstruktur angepasst. Ein Ziel ist es, die sprechende Medizin zu fördern. Der neue EBM gilt ab 1. April 2020.“ (KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung, Dezember 2019)

Die „sprechende Medizin“ erfährt eine leichte Aufwertung, das betrifft auch die Opioidsubstitutionsbehandlung. Die Ziffern werden besser vergütet, so um 18-28 Prozent je nach Ziffer. An der Anzahl der abzurechnenden Leistungen, d.h. an der Häufigkeit der abrechenbaren Gespräche, hat sich nichts geändert. (Forum Substitutionspraxis, eig. Bericht, 5.1.2020)

EBM 2020 und Opioidsubstitutionsbehandlung

EBM-Reform: Am Honorar ändert sich wenig

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2379 / B-1955 / C-1895

Korzilius, Heike

Auf eine „kleine Reform“ des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs haben sich Vertragsärzte und Krankenkassen nach mehrjährigen Verhandlungen geeinigt. Die Änderungen beschränken sich auf das Nötigste, denn frisches Geld gibt es nicht.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/211668/EBM-Reform-Am-Honorar-aendert-sich-wenig

Dortmund. Drogenhilfeeinrichtung Kick zieht an den Grafenhof

Anfang kommenden Jahres wird die Drogenhilfeeinrichtung "kick" vom Eisenmarkt an den Grafenhof umziehen. Vor knapp 18 Jahren war die Einrichtung mit dem Drogenkonsumraum am ehemaligen Gesundheitsamt an der Eisenstraße in Betrieb gegangen. (radio912.de, 20.12.2019)

https://www.radio912.de/artikel/drogenhilfeeinrichtung-kick-zieht-an-den-grafenhof-447185.html

Köln. Mobiler Drogenkonsumraum in Köln eröffnet

Seit dieser Woche nimmt das mobile Drogenhilfeangebot in Kölner Neumarktnähe seinen Betrieb auf. Ab sofort stehen auf dem Cäcilienhof in der Jabachstraße montags bis freitags zu festgelegten Zeiten zwei Fahrzeuge bereit – ein Fahrzeug, in dem Beratungen stattfinden, und ein Fahrzeug, in dem abhängige Personen unter medizinischer Aufsicht Drogen konsumieren können.  

Das Fahrzeug im Cäcilienhof bietet vier Plätze, an denen drogenabhängige Menschen den Stoff spritzen oder inhalieren können. Am Beratungsfahrzeug können sie gebrauchte Spritzen gegen neue tauschen. Die mobile Drogenhilfe ist aber nur eine Übergangslösung. Eine Gruppe unter Leitung von Gesundheitsamtschef Johannes Nießen arbeite daran, „eine endgültige Lösung“ zu entwickeln. Geplant ist, dafür die bisherige Substitutionsambulanz in der Lungengasse umzubauen.

Das Angebot in den in NRW zugelassenen Drogenkonsumräumen dient der Gesundheits-, Überlebens- und Ausstiegshilfe für Drogenabhängige. Bisher stellten die 10 Standorte in Nordrhein-Westfalen insgesamt 109 Plätze für den Konsum von illegalen Substanzen wie Heroin, Kokain, Amphetaminen oder Benzodiazepinen zur Verfügung. Mit der mobilen Lösung hält Köln für drogenabhängige Menschen nun zwei Standorte mit 7 Konsumplätzen bereit. (Landesstelle Sucht in NRW, Newsletter 5/2019, 09.12.2019)

http://www.landesstellesucht-nrw.de/newsletter-lesen/items/newsletter-52019.html

„Das Bundesteilhabegesetz im Blick: Partizipation abhängigkeitskranker Menschen per Gesetz?!“

Dokumentation des Fachtags am 23. Oktober 2019

In den Jahren 2017 und 2018 ist das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, kurz Bundesteilhabegesetz (BTHG), mit der ersten und zweiten Reformstufe in Kraft getreten. Mit dem Ziel, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und die Inklusion für Betroffene zu garantieren, wird die bisherige Eingliederungshilfe nach den anstehenden Neuregelungen des BTHG in 2020 und 2023 einen kompletten Systemwechsel und zahlreiche neue Schnittstellen zu anderen Rechtskreisen erfahren. (Partnerschaftlich, Magazin des GVS Gesamtverband für Suchthilfe e.V.
-Fachverband der Diakonie Deutschland, Nr. 03/19, Dezember 2019

https://www.partnerschaftlich.org/themenmagazine/2019-03/das-bundesteilhabegesetz-im-blick-partizipation-abhaengigkeitskranker-menschen-per-gesetz.html

Freiburg/Brsg. "Wir schaffen das zusammen" 

Drei Insassen der Freiburger Justizvollzugsanstalt erzählen ihre Geschichten – über Methadon, Vatergefühle und Familienbesuche im Gefängnis. (Badische Zeitung, 20.12.2019)

https://www.badische-zeitung.de/schuelertexte/wir-schaffen-das-zusammen--180584726.html

Mutter gesteht: Kind bekam täglich Methadon zur Beruhigung

Münster (dpa/lnw) - Eine 34-jährige Frau aus Steinfurt hat gestanden, ihrer Tochter über Monate hinweg täglich Medikamente zur Beruhigung verabreicht zu haben - auch den Drogenersatzstoff Methadon. "Sie hat ja fast keine Nacht durchgeschlafen", sagte die Angeklagte den Richtern vor dem Landgericht Münster unter Tränen. Die Staatsanwaltschaft hat die Frau wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. (Süddeutsche Zeitung, 16.12.2019)

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-muenster-mutter-gesteht-kind-bekam-taeglich-methadon-zur-beruhigung-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191216-99-161121

Deutsche AIDS-Hilfe. Dürfen die das überhaupt? (HIV und Datenschutz)

Immer wieder werden Berater_innen in Aidshilfen mit Datenschutzverletzungen im Kontext von HIV konfrontiert. Sich im Dschungel von Vorschriften und Gesetzen zurechtzukommen, ist nicht leicht. Die neue Expertise „Datenschutz und HIV - Eine praktische Anleitung für die Beratungspraxis“ kann hier Abhilfe schaffen. Sie bietet einen gut strukturierten und aktuellen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Regelungen wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung. Grundsätze des Datenschutzrechts werden verständlich dargelegt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie bei Datenschutzverletzungen vorgegangen werden kann. Neben dieser ausführlichen Darstellung liegt ein kurzes Handout und eine Checkliste zur Prüfung datenschutzrechtlicher Sachverhalte vor. Alle Materialien stehen als PDF zur Verfügung. (DAH, Dezember 2019)

https://www.aidshilfe.de/duerfen-ueberhaupt

Deutsche AIDS-Hilfe. Positive Stimmen 2.0 ist gestartet!

Gesucht werden Menschen, die mit HIV leben und und über ihre Diskriminierungs- und Stigmatisierungserfahrungen berichten wollen. (DAH, Dezember 2019)

https://www.aidshilfe.de/positive-stimmen-20-gestartet

Drogenbeauftragte für einheitliche Regelung bei Cannabisbesitz

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat für eine bundesweit einheitliche Regelung für den Besitz von Cannabis plädiert. Sie halte es für „schwierig“, dass es in Deutschland unterschiedliche Regelungen für die erlaubten Men­gen des Cannabisbesitzes gibt, sagte Ludwig den Zeitungen der Funke Mediengruppe. (aerzteblatt.de, 17.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108268/Drogenbeauftragte-fuer-einheitliche-Regelung-bei-Cannabisbesitz

Potentes Haschisch aus Marokko: Haschisch und Marihuana im Vergleich

In Deutschland enthält seit 2016 Haschisch im Schnitt mehr THC als Marihuana. (taz-blog, 17.12.2019)

https://blogs.taz.de/drogerie/2019/12/17/haschisch-und-marihuana-im-vergleich/

Jenaer Institut untersucht gesellschaftliche Bedeutung von HIV

Erfurt/Jena – Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena will gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe die Diskriminierung von Menschen mit HIV erforschen. In dem Projekt sei unter anderem herauszuarbeiten, ob HIV-positive Menschen etwa im Gesundheits­wesen oder Arbeitsleben schlechter behandelt würden als Menschen ohne das Virus, sagte die stellvertretende Direktorin des IDZ, Janine Dieckmann. (aerzteblatt.de, 09.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108013/Jenaer-Institut-untersucht-gesellschaftliche-Bedeutung-von-HIV

Einigung bei EBM-Reform

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband ha­ben sich heute in Berlin auf eine Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) geeinigt. Die Reform, die unter der Vorgabe der Punktsummen- und Ausgabenneutralität stand, kann damit am 1. April 2020 in Kraft treten. (aerzteblatt.de, 11.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108092/Einigung-bei-EBM-Reform

Uelzen. Ersatz für die Heroin-Spritze: An der Brauerstraße wird Methadon ausgegeben

Uelzen – Es waren stets die ersten Gedanken am Morgen: „Ist noch genügend Stoff da? Und wenn nein, reicht das Geld, um welchen zu kaufen?“ Die Uelzenerin Inga M. * hat über Jahre Heroin konsumiert.

Erst durch die Nase, schließlich setzte sie sich Spritzen, berichtet Inga M. im Gespräch mit der AZ. Heute gehört sie zu jenen Frauen und Männern, die regelmäßig Räume an der Brauerstraße in Uelzen aufsuchen. Dort unterhält der Verein „Die Brücke“ eine Ausgabestelle für den Drogenersatz Methadon und vergleichbare Präparate. (az-online.de/, 14.12.2019)

https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/ersatz-heroin-spritze-13305928.html

Düsseldorfer Psychiater: „Wir müssen anders mit Suchtkranken umgehen“

Düsseldorf. Seit drei Jahren behandelt der Psychiater Valentin Agadzanov Suchtkranke in seiner Praxis. Die liegt mitten im Brennpunkt in der Nähe der Charlottenstraße. Mit der WZ sprach er über seine Erfahrungen. (Westdeutsche Zeitung, 03.12.2019)

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/duesseldorfer-psychiater-will-neuen-umgang-mit-methadon-patienten_aid-47592521

Karlsruhe. Erster Drogenkonsumraum Baden-Württembergs eröffnet

Karlsruhe – Schwerstabhängige Menschen in Karlsruhe haben nun einen Ort, an dem sie ihre Drogen unter Betreuung einnehmen können. Die Betroffenen könnten unter hygienisch guten Bedingungen konsumieren, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) bei der Eröffnung des ersten baden-württembergischen Drogenkonsumraums. (aerzteblatt.de, 06.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107998/Erster-Drogenkonsumraum-Baden-Wuerttembergs-eroeffnet

Starttermin von geplantem Drug-Checking in Berlin weiter offen

Berlin – Die von Rot-Rot-Grün geplante offizielle Stelle, bei der Konsumenten ihre Partydrogen überprüfen lassen können, lässt weiter auf sich warten. Ein Starttermin für das sogenannte Drug-Checking könne noch nicht genannt werden, teilte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage mit. „Derzeit laufen vor allem Absprachen mit möglichen Testlaboren.“ (aerzteblatt.de, 06.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107987/Starttermin-von-geplantem-Drug-Checking-in-Berlin-weiter-offen

Drogen – und Suchtbericht 2019 erschienen

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Drogenpolitik heißt Gesundheitspolitik: Wir müssen weg von Ideologien und hin zu neuen Akzenten!“ (drogenbeauftragte.de, 05.11.2019)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2019/iv-quartal/drogen-und-suchtbericht-2019-erschienen.html

Drogen- und Suchtbericht 2019 

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, November 2019

https://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Drogenbeauftragte/4_Presse/1_Pressemitteilungen/2019/2019_IV.Q/DSB_2019_mj_barr.pdf

Ludwig glaubt an Einigung zum Tabakwerbeverbot vor Weihnachten

Baden-Baden – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), rechnet mit einer zügigen Koalitionseinigung auf ein umfassendes Tabakwerbeverbot. „Ich wür­de mal sagen, noch vor Weihnachten“ werde eine Vereinbarung stehen, sagte sie gestern im Südwestrundfunk. Sie sei „sehr zuversichtlich“, dass man zu guten Ergebnissen kommen werde. (aerzteblatt.de, 28.11.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107778/Ludwig-glaubt-an-Einigung-zum-Tabakwerbeverbot-vor-Weihnachten

Krankenhauswesen. Ausreichende und flächendeckende Personalbemessung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken vom 24.09.2019

Text der Petition: Der Deutsche Bundestag möge geeignete Maßnahmen beschließen, damit in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken flächendeckend und in allen Altersgruppen ausreichend Personal und genügend Zeit für eine gute Behandlung zur Verfügung stehen.

Deutscher Bundestag, Petition ld. Nr.: 99626, Erstellungsdatum 24.09.2019, Mitzeichnungsfrist 24.12.2019 

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_09/_24/Petition_99626.html

Experten schlagen spürbare Preiserhöhungen für Zigaretten vor

Berlin – Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben sich für spür­bare Preis­erhöhungen von Zigaretten ausgesprochen. „Wir schlagen eine Steuererhöhung von 30 Prozent in drei Schritten vor“, sagte Ute Mons vom DKFZ heute anlässlich der 17. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle in Heidelberg. (aerzteblatt.de, 04.11.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107889/Experten-schlagen-spuerbare-Preiserhoehungen-fuer-Zigaretten-vor

Drogenbeauftragte offen für genauere Prüfung von Partydrogen-Checks

Berlin/Innsbruck – Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig hat sich offen dafür gezeigt, Checks von Partydrogen als mögliches Instrument der Suchtpolitik in Deutschland zu prüfen. „Drug-Checking ist eine Möglichkeit der Schadensminimierung und des Gesundheitsschutzes, die wir genauer in den Fokus nehmen müssen“, sagte die CSU-Politikerin gestern nach einem Besuch bei einem Projekt in Innsbruck (Österreich). (aerzteblatt.de, 05.11.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107940/Drogenbeauftragte-offen-fuer-genauere-Pruefung-von-Partydrogen-Checks

Suchtberatung in den Kommunen: Kaum Zeit für Prävention

Dtsch Arztebl 2019; 116(49): A-2286 / B-1876 / C-1823

Bühring, Petra

Die Kommunen spielen bei der Betreuung Suchtkranker eine wichtige Rolle. Diese Rolle müsse nicht nur erhalten bleiben, die einzelnen Akteure sollten sich auch besser miteinander vernetzen, forderte die Bundesdrogenbeauftragte bei ihrer Jahrestagung in Berlin.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/211151/Suchtberatung-in-den-Kommunen-Kaum-Zeit-fuer-Praevention

Klare Position der SPD zum Cannabisverbot ist überfällig! – Dirk Heidenblut (SPD): Aufschieben einer vernünftigen Cannabispolitik schadet

Ein Jahr ist es her, dass alle Facharbeitsgruppen der SPD-Bundestagsfraktion ein Positionspapier verabschiedet haben. Die Gesundheitspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion fordern, dass künftig der Besitz kleiner Mengen von Cannabis nicht mehr strafrechtlich verfolgt, sondern nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt werden soll. Zudem sollen Modellprojekte ermöglicht werden, in denen die legale und regulierte Abgabe von Cannabis an Konsumentinnen und Konsumenten erprobt werden können.

„Ich habe es satt, weiter zu warten. Im Januar wurde unser Positionspapier vom November 2018 kurzfristig von der Tagesordnung der Fraktionssitzung genommen und ein Jahr später ist, trotz dauernder Nachfrage, nichts passiert. Die Cannabiskonsumenten erwarten zurecht eine zukunftsfähige Lösung von uns. Selbst in der Union mehren sich progressive Stimmen. (Dirk Heidenblut, MdB, drogenpolitischer Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, 25.11.2019)

https://www.dirk-heidenblut.de/2019/11/25/klare-position-der-spd-zum-cannabisverbot-ist-ueberfaellig-dirk-heidenblut-spd-aufschieben-einer-vernuenftigen-cannabispolitik-schadet/