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Drogenbeauftragte Daniela Ludwig berät sich mit Ärzteschaft: Substitutionsversorgung in Deutschland stärken, zukunftsfest machen und Engpässe verhindern

Die Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, hat heute Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer zu einem Runden Tisch eingeladen, um konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung der Substitutionsbehandlung zu besprechen. Ziel ist es, die Versorgung suchtkranker Männer und Frauen weiter sicherzustellen und flächendeckend anbieten zu können. (Berlin, 30. Juni 2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/substitutionsversorgung-in-deutschland-staerken-zukunftsfest-machen-und-engpaesse-verhindern.html

Corona, ‚harte‘ Szenen und Drogenhilfe – Zwischenergebnisse einer qualitativen Erhebung - 2. Zwischenbericht (Juni 2020) 

Bernd Werse und Luise Klaus, Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität, 24.06.2020

Am 1. April 2020 startete das Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität einen Online-Aufruf an die ambulante Drogenhilfe, ihre Erfahrungen im Hinblick auf Szenealltag und Hilfsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Krise zu teilen. Schwerpunkt sind dabei urbane Szenen von marginalisierten Konsument*innen „harter“ Drogen. Als Grundlage dient ein Leitfaden mit acht halb offenen Fragen zu diversen Aspekten des Themas; Antworten können entweder per E-Mail, Kurznachricht oder Sprachnachricht eingeschickt werden. 

https://www.forum-substitutionspraxis.de/covid-und-substitution/fachartikel/25004-update-coronavirus-und-drogenhilfe-erhebung-und-dokumentation-der-situation-in-harten-drogenszenen-aufruf-an-alle-mitarbeiter-innen-der-ambulanten-drogenhilfe-in-deutschland

In diesem zweiten Kurzbericht werden weitere Ergebnisse vorgestellt. Es werden weiterhin sehr gerne zusätzliche Berichte entgegengenommen, um die weiteren Entwicklungen verfolgen und dokumentieren zu können. Die Erhebung wird weitergeführt, solange signifikante Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Pandemie in Kraft sind. 

https://www.uni-frankfurt.de/89612037/Corona_und_Drogenhilfe___Kurzanalyse_2.pdf

Berlin. Babysitterin gibt Säugling Methadon – Sechs Jahre Haft

Zehn Wochen war der Säugling alt, als seine Babysitterin ihm die Ersatzdroge Methadon verabreichte. Das Baby verstarb. Nun wurde die Frau vom Landgericht Berlin verurteilt. (Die Welt, 11.06.2020)

https://www.welt.de/vermischtes/article209416455/Berlin-Babysitterin-gibt-Saeugling-Methadon-Sechs-Jahre-Haft.html

Albstadt/Hechingen Arbeitskollegen unbemerkt Methadon in Kaffee gemischt 

Albstadt/Hechingen - Immer wieder klagte das Personal einer Albstädter Apotheke über Übelkeit, Schwäche und Juckreiz. Eine Angestellte soll immer wieder unbemerkt Methadon in die Getränke ihrer Kollegen gemischt haben. Wegen Körperverletzung in 13 Fällen muss sie sich nun verantworten. (Schwrzwälder Bote, 18.06.2020)

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-hechingen-arbeitskollegen-unbemerkt-methadon-in-kaffee-gemischt.23a9d8c0-211d-40ca-8e10-f3e885128307.html

Kanada/Deutschland. Mota Ventures beauftragt Prof. Dr. Markus Backmund als Director of Research mit der Leitung der Forschungsarbeiten zur Behandlung der Opiatabhängigkeit 

IRW-PRESS: Mota Ventures Corp.: Mota Ventures beauftragt Prof. Dr. Markus Backmund als Director of Research mit der Leitung der Forschungsarbeiten zur Behandlung der Opiatabhängigkeit

VANCOUVER, BC, KANADA (19. Juni 2020) - Mota Ventures Corp. (MOTA:CSE) (1WZ:FWB) (PEMTF:OTC) (das Unternehmen) freut sich, die Bestellung von Prof. Dr. Markus Backmund MD, PhD, zum Hauptprüfer und Director of Clinical Research seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Verrian GmbH (Verrian) bekannt zu geben. Prof. Dr. Backmund ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. und gilt als Vorreiter auf dem Gebiet der Suchtmedizin.

Am 2. Juni gab Mota die 20.000.000 Dollar schwere Übernahme der Firma Verrian bekannt. Verrian ist ein europäischer Pharmahersteller von natürlichen Psilocybinextrakten und auf psychedelische Therapien sowie cannabisbasierte Therapien zur Behandlung der Opiatabhängigkeit spezialisiert. Prof. Dr. Markus Backmund wird als Führungsexperte eine entscheidende Rolle bei der Beaufsichtigung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unserer international renommierten Suchtmedizinexperten spielen und dazu beitragen, erstklassige Therapiemethoden auf Basis von Psychedelika für den internationalen Markt zu entwickeln. (dpa-AFX, 19.06.2020)

https://www.onvista.de/news/irw-news-mota-ventures-corp-mota-ventures-beauftragt-prof-dr-markus-backmund-als-director-of-research-mit-der-leitung-der-forschungsarbeiten-zur-behandlung-der-opiatabhaengigkeit-370762517

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und wesentliche Funktionseinheiten des DIMDI zusammengeführt

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und wesentliche Funktionseinheiten des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) wurden am 26. Mai 2020 unter dem Dach des BfArM zu einer Behörde zusammengeführt. (BfArM, 05.06.2020)

https://www.dimdi.de/dynamic/de/newsletter/vorlage-newsletter/bfarm-und-wesentliche-funktionseinheiten-des-dimdi-zusammengefuehrt/

Erfassung der Aktivitäten zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe in der Suchtrehabilitation an der Schnittstelle zu Jobcenter und Arbeitsagentur 

Die Reintegration arbeitsloser Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt bleibt trotz differenzierter beruflicher Therapieanteile eine zentrale Herausforderung für die Entwöhnungsbehandlung. Eine wichtige Rolle für den Erfolg spielt die Vernetzung mit der regionalen Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter. Deshalb führen zehn niedersächsische Fachkliniken seit 2017 eine besondere Datenerhebung durch: Anhand von zusätzlich in die Basisdokumentation eingepflegten Items dokumentieren sie ihre Aktivitäten zur Kontaktaufnahme mit Arbeitsagentur und Jobcenter. Wie erfolgreich und effektiv die Kontaktaufnahme während der stationären Entwöhnungsbehandlung verläuft, stellen Prof. Dr. Andreas Koch, PD Dr. Axel Kobelt-Pönicke, Dirk Laßeur und Moritz Radamm anhand erster Ergebnisse zu den Entlassungsjahrgängen 2017 bis 2019 vor. (Konturen online, Juni 2020)

https://www.konturen.de/fachbeitraege/erfassung-der-aktivitaeten-zur-verbesserung-der-beruflichen-teilhabe-in-der-suchtrehabilitation-an-der-schnittstelle-zu-jobcenter-und-arbeitsagentur/

Erfassung der Aktivitäten zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe in der Suchtrehabilitation an der Schnittstelle zu Jobcenter und Arbeitsagentur 

Die Reintegration arbeitsloser Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt bleibt trotz differenzierter beruflicher Therapieanteile eine zentrale Herausforderung für die Entwöhnungsbehandlung. Eine wichtige Rolle für den Erfolg spielt die Vernetzung mit der regionalen Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter. Deshalb führen zehn niedersächsische Fachkliniken seit 2017 eine besondere Datenerhebung durch: Anhand von zusätzlich in die Basisdokumentation eingepflegten Items dokumentieren sie ihre Aktivitäten zur Kontaktaufnahme mit Arbeitsagentur und Jobcenter. Wie erfolgreich und effektiv die Kontaktaufnahme während der stationären Entwöhnungsbehandlung verläuft, stellen Prof. Dr. Andreas Koch, PD Dr. Axel Kobelt-Pönicke, Dirk Laßeur und Moritz Radamm anhand erster Ergebnisse zu den Entlassungsjahrgängen 2017 bis 2019 vor. (Konturen online, Juni 2020)

https://www.konturen.de/fachbeitraege/erfassung-der-aktivitaeten-zur-verbesserung-der-beruflichen-teilhabe-in-der-suchtrehabilitation-an-der-schnittstelle-zu-jobcenter-und-arbeitsagentur/

Opioidabsatz für Privatversicherte leicht gesunken

Köln – Der Opioidabsatz in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist in den Jahren 2011 bis 2018 geringfügig zurückgegangen. Das zeigt eine Auswertung des Wissenschaftlichen Institutes der PKV (WIP). Von einer „Opioidkrise“ wie den USA könne daher keine Rede sein. (aerzteblatt.de, 09.06.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113594/Opioidabsatz-fuer-Privatversicherte-leicht-gesunken

In der Krise da – blu:app mit Chat-Angebot und neuen Funktionen unterstützt Jugendliche besonders in Krisenzeiten

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, übernimmt die Schirmherrschaft für die neue Version der blu:app der Suchtpräventionsarbeit blu:prevent.

Die blu:app, der mehrfach ausgezeichnete „Coach“ für die Hosentasche von blu:prevent, der Suchtpräventionsarbeit des Blauen Kreuzes in Deutschland, geht in die zweite Runde. Vollständig überarbeitet, persönlicher und noch informativer. Mit neuen Themengebieten, neuem Design und digitalem Begleiter (Chatbot-System) setzt blu:prevent voll auf Innovation und bietet damit etwas, das Jugendliche immer selbstverständlicher einfordern: digitale Tools und Coaching. Schirmherrin der neuen Version der blu:app ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig. (Blaues Kreuz, 08.06.2020)

https://www.blaues-kreuz.de/de/blaues-kreuz/neuigkeiten-und-presse/aktuelles/neuigkeiten/news/in-der-krise-da-bluapp-mit-chat-angebot-und-neuen-funktionen-unterstuetzt-jugendliche-besonders-in-1/

Cannabisaufklärung für Jugendliche gestartet

Berlin – Jugendliche sollen erstmals mit einer Kampagne in den sozialen Medien über die gesundheitlichen Risiken des Marihuanakonsums aufgeklärt werden. Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) stellte heute gemeinsam mit der Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Heidrun Thaiss, in Berlin die neue digitale Strategie „Mach dich schlau“ vor. (aerzteblatt.de, 29.05.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113321/Cannabisaufklaerung-fuer-Jugendliche-gestartet

Abgabe von Naloxon in Deutschland - Deutscher Bundestag Drucksache 19/18361 19. Wahlperiode 24.03.2020 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/17670 – 

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/183/1918361.pdf

Umgang mit Suchtproblematiken während der Corona-Krise -- Deutscher Bundestag Drucksache 19/19872 19. Wahlperiode 11.06.2020 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/19544 – 

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/198/1919872.pdf

Substitutionsziffer 01952: Bewertungsausschuss nach § 87 Absatz 1 Satz 1 SGB V in seiner 502. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung)

Die Substitutionsziffer 01952 darf bis 30.9. acht Mal im Quartal bei vollendeten zehn Minuten eines therapeutischen Gesprächs abgerechnet werden. Bis spätestens zum 15. September 2020 soll geprüft werden, ob eine weitere Verlängerung bzw. Anpassung der Regelungen erforderlich ist. 

Für telefonische Beratungen sieht der Bewertungsausschuss keine Erfordernis für eine Verlängerung über den 30. Juni hinaus

https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2020-06-18_ba502.pdf

Weltweit erstes App-System mit Blockchain-Technologie – Urintests kontaktlos und ohne Sichtkontrolle

Das Kölner Unternehmen Ruma erweitert sein weltweit einziges Marker-System für manipulationssichere Urinproben um eine digitale Anwendung. Vor allem in der Suchtmedizin, aber auch in anderen Bereichen ermöglicht das neue Ruma Digital System eine kontaktlose Probennahme bei zeitlich flexibler Nutzung und vereinfachten Praxisabläufen. Die weltweit erstmals in einer Medizin-App eingesetzte Blockchain-Technologie sorgt für einen geschützten und fälschungssicheren Datentransfer. (RUMA, Köln, 08.06.2020)

app system ortsunabhängige urinkontrolle

Ruma Digital-System (Grafik)

Von der Produktion bis zur Abrechnung.

DS_Grafik _Ruma_Digital-System

Ruma Einnahme Markerkapsel_neu_20200327.mp4 (Video)
Anleitung für PatientInnen (Video, 03:36)
https://drive.google.com/file/d/1HY6wDdpYHoZLX64psScQaO99mxL1-SCX/view
 

Interview mit Dr. Guido Kruse: Die Apotheke als Akteur in der Versorgung opioidabhängiger Substitutionspatient*innen - in Coronazeiten und danach 

Dr. Guido Kruse ist Apotheker und führt in dritter Generation drei Apotheken im Rhein-Main-Gebiet. Er ist stellvertretender Vorsitzender des hessischen Apothekerverbandes und Beirat des Bundesverbands der Versorgungsapotheker e.V. (BVVA). In der Schwanen-Apotheke in Offenbach hat er einen Schwerpunktbereich für die Versorgung substituierter Patient*innen. (Interview zur Verfügung gestellt von Sanofi, 20.05.2020)

Interview Sanofi_Apotheker Dr. Kruse_Corona_FINAL(1)

Bad Kreuznach Frau bewahrt Methadon in Sirup-Flasche auf: 16-Jähriger trinkt davon und stirbt

Eine Frau steht seit Montag vor dem Landgericht Bad Kreuznach, weil sie durch Unterlassen einen 16-Jährigen getötet haben soll. (Tag24, 08.06.2020)

https://www.tag24.de/justiz/gerichtsprozesse-fankfurt-am-main/bad-kreuznach-prozess-frau-bewahrt-methadon-in-sirup-flasche-auf-16-jaehriger-trinkt-davon-und-stirbt-1540922

Prozess um toten Säugling. Babysitterin war selbst schon als Kind drogensüchtig 

Oberkrämer (MOZ) Die Babysitterin, der vorgeworfen wird, im Februar 2019 den Tod eines zehn Wochen alten Säuglings durch das Verabreichen von Methadon verursacht zu haben, lebte in ihrer frühesten Jugend über viele Jahre auf der Straße. (MOZ, 08.06.2020)

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1807573/

Berlin. Prozess um toten Säugling: Zweifel an Glaubwürdigkeit der Angeklagten aus Oberkrämer 

Oberkrämer (MOZ) Noch immer gibt es Rätsel um den Tod eines Säuglings. Ihm soll seine Babysitterin, eine 39-jährige Frau aus Oberkrämer, im Februar 2019 Methadon verabreicht haben. Was geht in dieser Frau vor, die am dritten Prozesstag von der Anklagebank aus mit einem schmalen, leicht distanziert wirkenden Lächeln aufmerksam den Prozess verfolgt? Was könnte sie zur Wahrheitsfindung beitragen, würde sie ihr Schweigen brechen? (MOZ, 04.06.2020)

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1806817/

Wuppertal. NEUE DIAMORPHINAMBULANZ IN WUPPERTAL

Der JES Bundesverband gratuliert der Elterngruppe Wuppertal sowie den kommunalen Trägern der Drogenhilfe, dass ihre langjährigen Bemühungen für eine Heroinvergabe nun endlich umgesetzt wurden. (JES Bundesverband, 08.06.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/06/neue-diamorphinambulanz-in-wuppertal/

Substitution bei Opioidabhängigkeit. Suchtmediziner wollen Sichtbezug in den Apotheken ausweiten

Nicht nur die Apotheker wollen möglichst viele ihrer Sonderrechte über die Coronakrise hinausretten: Auch die Suchtmediziner sehen in den Regellockerungen, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Substitutionsbehandlung Mitte April per Eilverordnung möglich gemacht hat, eine Chance für die Zukunft. Unter anderem fordern sie, die wohnortnahe Versorgung durch Apotheken stärker zu nutzen. (Deutsche Apotheker Zeitung, 08.06.2020)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/06/08/suchtmediziner-wollen-sichtbezug-in-den-apotheken-ausweiten

Prof. Dr. Heino Stöver: „Die Zukunft der Substitutionsversorgung steht auf dem Spiel“

„Die Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patientinnen und Patienten steckt in einer Versorgungskrise“, erklärt Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISSF) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Für ihn steht fest, dass diese Krise zwar durch die Corona-Pandemie verschärft wurde, die eigentlichen Probleme aber bereits vor Corona eklatant waren. Deshalb ist Stöver einer der Initiatoren und Unterzeichner des „10-Eckpunkte-Papiers zur Lösung der Versorgungskrise und Anpassung der Vergabebedingungen in der Corona-Pandemie“ der „Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patientinnen und Patienten“. (Frankfurt University of Applied Sciences, 08.06.2020)

https://idw-online.de/de/news748994

Trocknet die Substitutionsbehandlung aus?

Warum die Suchtmedizin kaum Nachwuchs findet, was das für Drogengebrauchende bedeutet und was dagegen zu tun ist. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 14.05.2020)

https://magazin.hiv/2020/05/14/trocknet-die-substitutionsbehandlung-aus/

Racial Profiling in Deutschland: Keine RACIAL PROFILING IN DEUTSCHLAND: KEINE FRAGE INDIVIDUELLEN FEHLVERHALTENS

Als Racial Profiling werden rassistische Polizeikontrollen bezeichnet, bei denen Menschen anhand von phänotypischen Merkmalen, insbesondere der Hautfarbe, polizeilichen Maßnahmen unterzogen werden. Trotz aller Kritik bleibt es eine ständige Praxis der Polizei. (CILIP – Bürgerrechte und Polizei, 2019)

https://www.cilip.de/2019/06/18/racial-profiling-in-deutschland-keine-frage-individuellen-fehlverhaltens/

Racial Profiling, institutioneller Rassismus und Interventionsmöglichkeiten

Wenn Menschen allein aufgrund ihres physischen Erscheinungsbildes oder ethnischer Merkmale polizeilich kontrolliert werden, spricht man von Racial Profiling. Ein Beitrag darüber, warum es zu kurz greift, eine solche grundgesetzwidrige Praxis nur als Fehlverhalten Einzelner zu betrachten. (bpb – Bundeszentrale für politische Bildung, 27.04.2020)

https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/308350/racial-profiling-institutioneller-rassismus-und-interventionsmoeglichkeiten

Umgehung des Menthol-Verbots: Der bösartige Erfindungsreichtum der Tabakkonzerne 

In Europa soll von Mittwoch an eine besonders gefährliche Zigarette aus dem Handel verschwinden. Doch mit gewohnter Hinterlistigkeit unterläuft die Industrie das Verbot. (Spiegel online, 20.05.2020)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/mentholzigaretten-der-boesartige-erfindungsreichtum-der-tabakkonzerne-a-f7fe8de9-9cf9-4b1f-8895-611febc29ccb

Wuppertal. Eröffnung der Heroinambulanz zum 1. Juli 2020 (Flyer)

Wuppertal-heroingestützte Behandlung FLYER WDA 2020.pdf

DHS. Aktueller Info-Dienst zur Situation in der Corona-Krise

Auf der DHS Homepage finden Sie einen aktuellen Info-Dienst mit Hinweisen für Hilfesuchende und für Fachkräfte (inklusive der Ehrenamtlichen in der Sucht-Selbsthilfe).

Die DHS hat u.a. Stellungnahmen, Mitteilungen von Kostenträgern und der Bundesdrogenbeauftragten und Schreiben von relevanten Akteuren der Suchthilfe zur aktuellen Situation in der Corona-Krise zusammengestellt. Wir informieren darüber, an wen Betroffene und Angehörige sich nach wie vor wenden können, ob analog oder digital. Ebenso wird auf die jetzigen und künftigen Herausforderungen nach der Corona-Pandemie in Veröffentlichungen hingewiesen. Auch wenn Sie die Seite bereits kennen, schauen Sie noch mal rein. Die Seite wird laufend aktualisiert.

https://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/informationen-fuer-fachkraefte-in-der-suchthilfe.html