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Ausnahmeregelungen in BtMVV und EBM für die Dauer der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite, die im zweiten Quartal 2021 Bestand haben.

Sämtliche Ausnahmen in BtMVV und EBM gelten vorerst bis 30.6.2021. 

Sämtliche Ausnahmeregeln zur Substitutionsbehandlung in der BtMVV behalten Gültigkeit bis zum Ende des zweiten Quartals 2021.

Die EBM-Ziffer 01952 darf weiterhin bis zu acht Mal abgerechnet werden, auch mehrfach am Tag bei jeweils vollendeten 10 Minuten. GOP 01952 darf auch im Rahmen der Videosprechstunde und bei telefonischen Kontakten abgerechnet werden.

Nachfolgend finden Sie die Quellen für diese Regelungen:

Substitutionstherapie: Behandlung mit Depotpräparat weiter möglich

Die zunächst bis zum Jahresende gültigen Regelungen zur Vergütung der Behandlung von Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat werden bis Ende Juni 2021 verlängert. (KBV – Praxisnachrichten, 17.12.2020)

KBV. Bundesweite Corona-Sonderregelungen verlängert

Ob Videosprechstunde, telefonische AU oder veranlasste Leistungen: Zahlreiche Sonderregelungen, die coronabedingt seit Monaten gelten, werden mindestens bis 30. Juni verlängert. Die KBV bietet eine aktualisierte Übersicht für Praxen. 

(…) 

Erleichterungen bei der Substitutionstherapie 

Die Substitutionstherapie wird während der Coronavirus-Pandemie erleichtert. Substituierende Ärzte haben die Möglichkeit, bei der Behandlung von Opioidabhängigen von den Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung abzuweichen. 

Sie dürfen jetzt beispielsweise mehr Patienten behandeln als bisher und können Substitutionsmittel in einer Menge verschreiben, die für bis zu sieben aufeinanderfolgende Tage benötigt wird. Folgerezepte können Ärzte auch ohne persönliche Konsultation ausstellen. Sollte eine Einnahme des Medikaments unter Beobachtung von medizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischem Personal nicht möglich sein, können Ärzte diese Aufgabe auch anderem Personal übertragen.

Gilt bis: 30. Juni 2021

Therapiegespräch zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger per Video und Telefon

Ab 2. November wieder berechnungsfähig ist das therapeutische Gespräch per Telefon im Rahmen der Substitutionsbehandlung von mindestens zehnminütiger Dauer. Es kann über die GOP 01952 abgerechnet werden.

Gilt bis: 30. Juni 2021

(KBV – Praxisnachrichten, 19.03.2021)

Die Ausnahme, acht Mal pro Quartal die GOP 01952 im Rahmen des Substitutionsgesprächs berechnen zu dürfen, geht aus mehreren Beschlüssen hervor, die sich aufeinander beziehen. (Anm. Forum Substitutionspraxis) 

Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 493. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM)

Dtsch Arztebl 2020; 117(20): A-1082 / B-910

(…)

Teil B

2. Änderung der Gebührenordnungsposition 01952 im Abschnitt 1.8 EBM

01952 Zuschlag im Zusammenhang mit zu den Gebührenordnungspositionen 01949, 01950, 01953 oder 01955 für das therapeutische Gespräch

Obligater Leistungsinhalt

– Gespräch von Dauer mindestens 10 Minuten Dauer,

Fakultativer Leistungsinhalt

– Beratung und Instruktion der Bezugsperson(en), 

(früher, Anm) höchstens viermal im Behandlungsfall je vollendete 10 Minuten 154 Punkte

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist höchstens achtmal im Behandlungsfall berechnungsfähig. (Hervorhebung Forum Substitutionspraxis)

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist auch bei telefonischem Arzt-Patienten-Kontakt berechnungsfähig.

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist auch bei Durchführung der Leistung im Rahmen einer Videosprechstunde berechnungsfähig und dies durch Angabe einer bundeseinheitlich kodierten Zusatzkennzeichnung zu dokumentieren. Für die Abrechnung gelten die Anforderungen gemäß Anlage 31b zum BMV-Ä entsprechend.

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist am Behandlungstag nicht neben der Gebührenordnungsposition 01960 berechnungsfähig.

Diese Regelung wurde verlängert bis 31.03.2021 und ein weiteres Mal bis 30.06.2021. (Anm. Forum Substitutionspraxis)

Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung vom 1. April 2021 bis zum 30. Juni 2021

(…)

Beschluss in seiner 493. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) Teil B zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (Änderung der GOP 01450 und 01952) unter Berücksichtigung der Änderung der GOP 01952 mit Teil B des Beschlusses in seiner 502. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung),

(…)

Der Bewertungsausschuss beschließt weiterhin, den folgenden ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristeten Beschluss, deren Regelungen mit Beschluss des Bewertungsausschusses in seiner 545. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) Teil A zum 31. März 2021 verlängert wurden, um ein weiteres Quartal bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern:

  • Beschluss in seiner 529. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) Teil A zu Sonderregelungen zu Telefonaten und Teil B zur Anpassung der GOP 01952.

(…)

https://www.kbv.de/media/sp/EBM_2021-04-01_BA_551_BeeG_Teil_Teil_B_Coronavirus.pdf

Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 493. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM)

Dtsch Arztebl 2020; 117(20): A-1082 / B-910

(...)

Teil B

2. Änderung der Gebührenordnungsposition 01952 im Abschnitt 1.8 EBM

01952 Zuschlag im Zusammenhang mit zu den Gebührenordnungspositionen 01949, 01950, 01953 oder 01955 für das therapeutische Gespräch

Obligater Leistungsinhalt

– Gespräch von Dauer mindestens 10 Minuten Dauer,

Fakultativer Leistungsinhalt

– Beratung und Instruktion der Bezugsperson(en), 

(früher, Anm) höchstens viermal im Behandlungsfall je vollendete 10 Minuten 154 Punkte

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist höchstens achtmal im Behandlungsfall berechnungsfähig. (Hervorhebung Forum Substitutionspraxis)

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist auch bei telefonischem Arzt-Patienten-Kontakt berechnungsfähig.

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist auch bei Durchführung der Leistung im Rahmen einer Videosprechstunde berechnungsfähig und dies durch Angabe einer bundeseinheitlich kodierten Zusatzkennzeichnung zu dokumentieren. Für die Abrechnung gelten die Anforderungen gemäß Anlage 31b zum BMV-Ä entsprechend.

Die Gebührenordnungsposition 01952 ist am Behandlungstag nicht neben der Gebührenordnungsposition 01960 berechnungsfähig.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214052/Beschluss-des-Bewertungsausschusses-nach-87-Abs-1-Satz-1-SGB-V-in-seiner-493-Sitzung-(schriftliche-Beschlussfassung)-zur-Aenderung-des-Einheitlichen-Bewertungsmassstabes-(EBM)

Substitutionstherapie: Behandlung mit Depotpräparat weiter möglich

Die zunächst bis zum Jahresende gültigen Regelungen zur Vergütung der Behandlung von Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat werden bis Ende Juni 2021 verlängert. (KBV – Praxisnachrichten, 17.12.2020)

https://www.kbv.de/html/1150_49766.php

 

KBV. Bundesweite Corona-Sonderregelungen verlängert

Ob Videosprechstunde, telefonische AU oder veranlasste Leistungen: Zahlreiche Sonderregelungen, die coronabedingt seit Monaten gelten, werden mindestens bis 30. Juni verlängert. Die KBV bietet eine aktualisierte Übersicht für Praxen. 

(…) 

Erleichterungen bei der Substitutionstherapie 

Die Substitutionstherapie wird während der Coronavirus-Pandemie erleichtert. Substituierende Ärzte haben die Möglichkeit, bei der Behandlung von Opioidabhängigen von den Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung abzuweichen. 

Sie dürfen jetzt beispielsweise mehr Patienten behandeln als bisher und können Substitutionsmittel in einer Menge verschreiben, die für bis zu sieben aufeinanderfolgende Tage benötigt wird. Folgerezepte können Ärzte auch ohne persönliche Konsultation ausstellen. Sollte eine Einnahme des Medikaments unter Beobachtung von medizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischem Personal nicht möglich sein, können Ärzte diese Aufgabe auch anderem Personal übertragen.

Gilt bis: 30. Juni 2021

Therapiegespräch zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger per Video und Telefon

Ab 2. November wieder berechnungsfähig ist das therapeutische Gespräch per Telefon im Rahmen der Substitutionsbehandlung von mindestens zehnminütiger Dauer. Es kann über die GOP 01952 abgerechnet werden.

Gilt bis: 30. Juni 2021

https://www.kbv.de/html/1150_51074.php

 

100.000 Substituierte - Eine Initiative der Deutschen Aidshilfe, des JES-Bundesverbands sowie von Akzept mit Unterstützung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 

https://www.aidshilfe.de/shop/pdf/12004

05.05.2021: Aktionstag Substitution

Wir wissen, dass die meisten Einrichtungen der Aids- und Drogenhilfe seit mehr als einem Jahr unter besonderen und erschwerten Bedingungen arbeiten. Dennoch haben wir uns entschlossen, erstmalig einen Aktionstag Substitution zu lancieren, der Vor Ort mit geringem Aufwand durchgeführt werden kann.

Hier findet ihr nun das Anschreiben als SAVE THE DATE sowie eine Datei, in der wir Formen der Umsetzung vorschlagen, die die aktuelle Situation in euren Einrichtungen berücksichtigt. Wie freuen uns, wenn sich auch eure Einrichtung beteiligt und ein Zeichen für den Ausbau der Substitution setzt. (JES-Bundesverband, 21.03.2021)

https://www.jes-bundesverband.de/2021/03/save-the-date-05-05-2021-aktionstag-substitution/

DAH. „Drogentote sind oft Opfer verfehlter Drogenpolitik“

Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 1.581 Menschen infolge des Konsums illegalisierter Drogen – und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr (1.398). Der Anstieg der letzten Jahre setzte sich damit fort. Das geht aus einer heute vorgelegten Statistik der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hervor. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 26.03.2021)

https://www.aidshilfe.de/meldung/drogentote-oft-opfer-verfehlter-drogenpolitik

Webinar. Opioidabhängigkeit bei komorbiden Patienten aus infektiologischer Sicht. (Donnerstag 15. April 2021, Fortbildung von 18:00 – 18:45 Uhr)

Eine Hepatitis-Infektion erschwert die Versorgung von Suchtpatienten maßgeblich.

Herr Dr. Naumann und Herr Prof. Tacke zeigen in dieser Online-Fortbildung auf, welche Hürden Hepatitis-Viren und damit einhergehende infektiologische Komorbiditäten in der Sucht-Therapie mit sich bringen.

Besonders sollen hierbei die Zulassung neuer Testungen und deren erwarteter Benefit für den Praxisalltag sowie mögliche notwendige Anpassungen der Leitlinien beleuchtet werden.

Im Anschluss an die Fortbildung haben Sie die Möglichkeit in einem virtuellen Raum persönlich mit unseren Experten zu diskutieren.

“Meet the Expert” von 18:45 - 19:15 Uhr

Die Veranstaltung von der Bayerischen Landesärztekammer mit 1 CME-Punkt zertifiziert. Die Inhalte dieser Veranstaltung werden produkt- und dienstleistungsneutral gestaltet.
Dieses Online Symposium wird von der Camurus GmbH mit einem Betrag von 4.000 € gefördert.

Eine Fortbildung der StEP-Initiative in Zusammenarbeit mit CMEducation.de und der Academy Verlagsgesellschaft.

Mit freundlicher Unterstützung von Camurus.

https://www.step-initiative.de/

Gedenkstätten für verstorbene Drogenkonsumenten*innen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter*innen,w ir möchten gerne alle Gedenkstätten für verstorbene Drogenkonsumenten*innen zusammenfassen und archivieren. Unsere Bitte an Euch: Sendet uns bitte 1-3 JPG Dateien von Eurer Gedenkstätte und mit der Angabe der Stadt und die Ortsangabe der Gedenkstätte. Wir lassen uns etwas Besonderes einfallen. Selbstverständlich erhaltet ihr alle später die komplette Sammlung der Bilder.

Vielen Dank im Voraus!!

Sendung bitte an folgende E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Behle, Jürgen Heimchen

Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hannover. Praxispartner gesucht

Suche Praxispartner*in, FÄ / FA für Innere Medizin oder FA für Allgemeinmedizin in allgemeinmedizinischer Praxis (Schwerpunkte: Infektiologie, Suchtmedizin), Hannover Zentrum. Kassensitz vorhanden! Flexible Gestaltung in Bezug auf Kooperationsform und Arbeitszeit möglich. Bei Interesse stehe ich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0175/2468624 zur Verfügung.

Dr.med. Carsten Zamani

SLTC Summit 2021. GEMEINSAM STARK FÜR EINE HCV-ELIMINATION 2030 (12.06.2021)

Jetzt beim SLTC Summit 2021 die Gelegenheit für Inspiration, Austausch und Vernetzung ergreifen! Der SLTC Summit findet am 12.06.2021 in Berlin statt und wird von Gilead Sciences organisiert (hier gibt es eine Rückschau zum SLTC Summit 2019). Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Suchtmedizin, Sozialarbeit und Gastroenterologie erwartet ein vielfältiges Programm: Diskutieren Sie interdisziplinär über Versorgungsbarrieren und wie sie sich überwinden lassen. Hier geht es direkt zur Anmeldung und zum Programm. Die Teilnahme ist kostenlos und auch virtuell möglich. (Gilead, Anzeige: Beitrag aus der Industrie)

https://sltc-summit.de/?utm_source=gilead_da&utm_medium=forum_substitutionspraxis&utm_campaign=MOVE&utm_content=sltcsummit21

Kurz-Rückschau auf den SLTC Summit 2019 von Gilead - Wege zur Elimination der Hepatitis

Der Screening and Linkage to Care (SLTC)-Summit wurde von Gilead ins Leben gerufen, um das Screening von Risikokollektiven und die rasche Anbindung an die Therapie zu fördern. Der SLTC-Summit fand zum ersten Mal in 2017 statt - in einem Jahr, als längst klar war, dass mit den damals neu zugelassenen direkt antiviral wirksamen Arzneimitteln die einmalige Chance besteht, die Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion weltweit zu eliminieren. Weiter zeichnete sich damals ab, dass das ambitionierte Ziel nur zu erreichen ist, wenn infizierte Menschen in Hochrisikokollektiven diagnostiziert und behandelt werden. (Gilead, Anzeige: Beitrag aus der Industrie, März 2021) 

Kurz-Rückschau auf den SLTC Summit 2019 von Gilead

DGS. Thesen und Vorschläge der DGS zur Überarbeitung des EBM bzgl. Suchtmedizin zur Sicherstellung der Substitutionstherapie Opioidabhängiger in der Zukunft

Deutsche Gesellschft für Suchtmedizin, März 2021

https://uploads-ssl.webflow.com/5cb4802629b25d04a5fdf5f0/605b3ea3c74f15686ad5ecc1_Thesen%20und%20Vorschl%C3%A4ge-1.pdf

Zahl der Drogentoten erneut deutlich gestiegen

Berlin – Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist erneut deutlich gestiegen. Wegen des Konsums illegaler Substanzen starben im vergangenen Jahr 1.581 Menschen, wie die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) heute mitteilte. Das waren 183 gemeldete Fälle (13 Prozent) mehr als 2019. (aerzteblatt.de, 25.03.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/122397/Zahl-der-Drogentoten-erneut-deutlich-gestiegen

subLetter Ausgabe 02/2021 (April 2021)

Inhalt:

Sexualität. Substanzabhängige Schwangere und Eltern

Digitalisierung. Bei der Digitalisierung bleiben motivierende Betreuungsbeziehungen entscheidend!

Best practice. Verbesserung der Haftentlassung von Substituierten 

Herausgeber: IWW Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH für Hexal, Zugang für Fachkreise

https://www.subletter.de/

Berlin. 15 Jahre Erhebungen zum sogenannten „Beikonsum“ - Was und wieviel konsumieren unsere Klienten* neben ihrem verschriebenen Substitutionsmedikament?

2005 ging es los – erstmals fragten wir das „Handlungswissen“ derjenigen ab, die im Notdienst Berlin e.V. die psychosoziale Betreuung von Menschen durchführen, welche sich in einer ärztlichen Substitutionsbehandlung befinden. Im Fokus unserer standardisierten Fragebögen stand und steht der zusätzliche Konsum psychoaktiver Substanzen neben dem jeweils verwendeten Substitutionsmedikament.

Die Befragung, die jährlich über einen gesamten Monat in allen relevanten Einrichtungen durchgeführt wird, zeigt längs- und quervalidierte Massendaten in einzigartiger Qualität, Umfänglichkeit und Differenziertheit. Über nun mittlerweile 15 Jahre sehen wir kurz-, mittel- und langfristige Veränderungen von Konsummustern, differenziert nach Alter, Geschlecht und Behandlungsdauer. Das ermöglicht es uns, fundierter und gezielter mit angemessenen Interventionen zu reagieren, wo immer dies erforderlich ist. (Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., 16.03.2021)

https://drogennotdienst.de/2021/03/16/15-jahre-erhebungen-zum-sogenannten-beikonsum/

NRW. Umfrage zur Abfrage von Einmalspritzen in den Jahren 2018 bis 2020 

50.000 Spritzenpäckchen wurden 2020 zusätzlich mit der doppelten Menge an Spritzen bestückt. (Safer Use NRW, Stand Februar 2021)

https://saferuse-nrw.de/Saferuse-NRW/upload/homepage/pdf/downloads/abfrage_spritzen_2018_bis_2020.pdf

Deutsche AIDS-Hilfe. Informationen zu HIV für medizinisches Personal (Video)

Sie arbeiten in einer Praxis oder in einem Krankenhaus? Der Film gibt aktuelle Informationen rund um HIV, damit Sie Ihre Patient*innen gut und vertrauensvoll behandeln können. (DAH, 22.03.2021, Video, 02:14)

https://www.youtube.com/watch?v=lK3j2IknSjw

BePrepared – Entwicklung und Evaluation einer kultursensiblen digitalen Kurzintervention für junge Geflüchtete zur Reduktion von problematischem Alkohol- und Cannabiskonsum (2019-2024)

In den letzten 10 Jahren sind über 2 Millionen Menschen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, viele davon traumatisiert. Der Anteil junger Männer innerhalb dieser Gruppe ist dabei deutlich erhöht. Traumatisierte Menschen sind, wie die Forschung der letzten Jahrzehnte gezeigt hat, besonders gefährdet für einen problematischen Umgang mit Suchtmitteln. Diese werden dann im Sinne eine Selbstmedikation in Ermangelung alternativer erfolgreicher Strategien eingesetzt. Dadurch entwickelt sich oft eine klinisch relevante Suchtstörung. Für die Suchthilfe ist es daher wichtig, die Geflüchteten frühzeitig und nachhaltig erreichen, wenn sich bei ihnen Probleme im Zusammenhang mit Suchtmitteln oder Verhaltenssüchten entwickeln, und ihnen passende Angebote zur Prävention, Beratung und Therapie zu machen. (M.Klein in addiction.de, 12.02.2021)

https://www.addiction.de/beprepared/

Hamburg. ANKÜNDIGUNG: 25. Suchttherapietage (10.-12.05.2021). Schwerpunktthema: Veränderte Gesellschaft, veränderte Sucht: Therapie und Prävention wie gehabt?

Liebe Freundinnen und Freunde der Suchttherapietage,

da die Infektionszahlen und die zunehmenden Reiseeinschränkungen eine Durchführung des Präsenzformats nahezu unmöglich machen, haben wir uns in enger Abstimmung mit allen Beteiligten dazu entschieden, das Jubiläum der Suchttherapietage ausschließlich digital umzusetzen. (Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg, 18.03.2021)

http://www.suchttherapietage.de/

Deutscher Suchtkongress 2021 vom 13. – 15. September 2021 in Berlin (jetzt virtuell)

https://www.deutschersuchtkongress.de/

Online-Fachtag: Familienorientierte Suchtarbeit zur Stärkung elterlicher Kompetenz, 29.04.2021 - Auch suchtkranke Eltern wollen und können gute Eltern sein

Suchtkranke Eltern brauchen häufig Ermutigung und Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Elternverantwortung. Wichtig ist anzuerkennen, dass auch suchtkranke Menschen gute Eltern sein können, sofern sie durch ein gutes Hilfenetzwerk und passende Angebote unterstützt werden. Die primäre Erziehungsverantwortung liegt bei den Eltern, somit geht es darum, selbige im System Familie zu stützen. Dazu gehört auch zu lernen, Hilfe anzunehmen, Scham- und Schuldgefühle zu überwinden, die Verantwortung für das Suchtproblem zu übernehmen und sich der Erziehungsverantwortung gegenüber den eigenen Kindern zu stellen und so die Erziehungskompetenz zu festigen. Ziel ist daher, die Kompetenzen der Eltern gemeinsam zu erkennen und diese entsprechend zu fördern. Mit dieser Zielsetzung wurde im Rahmen des zweijährigen, vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Kooperationsprojektes zwischen dem Gesamtverband für Suchthilfe e. V. (GVS) und dem Deutschen Caritasverband e. V. (DCV) ein Rahmenkonzept für die familienorientierte Suchtarbeit entwickelt, welches den Blick explizit auf die Elternverantwortung von suchtkranken Frauen und Männer richtet. Darauf aufbauend wurde ein QM-Modul für die familienorientierte Suchtarbeit entwickelt, das kompatibel zu bereits vorliegenden QM-Systemen ist. 

Veranstalter: Deutscher Caritasverband e.V. und Gesamtverband für Suchthilfe e. V.

https://www.partnerschaftlich.org/fileadmin/user_upload/Partnerschaftlich/Themenmagazine/2021/Termine_Flyer/einladung_fachtag_suchtarbeit.pdf-final.pdf

Berufsrecht. Widerruf einer Approbation als Arzt

Die Verletzung der Berufspflichten eines Arztes wegen des missbräuchlichen Verordnens des Medikamentes Fluninoc (Wirkstoff Flunitrazepam, eine Substanz aus der Gruppe der Benzodiazepine) rechtfertigt den Widerruf seiner Approbation.

VG Oldenburg (Oldenburg) 7. Kammer, Urteil vom 23.06.2020, 7 A 461/19, ECLI:DE:VGOLDBG:2020:0623.7A461.19.00

VERFAHRENSGANG

nachgehend OVG Lüneburg 8. Senat, 15. Dezember 2020, Az: 8 LA 80/20, Beschluss

https://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml?doc.id=MWRE200002479&st=null&showdoccase=1

Niedrigschwellige Substitution unabhängig vom Versicherungsstatus - Das Modell des Drob Inn während der Corona-Pandemie

DROGENKURIER Nr. 125, März 2021

Herausgeber: JES*-Bundesverband e. V.

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2021/03/Kurier-125-internet.pdf

DROGENKURIER Nr. 125, März 2021

Inhalt: 

Niedrigschwellige Substitution unabhängig vom Versicherungsstatus - Das Modell des Drob Inn während der Corona-Pandemie

Mehr Eigenverantwortung durch Depotmedikamente

Wie funktioniert eigentlich die Testung in der Drogenhilfe?

Seid freundlich zur Drogenselbsthilfe!

Herausgeber: JES*-Bundesverband e. V.

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2021/03/Kurier-125-internet.pdf

21. Juli – Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Wir möchten den Gedenktag 2021 nutzen, um Menschen zu gedenken die an den Folgen des Drogenkonsums, beeinflusst durch Schwarzmarktsubstanzen und Illegalität, verstarben und mit denen wir als Nutzer*innen unserer Einrichtungen, als Patient*innen, Bekannte, Freund*innen oder Verwandte sowie Partnerinnen und Partner in Verbindung standen.

Veranstalter*innen: JES Bundesverband sowie die BAG der Eltern und Angehörigen, Akzept, Deutsche Aidshilfe und die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin

https://www.gedenktag21juli.de/

Zukunftsfähige Perspektiven für Suchtberatungsstellen - Suchthilfe stärker als kommunale Dienstleistung positionieren

Wolfgang Rosengarten in Konturen online, 16.03.2021

https://www.konturen.de/fachbeitraege/zukunftsfaehige-perspektiven-fuer-suchtberatungsstellen/

Köln. Hauptzollamt Köln: Kölner Zoll stellt knapp 70.000 Cannabissamen im Wert von rund 560.000 Euro im Postverkehr sicher - massiver Schmuggelanstieg seit Jahresbeginn

Allein bis Ende Februar zog der Kölner Zoll seit Jahresbeginn im Postverkehr knapp 70.000 Cannabissamen aus dem Verkehr. Die Samen hatten einen geschätzten Gesamtwert von rund 560.000 Euro. 

"Bei Kontrollen des Postverkehrs aus den Niederlanden gingen uns bisher mehr als 5.800 Briefe mit Cannabissamen ins Netz. Das ist ein massiver Schmuggelanstieg, der aktuell auch weiter anhält", so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. (Hauptzollamt Köln, 04.03.2021)

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121251/4855089

Dresden. Fälschung in der Forschung: Renommierter Psychologe unter Betrugsverdacht

Hans-Ulrich Wittchen soll Daten für die wichtigste psychiatrische Studie der letzten Jahrzehnte gefälscht und sie somit wertlos gemacht haben. Hinweise auf privat verwendete Forschungsmittel werfen weitere Fragen auf. (sueddeutsche.de, 07.03.2021)

https://www.sueddeutsche.de/wissen/wittchen-faelschung-tu-dresden-ppp-studie-psychiatrie-1.5226427