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Corona-Pflegebonus: Bis zu 1000 Euro Sonderprämie für Beschäftigte in der Krankenpflege

Zusammenfassung

Nach dem Beschluss der Bundesregierung haben Bundestag und Bundesrat eine Corona-Prämie für Beschäftigte in der Pflege beschlossen

Update 03.09.2020: Der Corona-Pflegebonus für Pflegekräfte an Krankenhäusern soll kommen

+ Alle Beschäftigten in der Altenpflege erhalten 2020 einen gestaffelten Anspruch auf eine einmalige Sonderleistung

+ Der Bund stellt die Finanzierung des Corona-Bonus in Höhe von bis zu 1000 Euro sicher

+ Die Bundesländer und die Arbeitgeber in der Pflege können den Bonus auf 1500 Euro aufstocken

+ Die Auszahlung hat in einigen Ländern bereits begonnen

+ Der Bonus soll mit dem Juli-Gehalt ausgezahlt werden

+ Kommt Coronabonus auch in der Krankenpflege?

+ Minister Spahn fordert Konzept für Coronaprämie in der Krankenpflege

+ Die Corona-Prämie ist bis 1500 Euro steuerfrei

(oeffentlicher-dienst-news.de, 03.09.2020)

https://oeffentlicher-dienst-news.de/corona-bonus-1500-euro-sonderpraemie-fuer-beschaeftigte-in-der-stationaeren-langzeitpflege-und-der-ambulanten-pflege/

Coronaprämie im Krankenhaus: DKG ruft Arbeitnehmervertreter zur Mitarbeit auf

Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat die Mitarbeitervertretungen in den Krankenhäusern dazu aufgerufen, sich an der Verteilung der Coronaprämie zu beteiligen. Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hatte der Bundestag am 18. September beschlossen, dass Mitarbeiter von Krankenhäusern, die während der Coronapandemie besonders belastet waren, einen Bonus erhalten sollen – analog zu dem Bonus für Altenpflegekräfte. (aerzteblatt.de, 29.09.20202)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116955/Coronapraemie-im-Krankenhaus-DKG-ruft-Arbeitnehmervertreter-zur-Mitarbeit-auf

Ergebnisse der Bund-Länder-Videokonferenz: Die Coronabeschlüsse im Überblick

(aerzteblatt.de, 29.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116911/Bund-und-Laender-beschliessen-Obergrenzen-fuer-Feiern

Deutschland. Zahl der Drogentoten steigt um 13 Prozent

Berlin – Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 nach Recherchen von Welt am Sonntag weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum starben mit 662 Menschen demnach rund 13 Prozent mehr an den Folgen ihres Drogenkonsums. (aerzteblatt.de, 21.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116662/Zahl-der-Drogentoten-steigt-um-13-Prozent

Videosprechstunden bis Ende des Jahres unbegrenzt möglich

Berlin – Auch im vierten Quartal 2020 gelten aufgrund der Coronaviruspandemie zahlreiche Sonderregelungen in der ambulanten Versorgung. So können Videosprechstunden weiterhin unbegrenzt angeboten werden.

Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verständigt. (aerzteblatt.de, 18.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116640/Videosprechstunden-bis-Ende-des-Jahres-unbegrenzt-moeglich

Sonderregelungen: Videosprechstunden weiter unbegrenzt

Dtsch Arztebl 2020; 117(39): A-1786 / B-1526

Haserück, André

https://www.aerzteblatt.de/archiv/215921

COVID-19-Ausnahmeregelungen: G-BA schafft Rechtssicherheit für Leistungserbringer

Berlin – Welche Ausnahmeregelungen für ärztlich verordnete Leistungen gelten, wenn es in einzelnen Regionen wieder zu steigenden Infektionszahlen durch das Coronavirus kommt und Schutzmaßnahmen greifen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einem Grundlagenbeschluss heute festgelegt. (aerzteblatt.de, 17.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116608/COVID-19-Ausnahmeregelungen-G-BA-schafft-Rechtssicherheit-fuer-Leistungserbringer

RKI-Kommission rechnet mit mehreren Coronaimpfstoffen in Deutschland

Berlin – Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) erwartet, dass es in Deutschland mehrere unterschiedliche Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 geben wird. Dies sei angesichts der großen Zahl von Impfstoffkandidaten „wahrscheinlich“, sagte die STIKO-Vizevorsitzende Sabine Wicker den Zeitungen der Funke Mediengruppe heute. Dabei könne es sein, dass einzelne Impfstoffe besonders für bestimmte Bevölkerungsgruppen wie etwa ältere Menschen geeignet seien. (aerzteblatt.de, 16.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116548/RKI-Kommission-rechnet-mit-mehreren-Coronaimpfstoffen-in-Deutschland

COVID-19 und Weltgesundheit: Virologe Christian Drosten und World Health Summit Präsident Detlev Ganten im Interview

Christian Drosten: „Deutschland hat nichts besser gemacht als andere Länder, nur früher.“
Detlev Ganten: „Bildung und internationale Zusammenarbeit sind entscheidend für globale Gesundheit.“ (World Health Summit, 23.09.2020)

https://idw-online.de/de/news754569

Coronapandemie: Empfehlungen zum Arbeitsschutz

Dtsch Arztebl 2020; 117(38): A-1764 / B-1504

Kahl, Kristin

https://www.aerzteblatt.de/archiv/215713

BÄK-Präsident Reinhardt betont Rolle des Gesundheitsschutzes für medizinische Berufe

Berlin – Eine gute Patientenversorgung setze einen wirksamen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten in Kliniken und Praxen voraus. Dies betonte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) Klaus Reinhardt anlässlich des morgigen Welttages der Patientensicherheit.

Das gelte für die tagtägliche Patientenversorgung und ganz besonders für Pandemiezeiten, wenn Ärzte und andere Gesundheitsberufe über ihre Belastungsgrenzen hinaus gehen müssen und einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, so Reinhardt. (aerzteblatt.de, 16.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116569/BAeK-Praesident-Reinhardt-betont-Rolle-des-Gesundheitsschutzes-fuer-medizinische-Berufe

BÄK-Präsident Reinhardt: „Gefälligkeitsatteste sind kein Kavaliersdelikt“

Berlin – Das Ausstellen falscher Atteste gegen die Maskenpflicht ist ein Verstoß gegen die ärztliche Berufsordnung und kann auch strafrechtlich relevant sein. Das hat der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) Klaus Reinhardt heute im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung klargestellt. (aerzteblatt.de, 18.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116636/BAeK-Praesident-Reinhardt-Gefaelligkeitsatteste-sind-kein-Kavaliersdelikt

Kammern nehmen Ärzte wegen falscher Maskenpflichtatteste ins Visier

Düsseldorf – Die Ärztekammern Nordrhein (ÄKNO) und Westfalen-Lippe (ÄKWL) nehmen Ärzte ins Visier, die falsche oder nicht ordnungsgemäße Atteste angeboten oder ausge­stellt haben, um Patienten von der Maskenpflicht zu befreien. (aerzteblatt.de, 28.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116884/Kammern-nehmen-Aerzte-wegen-falscher-Maskenpflichtatteste-ins-Visier

Ärztekammer Hamburg will gegen falsche Maskenatteste vorgehen

Hamburg – Die Hamburger Ärztekammer will falschen Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht nachgehen. „Uns ist inzwischen (...) eine Reihe von Attesten zugesandt worden, die stereotype Begründungen für die Befreiung aufweisen“, sagte der Präsident der Hamburger Ärztekammer, Pedram Emami. (aerzteblatt.de, 15.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116506/Aerztekammer-Hamburg-will-gegen-falsche-Maskenatteste-vorgehen

Ärzte äußern sich im Gesundheitsausschuss gegen Aufhebung des Pandemiestatus

Berlin – Mediziner wenden sich gegen eine vorzeitige Aufhebung der vom Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Anlässlich einer gestrigen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages über einen Gesetzentwurf der FDP-Fraktion argumentierten die Verbandsvertreter, die SARS-CoV-2-Infektionszahlen seien zuletzt wieder gestiegen und rechtfertigten den Ausnahmezustand. (aerzteblatt.de, 10.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116320

“Corona und Drogenhilfe in Berlin” - Kollektive Erinnerungen 

Am Montag 24.08 hat im Aquarium in Berlin eine Podiumdiskussion zum Thema “Corona und Drogenhilfe” stattgefunden. 

Unsere Gäste waren Max, Teilnehmer des ersten Berliner Workshops, Luise Klaus und Bernd Werse, Wissenschaftler*innen in DRUSEC Projekt sowie Dirk Schäffer (Deutsche Aidshilfe und JES). 

Wir haben diskutiert, wie die Coronazeit aus der Sicht von Konsumierenden und Hilfeeinrichtungen aussieht: bei dem Aufbruch der Pandemie, während des Lockdowns und heute – in dieser neuen “Normalität”. Wir haben anschliessend Visionen für die Zukunft der Drogenhilfe ausgetauscht. (Drogen und Stadt, eine alternative Planung)

https://drogenalternativeplanung.wordpress.com/portfolio/corona-und-drogenhilfe-in-berlin-24-08-20/

Rauschgiftkriminalität: Mehr Prävention und mehr Hilfsangebote

Berlin – Die Gesellschaft muss ihre Scheu ablegen, über Suchterkrankungen zu sprechen. Das hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), heute in Berlin angemahnt. „Sucht ist eine schwere Erkrankung“, sagte sie bei der Vorstellung des „Bundeslagebilds Rauschgiftkriminalität 2019“ des Bundeskriminalamtes (BKA). (aerzteblatt.de, 08.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116317/Rauschgiftkriminalitaet-Mehr-Praevention-und-mehr-Hilfsangebote

Deutsche Drogenpolitik im Dornröschenschlaf? – Diachrone Betrachtungen aus der Kultur- und Sozialgeschichte

(…) Die Drogenstrategien vieler Länder – Portugal, Schweiz, Uruguay, USA, Kanada – haben sich entscheidend geändert. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren vergleichsweise wenig bewegt. Einzig das „medizinische Cannabisgesetz“ ist zu erwähnen. Ansonsten Stillstand allerorten. Und Stillstand ist im Kontext von Bewegung Rückschritt. Die deutsche Drogenpolitik – es sollte eigentlich die Rede von einer Substanz- und Gesundheitspolitik sein – ist immer noch im Dornröschenschlaf. Die Unmündigkeit und Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger in Sachen Substanzwissen und –konsum erscheint als leitende Handlungsmaxime. Deutsche Drogenpolitik nach fast einem Viertel im 21. Jahrhundert ist immer noch in den übermäßig prohibitiven Denkschablonen der Drogenpolitik des 20. Jahrhunderts verhaftet. (M.Klein in addiction.de, 03.09.2020)

https://www.addiction.de/deutsche-drogenpolitik/

KBV. Substitutionstherapie: Behandlung mit Depotpräparat wird unverändert vergütet

Der Bewertungsausschuss hat die seit April gültigen Regelungen zur Vergütung der Behandlung von Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat um drei Monate bis zum Jahresende verlängert. 

Im April war zur Behandlung mit einem Depotpräparat eine neue Leistung in den EBM aufgenommen worden. Seitdem können substituierende Ärzte einmal in der Behandlungswoche die Gebührenordnungsposition (GOP) 01953 (130 Punkte/14,28 Euro) abrechnen. Damit werden die subkutane Applikation und die Nachsorge honoriert. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Nach der Verlängerung wird nun bis zum 8. Dezember geprüft, ob Anpassungen dieser Regelungen erforderlich sind.

Subkutane Verabreichung anerkannt

Die subkutane Verabreichung des Buprenorphin-Depotpräparates (Buvidal®) zählt zu den anerkannten Behandlungsmethoden Opioidabhängiger. Bis April hatte es keine Möglichkeit gegeben, die damit verbundenen Leistungen über den EBM abzurechnen. (KBV, 03.09.2020)

https://www.kbv.de/html/1150_47773.php

Westfalen-Lippe. Zwei Ärztegenerationen gegen die Suchtkrankheit: „Substitution macht Spaß“ 

Dr. Marc Schlüter und sein Vater Dr. Hans-Joachim Schlüter betreuen seit Jahrzehnten Drogenkranke in Dortmund / KVWL gründet Beirat für Substitutionsbehandlung. (KV Westfalen-Lippe, KVWL-Kompakt 08/2020, August 2020)

https://www.kvwl.de/mediathek/kompakt/pdf/2020_08.pdf

Substitution: Ein Weg aus der Drogensucht?

Weniger als die Hälfte der Heroinabhängigen in Deutschland erhält derzeit eine Drogenersatztherapie. In anderen europäischen Ländern ist der Anteil deutlich höher. Nun will eine Kampagne die Quote erhöhen. (Deutsche Welle, 03.09.2020)

https://www.dw.com/de/substitution-ein-weg-aus-der-drogensucht/a-54780961

Deutsche Aidshilfe, akzept und JES starten Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“

Mit der Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“ wollen die Deutsche Aidshilfe, der akzept Bundesverband und das Selbsthilfenetzwerk JES dazu beitragen, die Substitution zu stärken und 2022 mindestens 60 Prozent der Opioidabhängigen zu behandeln. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 31.08.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/100000-substituierte-bis-2022

31. August Internationaler Tag gegen Überdosierungen

Im Jahr 2019 sind in Deutschland 650 Menschen an einer Überdosierung unter Beteiligung von Opioiden verstorben. Diese schlichte Zahl bedeutet hundertfaches Leid in Familien, bei Freund_innen und Bekannten.

Es gilt festzuhalten, dass diese Todesfälle in vielen Fällen sehr einfach zu vermeiden gewesen wären. Mit dem medikament Naloxon als Nasenspray steht ein sicheres Medikament zur verfügung, dass aber bis heute nicht bei Drogengebraucher_innen angekommen ist. (JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Bundesverband, 28.08.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/08/31-august-internationaler-tag-gegen-ueberdosierungen/

Bielefeld. Klinikum Bielefeld will sich mit Angehörigen von totem Patienten einigen 

Das Klinikum Bielefeld will sich außergerichtlich mit den Angehörigen eines verstorbenen Patienten einigen. Das bestätigte ein Kliniksprecher. Die Medikamente des jungen Mannes waren verwechselt worden. (…) Nach Angaben der Bielefelder Klinik hatte der 26-jährige Patient durch eine Verwechselung ein falsches Medikament bekommen, und zwar eine hohe Dosis der Ersatzdroge Methadon. (WDR, 04.09.2020)

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/tragischer-todesfall-im-klinikum-bielefeld-100.html

Todesfall in Klinik nach Patientenverwechselung

Bielefeld – Ein Patient des Klinikums Bielefeld ist nach Verabreichung eines nicht für ihn bestimmten Medikaments verstorben. Das Mittel sei nicht für den 26 Jahre alten Mann gedacht gewesen, sondern für seinen Zimmernachbarn, einen Krebspatienten, sagte ein Krankenhaussprecher heute. (aerzteblatt.de, 26.08.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115964/Todesfall-in-Klinik-nach-Patientenverwechselung

Online-Fachtag "Diamorphin, Substitution, Versorgung“ 16.09.2020

Der Online-Fachtag findet über das Videokonferenzsystem ZOOM statt. Uhrzeit13:45 Uhr -16.30 Uhr,

Veranstalter: Landesverband akzept NRW e.V. in Kooperation mit der Stiftung Stegerwald Köln.

Das Programm und weitere Details: 

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/08/Einladung-Online-Fachtag-16.09..pdf

Zeit für eine neue Normalität – Substitutionsversorgung langfristig und nachhaltig verändern. 

Ein Positionspapier zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung von PatientInnen mit Opioidabhängigkeit empfiehlt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Flexibilisierungen eine Reihe von Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgung in den Regelbetrieb zu übernehmen. Das Positionspapier wurde erarbeitet von:Deutsche Aidshilfe e.V.;  akzept Bundesverband e.V.; JES Bundesverband e.V.; AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.; Freiraum Hamburg e.V.; VISION Köln e.V. mit Unterstützung durch Indivior Deutschland GmbH.

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/09/Positionspapier_NeueNormalität_final.pdf

Corona-Prämie für Pflegekräfte im Krankenhaus kommt 

GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben ein Konzept für eine Corona-Prämie für Pflegekräfte im Krankenhaus entwickelt und Minister Spahn vorgelegt. Es sieht die Bereitstellung von 100 Millionen Euro für die Zahlung von Prämien von bis zu 1.000 Euro an durch die Versorgung von COVID-19-Patienten besonders belastete Pflegekräfte vor. (GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, gemeinsame Presseerklärung, 03.09.2020)

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1086912.jsp

Drogenbeauftragte unterstützt Kinderhilfsprojekt KidKit

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich da­für eingesetzt, dass das Kinderhilfsprojekt „KidKit“ der Drogenhilfe Köln eine umfassende finanzielle Unterstützung durch den Bund erhält. 

„In Deutschland gibt es etwa drei Millionen Kinder, die in Familien mit Suchterkrankun­gen aufwachsen. Diese Kinder sind in einer dramatischen Lage, die sich durch die Coro­nakrise immens verschärft hat“, erläuterte Ludwig ihre Initiative. Das Projekt wird nun für die Zeit der SARS-CoV-2-Krise eine Sonderförderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. (02.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116168/Drogenbeauftragte-unterstuetzt-Kinderhilfsprojekt-KidKit