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Berlin. БерЛУН. Люди, Желающие Перемен / BerLUN. People Who Want Change

Спокойный атмосферный фильм о людях из пост-советских стран, которые посвятили свою жизнь активизму в сфере снижения вреда, но по тем или иным причинам были вынуждены покинуть свои страны. Всех их приютил и собрал вместе Берлин - город разнообразия и свободы. Организация русскоязычных потребителей наркотиков Берлина - БерЛУН - молодая инициативная группа, объединившая, однако, людей уникальных, опытных и очень разных при этом. Лариса Соловьева из российского Калиниграда занималась защитой прав наркопотребителей в своем городе, но, став жертвой репрессивной системы, была вынуждена уехать в Германию, спасаясь от пожизненного срока.   Как говорит сам Михаил Хор - активист из Беларуси -  о своем призвании: “В жизни наступает момент, когда ты понимаешь что нужно что-то менять. Это еще не активизм, но первый шаг на пути к нему.”

This is a calm, atmospheric film about people from post-Soviet countries who devoted their lives to activism in the field of harm reduction, but for one reason or another were forced to leave their countries. All of them were sheltered and brought together in Berlin, a city of diversity and freedom. The organization of Russian-speaking drug users in Berlin, BerLUN is a young initiative group that unites unique, experienced and very different people at the same time. Larisa Solovieva from Kaliningrad, Russia was involved in the protection of the rights of drug users in her city, but after becoming a victim of a repressive system, she was forced to leave for Germany, fleeing from life imprisonment. Mikhail Khor is an activist from Belarus. This is how he himself says about his vocation: "In life there comes a time when you understand that you need to change something. This is not yet activism, but the first step towards it". (Drug Users News, Ungarn, 05.03.2018)

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=j80tn0zbPsw

Bayern. Massive Kritik an geplantem Psychiatriegesetz in Bayern

München – Verbände und Parteien laufen Sturm gegen den Entwurf eines neuen Psychiatriegesetzes der Landesregierung in Bayern, der morgen in erster Lesung im Landtag behandelt wird. „Durch das sogenannte Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz werden Menschen mit psychischen Problemen, die für sich und andere eine Gefahr darstellen könnten, in Bayern bald wie Straftäter behandelt“, warnte die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag heute auf Facebook. Die Partei kündigte ebenso wie Grüne und Freie Wähler entschiedenen Widerstand gegen das Gesetz an. (aerzteblatt.de, 17.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/93526/Massive-Kritik-an-geplantem-Psychiatriegesetz-in-Bayern

Warum das Suchtpotenzial von Lyrica unterschätzt wird

Osnabrück. Die Schmerzmittel Lyrica und Oxycodon haben hohes Suchtpotenzial und sind offenbar in der Osnabrücker Drogenszene leicht zu bekommen. In den USA hat Präsident Donald Trump wegen der Opiodepidemie bereits den Gesundheitsnotstand erklärt. Was macht die Medikamente so gefährlich? Das erklärt Peter Flüchter, Chefarzt des Suchtmedizinischen Zentrums des Ameos-Klinikums Osnabrück. (Neue Osnabrücker Zeitung, 10.03.2018)

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1030880/warum-das-suchtpotenzial-von-lyrica-unterschaetzt-wird#gallery&0&0&1030880


Frankfurt/Main. Im Frankfurter Heroin ist kaum Heroin

Wenn Drogenabhängige sich ihren Schuss setzen, ist im Heroin kaum noch Heroin - es wurde von Dealer zu Dealer immer weiter gestreckt. Das geht aus einer nach Angaben der Stadt Frankfurt bundesweit einmaligen Studie hervor, die heute vorgestellt worden ist.

Mit Video: So funktioniert die Methadon-Substitution im Bahnhofsviertel (03:50) und Die Fegerflotte (02:43). (FNP – Frankfurter Neue Presse, 19.03.2018)

http://www.fnp.de/rhein-main/Im-Frankfurter-Heroin-ist-kaum-Heroin;art1491,2938395

Rausch auf Rezept Nach Tod ihres Verlobten: Osnabrückerin warnt vor Lyrica und „Oxys“

Osnabrück. Eigentlich lief es für F. aus Osnabrück nach vielen Jahren Drogenabhängigkeit ganz gut mit dem Methadonprogramm. Doch dann begann er, Tabletten zu nehmen – Lyrica und Oxycodon. Diese Woche wurde F. beerdigt. Seine Verlobte sagt: F. ist nicht der Erste aus der Szene rund um den Raiffeisenplatz, der in diesem Jahr in Folge von Schmerzmittelmissbrauch gestorben ist. (Neue Osnabrücker Zeitung, 10.03.2018)

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1030986/nach-tod-ihres-verlobten-osnabrueckerin-warnt-vor-lyrica-und-oxys-1

Arzneimittelversorgung: Zusatzvergütung des „Sichtbezugs“ in Apotheken

von Rechtsanwältin Dr. Sabine Wesser, Kanzlei Dr. Valentin Saalfrank, Köln

subLetter, Ausgabe 2/2018, 12.04.2018

http://www.subletter.de/content/zusatzvergutung-des-sichtbezugs-apotheken

15 Milliliter, jeden Tag

Bochum. Seit 29 Jahren nimmt Roland Beinhard Methadon. Es stillt seinen Hunger nach Heroin. Kaum einer macht das länger als er. Vor 30 Jahren begann die Drogenersatztherapie in Deutschland. (Die Tageszeitung, 31.03.2018)

http://www.taz.de/!5492895/

DGPPN. Antistigma-Preis 2018: Für die Menschen – Gegen Ausgrenzung

Mit dem 16. DGPPN-Antistigma-Preis setzen die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit wieder ein Zeichen gegen die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland. Bewerben können sich Initiativen und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Integration der Betroffenen in die Gesellschaft einsetzen.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des DGPPN Kongresses 2018 verliehen, der vom 28. November bis 1. Dezember in Berlin stattfindet.

Wettbewerbsbeiträge für den DGPPN-Antistigma-Preis 2018 können bis zum 3. Juni 2018 eingereicht werden.

https://seelischegesundheit.net/aktuelles/newsletter/167-newsletter-2018/833-newsletter-30?showall=&start=1

Deutschland. Menschen ohne Papiere. „Wir wollen, dass alle Leute behandelt werden können“

Wer eine Krankenkassenkarte besitzt, hat in Deutschland Zugang zur Gesundheitsversorgung. Doch was, wenn jemand keine Krankenversicherung hat – oder sogar keine Aufenthaltspapiere? Am 20. März will ein Aktionsbündnis ein Zeichen für das Menschenrecht auf Gesundheit setzen.

Ist es bloß ein Schnupfen oder etwas Schlimmeres? Lieber gleich zum Arzt oder noch warten? Für Hunderttausende Menschen in Deutschland stellt sich diese Frage gar nicht, denn sie haben keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem.

Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben, erklärt Dr. Johanna Offe, Referentin für Grundsatzfragen beim Verein Ärzte der Welt. Sie koordiniert die Kundgebung „Gesundheit ist ein Menschenrecht!“, die am 20. März 2018 vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf die Probleme aufmerksam machen soll. (DAH – magazin.hiv, 16.03.2018)

https://magazin.hiv/2018/03/16/wir-wollen-dass-menschen-ohne-papiere-behandelt-werden-koennen/

Marlene Mortler als Drogenbeauftragte der Bundesregierung vom Kabinett bestätigt

Berlin. Das Bundeskabinett hat heute dem Vorschlag des Bundesministers für Gesundheit Jens Spahn zugestimmt, die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler für eine weitere Legislaturperiode zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu berufen. Mortler wird somit auch in der 19. Legislaturperiode als Beauftragte der Bundesregierung die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. (BMG, 11.04.2018)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2018/2-quartal/drogenbeauftragte-marlene-mortler/

Deutschland. Ausgaben für Hepatitis-C-Medikamente gesunken

Berlin – Die Ausgaben für Arzneimittel gegen Hepatitis C sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Darauf hat Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) hingewiesen. Demnach lagen die Bruttoverordnungskosten im 4. Quartal 2017 bei rund 126 Millionen Euro, im ersten Quartal 2015 waren es noch mehr als 400 Millionen Euro. (aerzteblatt.de, 27.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92127/Ausgaben-fuer-Hepatitis-C-Medikamente-gesunken

Ärzte fordern rauchfreie Autos für Kinder in Deutschland

Köln – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert erneut rauchfreie Autos für Kinder in Deutschland. Hierzulande müsse – ebenso wie aktuell in Österreich – ein entsprechendes gesetzliches Verbot eingeführt werden, sagte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach gestern. Hintergrund der erneuten Forderung: Wer in der Alpenrepublik rauchend mit Kind im Auto erwischt wird, dem drohen ab dem 1. Mai bis zu 1.000 Euro Bußgeld. (aerzteblatt.de, 06.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92285/Aerzte-fordern-rauchfreie-Autos-fuer-Kinder-in-Deutschland

Codein-Rausch: Deutschlands neue Droge? Warum so viele Rapper plötzlich auf Hustensaft sind

Im ersten Moment klingt es wie ein Scherz, nur ist es nicht witzig: Hustensaft ist die neue Droge in Deutschlands Hip-Hop-Szene – zumindest, wenn man sich die Songs der Rapper genauer anhört. Doch was steckt dahinter? Und wie groß ist die Gefahr, dass sich die Fans von dem irritierenden Trend anstecken lassen? (Neon, 28.03.2018)

https://www.stern.de/neon/feierabend/musik-literatur/deutschlands-neue-droge--warum-so-viele-rapper-auf-hustensaft-sind-7916890.html

Karlsruhe will im April über ersten Drogenkonsumraum entscheiden

Karlsruhe – Der Karlsruher Gemeinderat wird voraussichtlich am 24. April über den landesweit ersten Drogenkonsumraum beraten. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) will in seiner Stadt eine Anlaufstelle schaffen, in der schwerst Drogenabhängige mitgebrachte Drogen wie Heroin und Kokain unter hygienischen Bedingungen einnehmen können. (aerzteblatt.de, 04.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92233/Karlsruhe-will-im-April-ueber-ersten-Drogenkonsumraum-entscheiden

Düsseldorf. Gericht stoppt Vergabeverfahren für Cannabis-Produktion zu medizinischen Zwecken

Der für 2019 geplante Start der Cannabisernte für medizinische Zwecke in Deutschland ist kaum noch zu schaffen. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf stoppte heute das Vergabeverfahren um den Anbau und die Lieferung von zunächst 6,6 Tonnen Cannabis (Az.: VII-Verg 40/17). Es untersagte dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), einen Zuschlag zu erteilen, wie ein Gerichtssprecher sagte. (aerzteblatt.de, 28.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92148/Gericht-stoppt-Vergabeverfahren-fuer-Cannabis-Produktion-zu-medizinischen-Zwecken

Clubszene - "Professionelle Begleitung während des Drogenkonsums wird immer gefragter"

Daniel Graubaum kämpft als "Drugscout" für mehr Sicherheit im Nachtleben. Er ist gegen Moralpredigten und für Wirkstoff-Tests. (sueddeutsche.de, 04.04.2018)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/interview-am-morgen-clubszene-professionelle-begleitung-waehrend-des-drogenkonsums-wird-immer-gefragter-1.3929343

Alkohol: Deutschland bleibt ein Hochkonsumland

Berlin – Der Alkoholkonsum sinkt in Deutschland nur geringfügig auf jährlich 10,7 Liter Reinalkohol pro Kopf. Im internationalen Vergleich sei dies immer noch ein sehr hoher Wert, weshalb Deutschland auch weiterhin zurecht als „Hochkonsumland“ bezeichnet werden könne. Dieses Fazit ziehen die Autoren des Jahrbuchs Sucht, das heute in Berlin von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vorgestellt wurde. (aerzteblatt.de, 28.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92140/Alkohol-Deutschland-bleibt-ein-Hochkonsumland

Berlin. Studie zu Drogenkonsum: Berliner Partygänger wünschen sich mehr Aufklärung über Drogenwirkung

In den Clubs wird getrunken, geraucht, gekifft, geschluckt und durch die Nase gezogen. Die Konsumenten wünschen sich aber auch mehr Aufklärung und Drug-Checking. (Der Tagesspiegel, 08.02.2018)

https://www.tagesspiegel.de/berlin/studie-zu-drogenkonsum-berliner-partygaenger-wuenschen-sich-mehr-aufklaerung-ueber-drogenwirkung/20936430.html

Iserlohn. Wo bleiben die Menschen? Wo ploppt die Szene nachher auf?

Es besteht die akute Gefahr, dass diese Menschen ihrer existenziellen Grundsicherung beraubt werden! Es droht der Beginn einer Dauerspirale von Verelendung für die Betroffenen,“ schreibt Klaus Stinn in einer Pressemitteilung. Der Vorsitzende des Fördervereins der „Werkstatt im Hinterhof“ sorgt sich um den Verbleib der 21 Mieter: Wo kommen die unter? Wo bleibt ihre Habe? Wo bleiben ihre Tiere? Wo bleibt die Szene? Etwa 75 Prozent der Bewohner seien Klienten der „Werkstatt im Hinterhof“, seien dort Patienten im Methadon-Programm und befinden sich in psycho-sozialer Betreuung. Stinn befürchtet, dass die wertvolle Arbeit in der „Werkstatt im Hinterhof“ durch die geplante Vertreibung der Bewohner konterkariert werde. (ikz-online.de, 22.03.2018)

https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/wo-bleiben-die-menschen-wo-ploppt-die-szene-nachher-auf-id213794781.html

Berlin. Debatte um Drogentote: Wie Berliner Clubs mit Drogen umgehen könnten

Cannabis, Amphetamine, Kokain: Drogen sind im Nachtleben weitverbreitet. Betreiber, Politiker und Feiernde fordern nun Qualitätskontrollen. Die Polizei sagt: interessanter Ansatz. (Der Tagesspiegel, 23.03.2018)

https://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-drogentote-wie-berliner-clubs-mit-drogen-umgehen-koennten/21104616.html

Berlin. Parlamentarischer Abend Substitutionstherapie

Neue BtMVV in Kraft – aber weiterhin zahlreiche Herausforderungen bei Patientenversorgung und Vergütungsstrukturen. (Sanofi / Deutsche Stiftung für Chronisch Kranke, 23.03.2018)

https://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/PM_Bericht_Parl-Abend_Substitution_23032018.pdf

BfArM. Fast 100 Anträge auf todbringende Arznei

Hamburg – Fast 100 Patienten haben beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn einen Antrag zum Erwerb eines todbringenden Medikamentes gestellt. Exakt 98 Anträge sind bis heute eingegangen, fünf der Antragsteller sind inzwischen verstorben, wie der Spiegel berichtete. Wann das BfArM über die Anträge entscheiden werde, stehe noch nicht fest.(aerzteblatt.de, 03.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92192/Fast-100-Antraege-auf-todbringende-Arznei