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Bundesärztekammer. Der BÄK-Ausschuss „Sucht und Drogen“ hat am 06.12.2021 über den Beschluss des Ärztetages (Drs. I-33)(Fortsetzung der coronabedingten Regelungen bei der Substitution Opioidabhängiger) beraten.

Die Mitglieder haben sich dafür ausgesprochen zunächst abzuklären, ob die im Antrag vorgeschlagene Expertenkommission bereits andernorts, z. B. im Rahmen eines weiteren Runden Tisches der Drogenbeauftragten vorgesehen ist. Falls dies nicht der Fall ist, soll die Einrichtung einer Expertenkommission in der Bundesärztekammer nach entsprechendem Beschluss des Vorstandes erwirkt werden.

Da noch keine neue Drogenbeauftragte bzw. ein neuer Drogenbeauftragter benannt wurde, sind wir noch nicht tätig geworden. (BÄK, 12.01.2022)

BÄK-Ausschuss „Sucht und Drogen“ - 06.12.2021 - Beschluss des Ärztetages (Drs. I-33) (Fortsetzung der coronabedingten Regelungen bei der Substitution Opioidabhängiger)

Deutschland. Todesfälle unter substituierenden ärztlichen Kollegen 2020-2022

Weihnachten 2021 starb Pascal Zimmer, ärztlicher Leiter der Fachklinik Therapeutischer Hof Toppenstedt, im Verlauf einer Covid-19-Durchbruchinfektion. 

Nach Claus-Dieter SeufertWerner KochJürgen Lotze und Werner Forsthoff ist Pascal Zimmer der fünfte substituierende ärztliche Kollege, der an Covid-19 oder im Verlauf einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gestorben ist.

Deutschland. Todesfälle unter substituierenden ärztlichen Kollegen 2020-2022

Pascal Zimmer, 1957 – 2021

Am 24. Dezember verstarb Pascal Zimmer, ärztlicher Leiter der Fachklinik Therapeutischer Hof Toppenstedt, im Verlauf einer Covid-19-Durchbruchinfektion.

https://www.trauer-lüneburg.de/traueranzeige/pascal-zimmer

Opioidsubstitutionstherapie im Rahmen der neuen Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung aus Sicht von Apothekerinnen und Apothekern - Opioid agonist therapy and the German Narcotic Drugs Prescription Ordinance from the pharmacist's perspective

Kuhn, Silke et al.

Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Volume 0, Issue 0, Published: December 23, 2021, doi.org/10.1016/j.zefq.2021.10.003

https://www.zefq-journal.com/article/S1865-9217(21)00198-7/fulltext

Tablettenschmuggel für den großen Bruder - Der Fall Claudia J. (Video)

Stell dir vor, dein Bruder braucht dringend deine Hilfe. Dafür müsstest du das Gesetz brechen. Wie weit würdest du gehen? 

Claudia Jaworski hat Betäubungsmittel ins Gefängnis geschmuggelt, für ihren großen Bruder. Er ist seit vielen Jahren heroinabhängig. Um mit der Sucht besser leben zu können, nimmt er Ersatzdrogen. 

Doch in der JVA Bernau bekommt er keine Substitutionstherapie. (Der Fall (ZDF/ARD), 11.01.2022, Video, 09:37)

https://www.youtube.com/watch?v=Cvn9ZbGoGyQ

Substitol® Lieferengpass verlängert bis 31.03.2022

Mundipharma hat erneut den Lieferengpass von Substitol®wegen Produktionsproblemen verlängert. (BfArM, Lieferengpass Datenbank, Stand 03.01.2022)

Auf eine Anfrage von Forum Substitutionspraxis teilt die Firma mit:

Wir möchten uns bei unseren Kunden und deren Patienten für die anhaltende Unterbrechung der Versorgung mit Substitol® in Deutschland aufrichtig entschuldigen. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die anhaltenden Produktionsprobleme zu bewältigen und eine langfristige, nachhaltige und zuverlässige Versorgung mit diesem wichtigen Medikament zu gewährleisten.

Wie Sie wissen, haben wir anhaltende Produktionsprobleme und Lieferunterbrechungen bei Substitol® und sind derzeit nicht in der Lage, die gesamte Nachfrage in Deutschland zu decken. 

Aufgrund dieser Produktionsprobleme sind wir derzeit nur in der Lage, reduzierte Mengen von Substitol® in unregelmäßigen Abständen zu liefern, was die Behandlung einer kleinen Anzahl von Patienten ermöglicht. Diese Vorgehensweise wurde mit dem BfArM vereinbart.

Diese unregelmäßige Belieferung hat es uns nicht ermöglicht, die Meldung des Versorgungsengpasses aufzuheben. Wir bedauern sehr, dass wir eine stabile Versorgung zur Deckung der Patientennachfrage bis frühestens Ende März 2022 nicht garantieren können.

Wir informieren das BfArM zeitnah und regelmäßig und haben die Lieferverzugsmeldung für alle aktiven Stärken von Substitol bis Ende März 2022 verlängert. Darüber hinaus informieren wir regelmäßig die relevanten Verbände und Organisationen. Wie Sie wissen, ist die Erstattung von Compensan ein vom BfArM und dem deutschen Krankenversicherungssystem definierter Prozess, um sicherzustellen, dass die Patienten angemessen behandelt werden. Mundipharma hat keinen Einfluss auf diesen Prozess.

Was Ihre Frage nach dem Verkauf von Mundipharma betrifft, so sind Mundipharma und Purdue Pharma LP in den USA unabhängige Unternehmen. Wie aus den öffentlichen Unterlagen hervorgeht, besteht die Absicht, Mundipharma innerhalb von sieben Jahren nach Inkrafttreten des Purdue US-Vergleichs zu verkaufen.

Abschließend möchten wir uns noch einmal bei allen Patienten, Apothekern und Ärzten für die anhaltende Lieferunterbrechung entschuldigen. 

Mit freundlichen Grüßen, 

Tara Lanigan

Director Communications, Europe

Die Dokumentation der Abgabe von Compensan® in den Apotheken ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt: Neben der normalen Dokumentation einer BtM-Abgabe wird in einzelnen Bundesländern eine gesonderte Dokumentation verlangt, wie sie bei Einzelimporten üblich ist. Andere Bundesländer verzichten auf diese zusätzliche Buchführung, da Gerot Lannach, Hersteller von Compensan®, die Tabletten an einen deutschen Großhändler geliefert hat, ein Einzelimport also nicht vorliegt.

Mundipharma liefert weiterhin in unregelmäßigen Abständen kleine Mengen von Substitol® an ausgesuchte Apotheken. Welche Produktionsprobleme vorliegen, teilt der Hersteller nicht mit. (Forum Substitutionspraxis, 17.01.2022)

Substitol-Lieferengpass - Verlängerung bis 31.03.2022

Bupensan. Gerot Lannach ist mit Bupensan® (Buprenorphinhydrochlorid) ab 1.2.2022 bundesweiter Rabattvertragspartner der AOK. (Mehrparteien Tender) 

Als einziger Anbieter liefert der österreichische Hersteller auch die 4 mg Wirkstärke.

https://gl-pharma.com/de/products/bupensan/

EBM- Abrechnungsänderungen: (Zuschlag für das therapeutische Gespräch) im Zeitraum 01.04.2020 – 31.03.2022

Anbei finden Sie die derzeitige EBM Änderung zum therapeutischen Gespräch, die noch voraussichtlich bis 31.3.2022 in Kraft ist.

Änderung der Gebührenordnungsposition 01952 (Zuschlag für das therapeutische Gespräch) im Abschnitt 1.8 EBM: § Die Gebührenordnungsposition 01952 ist weiterhin bis zu achtmal im Quartal (bisher viermal bis 31.03.2020) im Behandlungsfall berechnungsfähig – auch mehrmals am Tag bei Gesprächen von min. 10 Min. Dauer.

§ Die Gebührenordnungsposition 01952 ist auch bei Durchführung der Leistung im Rahmen einer Videosprechstunde berechnungsfähig und dies ist durch Angabe einer bundeseinheitlich kodierten Zusatzkennzeichnung zu dokumentieren.

§ Die Gebührenordnungsposition 01952 ist weiterhin im Rahmen einer Telefonkonsultation berechnungsfähig.

Den Originalbeschluss des Bewertungsausschusses der KBV finden Sie auch auf der Homepage der KBV. (Hexal AG, Januar 2022)

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Stellenausschreibung Drob Inn Hamburg Ärztin / Arzt (w/m/d) 

Für unsere Kontakt und Beratungsstelle Drob Inn suchen wir zum nächstmöglichen Termin 

eine Ärztin / einen Arzt (w/m/d) 

in Teilzeit (bis 75 % einer Vollzeitstelle) 

Die Vergütung erfolgt nach TV-L Entgeltgruppe 14 Fallgruppe 3. 

Das Drob Inn ist eine niedrigschwellige Kontakt- und Beratungsstelle mit integrierten Drogenkonsumräumen für Drogenabhängige, medizinischer Grundversorgung und niedrigschwelliger Substitutionsambulanz. Das Drob Inn bietet konkrete Hilfen zum Überleben, zur sozialen Stabilisierung und zum Ausstieg aus der Sucht an. 

Der Arbeitsschwerpunkt liegt in der Versorgung der Patient*innen im Rahmen der medizinischen Grundversorgung des Drob Inn. 

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JES. Auszeichnungen für Drogenselbsthilfe-freundliche Eintichtungen

Der JES Bundesverband und JES NRW zeichnen Drogenselbsthilfe freundliche Einrichtung aus.

Mit dem Zertifikat „Selbsthilfefreundliche Einrichtung“ möchten der JES Bundesverband und JES Landesverband NRW jene Einrichtungen auszeichnen, die sich seit Jahren um die Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation im Drogenbereich verdient gemacht haben. (JES Bundesverband und JES NRW, 31.12.2021)

https://www.jes-bundesverband.de/2021/12/auszeichnungen/

In der Ampelkoalition wird nicht mit baldiger Cannabisfreigabe gerechnet

Berlin – In der Ampelkoalition wird nicht mit einer baldigen Cannabisfreigabe gerechnet. Ein Zeitplan zur Umsetzung liege nicht vor, „Priorität hat der Kampf gegen die Pandemie“, sagte der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (aerzteblatt.de, 29.12.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130464/In-der-Ampelkoalition-wird-nicht-mit-baldiger-Cannabisfreigabe-gerechnet

Ärzte begrüßen Verbot der Plakatwerbung für Tabak

Berlin – Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, hat das Aus für Tabakwerbung auf Außenflächen wie Plakatwänden und Haltestellen zum neuen Jahr begrüßt. Es sei gut und richtig, dass der Gesetzgeber dies endlich verbiete, sagte der BÄK-Chef. (aerzteblatt.de, 03.01.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130504/Aerzte-begruessen-Verbot-der-Plakatwerbung-fuer-Tabak

Vier Gründe, warum SPD-Politiker*innen legalen Cannabis-Konsum fordern

Einige SPD-Politiker*innen fordern seit Jahrzehnten eine Entkriminalisierung von Cannabis. Im Gespräch sehen die Vorkämpfer Burkhard Blienert und Dirk Heidenblut vier gute Gründe für eine Legalisierung von Konsum und Besitz des Suchtmittels. (Vorwärts, 03.08.2021)

https://www.vorwaerts.de/artikel/vier-gruende-spd-politikerinnen-legalen-cannabis-konsum-fordern

Drogenpolitik. Cannabis im Koalitionsvertrag: Wir schreiben europäische Geschichte

SPD, Grüne und FDP wollen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken erlauben. So steht es im Koalitionsvertrag. Ein überfälliger Schritt, der Signalwirkung haben dürfte, meint Burkhard Blienert. (Vorwärts, 26.11.2021)

https://www.vorwaerts.de/artikel/cannabis-koalitionsvertrag-schreiben-europaeische-geschichte

Berlin. Burkhard Blienert ist neuer Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

Neuer Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen wird Burkhard Blienert. Das hat heute das Kabinett beschlossen und damit dem Vorschlag des Bundesgesundheitsministers Prof. Dr. Karl Lauterbach zugestimmt. (Bundesdrogenbeauftragter, 12.01.2022)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/burkhard-blienert-ist-neuer-beauftragter-der-bundesregierung-fuer-sucht-und-drogenfragen/

Einweisung von Straftätern in Entzugsklinik soll reformiert werden

Berlin – Straftäter mit einer Suchtproblematik können per Gerichtsbeschluss in eine Entzugsklinik eingewiesen werden – das genaue Vorgehen in solchen Fällen soll nun reformiert werden. Die Behandlung in den Krankenhäusern des Maßregelvollzugs – auch Entziehungsanstalten genannt – solle sich „wieder stärker auf diejenigen Personen konzentrieren, die wirklich eine Therapie brauchen“, erklärte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) heute. (aerzteblatt.de, 13.01.2022)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130879/Einweisung-von-Straftaetern-in-Entzugsklinik-soll-reformiert-werden

Bruchsal. Zuschuss bewilligt - Wege aus der Drogensucht: Substitutionsambulanz in Bruchsal geplant 

Die Einrichtung einer Substitutionsambulanz in Bruchsal nimmt allmählich konkrete Formen an. Der Jugendhilfe- und Sozialausschuss des Kreistages bewilligt bis zu 60.000 Euro jährlich. Die Betreuung der Betroffenen soll Drogenabhängigen helfen. (Badische Neueste Nachrichten, 09.12.2021)

https://bnn.de/kraichgau/bruchsal/substitutionsambulanz-drogensucht-abhaengigkeit-zuschuss-sozialausschuss-hilfe

Berlin. Notdienst Ambulanz in Kreuzberg findet Übergangslösung

Liebe Freund*innen, Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen des Notdienstes,

leider blicken wir in diesem Jahr auf weniger einfache Zeiten, als wir uns alle sicherlich erhofft haben.

Neben den Herausforderungen der Corona-Pandemie und der Bewältigung der damit einhergehenden Problemlagen, war eine unserer größten Aufgaben in diesem Jahr, für unsere suchtmedizinische Ambulanz AID Kreuzberg neue, dauerhaft zu nutzende Räumlichkeiten zu finden. 

Dank des BIM können wir als Übergangslösung von Februar bis August 2022 Räume in einem Gebäudetrakt des ehemaligen Vivantes Klinikums in der Fröbelstraße 17, 10405 Berlin nutzen, um die suchtmedizinische Versorgung  und psychosoziale Betreuung unserer Patient*innen und Klient*innen weiterzuführen. 

Die Suche nach einem dauerhaften Standort nehmen wir als Thema leider mit in das kommende Jahr und hoffen, dass sich Anfang 2022 eine Lösung bietet. Wir suchen mit Hochdruck in allen Richtungen und sind weiterhin dankbar für jeden hilfreichen Hinweis! (17.12.2021)

Berlin. Notdienst Ambulanz in Kreuzberg findet Übergangslösung

Niedrigschwellige Corona-Impfangebote und „Booster-Impfungen“ für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

Appell der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. zur niedrigschwelligen Durchführung von Corona-Schutzimpfungen und der Auffrischung des Impfschutzes für Menschen, die von Abhängigkeitserkrankungen betroffen sind.

(Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm, November 2021)

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs-stellungnahmen/DHS_Appell_Booster-Impfungen_fuer_abhaengigkeitskranke_Menschen_rasch_und_niedrigschwellig_anbieten.pdf

Ärztekammer: Ablehnung von Coronaimpfung kann Behandlungsfehler sein

Dresden – Die Ablehnung einer Coronaschutzimpfung durch Ärzte kann nach Darstellung der Sächsischen Landesärztekammer als grober Behandlungsfehler gelten und haftungsrechtliche Konsequenzen haben. (aerzteblatt.de, 14.12.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130007/Aerztekammer-Ablehnung-von-Coronaimpfung-kann-Behandlungsfehler-sein

Leistungen zur Eingliederung in Arbeit in der Adaptionsbehandlung

Die Adaptionsbehandlung wird als letzte Phase der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker durchgeführt. Ihr Ziel ist die berufliche (Re-)Integration der Rehabilitand*innen sowie die Hinführung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Bei den meisten Rehabilitand*innen sind Vermittlungshemmnisse wie komorbide Erkrankungen, geringe psychosoziale Kompetenz, fehlende berufliche Qualifikation oder Langzeitarbeitslosigkeit sehr ausgeprägt. Peter Schay stellt dar, welche Maßnahmen nötig und zielführend sind und welche Eingliederungsleistungen nach dem SGB II in Anspruch genommen werden können. (Konturen online, Dezember 2021)

https://www.konturen.de/fachbeitraege/leistungen-zur-eingliederung-in-arbeit-in-der-adaptionsbehandlung/

Krebsforscher fordern tabakfreies Deutschland

Heidelberg – Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat anlässlich der 19. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle gefordert, eine verpflichtende Tabakkontrollstrategie im nationalen Präventionsplan festzuschreiben. Sie sollte neben konkreten Maßnahmen auch einen verbindlichen Zeitplan zur Umsetzung enthalten, so das DKFZ. (aerzteblatt.de, 17.12.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130184/Krebsforscher-fordern-tabakfreies-Deutschland

Bayern. BAS-Fortbildungsprogramm 2022

Fortbildungsprogramm der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (wird laufend ergänzt)

http://www.bas-muenchen.de/veranstaltungen/list.html

Geschichte der Opioidabhängigkeit in Deutschland (Audio)

In unserer Pilotfolge beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Substitutionsmedizin in Deutschland. Wir beleuchten zusammen, welche Meilensteine gelegt wurden – sowohl aus medizinischer als auch aus rechtlicher Sicht. Diese Pilotfolge stellt eine Zusammenfassung der hochinteressanten Artikelreihe „Geschichte der Opioid-Substitution in Deutschland“ von Dr. Thomas Poehlke dar – diese finden Sie in vollem Umfang auf unserer Website. Viel Freude beim Zuhören! (Step-Initiative/Camurus, 2021, Audio, 09:21)

https://step-initiative.de/podcast/folge-1-geschichte-der-opioidabhaengigkeit-in-deutschland

Maßnahmenplan für eine nachhaltige Reduktion drogenbedingter Todesfälle in Deutschland

Heino Stöver & Dirk Schäffer in: 8. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2021, akzept e.V. (Hrsg.), 2021 Pabst Science Publishers, S.99 ff

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2021/07/ADSB8-2021web.pdf

HIV/Aids: Erste Ziele erreicht

Dtsch Arztebl 2021; 118(48): A-2264 / B-1863

Hillienhof, Arne

Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals das „90–90–90-Ziel“ des gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen gegen HIV/Aids (UNAIDS) erreicht. Zu tun gibt es dennoch weiterhin viel.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/222315

BfArM. Big Data gegen Lieferengpässe: BfArM fordert mehr Transparenz von der Pharmaindustrie

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) startet ein neues Projekt zur Vermeidung von Arzneimittel-Lieferengpässen. Mit KI- und Big Data-Ansätzen zielt das BfArM künftig auf mehr Transparenz und Stabilität bei der Herstellung von Wirkstoffen und Arzneimitteln ab. Damit schafft das Institut einen weiteren Baustein zur kontinuierlichen Verbesserung der Versorgungssicherheit von Patientinnen und Patienten in Deutschland und Europa. (BfArM, Pressemitteilung Nummer 11/21 vom 08.11.2021)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/pm11-2021.html

Wirtschaft und Umwelt – Heroinabhängigkeit. Abhängig von Ersatzmittellieferung: Seit Monaten gibt es Engpässe bei einem Substitutionsmedikament gegen Heroinabhängigkeit

Seit einigen Monaten gibt es Lieferengpässe bei Substitol, einem wichtigen Medikament bei der Behandlung von Menschen mit Heroinabhängigkeit. Der darin enthaltene Wirkstoff Morphinsulfat hilft ihnen, weg vom illegalen und gepanschten Heroin zu kommen, hin zu einem stabileren und sichereren Leben. Es sei »nicht nachvollziehbar, dass die Firma Mundipharma von jetzt auf sofort den Ärzten mitgeteilt hat, dass die Lieferung von Substitol eingeschränkt ist«, kritisiert Hans-Günter Meyer-Thompson gegenüber »nd«. Der Arzt war langjährig in der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen bei Asklepios in Hamburg tätig, heute arbeitet er in einer Hausarztpraxis. Die Firma müsse »weitaus früher gewusst haben, dass sie ein Produktionsproblem hat«.(Neues Deutschland, 05.12.2021)

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1159290.heroinabhaengigkeit-abhaengig-von-ersatzmittellieferung.html

Substance use disorder and the baby boom generation: Does Berlin outpatient addiction care face a sustained change?. 

Specht, S., Braun-Michl, B., Schwarzkopf, L., Piontek, D., Seitz, N.-N., Wildner, M. and Kraus, L. (2021), 

Drug Alcohol Rev., 40: 979-988. doi.org/10.1111/dar.13245

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/dar.13245

Estimating the number of children in households with substance use disorders in Germany. 

Kraus, L., Uhl, A., Atzendorf, J. et al.

Child Adolesc Psychiatry Ment Health 15, 63 (2021). doi.org/10.1186/s13034-021-00415-0

https://capmh.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13034-021-00415-0#