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Aktionsbündnis: Ziel – Bessere Versorgung Suchtkranker

Im Aktionsbündnis „InfeCtion.Sucht.Versorgung“ rücken AbbVie und Sanofi Patienten mit Suchterkrankungen in den Fokus. (aerztezeitung.de, 10.07.2019)

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/992235/aktionsbuendnis-ziel-bessere-versorgung-suchtkranker.html

Dr. Albrecht Ulmer (Stuttgart): Grußwort zum Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07.2019

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Viel zu oft wird sie angetastet, ja schwer verletzt, gerade bei Drogen und Abhängigkeit.

A.Ulmer-Grusswort-Gedenktag-21.7.2019.pdf

„Gesundheit und Überleben gibt es nicht zum Nulltarif“ - Protest-, Aktions- und Trauertag am 21.07.2019 („Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen“)

Schirmherr: Dr. Albrecht Ulmer, Stuttgart, Substitutionsarzt der ersten Stunde und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Mit diesem Thema wollen wir auf die stetige Ausdifferenzierung der Angebote kommunaler Suchthilfe aufmerksam machen, die seit vielen Jahren - ohne eine entsprechende Aufstockung der Mittel - erwartet wird. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Mortler, macht auf dieses Missverhältnis aufmerksam. 

Bundesarbeitsgemeinschaft der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, Bundesverband (Junkies - Ehemalige - Substituierte), DAH   Deutsche AIDS-Hilfe e.V., DGS- Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e.V., akzept e.V.- Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

flyer_gedenktag_2019 200619.pdf

InfeCtion.Sucht.Versorgung: AbbVie und Sanofi schließen Aktionsbündnis für bessere Versorgung von Suchterkrankten in Deutschland 

WIESBADEN/FRANKFURT, 4. Juli 2019. Die beiden Unternehmen, das globae forschende BioPharma-Unternehmen AbbVie und das weltweit forschende forschende Pharmaunternehmen Sanofi, geben bekannt, dass sie sich ab sofort für gemeinsam für eine bessere Versorgung von Suchterkrankten in Deutschland engagieren. Im Rahmen des neuen Aktionsbündnisses „Infection.Sucht.Versorgung“ vereinen die beiden Unternehmen ihre jeweilige Expertise bei der Infektionskrankheit Hepatitis C und in der Suchttherapie.

Pressemitteilung__InfeCtionSuchtVersorgung_AbbVie_Sanofi.04072019pdf

Berlin / Stuttgart. Petitionsausschuss befürwortet klinische Studien: Forschungsunterstützung bei Methadon – jetzt doch!

Methadon in der Krebstherapie – sinnvoll oder nicht? Diese Zweifel sollen kleiner werden: Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung von über 50.000 Bürgern, klinische Studien zum Einsatz von Methadon bei der Behandlung von Krebspatienten staatlich zu fördern. (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 05.07.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/07/05/forschungsunterstuetzung-bei-methadon-jetzt-doch

Mehr Expertise bei neuer Drogenbeauftragten gewünscht

Berlin – Die Herausgeber des 6. Alternativen Sucht- und Drogenberichts 2019 haben heute vor der Presse die Arbeit der kürzlich aus dem Amt geschiedenen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), kritisiert. Sie wurde in das Europarlament gewählt. (aerzteblatt.de, 05.07.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104434/Mehr-Expertise-bei-neuer-Drogenbeauftragten-gefordert

Cleane Drogenabhängige hilft Süchtigen - Sie kennt die Probleme

Anette Hofmann war siebzehn Jahre lang heroinabhängig. Heute ist sie clean und hilft anderen als Therapeutin, mit den Drogen klarzukommen. (die tageszeitung, Berlin, 17.06.2019)

https://taz.de/Cleane-Drogenabhaengige-hilft-Suechtigen/!5600505/

CDU-Gesundheitsexpertin Maag rechnet mit baldiger Einigung auf Tabakwerbeverbot

Berlin – Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Karin Maag, rechnet mit einer baldigen Einigung auf ein Tabakwerbeverbot. Sie gehe davon aus, dass nach der Sommerpause eine Einigung vorliege, die „im Wesentlichen ein Tabakwerbeverbot vorsieht„, sagte Maag im Deutschlandfunk. Diskutiert werde derzeit noch über Übergangsregelungen sowie über die Frage, wie mit Werbung für E-Zigaretten umgegangen werde. (aerzteblatt.de, 01.07.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104286/CDU-Gesundheitsexpertin-Maag-rechnet-mit-baldiger-Einigung-auf-Tabakwerbeverbot

Berlin. Drug-Checking in Berlin soll bald an den Start gehen

Berlin – Konsumenten sollen verbotene Drogen, die auf vielen Partys in Berlin kursieren, auf ihre Reinheit und Dosierung testen lassen können: Das Vorhaben der rot-rot-grünen Landesregierung von Berlin, eine offizielle Drogen-Check-Stelle einzurichten, hat weitere Hürden genommen. „Wir haben auch für 2020/2021 Mittel im neuen Doppelhaushalt für das Projekt eingestellt, so dass das Projekt an den Start gehen kann“, teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage mit. (aerzteblatt.de, 24.06.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104100/Drug-Checking-in-Berlin-soll-bald-an-den-Start-gehen

Weltdrogentag 2019. Neue BZgA-Daten: Anstiege beim Cannabiskonsum junger Menschen

Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2019 warnen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor mit dem Konsum von Cannabis verbundenen Risiken. Neue Studiendaten der BZgA zeigen, dass der Konsum von Cannabis bei jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland seit 2016 weiter angestiegen ist. (BZgA und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 24.06.2019)

https://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/2019-06-24-weltdrogentag-2019/

VCA - VERBAND DER CANNABIS VERSORGENDEN APOTHEKEN e.V.

Das Ziel des VCA ist die effiziente & bezahlbare Versorgung von Patient*innen mit medizinischem Cannabis. (2019)

https://vca-deutschland.de/

Für eine effizientere Medizinalhanfversorgung: Verband der Cannabis versorgenden Apotheken gegründet

Die medizinische Cannabisbranche boomt – doch bei der Patientenversorgung in der Apotheke tauchen noch viele Probleme auf. Der Verband der Cannabis versorgenden Apotheken (VCA) hat sich auf die Fahne geschrieben, die Medizinalhanfversorgung effizienter und patientenfreundlicher zu gestalten. Außerdem setzt sich der Verband unter anderem für Vereinfachungen bei der Identitätsprüfung und für die angemessene Honorierung pharmazeutischer Dienstleistungen rund um medizinisches Cannabis ein. (DAZ- Deutsche Apotheker Zeitung , 10.06.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/06/07/verband-der-cannabis-versorgenden-apotheken-gegruendet/chapter:1

Medizinalhanf. Der Deutsche Bundestag hat am 6. Juni 2019 ein Gesetz verabschiedet, das einige Verbesserungen des Cannabis-Gesetzes aus dem Jahr 2017 einhergeht. 

Zwei Gesetzentwürfe der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/die GRÜNEN, die weitere Verbesserungen vorsehen, wurden von der Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestags abgelehnt.

Im Einzelnen sieht das von den Fraktionen CDU/CSU und SPD unterstützte neue Gesetz einige wichtige Änderungen vor:

  1. Ein Wechsel zwischen Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder zwischen Cannabisextrakten in standardisierter Qualität sowie eine Änderung der Dosierung soll keiner erneuten Genehmigung durch die Krankenkasse bedürfen.
  2. Hat ein Patient ein cannabisbasiertes Medikament während eines stationären Aufenthaltes erhalten, so soll die Krankenkasse innerhalb von 3 Tagen über ein Kostenübernahmeantrag durch den weiterbehandelnden niedergelassenen Arzt entscheiden, sodass möglichst keine oder nur eine kurze Unterbrechung der Therapie stattfindet. Ob es wirklich nur zu kurzen Unterbrechungen kommt, wird von verschiedener Seite infrage gestellt. Im Referentenentwurf des Bundesministeriums der Gesundheit vom 14.11.2018 war noch vorgeschlagen worden, dass im Falle einer Behandlung mit einem Cannabisarzneimittel im Rahmen eines stationären Aufenthaltes von dem weiterbehandelnden Arzt kein Kostenübernahmeantrag mehr gestellt werden müsse. 

Zudem möchte die Bundesregierung eine Reduzierung der Preise für Cannabisblüten erreichen. Gegenwärtig kostet ein Gramm Medizinalcannabisblüten der gleichen Sorte Bedrocan in niederländischen Apotheken zwischen 5 und 7 € und in Deutschland nach § 4 Arzneimittelpreisverordnung je nach Einkaufspreis zwischen etwa 20 und 25 €, also ein Vielfaches. (ACM-Mitteilungen vom 16. Juni 2019)

http://www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=289#1

Aufgrund von zwei Fallberichten: AkdÄ warnt vor Stürzen unter Methadon

Methadon ist etabliert in der Substitutionstherapie opioidabhängiger Patienten. In der Tumortherapie ist Methadon derzeit nicht offiziell anerkannt und zugelassen, die antiproliferativen Effekte gelten als umstritten. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist nun auf Risiken einer Off-Label-Tumorbehandlung mit Methadon hin: Zwei Fallberichte erreichten die AkdÄ, laut derer Methadon Stürze provozieren und entstandene Frakturen durch seine schmerzhemmende Wirkung verschleiern kann. Aber: Machen das nicht alle Opioide? (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 27.05.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/05/27/akdae-warnt-vor-stuerzen-unter-methadon

Berlin. Jahresbericht zur Situation illegaler Drogen erschienen: Seit 2011 Verdoppelung des Wirkstoffgehaltes von Kokain, dafür Rückgang bei Amphetaminen – Cannabis weiterhin die am meisten konsumierte illegale Droge.

Heute wurde der aktuelle Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD), ehemals bekannt unter dem Namen „REITOX-Bericht“, veröffentlicht. Er liefert umfangreiches Zahlenmaterial und Hintergrundinformationen zur Drogensituationin Deutschland.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD), gemeinsame Presseerklärung, 07.06.2019

https://www.dbdd.de/fileadmin/user_upload_dbdd/05_Publikationen/PDFs/REITOX_BERICHT_2018/181128_Reitox_PM.pdf

Berlin. Mustervertrag für die Substitutionsbehandlung vorgestellt 

Behandlungsverträge zwischen Substitutionspatient_innen und Substitutionsärzt_innen sind oft mangelhaft, zum Teil bestehen sogar keine Vereinbarungen.

Zu diesem Ergebnis kam eine 2017 vom JES-Bundesverband durchgeführte Befragung von mehr als 800 Substitutionspatient_innen.

Demnach boten die meisten Vertragswerke keine Möglichkeit für individuelle Absprachen. Zudem wurden einige Verträge als überaus diskriminierend empfunden und waren von zweifelhafter Qualität.

Um diesen Missstand zu beheben, hat das Drogenselbsthilfenetzwerk JES gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe (DAH) und anderen Unterstützer_innen einen Musterbehandlungsvertrag erarbeitet. (DAH, 13.06.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/mustervertrag-substitutionsbehandlung-vorgestellt

Arbeitgeber für Respekt gegenüber HIV-positiven Menschen

Deklaration gegen Diskriminierung im Arbeitsleben veröffentlicht. IBM, SAP und viele andere: HIV ist Teil von Diversity

Mehr als 50 namhafte Unternehmen und Organisationen haben heute in Hamburg eine Deklaration gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV im Arbeitsleben unterzeichnet. (Deutsche AIDS-Hilfe, 12.06.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/arbeitgeber-respekt-gegenueber-hiv-positiven-menschen

Mundipharma gibt Substitol® und Nyxoid® in Deutschland und in der Schweiz auf, wurde aus Firmenkreisen bekannt.

(Z51.83 – Forum Substitutionspraxis, eig. Bericht, 11.6.2019) Die Firma hat auf Anfrage von Z51.83G – Forum Substitutionspraxis mitgeteilt, dass die Verordnung an PatientInnen nicht gefährdet sei. Allerdings sehe die derzeitige Planung vor, „die aktive Besprechung von Substitol® und Nyxoid® über unseren Außendienst nicht weiter fortzusetzen“. 
Wer Zulassung, Produktion und Vertrieb der beiden Produkte übernehmen wird, ist nicht bekannt. Aus dem Außendienst wurde mitgeteilt, dass die Arbeitsplätze in beiden Ländern gefährdet seien.
Firmenbeobachter sehen in diesem Schritt einen Zusammenhang mit dem öffentlichen Druck, dem sich Mundipharmas Mutterfirma in den USA, Purdue Pharma, ausgesetzt sieht. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen sind gegen die Firma Purdue, die Eigentümer-Familie Sackler und andere Pharmafirmen mehr als 1600 Klagen von Städten, Bezirken und Bundesstaaten anhängig. Und Purdue Pharma soll laut Wall Street Journal eine gezielte Insolvenz in Erwägung ziehen.

Mundipharma gibt Substitol® und Nyxoid® in Deutschland und in der Schweiz auf

CompWareMedical. Datendiebe im Unternehmen: Wie ein Hidden Champion einen internen Spion enttarnte

Die meisten Angriffe auf Unternehmensdaten kommen von außen? Gerd Meyer-Philippi, Geschäftsführer des Medizintechnikherstellers Compware Medical, hat das Gegenteil erlebt. Seine Spione arbeiteten im eigenen Unternehmen. (Markt und Mittelstand, 06.06.2019)

https://www.marktundmittelstand.de/zukunftsmaerkte/hidden-champions-hunderte-mittelstaendler-sind-weltmarktfuehrer/wirtschaftsspionage-mittelstaendler-konnte-datendiebstahl-aufdecken-1283611/

DPtV fordert mehr Aufmerksamkeit für Abhängigkeitserkrankungen

Berlin, 5. Juni 2019. Die psychotherapeutische Behandlung und Prävention von Suchterkrankungen müssen nach Ansicht der Bundesvorsitzenden der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) Dipl.-Psych. Barbara Lubisch mehr in den Blick genommen und ergänzt werden. Suchterkrankungen haben eine komplexe Genese und verlaufen in der Regel chronisch. Bei der Behandlung der stoffgebundenen wie stoffungebundenen Süchte sind strukturelle Verbesserungen in den psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten vorzusehen. (Pressemitteilung 10/2019 - Symposium "Alte und neue Süchte - Wie nützlich ist Psychotherapie, 05.06.2019)"

https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/gesundheitspolitik/aktuelle-meldungen/news-bund/news/dptv-fordert-mehr-aufmerksamkeit-fuer-abhaengigkeitserkrankungen/

Deutsche Aidshilfe fordert unabhängige und fachlich versierte Drogenbeauftragte

Die bisherige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, wechselt Anfang Juli ins Europaparlament nach Brüssel. Für die Nachfolge fordert die Deutsche Aidshilfe (DAH) die Besetzung mit einer von der Politik unabhängigen und anerkannten Fachperson.(Deutsche AIDS-Hilfe, 29.05.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/deutsche-aidshilfe-fordert-unabhaengige-fachlich-versierte-drogenbeauftragte

  1. Deutscher Ärztetag: Beschlüsse und Vorstandsüberweisungen zu Sucht und Drogen 

Ib – 86 Förderung der substitutionsgestützten Suchttherapie für Drogenabhängige 173 

Ib - 73 Substitution in Justizvollzugsanstalten 174 

Ib - 87 Förderung der telemedizinischen Versorgung von Suchtkranken in Haft 175 

Ib - 103 Verbesserung der gesundheitlichen Situation drogenabhängigerMenschen 176 

Ib - 96 Substitution und antivirale Therapie bei Inhaftierten 177

Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages in Münster vom 28. bis 31.05.2019

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/122.DAET/122DAETBeschlussprotokoll.pdf

Einsendetest auf HIV- und Geschlechtskrankheiten startet erfolgreich

„S.A.M Mein Heimtest“ verzeichnet hohe Diagnoseraten. Nutzerfreundlichkeit motiviert zum Test 

„S.A.M Mein Heimtest“, gestartet vor einem dreiviertel Jahr, kann mit ersten positiven Ergebnissen aufwarten. Sie zeigen, dass der Einsendetest auf HIV und Geschlechtskrankheiten, gemeinsam entwickelt von der Münchener Aids-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen, genau das tut, was er soll: einfachere und frühere Diagnosen ermöglichen. Die Möglichkeit, zu Hause zu testen, senkt Hemmschwellen und spricht auch bisher nicht erreichte Zielgruppen an. (Deutsche AIDS-Hilfe, 29.05.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/einsendetest-hiv-geschlechtskrankheiten-startet-erfolgreich

DAH - JES. Muster-Behandlungsvertrag Substitution

Eine Befragung von mehr als 800 Substitutionspatient_innen in fast 40 Städten hat deutlich gemacht, dass die Qualität der Behandlungsverträge sehr unterschiedlich ist und vielfach keine Vereinbarungen existieren.

JES als Patientenorganisation hat gemeinsam mit der Deutschen AIDS Hilfe und anderen Unterstützer_innen in den letzten Monaten einen Behandlungsvertrag erarbeitet, der u.a. die Möglichkeit bietet, Behandlungsziele gemeinsam zu formulieren. Darüber hinaus finden Sie im Vertrag Hinweise für die Wahl des Substitutionsmedikaments sowie Hinweise auf die Wahrung des Datenschutzes in Ihren Praxen.

Insgesamt soll der Vertrag den Geist der neuen Richtlinien des Bundes, der Bundesärztekammer sowie des GBA aufgreifen und die Grundlage bieten um Patient_innen vermehrt zu Partner_innen von Entscheidungen zu machen und den aktiven Einbezug zu fördern

Wir haben uns sehr gefreut, dass bereits einige KVen interesse an einem Vorentwurf signalisiert haben.

Der JES Bundesverband sowie die Deutsche AIDS Hilfe würden sich sehr freuen, wenn Sie dazu beitragen den Vertrag nun bekannt zu machen und hierfür u.a. ihre Verbands- und Firmenstrukturen z.B. der DGS sowie der DSÄ nutzen. Es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit, dass Sie sich einige Module bzw. Abschnitte auswählen und diese zu ihren bestehenden Verträgen hinzufügen.

Musterbehandlungsvertrag  Substitution _062019.pdf

Europawahl 2019: Mortler schafft Sprung nach Brüssel

CSU gewinnt an absoluten Stimmen - Grüne jubeln über großartiges Ergebnis - Galgenhumor bei der SPD. (Donaukurier, 26.05.2019)

https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Europawahl-2019-wochennl222019-Mortler-schafft-Sprung-nach-Bruessel;art596,4197515

PLUS-Gesundheitsinitiative Hepatitis C – „Mehr“ Versorgung von Suchtbetroffenen

(Die PLUS-Projekte wurden durch finanzielle Unterstützung der Firma AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG ermöglicht.)

https://www.hcvversorgungplus.de/

Hepatitis C und Sucht - Im Gespräch mit Substitutionsmedizinerin Dr. med. Petra Pflaum, Ludwigshafen 

Im Rahmen der PLUS-Gesundheitsinitiativen Hepatitis C arbeitet die Ärztin Dr. Petra Pflaum mit Partnern daran, die Versorgungssituation von Menschen mit (ehemaligem) Drogengebrauch zu verbessern. Im Interview schildert sie, wie sie sich engagiert und was sie bewegt. (hiv&more online, 28.05.2019 – mit freundlicher Unterstützung von AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG)

https://www.hivandmore.de/aktuell/2019-05/hepatitis-c-und-sucht.shtml

Hepatitis C-Eliminierung: Rein in die Drogenszene

Die Eliminierung von Hepatitis C bis 2030 ist ein hehres Ziel. Doch wer es erreichen will, muss von den klassischen Wegen abweichen – und tief in die Drogenszene eintauchen. (Pharma Fakten, 13.05.2019)

https://www.pharma-fakten.de/news/details/770-hepatitis-c-eliminierung-rein-in-die-drogenszene/

Berlin/Brüssel. Nachfolge für Marlene Mortler noch offen: Drogenbeauftragte wechselt ins Europaparlament

Die CSU-Politikerin Marlene Mortler ist für viele eine Reizfigur, auch im Rezo-Video taucht sie auf. Nun wechselt sie ins Europaparlament. (Der Tagesspiegel, 28.05.2019)

https://www.tagesspiegel.de/politik/nachfolge-fuer-marlene-mortler-noch-offen-drogenbeauftragte-wechselt-ins-europaparlament/24387676.html

HIV-Arzneimittelkosten sinken trotz steigender Patientenzahlen

Waldems-Esch – Die Zahl deutscher HIV-Infizierter steigt seit Jahren an und liegt derzeit bei mehr als 85.000 Betroffenen. Hintergrund ist die hohe Lebenserwartung der Patienten unter Therapie. Trotzdem sind die Arzneimittelabsätze im HIV-Markt und die Ausgaben rückläufig, wie neue Zahlen zeigen. (aerzteblatt.de, 30.05.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/103486/HIV-Arzneimittelkosten-sinken-trotz-steigender-Patientenzahlen