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BVKA – Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker e.V. – Fachgruppe Substitutionsversorgung

Die Fachgruppe "Substitutionsversorgung" ist eine der vier Fachgruppen innerhalb des BVKA. Sie vertritt die etwa 500 Apotheken in Deutschland, die einen Schwerpunkt in der Substitutionsversorgung haben. Auf den jährlichen BVKA-Tagungen findet jeweils ein eigenes Satelliten-Symposium "Substitutionsversorgung" statt. (Stand Januar 2019)

http://www.bvka.de/bereiche/substitutionsversorgung.html

Legalisierung von Marihuana: SPD zögert in Cannabisdebatte

Eigenlich sollte es ein Weihnachtsgeschenk für Legalisierungsbefüworter werden: Die SPD-Bundestagsfraktion wollte bis Ende Dezember 2018 einen Beschluss zu Cannabis fassen. Zuvor hatte sich die AG Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion für Cannabis-Modellprojekte ausgesprochen. Doch die Beschlussfassung auf Fraktionsebene hat sich verschoben – auf wann ist derzeit unklar. Die Sozialdemokraten könnten bei einer Abstimmung über die Cannabisfrage den Ausschlag geben. (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 17.01.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/01/17/spd-zoegert-in-cannabisdebatte

Baden-Württemberg. Einheitliche Behandlungsweise gewünscht: Sozialausschuss befasst sich mit der Suchtrehabilitation von Gefangenen

Stuttgart. „Der Justizvollzug stellt kein geeignetes Umfeld zur Überwindung einer Abhängigkeitserkrankung dar.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Integration, Rainer Hinderer (SPD), in der Sitzung am Donnerstag, 6. Dezember. Der Ausschuss hat sich auf Antrag der Grünen und der CDU mit der Suchtrehabilitation Gefangener befasst. „Eine in Haft eingeleitete medizinische Rehabilitation erhöht die Chance auf ein drogen- und straffreies Leben“, berichtete Hinderer. (Landtag von Baden-Württemberg, Pressemitteilung 132/2018, 06.12.2018)

https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/pressemitteilungen/2018/dezember/1322018.html

Drohender Verlust des Wirtschaftlichkeitsbonus bei Testung auf Hepatitis C- Antikörper (Antwort der KBV vom 02.11.2018)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_111/Antwort_KBV_26.11.18.pdf

Berlin. Lüften statt vergiften – Infokampagne zu den Gefahren einer CO-Vergiftung in Shisha-Bars (2018)

https://shisha.berlin.de/

Drohender Verlust des Wirtschaftlichkeitsbonus bei Testung auf Hepatitis C- Antikörper (Brief an die KBV)

(...) Anders als bei anderen meldepflichtigen Erkrankungen (z.B. bei der Hepatitis B) wird der nach aktuellem ärztlichen Standard erste Test bei Verdacht auf Hepatitis C den Gesamtlaborleistungen zugerechnet, deren Summe darüber entscheidet, ob ein sog. Wirtschaftlichkeitsbonus gewährt wird. 

Seit April 2018 ist der Hepatitis -C-Antikörpertest für niedergelassene Ärzte also nicht mehr “kostenneutral “, sondern belastet das Laborbudget, da er von der sog. Befreiungsziffer 32006 nicht mehr abgedeckt wird. Damit droht den Ärzten ein wirtschaftlicher Nachteil, wenn sie die Testungen veranlassen, die nach den Leitlinienindikationen für die Diagnostik der Hepatitis C durchgeführt werden sollten. 

Diese Testungen nach den Leitlinienempfehlungen sollten aber nach der BIS 

2030 Strategie ermöglicht und nicht erschwert werden. So heißt es im Strategiepapier: “Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften ermöglichen es, bei bestimmten Indikationen Testungen zu veranlassen“. (Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und weiterer Fachgesellschaften, darunter die DGs – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, an die KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung, 29.10.2018)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_111/Schreiben_KBV-Testung_Hepatit_is_C-Antiko%CC%88rper_01.11.18.pdf

Köln/Berlin. Anzahl der Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen leicht rückläufig

Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist bei den 10- bis 19-Jährigen die Zahl der Fälle von Alkoholintoxikationen mit Krankenhausaufenthalt von 2016 (22.309 Fälle) auf 2017 (21.721 Fälle) um 2,6 Prozent zurückgegangen. Dennoch warnen die Bundesdrogenbeauftragte und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weiterhin vor den gesundheitlichen Folgen von hohem Alkoholkonsum. (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 12.12.2018)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2018/2018-4quartal/anzahl-der-alkoholvergiftungen-bei-jugendlichen-leicht-ruecklaeufig.html

Langeoog. Kurs Suchtmedizinische Grundversorgung im Rahmen der 67. Woche der Praktischen Medizin (3. bis 7. Juni 2019) - Programm, Wochenplan und Anmeldung

Datum: 02.06. - 07.06.2019 Ort: Langeoog, Kosten: 650,00 €

Kursleiter: Frau Professor U.Havemann-Reinecke und Herr Dr. K.Cimander

https://www.aekn.de/fortbildung/langeooger-fortbildungswochen/67-woche-der-praktischen-medizin/

Umsatz mit medizinischem Cannabis steigt, Hausärzte beurteilen Therapie zwiespältig

Waldems-Esch/ München – Seit der Zulassung als Arzneimittel im März 2017 wächst der Umsatz mit medizinischem Cannabis in Deutschland. Im dritten Quartal 2018 erzielten Cannabisblüten und cannabishaltige Zubereitungen ohne Fertigarzneimittel einen Umsatz von mehr als 17 Millionen Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Das entspricht laut Analysen des Informationsdienstleisters Insight Health nahezu einer Verdreifachung gegenüber dem dritten Quartal 2017. (aerzteblatt.de, 13.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99843/Umsatz-mit-medizinischem-Cannabis-steigt-Hausaerzte-beurteilen-Therapie-zwiespaeltig?rt=d6cfe4d1fe7c480f77346cced692a561

Fachgesellschaft warnt vor Stigmatisierung psychisch Kranker

Köln – Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) warnt nach der Amokfahrt eines Attentäters im Ruhrgebiet in der Silvesternacht von einem nach ersten Erkenntnissen möglicherweise psychisch Erkrankten vor einer vorschnellen Verknüpfung von Terrorismus und psychischer Krankheit. (aerzteblatt.de, 14.01.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100341/Fachgesellschaft-warnt-vor-Stigmatisierung-psychisch-Kranker

Kein Cannabis auf Rezept für ADHS-Patienten

Celle – Ein an der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leidender 31-Jähriger ist mit seiner Klage vor Gericht gescheitert, seine Erkrankung mit Cannabis behandeln zu wollen. (aerzteblatt.de, 10.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99716/Kein-Cannabis-auf-Rezept-fuer-ADHS-Patienten

Stellungnahme der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung GSAV vom 14. Dezember 2018 

  1. (...) Im Zusammenhang mit der Neuregelung von § 129 Absatz 5d SGB V halten wir es darüber hinaus für geboten, eine Pflicht zur Neuverhandlungder Preise für Substitutionsarzneimittel im Sinne der Anlagen 4 bis 8 des Vertrages über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen (§§ 4 und 5 der Arzneimittelpreisverordnung) festzulegen und im Falle des Scheiterns der Verhandlungen die Schiedsstelle gemäß § 129 Absatz 8 SGB V entscheiden zu lassen.

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Stellungnahmen/2018/2018-12-14-ABDA-Stellungn_GSAV.pdf

Kosten für Hepatitis-C-Präparate seit 2015 rückläufig

Frankfurt am Main. Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Hepatitis-C-Präparate sind seit 2015 zurückgegangen. Darauf hat der Statistik­dienstleister IQVIA heute hingewiesen. (aerzteblatt.de, 10.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99738/Kosten-fuer-Hepatitis-C-Praeparate-seit-2015-ruecklaeufig

Köln. Heroin auf Rezept – Sonst wäre ich tot (Video)

Heroin auf Rezept, das klingt erst mal wie ausgedacht oder wie ein Projekt im drogenliberalen Portugal. Das gibt es aber auch hier in Deutschland an insgesamt zehn Standorten, unter anderem in Köln. In der Nähe des Drogen-Hotspots Neumarkt liegt die Kölner Substitutionsambulanz vom Gesundheitsamt Köln und der Kölner Drogenhilfe. Ben hat sie für diesen Film besucht und zwei Patienten bei ihrer Diamorphinvergabe begleitet und sich über das Programm informiert. (r. reporter, 19.12.2018, Video, 11:34)

https://www.youtube.com/watch?v=FHIhFyFUlpM

Berlin. Experten mehrheitlich für Tabakwerbeverbot

Nachdem ein Tabak-Außenwerbeverbot in der vergangenen Legialsturperiode am Widerstand der Union scheiterte, gibt es nun einen neuen Anlauf im Bundestag. Grüne und Linke legten parlamentarische Initiativen vor – auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), wirbt für einen neuen Anlauf. (aerzteblatt.de, 10.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99722/Experten-mehrheitlich-fuer-Tabakwerbeverbot

Studie über Urteile: Wo Deutschlands strengste Richter sind 

Welche Strafe ein Täter bekommt, hängt auch davon ab, wo er verurteilt wird. Ein Wissenschaftler hat analysiert, wie groß dieUnterschiede in Deutschland sind - mit frappierenden Ergebnissen. (Spiegel online, 20.12.2018)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wo-deutschlands-strengste-richter-sitzen-a-1230399.html

nal von minden: Ihr Partner für medizinische Diagnostik und Toxikologie

https://www.nal-vonminden.com/de/

Umstrittene E-Zigarette kommt nach Deutschland

Washington/Hamburg – Ab heute wird die stark nikotinhaltige und daher umstrittene E-Zigarette Juul aus den USA auch in Deutschland erhältlich sein. Im Gegensatz zu den USA enthält die E-Zigarette hierzulande laut der Tabakproduktrichtlinie mit 20 Milligramm pro Milliliter weniger als die Häfte an Nikotin als das ursprüngliche US-Produkt. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte vor Juul gewarnt – insbesondere auch wegen der vielen Schüler, die an Juul ziehen. (aerzteblatt.de, 19.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99946/Umstrittene-E-Zigarette-kommt-nach-Deutschland

CWM – CompWare Medical – neuer Internetauftritt

https://www.compwaremedical.de/

Zeichen setzen gegen Vorurteile und Ausgrenzung: die Gewinner des DGPPN-Antistigma-Preises 2018

(...) Der erste Preis geht an die Anti-Stigma-Kampagne Mecklenburg-Vorpommern, die eine bessere Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben erreichen möchte. (...) Auch dem zweiten Preisträger, dem Psychosozialen Trägerverein Sachsen e.V., liegt daran, möglichst viele Menschen auf niedrigschwellige Art und Weise über psychische Erkrankungen aufzuklären. (...) Dritter Preisträger ist der noch junge Verein "Blaupause – eine Initiative für mentale Gesundheit im Gesundheitswesen“. (...) Einen Anerkennungspreis erhält das Projekt #BreakingTheSilence - Programm zur Destigmatisierung psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz der Siemens AG. (Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, 28.11.2018)

https://www.seelischegesundheit.net/presse/pressemitteilungen/presse-archiv-2018/868-pressemitteilung-2018-5

Handelsblatt-Jahrestagung. Cybersecurity Spionierende Mitarbeiter – Wenn der Feind in den eigenen Reihen sitzt: Was passiert, wenn Mitarbeiter Daten stehlen? Der Mittelständler Compware Medical wäre darüber fast zugrunde gegangen. Ein Lehrstück.

(Handelsblatt, 27.11.2018)

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/handelsblatt-jahrestagung-cybersecurity-spionierende-mitarbeiter-wenn-der-feind-in-den-eigenen-reihen-sitzt/23686576.html

Ulm. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bestätigen, dass Ärzteblatt-Artikel Methadon zu Unrecht als Ursache für den Tod einer Krebspatientin dargestellt hat

(...) Festzuhalten ist somit, dass die im Ärzteblatt-Artikel enthaltene Behauptung, der Einsatz von Methadon hätte in einem Fall zum Tode einer Patientin geführt, nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Limburg falsch ist. Die Patientin ist gerade nicht an einer therapeutischen Dosis Methadon gestorben. Dies hätten auch die Verfasser des Artikels entsprechend überprüfen lassen können (und müssen), bevor sie eine derartige Behauptung aufstellen. (Sozietät Poppe, Pinneberg, 18.12.2018)

https://www.presseportal.de/pm/128908/4146697

GBA. Substitutionsgestützte Therapie von Opioidabhängigen: Klarstellungen zum GKV-Leistungsangebot beschlossen 

Berlin, 6. September 2018– Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Regelungen geändert, nach denen Opioidabhängige zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eine substitutionsgestützte Therapie erhalten können. Das derzeitige Leistungsangebot wurde an die neuen Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Feststellungen der Bundesärztekammer (BÄK) angepasst. Die erforderlichen Klarstellungen zur substitutionsgestützten Behandlung von Opioidabhängigen als GKV-Leistung liegen nun vor. (GBA – Gemeinsamer Bundesausschuss, 06.09.2018)

https://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/762/

KV Bayerns schafft neue Fördermöglichkeiten für Methadonsubstitution

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat ein Konzept erarbeitet, um mehr Ärzte für die verantwortungsvolle Tätigkeit der Substitutionstherapie zu gewinnen. Ärzte, die eine methadongestützte Behandlung opioidabhängiger Patienten übernehmen, sollen besonders gefördert werden. (aerzteblatt.de, 17.12.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99898/KV-Bayerns-schafft-neue-Foerdermoeglichkeiten-fuer-Methadonsubstitution

High im Knast: Häftlinge erhalten nur selten eine Substitutionstherapie 

Welche schadensmindernden Maßnahmen beim intravenösen Drogenkonsum im Justizvollzug könnten einer Überdosis oder der Ansteckung mit Infektionskrankheiten entgegenwirken? Das wollten Politiker der Linken-Fraktion im Bundestag von der Bundesregierung wissen. Die Antwort war wenig aussagekräftig. (Medical Tribune, 02.12.2018)

https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/high-im-knast-haeftlinge-erhalten-nur-selten-eine-substitutionstherapie/

Bayern. Finanzielle Förderung der Methadonsubstitution 

Die KVB fördert gezielt Ärzte und Psychotherapeuten, die an der substitutionsgestützten Behandlung im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen.  

Suchtmedizinische Grundversorgung - Basisförderung - Methadonsubstitution im Konsiliarverfahren - Kooperationsförderung (KVB – Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Dezember 2018)

https://www.kvb.de/praxis/niederlassung/finanzielle-foerdermoeglichkeiten/foerderung-methadonsubstitution/

EBM. Neuer Einheitlicher Bewertungsmaßstab kommt erst 2020

Berlin – Der neue Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) kommt nicht mehr im kommenden Jahr. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) heute mitteilte, soll der angepasste EBM bis Ende September 2019 beschlossen werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. (aerzteblatt.de, 29.11.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99526/Neuer-Einheitlicher-Bewertungsmassstab-kommt-erst-2020