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Hamburg. Corona-Virus: Niedrigschwellige Substitutionsambulanz im Drob Inn eröffnet

Von harten Drogen abhängige Menschen gehören zu den Risikogruppen für eine Erkrankung an COVID-19. Eine Infizierung durch das Corona-Virus kann für jeden einzelnen besonders schwerwiegende Folgen haben. Gleichzeitig können mit dem Corona-Virus-Infizierte auch eine Gefahr für die Öffentlichkeit sein. Deshalb wird das niedrigschwellige Angebot für diese Zielgruppe im Sinne einer bestmöglichen Versorgung und zum Schutz der Bevölkerung jetzt ausgeweitet und zwar ab Montag, dem 6. April um 16.15 Uhr im Drob Inn im Beratungs- und Gesundheitszentrum St. Georg. (Jugendhilfe e.V., 06.04.2020) 

PI Jugendhilfe  2020.04.06_Corona-Substitutionsambulanz-DrobInn

Infektionsschutzgesetz und Opioidsubstitution 

Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen

Lage von nationaler Tragweite

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Epidemische Lage von nationaler Tragweite, Verordnungsermächtigungen

(3) Ist eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt, ist das Bundesministerium für Gesundheit unbeschadet der Befugnisse der Länder ermächtigt, (…)

4. durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln einschließlich Betäubungsmitteln, der Wirk-, Ausgangs- und Hilfsstoffe dafür, mit Medizinprodukten, Labordiagnostik, Hilfsmitteln, sowie mit Gegenständen der persönlichen Schutzausrüstung und Produkten zur Desinfektion zu treffen …

VI. Gesetzesfolgen

Zu Nummer 4

Zur Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln, (…) wird das Bundesministerium für Gesundheit ermächtigt, durch Rechtsverordnung verschiedene Maßnahmen anzuordnen.

(…)

Dies kann für den Bereich des Betäubungsmittelrechts etwa für die Überlassung zum unmittelbaren Verbrauch bei der Substitutionstherapie opioidabhängiger Menschen der Fall sein.“

Details sind noch nicht bekannt. Über den Entwurf soll am Freitag im Bundesrat abgestimmt werden. (Hervorhebungen Red.)

Veröffentlicht in: 

Forum Substitutionspraxis, Extrarundbrief zu Covid-19 und Substitution, Ausgabe 8 vom 26.03.2020

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/S/Entwurf_Gesetz_zum_Schutz_der_Bevoelkerung_bei_einer_epidemischen_Lage_von_nationaler_Tragweite.pdf

„Es ist eine Zumutung, dass Standards immer weiter herabgesetzt werden“

5 Fragen an Heidrun Gitter, Vizepräsidentin der Bundes­ärztekammer, zur derzeitigen Corona-Lage in den Pra­xen und Krankenhäusern. (aerzteblatt.de, 03.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111668/Es-ist-eine-Zumutung-dass-Standards-immer-weiter-herabgesetzt-werden

Das Risiko älterer Menschen in der Coronakrise 

Alte und pflegebedürftige Menschen gehören zur Corona-Risikogruppe. Wie viele Menschen dies in Deutschland betrifft und welche Regionen besonders betroffen sind - ein grafischer Überblick. (Spiegel online, 02.04.2020)

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-krise-wie-viele-menschen-in-altenheimen-leben-und-welche-regionen-besonders-betroffen-sind-a-08fa9e7b-e36b-41b4-a751-c2b79f0c4531

Zur gegenwärtigen Situation von Drogengebrauchenden und Hilfestellen (Audio)

(…) Nicht alle Menschen sind von der Pandemie gleich getroffen. Insbesondere Menschen, die auf diverse Hilfeleistungen und Hilfsangebote angewiesen sind geraten jetzt in eine nochmal verschärfte Notlage. Dazu gehören auch DrogenkonsumentInnen, die im Alltag auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Auf diesen Umstand hat kürzlich ein gemeinsamer Hilferuf von Trägern der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe hingewiesen - eine Art offener Brief, an dem sich auch die Deutsche Aidshilfe beteiligt hat. Wir sprachen mit Dirk Schäffer, Referent für Drogen und Strafvollzug. (Radiocorax, 02.04.2020, Audio, 12:35)

https://radiocorax.de/zur-gegenwaertigen-situation-von-drogengebrauchenden-und-hilfestellen/

Deutschland. Corona-Ausbreitung in Deutschland: mehr als 2300 Ärzte und Krankenpfleger infiziert

Die zunehmende Ausbreitung der Corona-Pandemie erfasst auch immer mehr Ärzte und Krankenpfleger in Deutschland: Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" haben sich inzwischen mehr als 2300 Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Deutschland mit dem Virus infiziert. Das teilte das Robert Koch Institut (RKI) auf Anfrage mit und verwies gleichzeitig darauf, dass die tatsächliche Zahl vermutlich höher liege. (NDR Norddeutscher Rundfunk, 02.04.2020)

https://www.presseportal.de/pm/6561/4563361

COVID-19: Verband mahnt Gesundheitsschutz für Medizinische Fachangestellte an

Bochum – Der Verband medizinischer Fachberufe sorgt sich um den Gesundheitsschutz und um die wirtschaftliche Situation der mehr als 600.000 Medizinischen und Zahnmedizini­schen Fachangestellten (MFA und ZFA). (aerzteblatt.de, 01.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111615/COVID-19-Verband-mahnt-Gesundheitsschutz-fuer-Medizinische-Fachangestellte-an

COVID-19: KBV stellt Übersicht der Sonderregeln für Praxen zusammen

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Übersicht aller Sonderregeln für Praxen zusammengestellt, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Kraft getreten sind. Ob telefonische AU-Bescheinigung oder Portokosten für Rezepte – die Sonderregeln sollen Praxen entlasten und eine zusätzliche Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus über die Wartezimmer verhindern. (aerzteblatt.de, 01.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111603/COVID-19-KBV-stellt-Uebersicht-der-Sonderregeln-fuer-Praxen-zusammen

DAH und JES. Risiken für Substitutionspatient_innen mit COVID 19 verringern  
(Deutsche AIDS-Hilfe und Junkies, Ehemalige und Substituierte, März 2020

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/03/COVID-und-Substitution.pdf

Sanofi. Substitution und Corona-Virus - Substitutionsausweise für Ihre PatientInnen

In einigen Bundesländern bzw. Städten und Gemeinden gibt es bereits Ausgangssperren. Daher ist es umso wichtiger Patient*Innen mit Bescheinigungen wie z.B. Substitutionsausweisen auszustatten. (Sanofi, Mitteilung und Bestelladresse, 01.04.2020)

Info Sanofi_Substitutionsausweis

Berlin. Suchtrehabilitation bleibt trotz Corona bestehen

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Die Therapie für suchtkranke Menschen ist gesichert – das ist eine sehr gute Nachricht!“ (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 31.3.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/suchtrehabilitation-bleibt-trotz-corona-bestehen.html

Therapien für suchtkranke Menschen sollen trotz Coronakrise weitergehen

Berlin − Trotz massiver Probleme wegen der Coronakrise will die Bundesregierung die therapeutische Behandlung suchtkranker Menschen aufrechterhalten. In den vergange­nen Tagen habe „zumindest vorübergehend ein weitgehendes Aus der stationären Suchtbehandlung gedroht“, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 31.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111545/Therapien-fuer-suchtkranke-Menschen-sollen-trotz-Coronakrise-weitergehen

Coronakrise ohne Krankenversicherung - "Im schlimmsten Fall tödlich" 

In Deutschland leben Hunderttausende Menschen, die keine gültige Aufenthaltsgenehmigung besitzen - und oft auch keine Krankenversicherung. Durch Corona wird es für sie noch schwieriger, im Notfall medizinische Hilfe zu bekommen. (Spiegel online, 30.03.2020)

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-wie-menschen-ohne-krankenversicherung-nun-medizinische-hilfe-bekommen-a-a8a28efe-8e61-4cdd-9a4c-7a8ef9ebe8ba

Frankfurt/M. Corona und die Drogenhilfe - Risikogruppe: Abhängige

Die meisten Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, erkranken nicht schwer. Aber es gibt sogenannte Risikogruppen. Zu denen zählen auch Drogenabhängige.  (Hessischer Rundfunk, 27.03.2020)

https://www.hr-inforadio.de/programm/themen/corona-und-die-drogenhilfe,corona-drogen-100.html

Frankfurt/M. Verabreichung des Medikaments Naloxon als Nasenspray (Handelsname Nyxoid®) im Notfall durch idh-Mitarbeiter*innen

Mit der verschärften Lage auf dem Markt für illegale Drogen ist auch mit dem vermehrten Auftreten von Überdosierungen zu rechnen. In den Konsumräumen, Notschlafstellen, im Streetwork und im Nachtbus des Frankfurter Trägers Integrative Drogenhilfe e.V. (idh) stehen bereits Nyxoid-Nasensprays (Naloxon) als leicht zu handhabendes Notfallmedikament zur Verfügung. “Sobald wir genügend Nasensprays haben, erhalten es auch unsere anderen Angebote,“ schreibt Gabi Bescker, Geschäftsführerin bei idh.

Am 20.03.2020 hat sie dieses Informationsschreiben an ihre Mitarbeiter*innen gerichtet.

Frankkfurt idh Naloxon Anschreiben.pdf

Hamburg. Covid-19 in Hamburg - Suchtmedizinische Notversorgung – Behandlung von bisher nicht substituierten Opioidabhängigen

Zum Wochenende erhielten die niedergelassenen Substitutionsärztinnen und -ärzte der Hansestadt einen Brief, in dem sie zu zwei Vorschlägen befragt werden: ob sie sich an einer aus dem Stand zu eröffnenden niedrigschwelligen Substitutionsambulanz beteiligen würden und ob sie sich für einen beratenden bzw. aufsuchendern suchtmedizinischen Notdienst als Hintergrundbereitschaft erwärmen können.

Covid-19 in Hamburg- Suchtmedizinische Notversorgung – Behandlung von bisher nicht substituierten Opioidabhängigen

Deutschland. Drogenbeauftragte: 1.398 Menschen 2019 an illegalen Drogen gestorben

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Diese Zahlen können wir nicht hinnehmen! Wir brauchen flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote – auch in der Coronakrise“. (drogenbeauftragte.de, 23.03.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/1398-menschen-an-illegalen-drogen-gestorben.html

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: Brief an die Vorsitzenden der Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen zur  Aufrechterhaltung der Opioidsubstitution in der Coronakrise

Die Aufrechterhaltung der Substitutionsbehandlung ist unerlässlich und bedarf der Unterstützung von uns allen. Daher bitte ich Sie, die substituierenden Ärztinnen und Ärzte dabei umfassend zu unterstützen und ihnen die Spielräume, die sowohl die BtMVV als auch die Regularien der Kassenärztlichen Vereinigungen bieten, zu eröffnen. Dies ist sowohl hinsichtlich der Vergabe der Substitutionsmittel als auch der Vorgaben für die Praxen zwingend erforderlich. (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 25.03.2020)

Ludwig an KVen - Sicherung Substitution Coronakrise 20-03-25

Drogenbeauftrage Daniela Ludwig stärkt substituierenden Ärztinnen und Ärzten den Rücken - Brief an die substituierende Ärzteschaft (23.03.2020)

Ludwig - Brief an substituierende Ärzteschaft - 23.03.2020

Drogenbeauftragte: Suchthilfe in Corona-Krise aufrechterhalten

Berlin (dpa) - Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig dringt darauf, Angebote zur Suchthilfe trotz Beschränkungen wegen der Corona-Krise aufrechtzuerhalten. «Wir dürfen nicht vergessen, dass gerade suchtkranke Bürgerinnen und Bürger eine große Risikogruppe sind», sagte die CSU-Politikerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.» Sie seien besonders gefährdet und könnten durch fehlende Hilfe schnell in dramatische Notlagen geraten. (krankenkassen.de, 20.03.2020)

https://www.krankenkassen.de/dpa/298723.html

Obdachlose und Corona Nirgendwo in Sicherheit 

Wer keine Wohnung hat, hat auch keinen Rückzugsraum vor der Corona-Pandemie. Wie überleben Obdachlose auf der Straße, wenn die Hilfssysteme durch das Virus kollabieren? (Spiegel online, 20.03.2020)

https://www.spiegel.de/panorama/corona-und-obdachlose-wie-das-hilfssystem-kollabiert-a-0a387b69-9e10-4390-86a0-32703719a931

Obdachlose: Zu Hause bleiben – aber wo?

Kaum noch Spenden, Tafeln dicht, Angst vor Ansteckung in engen Notunterkünften: Gerade Wohnungslose brauchen in der Coronakrise mehr Hilfe. (Die Tageszeitung – taz, 20.03.2020)

https://taz.de/Archiv-Suche/!5672464

 

 

 

 

 

 

Hilferuf der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose!

Wir möchte aus gegebenem Anlass nachdrücklich darauf hinweisen, dass die Einrichtungen der ambulanten Drogen- und Suchthilfe sich bereits jetzt mit existenziellen Krisensituationen von Drogenabhängigen und Wohnungslosen konfrontiert sehen. (Deutsche AIDS-Hilfe, akzept e.V., JES – Junkies-Ehemalige-Substituierte Bundesverband)

Hilferuf der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose!

dah-akzept-jes. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose

JES/DAH. CORONA UND SUBSTITUTION - Aufruf an die substituierende Ärzteschaft

In Zeiten von CORONA müssen auch für substituierte Patient_innen, insbesondere jene die jeden Tag die Praxis oder das Krankenhaus aufsuchen müssen, angepasste Vergabebedingungen gelten.

Daher haben der JES Bundesverband und die Deutsche Aidshilfe eine Papier verfasst, das wir bereits an alle Kassenärztlichen Vereinigungen versendet haben.

Im Zentrum unserer Vorschläge der Risikominderung stehen Maßnahmen der Ausweitung der Take Home Vergabe und eine wohnortnahe Versorgung über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Sicherstellung der Behandlung verantwortlich. Wir hoffen sehr, dass sie unser Papier an die Substitutionsärzte in ihrer Region weitergeben und entsprechende Regelungen veranlassen.

Alle im Papier angesprochenen Neuregelungen sind mit der aktuellen BtmVV vereinbar. Dies betrifft sowohl die eigenverantwortliche Einnahme des Substituts (Take Home) sowie die Versorgung in wohnortnähe über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen. (JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Bundesverband, DAH - Deutsche AIDS-Hilfe, 14.03.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/03/corona-und-substitution/

SARS-CoV-2: Entschädigung für Ärzte

Dtsch Arztebl 2020; 117(11): A-562 / B-486

Maybaum, Thorsten; EB

https://www.aerzteblatt.de/archiv/213022

SARS-CoV-2-Leistungen werden extrabudgetär vergütet

Berlin – Für die ambulante medizinische Versorgung von Patienten mit SARS-CoV-2 und der Lungenkrankheit COVID-19 wird zusätzliches Geld von den Krankenkassen bereitge­stellt. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. (aerzteblatt.de, 05.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/110854/SARS-CoV-2-Leistungen-werden-extrabudgetaer-verguetet

Spiegel online: Themenseite Coronavirus (mit kostenlosem Newsletter)

https://www.spiegel.de/thema/coronavirus/

BfArM: Betäubungsmittel zum Zwecke der Selbsttötung

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 26.02.2020 entschieden, dass das in § 217 des Strafgesetzbuchs (StGB) normierte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung gegen das Grundgesetz verstößt und nichtig ist. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. 
Das Bundesverfassungsgericht hat zu den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften keine Entscheidung getroffen. Diese steht noch aus.
Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichtes Köln hat mehrere Klagen, mit denen eine Erlaubnis zum Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels zum Zwecke des Suizides beantragt worden war, ausgesetzt und dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung, ob das Betäubungsmittelgesetz im Hinblick auf den Ausschluss von Selbsttötungen mit dem Grundgesetz vereinbar ist, vorgelegt.
Nach derzeit geltendem Recht können Erlaubnisse zum Erwerb von Betäubungsmitteln zum Zwecke des Suizides nicht erteilt werden. § 5 Absatz 1 Nr. 6 BtMG schließt die Erteilung ausnahmslos aus. 

Stand: 12.03.2020 (BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

https://www.bfarm.de/DE/Service/Presse/Themendossiers/Betäubungsmittel%20zum%20Zweck%20der%20Selbsttötung/_node.html

Safer Use - die goldenen Regeln für den risikominimierten Cannabisgenuss

Die Münchener DHV-Ortsgruppe hat einen Leitfaden für risikominimierten Genussmittelkonsum entwickelt, den wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten. Er fasst goldene Regeln für einen risikominimierten Cannabisgenuss sowie Safer User Hinweise zusammen. Anmerkung des DHV: Dieser Leitfaden ist nicht 1:1 auf den medizinischen Konsum übertragbar und soll auch keine Aufforderung zum Drogenkonsum darstellen! (Deutscher Hanfverband, März 2020)

https://hanfverband.de/cannabis-safer-use