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subLetter Ausgabe 05/2021 (September 2021)

Inhalt:

Therapie: Orales slow-release Morphin: Erste Langzeitdaten unter Alltagsbedingungen fallen positiv aus

Kassenabrechnung: Die Vorschläge der DGS zur Überarbeitung des EBM

Befragung: Opioidsubstitution und SARS-CoV-2-Arzneimittel-Versorgungsverordnung

KVQS: Covid-19 und Substitution: „Notlösungen“ – oder Optionen für die Zukunft? 

Interview: „COA.KOM soll das Versorgungsnetz für Kinder aus Suchtfamilien verbessern!“ 

Arzneimittel-Abrechnung: Hash-Codes bei der Rezeptabrechnung in Apotheken – die Folgen für Ärzte bei der Rezeptausstellung 

Zugang für Fachkreise, Anmeldung erforderlich

https://www.subletter.de/

Hof/Bayern. Substitution mit Methadon wird in Hof gefördert 

Hof. Die KV Bayerns (KVB) fördert im oberfränkischen Hof ein Angebot der Ärztegenossenschaft Hochfranken (ÄGH) zur Methadonsubstitution mit 100.000 Euro. Diese Summe soll nicht auf einmal, sondern über vier Jahre hinweg ausgezahlt werden, beschloss die Vertreterversammlung der KVB. (Ärztezeitung online, 13.09.2021)

https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Substitution-mit-Methadon-wird-in-Hof-gefoerdert-422735.html

Hamburg. Substitutionstherapie – Der Weg zurück ins Leben

Von 107 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Hamburg, die Opioidabhängige substituieren, sind lediglich drei jünger als 40 Jahre. Im Editorial spricht PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Hamburger Ärztekammer, das drohende massive Versorgungsproblem an (S.3.)

Ein redaktioneller Text beschäftigt sich mit der Lage in der Hansestadt. Ein Interview mit drei substiuierenden Ärzt:innen fragt nach Versäumnissen, Auswegen und persönlichen Beweggründen, sich der medikamentösen Behandlung von Opioidabhängigen zu widmen. (Hamburger Ärzteblatt, 9/2021, September 2021)

https://www.aerztekammer-hamburg.org/funktionen/aebonline/haeb_09_2021/index.html#0

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg plädiert für Erweiterung des Dispensierrechts

Stuttgart – Eine Erweiterung des Dispensierrechts fordert der Vorstand der Kassenärztlichen Vereini­gung Baden-Württemberg (KVBW). Für den KVBW-Vorstandsvorsitzenden Norbert Metke ergibt sich die Forderung aus den Bestrebungen der Politik, die Grenzen der Tätigkeiten, die bisher einzelnen Berufsgruppen vorbehalten war, zu überprüfen – dazu gehöre dann auch die Arzneimittelausgabe durch Ärztinnen und Ärzte. (aerzteblatt.de, 22.09.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127539/Kassenaerztliche-Vereinigung-Baden-Wuerttemberg-plaediert-fuer-Erweiterung-des-Dispensierrechts

BfArM. Keine Anträge auf Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels bewilligt

Berlin – Seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe vom 2. März 2017 sind beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 223 Anträge auf Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels gestellt worden. Kein Antrag ist bewilligt worden, 144 Anträge wurden abgelehnt. (aerzteblatt.de, 21.09.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127508/Keine-Antraege-auf-Erwerb-eines-toedlich-wirkenden-Betaeubungsmittels-bewilligt

Ärztliche Tabakentwöhnung: Wirksamkeit und Potenziale

Dtsch Arztebl 2021; 118(37): A-1635 / B-1356

Batra, Anil; Kunstmann, Wilfried

https://www.aerzteblatt.de/archiv/221166

Checkpoint S. NEWSLETTER #12 CHECKPOINT-S - Datensicherheit der Substitutions-App

In den letzten Monaten wurden vermehrt Hinweise und Bedenken zum Datenschutz rund um unsere App an uns herangetragen. Diese Nachfragen nehmen wir sehr ernst. Deshalb beantworten wir auf unserer Website aktuell die wichtigsten Fragen zum Thema Datensicherheit, zum Beispiel wie wir eure Daten absichern oder wie ihr euch im Falle einer Polizeikontrolle verhalten solltet. In den nächsten Wochen kommen noch weitere Artikel hinzu. (Checkpoint-S - die App für Substitution und Konsumreflexion, 14.09.2021)

https://checkpoint-s.de/

Richtlinien zur Methadon-Substitution bei i.v.-Heroinabhängigen (1991)

Beschluss des Bundesausschusses vom 02.07.1991, gültig seit dem 01.10.1991
Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt 88, Heft 39 vom 26.09.1991 (PDF, 240 KB)

https://www.kbv.de/media/sp/1991_07_02_RMvV_02_anerkannt_Methadon_Substitution_BArbBl.pdf

CaSu-Fachtag: "Den Menschen im Blick behalten - Suchthilfe zwischen Bewahrung und Veränderung" - 25.-26. November 2021, im Stadthotel Münster

https://www.caritas-suchthilfe.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/casu-fachtage-2021/

Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC): Zugang zu medizinischem Cannabis gewährleisten und Lebensqualität für Patientinnen und Patienten schaffen

Positionspapier, 2021

https://bpc-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/BPC-Positionspapier.pdf

Covid-19 und die Auswirkungen auf die Behandlung von opioidabhängigen Menschen 
In Deutschland waren Menschen, die von Heroin und anderen Opioiden abhängig sind und sich in bio-psychosozialer Behandlung befunden haben, in der Vor-Corona-Zeit in ständigem Kontakt mit medizinischen und psychosozialen Hilfeeinrichtungen. Erste Studien belegen, dass mit dem Ausbruch der Pandemie 2020 und den diversen Lockdown-Phasen Veränderungen stattgefunden haben. Die medizinische Behandlung hat in gewisser Weise mehr Freiräume geschaffen. Die psychosozialen Angebote haben sich teilweise digitalisiert. 

Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS), Forschungsbrief Nr. 58 / Juli 2021, Seten 8-10

https://www.hls-online.org/service/materialien/

Berlin. Substitutionsbehandlung während der Corona-Pandemie

Die Nachrichten von einer neuen, bedrohlichen Infektionskrankheit versetzten Anfang 2020 insbesondere Mitarbeiter*innen der Substitutionsbehandlung und ihre Klient*innen in Sorge. Befürchtet wurden viele Ansteckungen mit möglichen Todesfällen unter der vulnerablen Personengruppe, ein Ansturm auf die Substitutionspraxen und flächendeckende Schließungen der Praxen als Zentren der Verbreitung des Virus. Die erwartete Katastrophe ist ausgeblieben. Schnell wurden zur Aufrechterhaltung der Angebote Hygienekonzepte erstellt und neue Arbeitsweisen umgesetzt. Veränderungen der gesetzlichen Vorgaben führten zu mehr Flexibilität in der Behandlung und zu vereinfachten Verfahren. Auch die Klient*innen haben durch Corona nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht. Antje Matthiesen (Notdienst für suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., Anm.) berichtet aus der Praxis über die Auswirkungen der Pandemie auf die Substitutionsbehandlung. (Konturen online, 09.09.2021)

https://www.konturen.de/fachbeitraege/substitutionsbehandlung-waehrend-der-corona-pandemie/

KBV. Erleichterungen bei der Substitutionstherapie (Stand zum IV.Quartal 2021)

Die Substitutionstherapie wird während der Coronavirus-Pandemie erleichtert. Substituierende Ärzte haben die Möglichkeit, bei der Behandlung von Opioidabhängigen von den Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung abzuweichen. 

Sie dürfen jetzt beispielsweise mehr Patienten behandeln als bisher und können Substitutionsmittel in einer Menge verschreiben, die für bis zu sieben aufeinanderfolgenden Tagen benötigt wird. Folgerezepte können Ärzte auch ohne persönliche Konsultation ausstellen. Sollte eine Einnahme des Medikaments unter Beobachtung von medizinischem, pharmazeutischem oder pflegerischem Personal nicht möglich sein, können Ärzte diese Aufgabe auch anderem Personal übertragen.

Gilt bis: 31. Mai 2022

Therapiegespräch zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger per Video und Telefon

Das therapeutische Gespräch zur Substitutionsbehandlung ist weiterhin während der Corona-Pandemie achtmal im Behandlungsfall möglich und kann auch im Rahmen einer Videosprechstunde durchgeführt werden. Die Regelung gilt für therapeutische Gespräche, die mindestens zehn Minuten dauern.

Seit November 2020 berechnungsfähig ist das Therapiegespräch per Telefon im Rahmen der Substitutionsbehandlung von mindestens zehnminütiger Dauer. Es kann über die GOP 01952 abgerechnet werden.

Gilt bis: 31. Dezember 2021

KBV-Kassenärztliche Bundesvereinigung, 20.09.2021

https://www.kbv.de/html/themen_53751.php

EBM 01953 (subkutane Bubrenorphin-Depot-Injektion) entfristet

Entscheidungserhebliche Gründe zum Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 570. Sitzung am 15. September 2021 zur Entfristung von Teil A des Beschlusses der 493. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger mit Wirkung zum 1. Oktober 2021

(Bewertungsausschuss nach § 87 Absatz 1 Satz 1 SGB V in seiner 570. Sitzung am 15. September 2021)

https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2021-09-15_ba570_eeg_7.pdf

Suchtbekämpfung sollte nicht allein Sache der Ärzte sein

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) unterstützt die Ärztegenossenschaft Hochfranken (ÄGH) in Hof beim Aufbau eines größeren Angebots zur Methadonsubstitution in Oberfranken. (aerzteblatt.de, 10.09.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127202/Suchtbekaempfung-sollte-nicht-allein-Sache-der-Aerzte-sein

Jennys Leben mit Drogen 2: Von chronischen Schmerzen zu Heroin aus dem Darknet (Teil 2)

Jenny T. lebt in einem kleinen Ort in Brandenburg. Im Interview erzählt sie, wie sie sich gegen ihre chronischen Schmerzen selbst geholfen hat und dadurch opioidabhängig wurde. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, hiv-magazin, 04.08.2021)

https://magazin.hiv/magazin/jennys-leben-mit-drogen-2/

Jennys Leben mit Drogen 1: Von chronischen Schmerzen zu Heroin aus dem Darknet (Teil 1)

Jenny T. lebt in einem kleinen Ort in Brandenburg. Im Interview erzählt sie, wie sie sich gegen ihre chronischen Schmerzen selbst geholfen hat und dadurch opioidabhängig wurde. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, hiv-magazin, 04.08.2021)

https://magazin.hiv/magazin/jennys-leben-mit-drogen-1/

DAH/akzept e.V. „Update Suchttherapie - Neues zur Versorgung Opioidabhängiger Patient*innen“ am 15. Oktober 2021 in Köln und am 27. Oktober 2021 in Hannover- Einladung zur regionalen Fortbildung für Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen

Wann und wo? 15. Oktober 2021 in Köln im Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln von 11 – 16.30 Uhr 

und am 27. Oktober 2021 in Hannover im Eisenwerk 15/2, Am Eisenwerk 15/2, 30519 Hannover von 11 – 16.30 Uhr

https://www.jes-bundesverband.de/Veranstaltung/update-suchttherapie-neues-zur-versorgung-opioidabhaengiger-patientinnen/

„Bei den Maßnahmen zur Tabakkontrolle hätten wir schneller und besser sein können“

Berlin – In Deutschland raucht etwa jeder vierte Erwachsene. Im Vergleich mit anderen Mitgliedstaaten der OECD liegt die Bundesrepublik damit im hinteren Drittel, viele europäische Nachbarn konnten den Konsum schon deutlich stärker einschränken. Auch die Bundesregierung hat eine deutliche Verringerung als Ziel ausgegeben. Die Drogenbeauftrage der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), will Ärztinnen und Ärzte stärker in diese Aufgabe einbinden. (aerzteblatt.de, 06.09.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126973/Bei-den-Massnahmen-zur-Tabakkontrolle-haetten-wir-schneller-und-besser-sein-koennen

Gemeinsame Erklärung: Zentrale Forderungen für die deutsche Drogenpolitik zur Bundestagswahl 2021 

Es ist Zeit, den Reformstau in der Drogenpolitik aufzulösen! Das Expertennetzwerk Schildower Kreis, Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) Deutschland, der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (Akzept), die Deutsche Aidshilfe (DAH), der Deutsche Hanfverband (DHV), der Safer-Nightlife-Bundesverband Sonics und der Bundesverband Junkies, Ehemalige, Substituierte (JES) setzen sich seit langer Zeit für eine bessere, evidenzbasierte Drogenpolitik ein. Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl ist es uns wichtig, die drängendsten Probleme der Drogenpolitik zu benennen und in Form von Forderungen an die zukünftige Bundesregierung zu präsentieren. (10.09.2021)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2021/09/DrogenpolitikBundestagswahl2021-4.pdf

Landgericht Bochum . Teenager stirbt nach Überdosis: Bewährungschance für Drogendealer

Ein 21-jähriger Drogendealer verkauft zweimal Methadon an einen 17-Jährigen – der Teenager verstirbt kurz darauf im Krankenhaus an einer Überdosis. Jetzt wurde der Dealer verurteilt. (Recklinghäuser Zeitung, 08.09.2021)

https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/regionales/teenager-stirbt-nach-ueberdosis-bewaehrungschance-fuer-drogendealer-w1672351-6000061975/

NALtrain/Naloxon-Training – Bundesmodellprojekt

Naloxon-Training: Dein Einsatz im Drogennotfall kann Leben retten. (2021)

https://www.naloxontraining.de/naltrain/

NALtrain/Naloxon-Training – Bundesmodellprojekt

Naloxon-Training: Dein Einsatz im Drogennotfall kann Leben retten. (2021)

https://www.naloxontraining.de/naltrain/

Covid-19 und Opioidsubstitution: „Notlösungen“ – oder Optionen für die Zukunft nach der Pandemie - Vorschläge der Vorsitzenden der KV-Qualitätskommissionen Opioidsubstitution

Positionspapier - Überarbeitete Fassung vom 15.08.2021 nach Diskussion

Positionspapier KVQS PostCOVID19 Stand 21 08 21

EBM. Screening auf Hepatitis-B- und/oder auf Hepatitis-C-Virusinfektion

BESCHLUSS des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 567. Sitzung am 4. August 2021, Teil A, zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Oktober 2021

https://www.kbv.de/media/sp/EBM_2021-10-01_567_BA_BeeG_Hepatitis_Screening_Beratung_Teil_A.pdf

USA/Deutschland. Empire of Pain - The Secret History of the Sackler Dynasty -- In US-Opioid-Krise verwickelter Pharmakonzern Purdue wird zerschlagen – Wird Mundipharma verkauft?

Mundipharma (Wikipedia: engl. und dt.) befindet sich im Besitz von Mitgliedern der Familie Sackler, die im Spiegel als „Drogen Clan“ bezeichnet wird. Deren Firma Purdue Pharma („The Empire of Pain“) soll mit dem ioid Oxycontin® (Oxycodon) nicht  unerheblich zur nordamerikanischen Opioidkrise beigetragen haben. Beteiligt an der inflationären Ausweitung von Opioidverordnungen waren auch Aufsichtsbehörden, Ärzt*innen, Apotheken und Pharmagroßhändler. Die Zahl der in den USA seit der Jahrtausendwende durch Opioidüberdosierungen verstorbenen Menschen in den USA beträgt mehr als eine halbe Million; in der Folge ist die Lebenserwartung bereits vor Covid-19 zurückgegangen. Nach jahrelangen Protestaktionen und gerichtlichen Auseinandersetzungen um Entschädigungen hat nun ein Insolvenzrichter entschieden, den Konzern zu zerschlagen, wie das Handelsblatt am 2.9.2021 berichtete. Der aktuelle Richterspruch betrifft auch den internationalen Besitz der Sacklers: „The settlement also requires members of the Sackler family (…) to get out of the opioid business worldwide.“ In den Anteil der Sacklers an den Entschädigungen soll demnach auch die Verkaufssumme für Mundipharma einfließen. Der Familie droht keine Verarmung: Mehr als zehn Millarden Dollar sollen laut einem Bloomberg-Bericht in Steueroasen verschoben worden sein.

Buchempfehlung: Empire of Pain - The Secret History of the Sackler Dynasty

By Patrick Radden Keefe

Hardcover, $32.50, Published by Doubleday, Apr 13, 2021 | 560 Pages | 6-1/8 x 9-1/4 | ISBN 9780385545686

https://www.penguinrandomhouse.com/books/612861/empire-of-pain-by-patrick-radden-keefe/

STEP Fortbildungsreihe: „Medizinisches Cannabis in Deutschland“ - Online-Fortbildung am 23.09.2021 - 18:00-18:45 Uhr

Ärzt:innen jeder Fachrichtung dürfen seit dem 1. März 2017 Cannabisblüten und -extrakte mittels Betäubungsmittel-(BtM-)Rezept verordnen. Prof. Müller-Vahl und Prof. Reimer gehen in dieser Online-Fortbildung auf die damit verbundenen wichtigsten Fragen ein. Sie klären auf, wann und wie Cannabis als Therapeutikum zum Einsatz kommen kann, wie sich die Datenlage aktueller klinischer Studien gestaltet und welche historischen Hürden bis dato genommen wurden.

CME: 1 Punkt; Kategorie A

https://step-initiative.de/webinar/medizinisches-cannabis-in-deutschland/

Nico Villafane über Profisport, Sucht und Freiheit (Podcast)

Heute ist Nico Villafane aus Hamburg zu Gast. Er war Teil einer Straßengang, wurde professioneller MMA-Kämpfer, ist ein grader Typ und wurde unter anderem Opioid-abhängig. (Sucht und Ordnung, Folge 107, Podcast, 01:41:21)

https://suchtundordnung.com/strassengang-profisport-sucht-und-freiheit-nico-villafane/

Substitol Lieferstopp - Stand: 1. September 2021

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

dies ist der aktuelle Stand zum Lieferstopp („Lieferengpass“) von Substitol® und zur ersatzweisen Verordnung von Compensan®.

Nach einer groben Schätzung sind von den rund 1.700-2.000 Patient*innen, die bislang mit Substitol® substituiert wurden, gut die Hälfte auf Compensan® umgestellt worden.  

Der Lieferengpass/-stopp hält an.

Substitol-Lieferstopp, Stand 01.09.2021

Opioid-Abhängigkeit. Substitutions-Therapie langfristig anlegen

(...) »Die Substitutionstherapie ist ein gutes Behandlungsangebot für Personen, die an einer Abhängigkeit von Opioiden, meist Heroin, leiden«, erklärte Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, beim 20. Suchtforum in Bayern am Mittwoch. Wurde eine Substitutionstherapie lange als Zwischenschritt auf dem Weg zur Abstinenz verstanden, habe sie sich inzwischen als auf Dauer angelegte Behandlungsoption etabliert. Das gelinge nur, wenn Ärzte, Apotheker, Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialpädagogen eng zusammenarbeiten. (Pharmazeutische Zeitung, 30.07.2021)

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/substitutions-therapie-langfristig-anlegen-127166/