A- A A+

Wende: Drogenbeauftragte Mortler will mehr Methadon ausgeben - Überdosierung von Heroin weiter häufigste Todesursache bei Drogenkonsum 

NÜRNBERG - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlena Mortler, fordert saubere Spritzen für rauschgiftabhängige Häftlinge. Außerdem beklagt die fränkische CSU-Politikerin einen Mangel an Substitutionsmedizinern. (nordbayern.de, 15.05.2019)

https://www.nordbayern.de/region/wende-drogenbeauftragte-mortler-will-mehr-methadon-ausgeben-1.8902179

Drogenabhängige: Was in Bremen bei der Versorgung gut läuft – und was nicht

Wie gut werden Drogenabhängige in Bremen medizinisch versorgt und betreut? Diese Änderungen wünschen sich einige Ärzte und Vereine. (Radio Bremen – buten un binnen, 08.05.2019)

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/medizinische-versorgung-drogenabhaengige-bremen-100.html

Umsetzung der reformierten Substitutionsbehandlung von Opioidabhängigen - Deutscher Bundestag, Drucksache19/9846, 19. Wahlperiode, 02.05.2019

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Kordula Schulz-Asche, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/9066 – 

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/098/1909846.pdf

NRW. Erhebung und Analyse der ambulanten Suchthilfestrukturen in Nordrhein-Westfalen.

Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung, Hamburg, 2019

Textauszug: „(...) Für die Substitutionsbehandlungen belegt die Bevölkerungsanalyse ein mit wachsender Bevölkerungsdichte steigendes Verhältnis von versorgten Substituierten pro Arzt/Ärztin und eine in bevölkerungsarmen Kommunen höhere Anzahl Substituierter pro Tausend Einwohner/innen als in bevölkerungsreichen (2,9 bzw. 2,0). Gleichwohl besteht zwischen der Zahl versorgter Substituierter und der Bevölkerungsdichte ein klarer positiver Zusammenhang: Je städtischer die Kommunen strukturiert sind, desto mehr Personen pro Tausend Einwohner/innen werden substituiert. Desto mehr Patienten/innen versorgt aber auch ein Arzt bzw. eine Ärztin (37 Personen in niedrig besiedelten, 78 in hoch besiedelten Kommunen). Die Versorgung Opioidabhängiger differiert also zwischen ländlichen und städtischen Kommunen.Die Anzahl durchgeführter Substitutionsbehandlungen steht in Zusammenhang mit der sozialen Struktur der Kommune: Je niedriger diese ist, desto mehr dieser Behandlungen werden durchgeführt. Auf die gleiche Weise variiert das numerische Verhältnis betreuter Substitutionspatienten pro Arzt/Ärztin: In Kommunen mit niedrigem sozialen Niveau ist dieses hoch, in Kommunen hohen Niveaus ist es niedrig.“ 

http://www.landesstellesucht-nrw.de/tl_files/images/pages/PDFs/Strukturanalyse_NRW_PDFUA.pdf

Bisher kein Antrag auf tödliches Medikament genehmigt

Deutscher Bundestag, Drucksache 19/9847, 19. Wahlperiode, 02.05.2019

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Helling-Plahr, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/8750 – Umgang mit Anträgen von schwer und unheilbar Kranken in extremer Notlage auf Erlaubnis zum Erwerb von Natrium-Pentobarbital

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/098/1909847.pdf

Ruf nach besserer medizinischer Versorgung drogenabhängiger Strafgefangener

Berlin – Die Versorgung von drogenabhängigen Strafgefangenen ist der Initiative „Gesundheit in Haft“ zufolge verbesserungswürdig. In einem Eckpunktepapier „Prison Health is Public Health“ macht sie sechs zentrale Handlungsfelder aus und zeigt Beispiele guter Praxis aus einzelnen Bundesländern, Kommunen und aus dem Suchthilfesystem auf. (aerzteblatt.de, 08.05.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102946/Ruf-nach-besserer-medizinischer-Versorgung-drogenabhaengiger-Strafgefangener

226 Millionen Euro: Bionorica verkauft Cannabis-Geschäft 

Berlin- Cannabis als Medizin ist ein Trend, wenn nicht gar ein Hype. Bionorica nutzt die Chance und verkauft das gesamte Geschäft für den Rekordpreis von 225,9 Millionen Euro. Der kanadische Hersteller Canopy zahlt damit mehr als das Achtfache des Umsatzes. (apotheke ad hoc, 02.05.2019)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/226-millionen-euro-bionorica-verkauft-cannabis-geschaeft/

„Prison Health is Public Health“ - SuchtmedizinerInnen und Suchtfachverbände legen 6 Eckpunkte-Papier zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation drogenabhängiger Menschen in Haft vor 

Berlin. Vielen drogenabhängigen Inhaftierten fehlt der Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung - Initiative „Gesundheit in Haft“ benennt Kernprobleme und zeigt Lösungsansätze auf - Moderne Suchtmedizin dient der Überlebenssicherung und der Prävention von HIV und HCV

Mit einem 6 Eckpunkte-Papier „Prison Health is Public Health“ setzt die Initiative „Gesundheit in Haft“ einen dringend nötigen Impuls in Richtung Politik zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung drogenabhängiger Inhaftierter. Das Papier haben engagierte Suchtmediziner, Vertreter von wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Suchtfachverbänden und Patientenorganisationen aus dem Suchthilfesystems unterzeichnet. Ihr Ziel ist es, im Schulterschluss mit der Politik die Verfügbarkeit und Durchführungsbedingungen moderner Suchtmedizin in Haft zu verbessern. Die Initiative wird unterstützt von Sanofi Deutschland. Das Unternehmen unterstützt seit über 15 Jahren Aktivitäten zur Entstigmatisierung Suchtkranker sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Substitutionstherapie. (Initiative „Gesundheit in Haft“, 29.04.2019)

https://www.sanofi.de/de/media-center/pressemitteilungen-archiv/20190429

Frankfurt/Main. Drogenhilfe in Frankfurt: Drogennotdienst Frankfurt: Von Crack und Heroin loskommen

Im Methadonprogramm des Drogennotdiensts Frankfurt beginnt für fast 80 Menschen in kleinen Schritten ein neues Leben. (Frankfurter Rundschau, 29.04.2019)

https://www.fr.de/frankfurt/bahnhofsviertel-ort904309/crack-heroin-loskommen-12234134.html

Global Marijuana March 2019: In über 30 deutschen Städten wird für die Legalisierung demonstriert

Anlässlich des weltweiten Global Marijuana March Anfang Mai finden auch in Deutschland viele Veranstaltungen statt. In über 30 Städten wird es Demonstrationen und Kundgebungen unter dem zentralen Motto “Keine Pflanze ist illegal!” geben. Etwa 10.000 Teilnehmer werden dabei insgesamt erwartet. Der Global Marijuana March ist die größte bundesweite Aktionsreihe in Deutschland. Von Hamburg bis München und von Düsseldorf bis Dresden gibt es in ganz Deutschland Aktionen für die Legalisierung von Cannabis. (Deutscher Hanfverband, Berlin, 23.04.2019)

https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/global-marijuana-march-2019-in-ueber-30-deutschen-staedten-wird-fuer-die-legalisierung-demonstriert

Werbeverbot sollte auch für E-Zigaretten und Tabakerhitzer gelten

Berlin – Bei einer möglichen Erweiterung des Tabakwerbeverbots sollten aus Sicht von Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer erfasst werden. (aerzteblatt.de, 23.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102569/Werbeverbot-sollte-auch-fuer-E-Zigaretten-und-Tabakerhitzer-gelten

Deutsche Aidshilfe fordert bundesweite Strategie gegen Drogentodesfälle

Notfallmedikament Naloxon bisher oft nicht verfügbar / Lücken schließen bei Angeboten zur Verminderung von Gesundheitsrisiken / Gefragt sind politischer Wille und mehr Ressourcen in der kommunalen Drogenpolitik. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 10.04.2019)

https://www.aidshilfe.de/meldung/deutsche-aidshilfe-fordert-bundesweite-strategie-gegen-drogentodesfaelle

Karl Broich im Interview: „Jedes andere Medikament mit Nebenwirkungen wie Cannabis hätten wir längst verboten“ 

Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte spricht über Marihuana als Medizin, Lieferengpässe und den geplanten Anbau in Deutschland. (Handelsblatt,  21.04.2019)

https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/karl-broich-im-interview-jedes-andere-medikament-mit-nebenwirkungen-wie-cannabis-haetten-wir-laengst-verboten-/24235638.html

DAPI-Zahlen für 2018: Apotheken: Über 6 Millionen Rezepturarzneimittel für die GKV

Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) hat seine Daten zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln veröffentlicht.(...)  So wurden laut Daten-Zahlen-Fakten-Broschüre der ABDA 2016 neben 7,3 Millionen Standardrezepturen 2,4 Millionen Methadon-Zubereitungen, 2,4 Millionen Zytostatika-Zubereitungen und 1,2 Millionen parenterale Lösungen hergestellt. (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 26.04.2019)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/04/26/apotheken-ueber-6-millionen-rezepturarzneimittel-fuer-die-gkv

Deutscher Bundestag. Zehn Jahre diamorphingestützte Substitutionsbehandlung – Erfolge und Weiterentwicklungsbedarf 

Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Kordula Schulz-Asche, Maria Klein-Schmeink, Dr. Bettina Hoffmann, Katja Dörner, Dr. Anna Christmann, Kai Gehring, Erhard Grundl, Ulle Schauws, Margit Stumpp, Beate Walter-Rosenheimer, Corinna Rüffer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 

Deutscher Bundestag, Drucksache19/9003, 19.Wahlperiode, 03.04.2019 

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/090/1909003.pdf

Deutschland. Nach zehn Jahren drei weitere Ambulanzen für künstliches Heroin

Berlin – Zehn Jahre nach dem offiziellen Startschuss für den flächendeckenden Einsatz künstlichen Heroins auf Kassenkosten sind bundesweit drei weitere Abgabestellen entstanden. Insgesamt gibt es nun zehn Ambulanzen, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag antwortete. (aerzteblatt.de, 24.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102644/Nach-zehn-Jahren-drei-weitere-Ambulanzen-fuer-kuenstliches-Heroin

GHB. Xantus-drinkcheck-Armband

Warum ein Armband? Wir haben uns aus drei Gründen für ein Armband entschieden:

Präventiver Schutz: Allein durch das Tragen schützt man sich präventiv, da Täter im Vorfeld abgeschreckt werden. Es wird signalisierst, dass man bewusst mit seiner Gesundheit umgeht und K.O. Tropfen keine Chance haben.

Partytauglichkeit: Kein Drankdenken, kein Vergessen, keine Handtasche mehr

Erinnerungs-Funktion: Jeder kennt es: Die Eltern sagen, dass man immer aufpassen soll. Auf der Party ist das schnell mal vergessen. Ein kurzer Blick auf´s Handgelenk genügt und man erinnert sich daran, achtsam zu sein.

Wie funktioniert das Armband?

Armband am Handgelenk anbringen

Getränk umrühren

Flüsskeit auf ein Testfeld tupfen

2 Minuten warten

Bei Blau - K.O. Tropfen (GHB) im Getränk

(xantus-drinkcheck.de, 2019)

https://xantus-drinkcheck.de/

Leipzig/Bundesverwaltungsgericht. Erstmaliger Verstoß eines gelegentlichen Cannabiskonsumenten gegen das Gebot des Trennens von Konsum und Fahren führt regelmäßig nicht unmittelbar zur Entziehung der Fahrerlaubnis

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die Fahrerlaubnisbehörde bei einem gelegentlichen Konsumenten von Cannabis, der erstmals unter der Wirkung von Cannabis ein Kraftfahrzeug geführt hat, in der Regel nicht ohne weitere Aufklärung von fehlender Fahreignung ausgehen und ihm unmittelbar die Fahrerlaubnis entziehen darf. In solchen Fällen haben die Fahrerlaubnisbehörden gemäß § 46 Abs. 3 i.V.m. § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV nach pflichtgemäßem Ermessen über die Einholung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zur Klärung der durch diese Fahrt begründeten Zweifel an der Fahreignung zu entscheiden. (Bundesverwaltungsgericht, Leipzig, Pressemitteilung Nr. 29/2019 vom 11.04.2019)

https://www.bverwg.de/de/pm/2019/29

DGPPN-Antistigma-Preis 2019: Ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung
Die DGPPN ruft gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit wieder Initiativen und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen, zur Bewerbung am DGPPN-Antistigma-Preis auf. Der Preis, der in diesem Jahr bereits zum 17. Mal vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des DGPPN Kongresses 2019 verliehen, der vom 27. bis 30. November in Berlin stattfindet. Wettbewerbsbeiträge für den DGPPN-Antistigma-Preis können bis zum 2. Juni 2019 eingereicht werden. (Kategorie: Preise im Bereich Gesellschaft, DGPPN – Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, April 2019)

https://www.dgppn.de/die-dgppn/ehrungen-und-preise.html

Drogenbeauftragte dringt auf Gesetz gegen Tabakwerbung

Augsburg – Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) dringt auf einen schnellen neuen Anlauf für ein umfassendes Verbot der Plakatwerbung für Tabakwaren und E-Zigaretten in Deutschland. (aerzteblatt.de, 17.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102500/Drogenbeauftragte-dringt-auf-Gesetz-gegen-Tabakwerbung

Das Recht darf zur Sterbehilfe nicht schweigen

Karlsruhe – Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat vor falschen Erwartungen an das Verfahren zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gewarnt. Es gehe „nicht um die moralische oder politische Beurteilung der Selbsttötung und ihrer Folgen für die Gesellschaft, (...) sondern allein um die Reichweite des Freiheits­raums, den das Grundgesetz einer staatlichen Strafdrohung entgegensetzt“, sagte er heute zum Auftakt der zweitägigen Verhandlung in Karlsruhe (Az.: 2 BvR 2347/15 und andere). (aerzteblatt.de, 16.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102481/Das-Recht-darf-zur-Sterbehilfe-nicht-schweigen?rt=ce503d31234107dd9b898b2d9bb1902d

Bundesverfassungsgericht prüft Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe umfassend

Karlsruhe – Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in einer zweitägigen Verhandlung intensiv die unterschiedlichsten Aspekte im Zusammenhang mit dem Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe erörtert. (aerzteblatt.de, 17.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102501/Bundesverfassungsgericht-prueft-Verbot-geschaeftsmaessiger-Sterbehilfe-umfassend

DHS Jahrbuch Sucht 2019 erschienen

Zur Vorstellung des aktuellen DHS Jahrbuch Sucht 2019 veröffentlicht die DHS folgende Pressemeldungen: 

- DHS Jahrbuch Sucht - Daten und Fakten 

- Legales Glücksspiel: Automatenindustrie ignoriert gesetzliche Vorgaben 

- Verbot von Onlinecasinos in Deutschland wird vielfach übergangen

(DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, 17.04.2019)

https://www.dhs.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-single/article/dhs-jahrbuch-sucht-2019-erschienen.html

Bundesregierung sieht keine Anzeichen für Opioidkrise wie in den USA

Berlin – Das Risiko für eine Opioidkrise wie in den USA ist in Deutschland gering. Diese Auffassung vertritt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. (aerzteblatt.de, 16.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102459/Bundesregierung-sieht-keine-Anzeichen-fuer-Opioidkrise-wie-in-den-USA

Hamm/Westf. Dauerkrach am Penny-Markt: Szenetreff nervt Anwohner im Hammer Norden

(...) Neben dem Penny-Markt kommen mal mehr, mal weniger Personen zusammen, die sich täglich ihr Methadon in einer Arztpraxis am Bockumer Weg abholen, um keine harten und illegale Drogen mehr konsumieren zu müssen. Danach kaufen sie günstigen Alkohol beim Discounter und stehen auf einem benachbarten Privatgrundstück beieinander. Der Verwalter dulde den Treff, berichtet Markus Berning. (Westfälischer Anzeiger, 15.04.2019)

https://www.wa.de/hamm/bockum-hoevel-ort370528/szenetreff-nervt-anwohner-hammer-norden-12191270.html

Einflussnahme auf Politiker: Mit diesen Tricks wollen Lobbyisten die Tabakwerbung retten 

Nach langem Widerstand wollen sich CDU und CSU dazu durchringen, die Tabakwerbung einzuschränken. Doch Lobbyisten verunsichern Politiker gezielt mit irreführenden Behauptungen. (Spiegel online, 15.04.2019)

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/tabakwerbung-das-maerchen-vom-totalen-werbeverbot-a-1262677.html

Zahl der Drogentoten stagniert auf hohem Niveau

Berlin – Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist nach einem leichten Rückgang zu­letzt fast konstant geblieben – doch im Kampf gegen Heroin, Kokain und immer neue Psycho-Substanzen gibt es keine Entwarnung. Am Konsum illegaler Stoffe starben im vergangenen Jahr 1.276 Menschen. (aerzteblatt.de, 10.04.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102330/Zahl-der-Drogentoten-stagniert-auf-hohem-Niveau

Notfallmedikament nicht verfügbar: Regulieren und entkriminalisieren

Mehr als 1.200 Drogentote im Jahr 2018: Verbände fordern Ende der Verbotspolitik. (Junge Welt, 16.04.2019)

https://www.jungewelt.de/artikel/353110.notfallmedikament-nicht-verf%C3%BCgbar-regulieren-und-entkriminalisieren.html

JES. 1276 Drogentodesfälle - Trauer allein hilft wenig. Konsequente Risikominimierung ist angesagt!

Anlässlich der Verkündung der Zahl der drogenbedingten Todesfälle des Jahres 2018, greift die Bundesdrogenbeauftragte in ihren Überlegungen zur Reduktion von Todesfällen erneut deutlich zu kurz. 
Nach Einschätzung des JES Bundesverbands sowie des Landesverbands JES NRW kommt dem Thema der Schadensminderung (Harm Reduktion) eine zu geringe Bedeutung in der Arbeit der Drogenbeauftragten zu. 

Wir vermissen die Darstellung der positiven Effekte von evidenzbasierten Maßnahmen und Angeboten wie Drogenkonsumräumen, Drug Checking (also eine Analyse illegalisierter Drogen) und Naloxon durch die Drogenbeauftragte. Dies wäre ein wichtiges Signal an die Kommunen und Länder. Stattdessen wird das Thema „Harm Reduktion“ als wichtige Säule der Drogenpolitik in Deutschland fast ganz verschwiegen. (JES Bundesverband, 12.04.2019)

https://www.openpr.de/news/1045292/1276-Drogentodesfaelle-Trauer-allein-hilft-wenig-Konsequente-Risikominimierung-ist-angesagt.html

Bruchsal. Tagesklinik sucht Hausärzte: Ab Herbst gibt Bruchsaler Ambulanz Methadon aus

Die bis zu 200 Substitutionspatientinnen und –patienten im nördlichen Landkreis Karlsruhe sind seit fast zwei Jahren unversorgt, berichten die Badischen Neuesten Nachrichten. Eine Lösung bahnt sich jetzt zumindest für die Substitutionspatientinnen und –patienten in Bruchsal an: Ab Herbst 2019 sollen in der psychiatrischen Tagesklinik in Bruchsal in einem neuen Anbau 40 bis 50 Patientinnen und Patienten versorgt werden. (Badische Neueste Nachrichten, 11.04.2019)

https://bnn.de/lokales/landkreis-karlsruhe/ab-herbst-gibt-bruchsaler-ambulanz-methadon-aus