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Bundesärztekammer und KBV informieren über medizinische Apps

Berlin – Seit Oktober 2020 können Ärzte ihren Patienten geprüfte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) verschreiben. Aber viele Ärzte sind dabei noch zurückhaltend. Ein Expertenkreis aus ärztlicher Selbstverwaltung, Medizin, Informatik, Digitalisierung, Selbsthilfe und Medizinjournalismus im Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat jetzt eine Information „Gesundheits-Apps im klinischen Alltag“ erstellt. Auftraggeber sind die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). (aerzteblatt.de, 16.12.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119450/Bundesaerztekammer-und-KBV-informieren-ueber-medizinische-Apps

BAS: Apps und Online-Angebote bei Suchtproblemen (Stand 19.10.2020)

Für nahezu jedes Anliegen gibt es mittlerweile eine App. So gibt es auch für Suchtprobleme ein großes Angebot an Apps fürs Handy oder Online-Pro-grammen, die man am PC bearbeiten kann. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Angeboten, die von seriösen Institutionen entwickelt und teilweise auch wissenschaftlich evaluiert wurden. Zukünftig können ausgewählte Apps von Ärztinnen und Ärzten verschrieben werden–das Verzeichnis „Digitale Gesundheitsanwendungen“ (https://diga.bfarm.de/de) zeigt an, welche Angebote ab 2020 von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. (BAS – Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, 19.10.2020)

https://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/Apps_Online-Programme_Sucht.pdf

Zi-Infoportal informiert Fachkreise über Gesundheits-Apps

Berlin – Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat ein neues Informationsportal für Gesundheits-Apps vorgestellt. Ärzte und Psychotherapeuten können sich damit über zunächst 3.300 in App-Stores gehostete Gesundheits-Apps informieren. (aerzteblatt.de, 05.11.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118087/Zi-Infoportal-informiert-Fachkreise-ueber-Gesundheits-Apps

Fachverband Sucht e.V. (FVS) stellt eine Nutzer*innen-Checkliste für Internetprogramme/Apps zu psychischen Beschwerden und Problemen im Umgang mit Suchtmitteln bereit

Bonn – Die Digitalisierung verändert zentrale Bereiche unserer Gesellschaft mit unglaublicher Geschwindigkeit und es gibt bereits eine Vielzahl an Online- Gesundheitsangeboten. Das deutsche Gesundheitswesen – und damit auch die Suchtkrankenhilfe und -behandlung – stehen insgesamt vor tiefgreifenden Herausforderungen, womit erhebliche Chancen, aber auch Risiken verbunden sind. (Fachverband Sucht, 13.09.2019)

https://www.gesundheit-adhoc.de/fachverband-sucht-ev-fvs-stellt-eine-nutzerinnencheckliste-fuer-internetprogrammeapps-zu.html

Apps helfen beim Rauchstop

Seattle – Das Smartphone kann Raucher bei der Entwöhnung unterstützen. In einer randomisierten Studie, die 2 Apps mit unterschiedlichen Ansätzen verglich, schafften es nach der Publikation in JAMA Internal Medicine (2020; DOI: 10.1001/jamainternmed.2020.4055) mehr als 1/5 der Teilnehmer, nach einem Jahr auf das Rauchen zu verzichten. (aerzteblatt.de, 20.10.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116753/Apps-helfen-beim-Rauchstop

CHECKPOINT-S: Substitutionsbegleitung mit dem Smartphone 

Neue Tutorials u.a.m. (checkpoint-s.de/#, 15.09.2020)

https://checkpoint-s.de/#

Layperson reversal of opioid overdose supported by smartphone alert: A prospective observational cohort study

Schwartz, David G. et al.

EClinicalMedicine, Volume 0, Issue 0, 100474 

www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(20)30218-2/fulltext

Acceptability of smartphone applications for facilitating layperson naloxone administration during opioid overdoses. 

Marcu G, Aizen R, Roth AM, Lankenau S, Schwartz DG. 

JAMIA Open. 2019;3(1):44-52. Published 2019 Dec 4. doi:10.1093/jamiaopen/ooz068

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7309252/

Checkpoint S – Die „Substi-App“ 

Digitalisierung ist nicht nur ein allgegenwärtiges Schlagwort, sondern längst im Alltag angekommen – allerdings bislang nur eingeschränkt innerhalb medizinischer Behandlungen und noch nicht in der Substitution. Dabei können Smartphone-Apps eine sinnvolle Hilfestellung gerade für langfristige Behandlungen darstellen, sofern sie auf die Bedürfnisse der Patient_innen zugeschnitten ist. (Projektteam Checkpoint-S, Hochschule Merseburg - University of Applied Sciences, 2020) 

https://checkpoint-s.de/news/checkpoint-s-3-0-ist-da-verbesserter-substitutionsplan-und-export

App-Studie: Wirkung von Cannabis auf Kopfschmerzen kann nachlassen

Seattle – Migräne-Patienten aus Kanada, die zur Selbstmedikation Cannabis (legal) einsetzen, sind mit der Wirkung der Droge zufrieden. Die Auswertung einer Smartphone-App ergab, dass die Schmerzen nach der Inhalation um etwa die Hälfte zurückgehen. Häufige Anwender steigern laut der Studie im Journal of Pain (2019; doi: 10.1016/j.jpain.2019.11.001) jedoch mit der Zeit die Dosis, was auf eine Toleranzentwicklung hindeutet. (aerzteblatt.de, 27.11.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107726/App-Studie-Wirkung-von-Cannabis-auf-Kopfschmerzen-kann-nachlassen

App. Wir konsumieren – ob Alkohol, Cannabis, Medikamente oder Online-Spiele: der Konsum ist dabei mehrheitlich unproblematisch.

Doch oftmals sind wir uns nicht bewusst, wie viel wir überhaupt konsumieren, ob es noch ein Genuss oder eben zu viel ist. Die Konsumtagebuch-App der Arud hilft Ihnen, einfach und sicher Ihre Konsumgewohnheiten festzuhalten!  (ARUD - Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen, Arud Zentrum für Suchtmedizin, Zürich, Oktober 2019)

https://arud.ch/uber-uns/news-und-info/konsumtagebuch-app

Schweiz. Arud Konsumtagebuch-App: neuer Look und Umfrage

Seit drei Jahren bietet die Arud kostenlos eine Konsumtagebuch-App an, mit der sich der eigene Konsum einfach erfassen lässt. Nebst dem Konsum von unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen lassen sich damit auch sonstige Konsumgewohnheiten festhalten, wie das Gamen oder Netflix-Binge-Watching. Betroffene erhalten damit ein praktisches Hilfsmittel, um ihre Konsumziele zu formulieren und Veränderungsschritte planen und fortlaufend überprüfen zu können.

Die App hat nun einen frischen Look erhalten. Zudem läuft eine Umfrage: Gerne möchten wir von App-Nutzerinnen und –Nutzern erfahren, welche Verbesserungswünsche sie haben, um die App noch benutzerfreundlicher zu machen. Die Umfrage dauert nur 5 Minuten. Vielen Dank fürs Mitmachen und Teilen! (ARUD - Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen, Arud Zentrum für Suchtmedizin, Zürich, Oktober 2019)

https://arud.ch/newsletter/newsletter-oktober-2019