A- A A+

Table of Contents Alert: Addiction, Vol. 114, No. 3, March 2019

Addiction, Volume 114, Issue 3, Pages: 385-583, March 2019

https://onlinelibrary.wiley.com/toc/13600443/2019/114/3

Schweiz. Gibt es einen Kokain-Genusskonsum?

Lars Stark, ARUD, Zürich, Konferenz Nightlife-und Freizeitdrogenkonsum, Luzern, 24.01.2019

https://www.infodrog.ch/files/content/nightlife/de/konferenz2019/praesentationen/ws2b-stark-freizeitdrogenkonsum-neubad19.pdf

Todesfälle durch Suizid, Alkohol und Drogen sinken deutlich bei Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland

Von Peter Haan, Anna Hammerschmid, Robert Lindner und Julia Schmieder

Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der sogenannten „Deaths of Despair“ bei Menschen mittleren Alters in Deutschland deutlich gesunken. Dies gilt auch bei Unterscheidung nach Geschlecht und nach Ost- und Westdeutschland für alle Gruppen. Dies steht in deutlichem Kontrast zu den USA, wo sich zwischen 1991 und 2014 die Zahl entsprechender Todesfälle für nichthispanische Weiße mehr als verdoppelt hat. Möglicher Grund ist die bessere Absicherung ökonomischer und gesundheitlicher Risiken in Deutschland. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Todesfälle durch Suizid, Alkohol und Drogen bei Männern in Ostdeutschland deutlich höher als in Westdeutschland. (DIW Wochenbericht, Hrsg.: DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Berlin, 86. Jahrgang, 7 und 8/2019, 13.02.2019) 

https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.613172.de/19-7.pdf

Schweiz. Ist risikoarmer Kokainkonsum möglich?

Boris B. Quednow, Experimental and Clinical Pharmacopsychology,Department of Psychiatry, Psychotherapy and PsychosomaticsPsychiatric Hospital, University of Zurich

Konferenz Nightlife-und Freizeitdrogenkonsum, Luzern, 24.01.2019

https://www.infodrog.ch/files/content/nightlife/de/konferenz2019/praesentationen/ws2a-quednow-freizeitdrogenkonsum-neubad19.pdf

Premature mortality from all causes and drug poisonings in the USA according to socioeconomic status and rurality: an analysis of death certificate data by county from 2000–15

Shiels, Meredith S et al.

The Lancet Public Health , Volume 4 , Issue 2 , e97 - e106 

https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(18)30208-1/fulltext

Schweiz. Nationale Konferenz Nightlife- und Freizeitdrogenkonsum 2019

Nachtleben, ausgehen, Party machen, festen, feiern: Dies sind nur ein paar Bezeichnungen für eine weit verbreitete Freizeitbeschäftigung, mit der häufig auch der Konsum von psychoaktiven Substanzen verbunden ist. Aber auch ausserhalb des Partysettings und des Nachtlebens werden legale und illegale Substanzen zumeist zu rekreativen Zwecken wie Entspannung oder Zerstreuung konsumiert. Freizeitdrogenkonsumierende sind eine heterogene, sozial und beruflich zumeist gut integrierte und für herkömmliche Beratungsangebote schwer zugängliche Gruppe. Die von Infodrog organisierte Konferenz widerspiegelt mit Referaten und Workshops die ganze Bandbreite des rekreativen Konsums psychoaktiver Substanzen. Die Konferenz zeigt den aktuellen Stand des Wissens und innovative Praxisansätze auf und bietet Fachleuten aus dem Suchtbereich und weiteren interessierten Kreisen eine Diskussions- und Vernetzungsplattform. (Infodrog, Schweiz, 18.02.2019)

https://www.infodrog.ch/de/veranstaltungen/einzelheiten/nationale-konferenz-nightlife-und-freizeit-drogenkonsum-2019.html

Metaanalyse: Früher Cannabiskonsum erhöht Depressions- und Suizidrisiko im Erwachsenenalter

Montreal. (...) Eine Metaanalyse inJAMA Psychiatry(2019; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2018.4500) kommt zu dem Ergebnis, dass ein Cannabiskonsum vor dem 18. Lebensjahr das Risiko auf spätere Depressionen und Suizide erhöht. (aerzteblatt.de, 14.02.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101113/Metaanalyse-Frueher-Cannabiskonsum-erhoeht-Depressions-und-Suizidrisiko-im-Erwachsenenalter

Hygieneleitfaden - Arztpraxis

Die Broschüre „Hygiene in der Arztpraxis. Ein Leitfaden 2. Auflage“ löst die Version aus dem Jahr 2014 ab, die sich als kompaktes Unterstützungs- und Nachschlagewerk bundesweit etabliert hat. Den Autoren war es ein Anliegen, die Entwicklungen der vergangenen Jahre aufzugreifen und den Leitfaden insgesamt weiterzuentwickeln.

Hrsg.: Kompetenzzentrum (CoC) Hygiene und Medizinprodukte der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, 2019

https://www.hygiene-medizinprodukte.de/download/hygieneleitfaden-arztpraxis/

Khat-related liver disease in sub-Saharan Africa: neglected, yet important

Orlien, Stian Magnus Staurung et al.

The Lancet Global Health , Volume 7 , Issue 3 , e310 

https://www.thelancet.com/journals/langlo/article/PIIS2214-109X(18)30527-8/fulltext

Clinical outcomes in patients with chronic hepatitis C after direct-acting antiviral treatment: a prospective cohort study.

Carrat F, Fontaine H, Dorival C, Simony M, Diallo A, Hezode C, De Ledinghen V, Larrey D, Haour G, Bronowicki JP, Zoulim F, Asselah T, Marcellin P, Thabut D, Leroy V, Tran A, Habersetzer F, Samuel D, Guyader D, Chazouilleres O, Mathurin P, Metivier S, Alric L, Riachi G, Gournay J, Abergel A, Cales P, Ganne N, Loustaud-Ratti V, D'Alteroche L, Causse X, Geist C, Minello A, Rosa I, Gelu-Simeon M, Portal I, Raffi F, Bourliere M, Pol S; French ANRS CO22 Hepather cohort.

Lancet. 2019 Feb 11. pii: S0140-6736(18)32111-1. doi: 10.1016/S0140-6736(18)32111-1. 

Abstract

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30765123

WHO. WHO Expert Committee on Drug Dependence Critical Review: Cannabis and cannabis resin

World Health Organization 2018

https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/Cannabis-and-cannabis-resin.pdf

Evidence-based and guideline-concurrent responses to narratives deferring HCV treatment among people who inject drugs

Ellen Childs, Sabrina A. Assoumou, Katie B. Biello, Dea L. Biancarelli, Mari-Lynn Drainoni, Alberto Edeza, Peter Salhaney, Matthew J. Mimiaga and Angela R. Bazzi

Harm Reduction Journal 2019, 16:14, doi.org/10.1186/s12954-019-0286-6

https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12954-019-0286-6

Case Report: Clinical Outcome and Image Response of Two Patients With Secondary High-Grade Glioma Treated With Chemoradiation, PCV, and Cannabidiol.

Dall'Stella PB, Docema MFL, Maldaun MVC, Feher O, Lancellotti CLP.

Front Oncol. 2019 Jan 18;8:643. doi: 10.3389/fonc.2018.00643. 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6345719/

Lungenärzte warnen: E-Zigaretten bieten keinen Weg aus der Sucht

Für Menschen, die das Rauchen aufgeben möchten, bieten E-Zigaretten keinen „sanften Ausstieg“ aus der Sucht. Darauf weist die DGP in einer aktuellen Pressemeldung hin. Das Dampfen könne zwar helfen, zeitweise auf Tabakprodukte zu verzichten. Es führe aber auch in eine neue Abhän-gigkeit, deren Folgen Experten bis heute nicht genau abschätzen können. (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., 14.02.2019)

https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/Presse/2019-02-14_PM_E-Zigarette_Tabakentwoehnung_F.pdf

Should Physicians Recommend Replacing Opioids With Cannabis?

Humphreys K, Saitz R. 

JAMA.Published online February 01, 2019. doi:10.1001/jama.2019.0077

https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2723649

Sociodemographic characteristics of patients with children in a methadone maintenance program: a cross-sectional study

Candice Luo, Nitika Sanger, Laura Zielinski, Meha Bhatt, Hamnah Shahid, Ieta Shams, Natalia Mouravska, Sabrina Luetam, Jackie Hudson, Lehana Thabane and Zainab Samaan

Harm Reduction Journal 2019, 16:13, doi.org/10.1186/s12954-019-0283-9

https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12954-019-0283-9

WHO. Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis

Berlin – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen eine Neuklassifizierung von Cannabis, die insbesondere die medizinische Nutzung von Cannabis erleichtern würde. (aerzteblatt.de, 12.02.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100925/Weltgesundheitsorganisation-empfiehlt-Neuklassifizierung-von-Cannabis

Schweiz. 20 Jahre mobiles Drugchecking in der Schweiz

Daniel Allemann Kantonsapothekeramt Bern

Nationale Nightlife und Freizeitdrogenkonsum Konferenz, 24.01.2019, Luzern

https://www.infodrog.ch/files/content/nightlife/de/konferenz2019/praesentationen/ws5a-allemann-freizeitdrogenkonsum-neubad19.pdf

BfArM-Bundesopiumstelle: Bericht zum Substitutionsregister für 2018

Der Bericht zum Substitutionsregister wird jährlich aktualisiert zur Verfügung gestellt. Er enthält Angaben zum rechtlichen Hintergrund, zum Meldeverfahren und zur Nutzung der Daten des Substitutionsregisters. Des Weiteren sind aktuelle Zahlen zu Substitutionspatienten, substituierenden Ärzten und verschriebenen Substitutionsmitteln, sowie deren Entwicklung seit Beginn der Meldepflicht in 2002 dargestellt. Die Angaben sind für Deutschland und teilweise zusätzlich für die einzelnen Bundesländer recherchiert. Die Daten werden regelmäßig auch im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung veröffentlicht. (BfArM - Bundesopiumstelle, 23.01.2019)

https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Substitutionsregister/Bericht/_node.html

Schweiz. Drug-Checking - Nutzen für die Beratung, die Informationsverbreitung und das Substanz-Monitoring aus Sicht der Praxis

Konferenz Nightlife-und Freizeitdrogenkonsum, Luzern, 24.01.2019

Matthias Humm, Stadt Zürich, Sozialdepartement, saferparty.ch

https://www.infodrog.ch/files/content/nightlife/de/konferenz2019/praesentationen/ws5b-humm-freizeitdrogenkonsum-neubad19.pdf

Lund/Mannheim, 12. Februar 2019 – Wie Camurus (NASDAQ STO: CAMX) heute bekannt gab, ist das wöchentlich oder monatlich anzuwendende Buvidal® (Buprenorphin-Depotlösung zur subkutanen Injektion) ab sofort in Deutschland verfügbar. Buvidal® ist das erste in Europa zugelassene Depotpräparat zur Behandlung der Opioidabhängigkeit bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren. (Camurus, Pressemitteilung vom 12.02.2019)

PM_Camurus_Launch_Buvidal_12022019.pdf

‘There’s no reason not to trial pill testing’: UNSW drug policy scholar stands firm on the evidence

Alison Ritter has moved the Drug Policy Modelling Program from Medicine to Arts & Social Sciences to have more impact on drug policy. (UNSW – University of New South Wales, Australien, 14.02.2019)

https://newsroom.unsw.edu.au/news/social-affairs/%E2%80%98there%E2%80%99s-no-reason-not-trial-pill-testing%E2%80%99-unsw-drug-policy-scholar-stands-firm

Substitutionspatient*innen sehen sich mit einer immer größeren Vielfalt und Anzahl an Medikamenten zur Substitutionsbehandlung konfrontiert. Unser Anliegen als Interessenvertretung von Drogengebraucher*innen und Substitutionspatient*innen ist es, dass Patient*innen möglichst individuell behandelt werden und sie jene Informationen erhalten, um eine informierte Entscheidung treffen zu können. (...)
Mitglieder des JES-Bundesverbands haben sich entschlossen eine Aktion mit dem Titel „Ich substituiere jetzt mit Tablette.“ zu unterstützen. Diese mit Hilfe des Unternehmens Hexal durchgeführte Aktion bietet substituierten Patient*innen die Möglichkeit ihre Gründe für eine tablettengestützte Behandlung zu artikulieren. (JES-Kurier Extrablatt, JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Februar 2019; zu bestellen unter aidshilfe.de/shop)

Drogenkurier-Extrablatt_Feb_2019.pdf

Wie sich Opioide auf die Verkehrstüchtigkeit auswirken

(...) Das Team um Dr. Maren Cecilie Strand von der Abteilung für forensische Wissenschaften der Universitätsklinik Oslo nahm 22 gesunde Freiwillige in eine prospektive Studie auf und ließ sie Methadon (5 bzw. 10 mg), Buprenorphin (0,2 bzw. 0,4 mg sublingual) oder ein Placebo einnehmen. (Medical Tribune, 17.02.2019)

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/wie-sich-opioide-auf-die-verkehrstuechtigkeit-auswirken/

„Für mich war die Substitution der Weg zurück ins Leben. Ich lerne wieder, mich mehr und mehr zu fühlen und am Alltag teilzunehmen.
Die diskrete Einnahme einer Tablette ist dabei ein weiterer Schritt zur Normalität.“
Drei verschiedene Motive im Format A3. (Hexal und JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Februar 2019)

JES-Hexal_poster_tabletten.pdf

USA. Safe Consumption Sites: Study Identifies Policy Change Strategies and Challenges

Understanding community experiences may inform others seeking to establish safe consumption sites

A new qualitative study from the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health identifies several key lessons from early efforts to establish sanctioned safe consumption sites in five U.S. communities. The results offer insights on one approach some localities are exploring to address the escalating drug overdose crisis in the U.S.  (Johns Hopkins University Bloomberg School of Public Health, USA, 13.02.2019)

https://www.jhsph.edu/news/news-releases/2019/safe-consumption-sites-study-identifies-policy-change-strategies-and-challenges.html

Schweiz. Rauschakzeptierende Substitution in der Schweiz – auch in Deutschland möglich?

Der JES-Bundesverband freut sich sehr, dass Marc Vogelund Hannes Strassereinen Beitrag über innovative Entwicklungen der Substitutionsbehandlung in der Schweiz für diese Ausgabe des DROGENKURIERverfasst haben. Die Schweiz war bei vielen Entwicklungen stets Wegbereiter und auch Vorbild für spätere Entwicklungen in Deutschland. Als wir erstmals von den in der Schweiz beschrittenen neuen Wegen der Behandlung der Opiatabhängigkeit hörten, entstand sofort die Frage „Wäre eine rauschakzeptierende Substitution auch in Deutschland möglich?“ (Drogenkurier, Herausgeber: JES-Bundesverband, Ausgabe 116, Seiten 18-19, Dezember 2018)

http://www.jes-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/PDF/Drogenkurier/Kurier_116_Internet.pdf

“Maybe if I stop the drugs, then maybe they’d care?”—hospital care experiences of people who use drugs

Soo Chan Carusone, Adrian Guta, Samantha Robinson, Darrell H. Tan, Curtis Cooper, Bill O’Leary, Karen de Prinse, Grant Cobb, Ross Upshur and Carol Strike 

Harm Reduction Journal 2019, 16:16, doi.org/10.1186/s12954-019-0285-7

https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12954-019-0285-7

Screening auf Hepatitis C – Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Auftraggeber: Gemeinsamer Bundesausschuss

Stand: 19.09.2018

ISSN: 1864-2500

https://www.iqwig.de/download/S16-04_Screening-auf-Hepatitis-C_Abschlussbericht_V1-0.pdf

INTERVIEW: „Die fallenden Mortalitätsraten stehen im Gegensatz zu den Ergebnissen in den USA“

Interview mit Julia Schmieder, Doktorandin in der Abteilung Staat am DIW Berlin. (DIW Wochenbericht, Hrsg.: DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Berlin, 86. Jahrgang, 7 und 8/2019, 13.02.2019)

https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.613176.de/19-7-2.pdf