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GBA. Häusliche Krankenpflege-Richtlinie: Psychiatrische häusliche Krankenpflege 

GBA – Gemeinsamer Bundesausschuss, Beschlussdatum:19.07.2018, Inkrafttreten:12.10.2018

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3411/

Regelindikationen psychiatrischer häuslicher Krankenpflege erweitert

Berlin – Ärzte können eine psychiatrische häusliche Krankenpflege künftig auch bei posttraumatischen Belastungsstörungen, schweren psychischen Verhaltensstörungen im Wochenbett und weiteren Erkrankungen verordnen. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Liste der Regelindikationen erweitert und Kriterien festgelegt, in welchen Fällen eine Verordnung darüber hinaus möglich ist. (aerzteblatt.de, 19.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98625/Regelindikationen-psychiatrischer-haeuslicher-Krankenpflege-erweitert

EBM und Substitution: Kommentar des DSÄ – Dachverband substituierender Ärzte zur Take-Home Ziffer 01949

https://www.dsae.de/kcfinder/upload/files/Newsletter_10_17.pdf

Kindersicherer Verschluss ist keine Kassenleistung

Berlin- BtM-Rezepte scheinen bei der DAK unter besonderer Beobachtung zu stehen. So wurden Verordnungen mit einem fehlenden „A“ retaxiert, da dies gesundheitsgefährdende Wirkungen haben könne – besonderen Augenmerk legte die Kasse auf Folgeverordnungen. Aktuell sorgen Retaxationen kindergesicherter Verschlüsse für schlechte Laune bei den betroffenen Apothekern. (apotheke-adhoc.de, 28.09.2018)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/kindersicherer-verschluss-ist-keine-kassenleistung-dak-retax/

Online-Version des EBM

Hier finden Sie den EBM in der Fassung mit Wirkung vom 01. Oktober 2017. (KBV)

http://www.kbv.de/html/online-ebm.php

Neuer EBM wird verschoben

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, die Einführung eines neuen Einheitlichen Bewertungs­maßstabes (EBM) zu verschieben. Damit wird das neue Regelwerk nicht wie bisher geplant zum 1. Januar 2019 eingeführt. Grund seien die neuen Vorgaben aus dem Bun­desgesundheitsministerium zum Terminservice- und Versorgungsgesetz, heißt es in einer Mitteilung der KBV nach einer Sitzung vom Dienstag. (aerzteblatt.de, 20.09.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98033/Neuer-EBM-wird-verschoben

„Substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses im Rahmen einer Take-Home-Vergabe, gemäß § 5 Abs. 9 Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtmVV) je Behandlungstag 69 Punkte“ (DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, 11.10.2017)

http://www.dgsuchtmedizin.de/vorstandsnews/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=179&cHash=83440506365ac4467674f10806731603

GBA. Methodenbewertung: Substitutionsgestützte Therapie von Opioidabhängigen: Klarstellungen zum GKV-Leistungsangebot beschlossen

Berlin. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Regelungen geändert, nach denen Opioidabhängige zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eine substitutionsgestützte Therapie erhalten können. Das derzeitige Leistungsangebot wurde an die neuen Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Feststellungen der Bundesärztekammer (BÄK) angepasst. Die erforderlichen Klarstellungen zur substitutionsgestützten Behandlung von Opioidabhängigen als GKV-Leistung liegen nun vor. (GBA, Pressemitteilung 31/2018, 06.09.2018)

https://www.g-ba.de/downloads/34-215-762/31_2018-09-06_MVV-RL.pdf

Seit der vergangenen Woche gelten die neuen Regeln zur Substitution. Viele Apotheker haben noch offene Fragen zum Verfahren. Der Hamburger Apothekerverein hat nun darüber informiert, dass die Dokumentationsgebühr von 2,91 Euro für Betäubungsmittel pro Abgabe gilt. Bei mehreren Sichtvergaben oder mehreren Take-home-Abgaben auf einem Rezept wird die Gebühr daher mehrfach fällig. (DAZ online, 11.10.2017)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/10/11/apotheker-koennen-dokumentationsgebuehr-mehrfach-abrechnen

EBM. Gebührenordnungspositionen bei Substitutionsbehandlung und diamorphingestützter Behandlung der Drogenabhängigkeit

Die Berechnung der Gebührenordnungspositionen dieses Abschnittes setzt eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger voraus.

Sofern nur die Leistungen entsprechend den Gebührenordnungspositionen 01949, 01950 bis 01952 und 01960 erbracht werden, sind die spezifischen, auf die diamorphingestützte Behandlung bezogenen Anforderungen des § 2 Abs. 1 Satz 2, des § 2 Abs. 2 sowie des § 10 der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger nicht zu erfüllen.

Die Berechnung der Gebührenordnungspositionen 01955 und 01956 setzt voraus, dass die Einrichtung zusätzlich über eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde gemäß § 5 Abs. 9b Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) verfügt.

Der Leistungsbedarf, welcher der Substitutionsbehandlung und/oder der diamorphingestützten Behandlung zuzuordnen ist, umfasst ausschließlich die Gebührenordnungspositionen 01949, 01950 bis 01952, 01955, 01956 und 01960. Werden darüber hinaus bei demselben Patienten weitere Leistungen notwendig, sind diese dem übrigen kurativen Leistungsbereich zuzurechnen.

Eine Behandlungswoche im Sinne dieses Abschnittes ist jede Kalenderwoche, in der die Substitutionsbehandlung nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses durchgeführt wird.

(Kassenärztliche Bundesvereinigung Berlin, Stand 2018/3, erstellt am 04.07.2018)

http://www.kbv.de/html/13259.php?srt=relevance&stp=fulltext&q=substitutionsbehandlung&s=Suchen

Berlin – Für die Verordnung von medizinischem Cannabis an schwerstkranke Patienten hat der Bewertungsausschuss sich auf drei neue Gebührenordnungspositionen (GOP) verständigt. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. (aerzteblatt.de, 19.10.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83005/Verguetung-fuer-Verordnung-von-medizinischem-Cannabis-geregelt

Fachgesellschaft fordert bessere Vergütung für psychiatrische Fachärzte

Köln – Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hat eine angemessene Vergütung für Fachärzte gefordert, die gesetzlich versicherte Patienten beim Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka begleiten. (aerzteblatt.de, 26.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94778/Fachgesellschaft-fordert-bessere-Verguetung-fuer-psychiatrische-Fachaerzte

Die Substitutionsbehandlung von Opiatabhängigen wird ab 1. Oktober besser vergütet. Mehr Honorar erhalten Ärzte für die Take-Home-Vergabe und die konsiliarische Untersuchung. Zudem kann eine Substitutionsbehandlung nun auch im Rahmen eines Hausbesuches erfolgen und über den EBM abgerechnet werden. (KBV, 06.07.2017)

http://www.kbv.de/html/1150_29872.php

Arzneimittelversorgung: Zusatzvergütung des „Sichtbezugs“ in Apotheken

von Rechtsanwältin Dr. Sabine Wesser, Kanzlei Dr. Valentin Saalfrank, Köln

subLetter, Ausgabe 2/2018, 12.04.2018

http://www.subletter.de/content/zusatzvergutung-des-sichtbezugs-apotheken

Der Bewertungsausschuss hat mit Wirkung zum 1. Oktober 2017 drei wesentliche Änderungen im EBM zur Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger beschlossen. Diese betreffen die Take-Home-Vergabe, die Substitutionsbehandlung bei Hausbesuchen (unter bestimmten Voraussetzungen) und die Konsiliarverfahren. (KVH – KV Hessen, Oktober 2017)

https://www.kvhessen.de/fileadmin/media/documents/Mitglieder/Abrechnung_und_Honorar/Alles_fuer_Ihre_Abrechnung/EBM/EBM-Aenderungen_01-10-2017/170921_Substitution_ebm_aktuell.pdf

Berlin. Parlamentarischer Abend Substitutionstherapie

Neue BtMVV in Kraft – aber weiterhin zahlreiche Herausforderungen bei Patientenversorgung und Vergütungsstrukturen. (Sanofi / Deutsche Stiftung für Chronisch Kranke, 23.03.2018)

https://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/PM_Bericht_Parl-Abend_Substitution_23032018.pdf

In Baden-Württemberg erhalten Apotheker künftig Geld, wenn sie Süchtige bei der Einnahme von Substitutionsmitteln überwachen. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Landesapothekerverband (LAV) und die Krankenkassen in der vergangenen Woche getroffen. (pharmazeutische-zeitung.de, Ausgabe 39/2013)

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=48840

Festzuschlag: Keine 8,35 Euro für Methadon-Substitution

Berlin. Keine Stärkung für Substitutions-Apotheken: Mit Inkrafttreten des Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (AM-VSG) vom Mai 2017 wurde für Rezepturen ein Festzuschlag von 8,35 Euro eingeführt. Dieser gilt jedoch nicht für alle in der Apotheke hergestellten Arzneimittel. Zubereitungen mit Methadon und Levomethadon gehen leer aus. (apotheke adhoc, 27.02.2018)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/keine-835-euro-fuer-methadon-substitution-festzuschlag/

Durch eine besondere Vereinbarung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg und dem Landesapothekerverband wird es möglich, im Südwesten eine flächendeckende, ausreichend lange und adäquate Behandlung suchtkranker Menschen mit Drogenersatzmitteln, den sogenannten Substitutionsmitteln, weiterhin sicherzustellen. Aufgrund eines zurückgehenden ärztlichen Angebots hatte es in Baden-Württemberg vor allem in den ländlichen Gebieten Probleme gegeben, diese Art der Behandlung flächendeckend zu gewährleisten. (Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), Landesvertretung Baden-Württemberg, 18.09.2013)

https://www.vdek.com/LVen/BAW/Presse/Pressemitteilungen/2013/Gem_PM_Drogenersatztherapie.html

DGS: Ergänzende Erläuterungen zu den neuen EBM – Ziffern in der Substitutionsbehandlung

Quelle: dgs-info, Ausgabe 108, Januar 2018 (Herausgeber: Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin)

http://www.dgsuchtmedizin.de/newsletter/fruehere-ausgaben/dgs-info-ausgabe-108-januar-2018/

Mit Ihrem Smartphone – ob Android oder iPhone – erhalten Sie alle aktuellen Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung für niedergelassene Psychotherapeuten und Ärzte nun auch im mobilen Taschenformat. Die App KBV2GO! umfasst neben einem Nachrichtenticker die vollständigen Kataloge von EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) und ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) sowie praktische Qualitätsmanagement-Checklisten – jederzeit und überall.

http://www.kbv.de/html/kbv2go.php

BtM Substitution: 23 Tage Sichtvergabe für 26 Cent?

Seit dem 22. Mai 2017 ist die dritte Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) in Kraft. Ebenfalls im Mai 2017 wurde die Dokumentationsvergütung je BtM-Abgabe von zuvor 26 Cent auf 2,91 Euro offiziell im § 7 der AMPreisV erhöht. Ein Anlass für manche Krankenkassen, sich nochmals ältere BtM-Abgaben genauer anzusehen (für die noch die alte Vergütung galt), um künftig „ausufernden“ Abrechnungen vorzubeugen? (deutschesapothekenportal.de, 07.09.2017)

https://www.deutschesapothekenportal.de/rezept-retax/apothekenfragen-archiv/vollstaendiger-beitrag/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=247fddcafe146b35ac7f654d7f7fa032

EBM-Substitutionsziffern: B E S C H L U S S des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 397. Sitzung am 21. Juni 2017 zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Oktober 2017

http://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/Bewertungsausschuss--2017-06-21_Substi-ziffern.pdf

BtM-Gebühr. Substitution: 2,91 Euro pro Dokumentation

Berlin - Die Änderungen zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) sind seit 2. Oktober in Kraft und mit ihnen stellt sich eine Frage: Darf die Dokumentationsgebühr von 2,91 Euro pro abgegebenem Substitut abgerechnet werden?

Im Gesetz heißt es: „Bei der Abgabe eines Betäubungsmittels, dessen Verbleib nach § 1 Absatz 3 der BtMVV nachzuweisen ist, sowie bei der Abgabe von Arzneimitteln nach § 3a der Arzneimittelverschreibungsverordnung können die Apotheken einen zusätzlichen Betrag von 2,91 Euro einschließlich Umsatzsteuer berechnen.“

Fraglich ist, ob die Abrechnung des Honorars pro Zeile oder pro Abgabe und notwendiger Dokumentation erfolgen darf. Vor allem bei der Sichtvergabe spielt dies eine große Rolle. Denn die Honorarerhöhung sowie die Erhöhung des Rezepturhonorars könnten die Kassen etwa 100 Millionen Euro kosten. (APOTHEKE ADHOC, 17.10.2017)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/substitution-291-euro-pro-dokumentation-btm-gebuehr/