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Förderungswürdige Leistungen in Baden-Württemberg können vorerst weiterlaufen

Stuttgart – Die förderungswürdigen Leistungen in Baden-Württemberg können bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung vorerst weiterlaufen. Das Landessozialgericht (LSG) hat jetzt einem Antrag der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und von Krankenkassen auf einstweiligen Rechtsschutz für die Leistungen stattgegeben.

(…) 

„Es darf doch niemand vergessen, welche Leistungen von der Beanstandung betroffen sind: Eine verbesserte Versorgung der älteren Generation, von Krebskranken und behinderten Kindern“, sagte der Vorstandsvorsitzenden der KV Baden-Württemberg, Norbert Metke. Außerdem gehe es um die Förderung der Neugeborenenvorsorge und weiterer versorgungsrelevanter Bereiche. Dazu gehörten auch die Pflegeheimbesuche sowie die Drogensubstitution. (aerzteblatt.de, 26.05.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113186/Foerderungswuerdige-Leistungen-in-Baden-Wuerttemberg-koennen-vorerst-weiterlaufen

Berlin. So wird Substitution noch unattraktiver für den Nachwuchs - Auswirkungen der neuen Prüfmethode

Wie ein „Damoklesschwert“ empfindet Doris Höpner die Entscheidung des Landesschiedsamtes, die Substitutionsbehandlung von Opioidabh.ngigen künftig nicht mehr als regionale Praxisbesonderheit anzuerkennen. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin und Suchtmedizin, Vorsitzende des Arbeitskreises Substitution Opiatabhängiger Berlin und Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Berlin/Brandenburg befürchtet, dass dies den Nachwuchsmangel bei den substituierenden Ärzten weiter verschärfen wird. (KV Berlin Blatt, Ausgabe 1/2020, Januar/Februar 2020, Seite 26-27)

https://www.kvberlin.de/40presse/30kvblatt/2020/01/30_titelthema/kvbm.pdf

Neuer EBM ab 1. April 2020: EBM 2020 und Opioidsubstitutionsbehandlung

Zum Jahreswechsel hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Arbeitsversion des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs veröffentlicht, der ab 1.April 2020 gelten soll. „Nach mehrjährigen Verhandlungen haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband auf eine „kleine“ EBM-Reform geeinigt. Neben einigen strukturellen Änderungen wurde die Bewertung aller Leistungen überprüft und an die aktuelle Kostenstruktur angepasst. Ein Ziel ist es, die sprechende Medizin zu fördern. Der neue EBM gilt ab 1. April 2020.“ (KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung, Dezember 2019)

Die „sprechende Medizin“ erfährt eine leichte Aufwertung, das betrifft auch die Opioidsubstitutionsbehandlung. Die Ziffern werden besser vergütet, so um 18-28 Prozent je nach Ziffer. An der Anzahl der abzurechnenden Leistungen, d.h. an der Häufigkeit der abrechenbaren Gespräche, hat sich nichts geändert. (Forum Substitutionspraxis, eig. Bericht, 5.1.2020)

EBM 2020 und Opioidsubstitutionsbehandlung

EBM-Reform: Am Honorar ändert sich wenig

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2379 / B-1955 / C-1895

Korzilius, Heike

Auf eine „kleine Reform“ des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs haben sich Vertragsärzte und Krankenkassen nach mehrjährigen Verhandlungen geeinigt. Die Änderungen beschränken sich auf das Nötigste, denn frisches Geld gibt es nicht.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/211668/EBM-Reform-Am-Honorar-aendert-sich-wenig

Einigung bei EBM-Reform

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband ha­ben sich heute in Berlin auf eine Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) geeinigt. Die Reform, die unter der Vorgabe der Punktsummen- und Ausgabenneutralität stand, kann damit am 1. April 2020 in Kraft treten. (aerzteblatt.de, 11.12.2019)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108092/Einigung-bei-EBM-Reform

Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 440. Sitzung: Teil A, Teil B, Teil C, Teil D

Dtsch Arztebl 2019; 116(27-28): A-1346 / B-1110 / C-1094

In Teil C werden mit Wirkung zum 1. Juli 2019 redaktionelle EBM-Änderungen aufgrund der Anpassung der Richtlinie Methoden vertragsärztlicher Versorgung, Anlage I „Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden“ Nummer 2 (Substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger) vorgenommen.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/208613/Beschluss-des-Bewertungsausschusses-nach-87-Abs-1-Satz-1-SGB-V-in-seiner-440-Sitzung-Teil-A-Teil-B-Teil-C-Teil-D

Baden-Württemberg. Bis zu 20.000 Euro Fördergeld für Substitutionsärzte

ZuZ-Richtlinie: KV schafft neue Anreize für die suchtmedizinische Therapie

Ärzte, die sich in der Substitutionstherapie für Drogenabhängige engagieren, profitieren künftig vom Programm Ziel und Zukunft (kurz: ZuZ) der KV Baden-Württemberg. Ziel der jüngst beschlossenen Fördergelder im Rahmen der ZuZ-Richtlinie ist es, die Versorgung zu verbessern und mehr Ärzte für die Substitutionsbehandlung zu gewinnen. 291 Vertragsärzte in Baden-Württemberg dürfen derzeit eine substitutionsgestützte Therapie leisten. Doch längst nicht alle tun das auch. Die Zahlen sind rückläufig. (KV Baden-Württemberg, 05.08.2019)

https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/news/bis-zu-20000-euro-foerdergeld-fuer-substitutionsaerzte/

Gemeinsame Stellungnahme zur Herausnahme der Hepatitis-C-Antikörpertestung aus den extrabudgetären Laborleistungen (EBM-Ziffer 32006)

Die DGS (Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin) hat gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften eine Stellungnahme zu der seit April 2018 in Kraft getretenen Laborreform der KBV unterzeichnet. Danach gehört die Hepatitis-C-Antikörpertestung nicht mehr zu den Laboruntersuchungen, die ohne Anrechnung auf das Laborbudget einer Arztpraxis genutzt werden können. Wir sehen hierdurch die HCV Diagnostik gefährdet. (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und (DGVS) u.a., 05.03.2019) 

http://www.fernwisser.de/dgs/wp-content/uploads/2019/03/B-KBV-Hepatitis-C-Antiko%CC%88rperbestimmung_04.03.19.pdf

Drohender Verlust des Wirtschaftlichkeitsbonus bei Testung auf Hepatitis C- Antikörper (Antwort der KBV vom 02.11.2018)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_111/Antwort_KBV_26.11.18.pdf

Drohender Verlust des Wirtschaftlichkeitsbonus bei Testung auf Hepatitis C- Antikörper (Brief an die KBV)

(...) Anders als bei anderen meldepflichtigen Erkrankungen (z.B. bei der Hepatitis B) wird der nach aktuellem ärztlichen Standard erste Test bei Verdacht auf Hepatitis C den Gesamtlaborleistungen zugerechnet, deren Summe darüber entscheidet, ob ein sog. Wirtschaftlichkeitsbonus gewährt wird. 

Seit April 2018 ist der Hepatitis -C-Antikörpertest für niedergelassene Ärzte also nicht mehr “kostenneutral “, sondern belastet das Laborbudget, da er von der sog. Befreiungsziffer 32006 nicht mehr abgedeckt wird. Damit droht den Ärzten ein wirtschaftlicher Nachteil, wenn sie die Testungen veranlassen, die nach den Leitlinienindikationen für die Diagnostik der Hepatitis C durchgeführt werden sollten. 

Diese Testungen nach den Leitlinienempfehlungen sollten aber nach der BIS 

2030 Strategie ermöglicht und nicht erschwert werden. So heißt es im Strategiepapier: “Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften ermöglichen es, bei bestimmten Indikationen Testungen zu veranlassen“. (Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und weiterer Fachgesellschaften, darunter die DGs – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, an die KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung, 29.10.2018)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_111/Schreiben_KBV-Testung_Hepatit_is_C-Antiko%CC%88rper_01.11.18.pdf

GBA. Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Änderung der Anlage I Nummer 2 – Substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger 

GBA – Gemeinsamer Bundesausschuss, Beschlussdatum: 06.09.2018, Inkrafttreten: 07.12.2018, Beschluss veröffentlicht: BAnz AT 06.12.2018 B6

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3472/

EBM. Neuer Einheitlicher Bewertungsmaßstab kommt erst 2020

Berlin – Der neue Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) kommt nicht mehr im kommenden Jahr. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) heute mitteilte, soll der angepasste EBM bis Ende September 2019 beschlossen werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. (aerzteblatt.de, 29.11.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99526/Neuer-Einheitlicher-Bewertungsmassstab-kommt-erst-2020

GBA. Häusliche Krankenpflege-Richtlinie: Psychiatrische häusliche Krankenpflege 

GBA – Gemeinsamer Bundesausschuss, Beschlussdatum:19.07.2018, Inkrafttreten:12.10.2018

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3411/

Regelindikationen psychiatrischer häuslicher Krankenpflege erweitert

Berlin – Ärzte können eine psychiatrische häusliche Krankenpflege künftig auch bei posttraumatischen Belastungsstörungen, schweren psychischen Verhaltensstörungen im Wochenbett und weiteren Erkrankungen verordnen. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Liste der Regelindikationen erweitert und Kriterien festgelegt, in welchen Fällen eine Verordnung darüber hinaus möglich ist. (aerzteblatt.de, 19.10.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98625/Regelindikationen-psychiatrischer-haeuslicher-Krankenpflege-erweitert

Kindersicherer Verschluss ist keine Kassenleistung

Berlin- BtM-Rezepte scheinen bei der DAK unter besonderer Beobachtung zu stehen. So wurden Verordnungen mit einem fehlenden „A“ retaxiert, da dies gesundheitsgefährdende Wirkungen haben könne – besonderen Augenmerk legte die Kasse auf Folgeverordnungen. Aktuell sorgen Retaxationen kindergesicherter Verschlüsse für schlechte Laune bei den betroffenen Apothekern. (apotheke-adhoc.de, 28.09.2018)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/kindersicherer-verschluss-ist-keine-kassenleistung-dak-retax/

Neuer EBM wird verschoben

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, die Einführung eines neuen Einheitlichen Bewertungs­maßstabes (EBM) zu verschieben. Damit wird das neue Regelwerk nicht wie bisher geplant zum 1. Januar 2019 eingeführt. Grund seien die neuen Vorgaben aus dem Bun­desgesundheitsministerium zum Terminservice- und Versorgungsgesetz, heißt es in einer Mitteilung der KBV nach einer Sitzung vom Dienstag. (aerzteblatt.de, 20.09.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98033/Neuer-EBM-wird-verschoben

GBA. Methodenbewertung: Substitutionsgestützte Therapie von Opioidabhängigen: Klarstellungen zum GKV-Leistungsangebot beschlossen

Berlin. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Regelungen geändert, nach denen Opioidabhängige zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eine substitutionsgestützte Therapie erhalten können. Das derzeitige Leistungsangebot wurde an die neuen Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Feststellungen der Bundesärztekammer (BÄK) angepasst. Die erforderlichen Klarstellungen zur substitutionsgestützten Behandlung von Opioidabhängigen als GKV-Leistung liegen nun vor. (GBA, Pressemitteilung 31/2018, 06.09.2018)

https://www.g-ba.de/downloads/34-215-762/31_2018-09-06_MVV-RL.pdf

EBM. Gebührenordnungspositionen bei Substitutionsbehandlung und diamorphingestützter Behandlung der Drogenabhängigkeit

Die Berechnung der Gebührenordnungspositionen dieses Abschnittes setzt eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger voraus.

Sofern nur die Leistungen entsprechend den Gebührenordnungspositionen 01949, 01950 bis 01952 und 01960 erbracht werden, sind die spezifischen, auf die diamorphingestützte Behandlung bezogenen Anforderungen des § 2 Abs. 1 Satz 2, des § 2 Abs. 2 sowie des § 10 der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger nicht zu erfüllen.

Die Berechnung der Gebührenordnungspositionen 01955 und 01956 setzt voraus, dass die Einrichtung zusätzlich über eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde gemäß § 5 Abs. 9b Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) verfügt.

Der Leistungsbedarf, welcher der Substitutionsbehandlung und/oder der diamorphingestützten Behandlung zuzuordnen ist, umfasst ausschließlich die Gebührenordnungspositionen 01949, 01950 bis 01952, 01955, 01956 und 01960. Werden darüber hinaus bei demselben Patienten weitere Leistungen notwendig, sind diese dem übrigen kurativen Leistungsbereich zuzurechnen.

Eine Behandlungswoche im Sinne dieses Abschnittes ist jede Kalenderwoche, in der die Substitutionsbehandlung nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses durchgeführt wird.

(Kassenärztliche Bundesvereinigung Berlin, Stand 2018/3, erstellt am 04.07.2018)

http://www.kbv.de/html/13259.php?srt=relevance&stp=fulltext&q=substitutionsbehandlung&s=Suchen

Fachgesellschaft fordert bessere Vergütung für psychiatrische Fachärzte

Köln – Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hat eine angemessene Vergütung für Fachärzte gefordert, die gesetzlich versicherte Patienten beim Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka begleiten. (aerzteblatt.de, 26.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94778/Fachgesellschaft-fordert-bessere-Verguetung-fuer-psychiatrische-Fachaerzte

Arzneimittelversorgung: Zusatzvergütung des „Sichtbezugs“ in Apotheken

von Rechtsanwältin Dr. Sabine Wesser, Kanzlei Dr. Valentin Saalfrank, Köln

subLetter, Ausgabe 2/2018, 12.04.2018

http://www.subletter.de/content/zusatzvergutung-des-sichtbezugs-apotheken

Berlin. Parlamentarischer Abend Substitutionstherapie

Neue BtMVV in Kraft – aber weiterhin zahlreiche Herausforderungen bei Patientenversorgung und Vergütungsstrukturen. (Sanofi / Deutsche Stiftung für Chronisch Kranke, 23.03.2018)

https://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/PM_Bericht_Parl-Abend_Substitution_23032018.pdf

Festzuschlag: Keine 8,35 Euro für Methadon-Substitution

Berlin. Keine Stärkung für Substitutions-Apotheken: Mit Inkrafttreten des Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (AM-VSG) vom Mai 2017 wurde für Rezepturen ein Festzuschlag von 8,35 Euro eingeführt. Dieser gilt jedoch nicht für alle in der Apotheke hergestellten Arzneimittel. Zubereitungen mit Methadon und Levomethadon gehen leer aus. (apotheke adhoc, 27.02.2018)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/keine-835-euro-fuer-methadon-substitution-festzuschlag/

DGS: Ergänzende Erläuterungen zu den neuen EBM – Ziffern in der Substitutionsbehandlung

Quelle: dgs-info, Ausgabe 108, Januar 2018 (Herausgeber: Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin)

http://www.dgsuchtmedizin.de/newsletter/fruehere-ausgaben/dgs-info-ausgabe-108-januar-2018/

BtM Substitution: 23 Tage Sichtvergabe für 26 Cent?

Seit dem 22. Mai 2017 ist die dritte Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) in Kraft. Ebenfalls im Mai 2017 wurde die Dokumentationsvergütung je BtM-Abgabe von zuvor 26 Cent auf 2,91 Euro offiziell im § 7 der AMPreisV erhöht. Ein Anlass für manche Krankenkassen, sich nochmals ältere BtM-Abgaben genauer anzusehen (für die noch die alte Vergütung galt), um künftig „ausufernden“ Abrechnungen vorzubeugen? (deutschesapothekenportal.de, 07.09.2017)

https://www.deutschesapothekenportal.de/rezept-retax/apothekenfragen-archiv/vollstaendiger-beitrag/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=247fddcafe146b35ac7f654d7f7fa032

BtM-Gebühr. Substitution: 2,91 Euro pro Dokumentation

Berlin - Die Änderungen zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) sind seit 2. Oktober in Kraft und mit ihnen stellt sich eine Frage: Darf die Dokumentationsgebühr von 2,91 Euro pro abgegebenem Substitut abgerechnet werden?

Im Gesetz heißt es: „Bei der Abgabe eines Betäubungsmittels, dessen Verbleib nach § 1 Absatz 3 der BtMVV nachzuweisen ist, sowie bei der Abgabe von Arzneimitteln nach § 3a der Arzneimittelverschreibungsverordnung können die Apotheken einen zusätzlichen Betrag von 2,91 Euro einschließlich Umsatzsteuer berechnen.“

Fraglich ist, ob die Abrechnung des Honorars pro Zeile oder pro Abgabe und notwendiger Dokumentation erfolgen darf. Vor allem bei der Sichtvergabe spielt dies eine große Rolle. Denn die Honorarerhöhung sowie die Erhöhung des Rezepturhonorars könnten die Kassen etwa 100 Millionen Euro kosten. (APOTHEKE ADHOC, 17.10.2017)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/substitution-291-euro-pro-dokumentation-btm-gebuehr/

EBM und Substitution: Kommentar des DSÄ – Dachverband substituierender Ärzte zur Take-Home Ziffer 01949

https://www.dsae.de/kcfinder/upload/files/Newsletter_10_17.pdf

Online-Version des EBM

Hier finden Sie den EBM in der Fassung mit Wirkung vom 01. Oktober 2017. (KBV)

http://www.kbv.de/html/online-ebm.php

Berlin – Für die Verordnung von medizinischem Cannabis an schwerstkranke Patienten hat der Bewertungsausschuss sich auf drei neue Gebührenordnungspositionen (GOP) verständigt. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. (aerzteblatt.de, 19.10.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83005/Verguetung-fuer-Verordnung-von-medizinischem-Cannabis-geregelt

„Substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses im Rahmen einer Take-Home-Vergabe, gemäß § 5 Abs. 9 Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtmVV) je Behandlungstag 69 Punkte“ (DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, 11.10.2017)

http://www.dgsuchtmedizin.de/vorstandsnews/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=179&cHash=83440506365ac4467674f10806731603

Seit der vergangenen Woche gelten die neuen Regeln zur Substitution. Viele Apotheker haben noch offene Fragen zum Verfahren. Der Hamburger Apothekerverein hat nun darüber informiert, dass die Dokumentationsgebühr von 2,91 Euro für Betäubungsmittel pro Abgabe gilt. Bei mehreren Sichtvergaben oder mehreren Take-home-Abgaben auf einem Rezept wird die Gebühr daher mehrfach fällig. (DAZ online, 11.10.2017)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/10/11/apotheker-koennen-dokumentationsgebuehr-mehrfach-abrechnen