Zwischen Substanzkonsum, Selbstkritik und Krise: Mentales Wohlbefinden als Ressource Jugendlicher
Zwischen Substanzkonsum, Selbstkritik und Krise: Mentales Wohlbefinden als Ressource Jugendlicher
Das mentale Wohlbefinden von Jugendlichen ist seit Mitte der 2000er Jahre spürbar zurückgegangen. Das zeigen Datenauswertungen der SCHULBUS-Studie aus Hamburg und Bremen. Außerdem geht aus den Daten hervor, dass auch der Konsum von psychoaktiven Substanzen unter den 14- bis 17-jährigen Schüler:innen sinkt. Welcher Zusammenhang lässt sich im Einzelnen zwischen mentalem Wohlbefinden und resilientem Umgang mit psychoaktiven Substanzen oder anderen Belastungen herstellen? Dieser Frage geht Theo Baumgärtner nach, indem er Auswertungen für die Gruppe Jugendlicher mit (eher) hohem und die Gruppe mit (eher) niedrigem mentalen Wohlbefinden gegenüberstellt. Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die Stärkung des mentalen Wohlbefindens von Jugendlichen ist effektive Suchtprävention. Daran sollten sich alle Tätigkeitsbereiche, die im direkten Kontakt zu der Zielgruppe stehen, beteiligen. (Konturen online, 19.12.2025)
