STI‑Screening in der Substitutionspraxis – ein pragmatischer Ansatz für den Alltag
STI‑Screening in der Substitutionspraxis – ein pragmatischer Ansatz für den Alltag
Infektionen wie HIV und virale Hepatitiden gehören bei Menschen mit opioidbezogenen Störungen zu den häufigen somatischen Begleiterkrankungen. Entsprechend sinnvoll ist ein strukturiertes, niedrigschwelliges Screening in der Substitutionspraxis. Entscheidend ist dabei weniger, möglichst viele Parameter gleichzeitig zu testen, sondern die Diagnostik so zu organisieren, dass sie im Alltag funktioniert: Befunde müssen zeitnah vorliegen, richtig eingeordnet und in konkrete Maßnahmen überführt werden.
Ein praxistauglicher Ansatz ist ein dreistufiges Vorgehen: schnelle Orientierung durch Vor-Ort-Tests, gesicherte Bestätigung im Labor und darauf aufbauend klare nächste Schritte in der Versorgung.
STI‑Screening in der Substitutionspraxis – ein pragmatischer Ansatz für den Alltag
