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| Hans-Günter Meyer-Thompson | National

Esssen. inactio® Lifeline DKR: Case Study Suchthilfe direkt Essen - Viele Möglichkeiten für Vorgangsdokumentation und Auswertung

Esssen. inactio® Lifeline DKR: Case Study Suchthilfe direkt Essen - Viele Möglichkeiten für Vorgangsdokumentation und Auswertung

Die Herausforderung: Umfassende Dokumentationspflicht

Pro Tag 30 bis 50 Besucher und 60 bis 240 Konsumvor gänge. In diesem Rahmen arbeitet der Drogenkonsum raum (DKR) in Essen. „Unser Hauptauftrag ist die Sucht begleitung, das heißt, wir ermöglichen den Konsum harter Drogen in einem ruhigen, hygienischen Umfeld“, erklärt Tobias Fechner von Suchthilfe direkt, der dieses Angebot koordiniert. Drei Kräfte sind während der täglichen zwölfstündigen Öffnungszeiten ständig vor Ort, vielfältige Unterstützung steht im Hintergrund bereit, von derNotfallhilfe bis zur Beratung im Hinblick auf „sicheren“ Konsum und Therapiemöglichkeiten.

Detaillierte Erfassung

Die Vorgänge im Essener DKR müssen detailliert erfasst werden. „Verglichen mit ähnlichen Einrichtungen in ande ren Städten und Regionen nehmen wir die Vorgangsdokumentation personenbezogen vor, um sicherzustellen, dass nur Menschen aus Essen Zutritt haben und die Auswertung Auskunft über die Anzahl unterschiedlich erreichterPersonen ermöglicht.“, sagt Fechner.

Jeder Besucher wird namentlich erfasst, es herrscht Ausweispflicht. Aus diesen Angaben entsteht die Besucherkartei, die als Basis für die personenbezogenen Besuche und Leistungserbringungen dient.

Dokumentiert werden muss in vielfältigen Kategorien. Dazu gehören u. a. Art der konsumierten Substanz, Darreichungsform, Häufigkeit des Vorgangs, Zustand des Besuchers, ebenso die Inanspruchnahme von Beratungs und Vermittlungsangeboten.

Anwendungsbericht_DKR-SHDE.pdf