Schweiz Genf verschreibt Kokain gegen die Crack-Krise
Schweiz Genf verschreibt Kokain gegen die Crack-Krise
In den kommenden Monaten erhalten schwer abhängige Crack-Konsument*innen pharmazeutisches Kokain nach dem Vorbild der Heroinabgabe.*
Die Schweiz hat ein Problem, das in keinen Tresor passt. Die alpine Bastion der Neutralität und Hüterin des globalen Kapitals sieht sich von einer Substanz belagert, die nichts von helvetischer Zurückhaltung versteht. Crack-Kokain, eine Droge, die weder Bankkonto noch Alpenblick verlangt, hat sich in Gassen und Pärken eingenistet wie ein ungebetener Gast, der die Hausordnung nicht lesen will. In Luzern sitzen Tourist*innen mit Rollkoffern neben Drogenkonsumierenden, die mit Glasröhrchen Crack rauchen. Anwohnende von Chur bis Zürich sorgen sich und die Gründe liegen vielfach auf der Hand. (DAH hiv-magazin, 27.03.2026)
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