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Deutschland: Suchtexperten fordern höhere Preise für Alkohol

Ein Mindestpreis wie in Schottland würde auch in Deutschland übermäßigen Konsum verhindern, meinen Experten. Die Bundesregierung zeigt sich offen dafür. (zeit.de, 04.05.2018)

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-05/deutschland-alkohol-mindestpreis-suchtexperten-schottland

Höhere Preise für Alkohol in Deutschland angemahnt

Berlin – Suchtexperten und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung dringen auf höhere Preise für Alkohol in Deutschland. „Wer den Alkoholkonsum reduzieren will, muss dafür sorgen, dass die in Deutschland unverhältnismäßig niedrigen Preise für alkoholische Getränke angehoben werden“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Raphael Gaßmann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (aerzteblatt.de, 04.05.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94920/Hoehere-Preise-fuer-Alkohol-in-Deutschland-angemahnt

Drogenbeauftragte warnt vor Verharmlosung von Cannabis

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), warnt vor einer Verharmlosung von Cannabis. „Wegen keiner anderen illegalen Droge müssen heute so viele Menschen behandelt werden wie wegen Cannabis“, sagte sie der Welt. Das Cannabis auf dem Markt sei nicht harmlos und solle nicht als Lifestyleprodukt bagatellisiert werden. (aerzteblatt.de, 03.05.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94892/Drogenbeauftragte-warnt-vor-Verharmlosung-von-Cannabis

Vortrag der DHS Fachkonferenz 2017: Soziale Ungleichheit, Armut und Gesundheit – „Suchtprävention muss eben auch gleichzeitig anknüpfen an eine Verringerung oder Bekämpfung der sozialen Ungleichheit, sonst wird sie keinen Erfolg haben.“

Die vergangene 57. Fachkonferenz Sucht beleuchtete mit Suchtfragen verwandte Themen. Häufig betont, aber wenig beachtet, werden die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Armut und Suchtfragen. Statistische Daten hierzu liegen in großer Zahl vor. Alleine: Gesundheitspolitik in Deutschland, gleich auf welcher Ebene, ist selten konsistent, und vor allem geht sie in ihrem tatsächlichen Handeln von der Vorstellung aus, soziale Faktoren seien als gegeben hinzunehmen. Dabei zeigte uns schon das sog. „Hartz IV“, wie schnell und grundlegend soziale Verhältnisse geändert werden können. Wenn auch in die falsche, weil exkludierende, Richtung. Gelegentlich der vergangenen DHS Fachkonferenz Sucht hielt Prof. Dr. Christoph Butterwegge einen Vortrag zu diesen Zusammenhängen, den wir mit seiner freundlichen Genehmigung an dieser Stelle gerne veröffentlichen. (DHS-Newsletter, 1/2018, 27.04.2018)

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Veranstaltungen/Fachkonferenz_2017/Vortrag_Butterwegge.pdf

Berlin. Grüne machen beim Tabakwerbeverbot Druck auf Bundesregierung

Hamburg – In der Debatte um ein Tabakwerbeverbot wollen die Grünen Druck auf die Große Koalition machen. Die Grünen-Bundestagsfraktion verständigte sich auf einen eigenen Gesetzentwurf, wie der Spiegel berichtete. (aerzteblatt.de, 30.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94824/Gruene-machen-beim-Tabakwerbeverbot-Druck-auf-Bundesregierung

Global Marijuana March 2018: Bundesweite Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis

Berlin. Anlässlich des weltweiten Global Marijuana March Anfang Mai finden auch in Deutschland viele Veranstaltungen statt. In knapp 30 Städten wird es Demonstrationen und Kundgebungen für die Legalisierung von Cannabis geben. Etwa 10.000 Teilnehmer werden dabei insgesamt erwartet. (Deutscher Hanfverband, 11.04.2018)

https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/global-marijuana-march-2018-bundesweite-demonstrationen-fuer-die-legalisierung-von-cannabis

Cannabispolitik: Maßnahmen zur Befähigung, zum Schutz und Hilfen für junge Menschen (DHS)

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hat bereits 2015 in ihrer Stellungnahme „Cannabis-politik in Deutschland“ auf die vier grundsätzlichen Ziele der Suchtpolitik hingewiesen, die der Verhinderung und Reduzierung von Schäden durch Cannabiskonsum sowie der Sicherung der gesellschaftlicher Teilhabe dienen. Bezogen auf junge Menschen gilt (ebenso wie für Erwachsene):

1. Weniger Menschen konsumieren Cannabis. Alle Menschen, die nicht konsumieren, werden in ihrer Entscheidung bestärkt, kein Cannabis zu sich zu nehmen.

2. Menschen, die Cannabis konsumieren, beginnen den Konsum möglichst spät, weisen möglichst risikoarme Konsummuster auf und konsumieren nur in Situationen und unter Bedingungen, in denen Risiken nicht zusätzlich erhöht werden.

3. Konsumierende, deren Cannabiskonsum zu Problemen führt, erhalten möglichst früh effektive Hilfen zur Reduzierung der mit dem Konsum verbundenen Risiken und Schäden.

4. Konsumierende, die ihren Konsum beenden möchten, erhalten uneingeschränkten Zugang zu Beratung, Behandlung und Rehabilitation nach den jeweils aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Herausgeber: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/2018_PositionspapierCannabis.pdf

Marlene Mortler als Drogenbeauftragte der Bundesregierung vom Kabinett bestätigt

Berlin. Das Bundeskabinett hat heute dem Vorschlag des Bundesministers für Gesundheit Jens Spahn zugestimmt, die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler für eine weitere Legislaturperiode zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu berufen. Mortler wird somit auch in der 19. Legislaturperiode als Beauftragte der Bundesregierung die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. (BMG, 11.04.2018)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2018/2-quartal/drogenbeauftragte-marlene-mortler/

Ärzte fordern rauchfreie Autos für Kinder in Deutschland

Köln – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert erneut rauchfreie Autos für Kinder in Deutschland. Hierzulande müsse – ebenso wie aktuell in Österreich – ein entsprechendes gesetzliches Verbot eingeführt werden, sagte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach gestern. Hintergrund der erneuten Forderung: Wer in der Alpenrepublik rauchend mit Kind im Auto erwischt wird, dem drohen ab dem 1. Mai bis zu 1.000 Euro Bußgeld. (aerzteblatt.de, 06.04.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92285/Aerzte-fordern-rauchfreie-Autos-fuer-Kinder-in-Deutschland

Deutschland. Menschen ohne Papiere. „Wir wollen, dass alle Leute behandelt werden können“

Wer eine Krankenkassenkarte besitzt, hat in Deutschland Zugang zur Gesundheitsversorgung. Doch was, wenn jemand keine Krankenversicherung hat – oder sogar keine Aufenthaltspapiere? Am 20. März will ein Aktionsbündnis ein Zeichen für das Menschenrecht auf Gesundheit setzen.

Ist es bloß ein Schnupfen oder etwas Schlimmeres? Lieber gleich zum Arzt oder noch warten? Für Hunderttausende Menschen in Deutschland stellt sich diese Frage gar nicht, denn sie haben keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem.

Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben, erklärt Dr. Johanna Offe, Referentin für Grundsatzfragen beim Verein Ärzte der Welt. Sie koordiniert die Kundgebung „Gesundheit ist ein Menschenrecht!“, die am 20. März 2018 vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf die Probleme aufmerksam machen soll. (DAH – magazin.hiv, 16.03.2018)

https://magazin.hiv/2018/03/16/wir-wollen-dass-menschen-ohne-papiere-behandelt-werden-koennen/

DHS Jahrbuch Sucht 2018 -Daten und Fakten

Das DHS Jahrbuch Sucht 2018 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. liefert die neuesten Zahlen, Fakten und Trends zum Konsum legaler und illegaler Drogen sowie zu abhängigem Verhalten. (DHS, 28.03.2018)

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/2018_PM_Daten_und_Fakten.pdf

Alkohol: Deutschland bleibt ein Hochkonsumland

Berlin – Der Alkoholkonsum sinkt in Deutschland nur geringfügig auf jährlich 10,7 Liter Reinalkohol pro Kopf. Im internationalen Vergleich sei dies immer noch ein sehr hoher Wert, weshalb Deutschland auch weiterhin zurecht als „Hochkonsumland“ bezeichnet werden könne. Dieses Fazit ziehen die Autoren des Jahrbuchs Sucht, das heute in Berlin von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vorgestellt wurde. (aerzteblatt.de, 28.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92140/Alkohol-Deutschland-bleibt-ein-Hochkonsumland

Berlin. Anfrage der Grünen-Fraktion. Ministerium: Cannabisverbot wirkt wegen Strafandrohung

Vor einigen Tagen hat die Bundestagsfraktion der Grünen in einer Kleinen Anfrage den Nutzen der Cannabis-Prohibition hinterfragt. Das BMG verteidigte in seinem Antwortschreiben das Cannabisverbot. Denn aus Sicht des Ministeriums drängt die Strafandrohung per se den Konsum zurück. Für die drogenpolitische Sprecherin der Grünen, Kirsten Kappert-Gonther, würde eine Entkriminalisierung die Gesundheitsrisiken durch gestreckte Schwarzmarktware reduzieren und effektiv zum Jugendschutz beitragen. (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 28.02.2018)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/02/28/gruene-bmg-blendet-realitaet-aus

Berlin. Mortler soll Drogenbeauftragte der Bundesregierung bleiben

München – Marlene Mortler, derzeitige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, soll in der neuen Legislaturperiode ihr Amt weiterführen. Das hat CSU-Chef Horst Seehofer heute in München bekanntgegeben, wie ein Sprecher der Drogenbeauftragten dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ) bestätigte. (aerzteblatt.de, 05.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/91606/Mortler-soll-Drogenbeauftragte-der-Bundesregierung-bleiben

Kinder- und Jugendärzte warnen vor Legalisierung von Cannabis

Köln – Kinder- und Jugendärzte warnen vor einer Legalisierung von Cannabis. Mit Blick auf in Düsseldorf und anderen Städten geplante Cannabisprojekte erklärte der Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Josef Kahl, am Mittwoch in Köln, die Substanz sei keineswegs harmlos. Der Cannabiskonsum sei unter 12- bis 17-Jährigen weit verbreitet und seit 2011 stetig gewachsen. (aerzteblatt.de, 02.03.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/90529/Kinder-und-Jugendaerzte-warnen-vor-Legalisierung-von-Cannabis

Cannabis: Kriminalbeamte wollen entkriminalisieren – Ärzte warnen weiterhin vor Konsum

(Medscape, 22.02.2018)

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906766

Mainkofen. Facharzt für Suchterkrankungen: Cannabis ist geringstes Problem

(...) "Wenn Deutschland heute ein drogenfreies Land wäre und die Regierung müsste entscheiden, ob sie Alkohol oder Cannabis legalisiert, dann müsste sie sich für Cannabis entscheiden." Eine ungefährliche Substanz ist Cannabis deshalb freilich noch lange nicht, wie Dr. Thomas Rieder herausstellt – der regelmäßige Konsum kann zu Psychosen führen. Allerdings sind sich Wissenschaftler im Grunde einig, dass Cannabis für Erwachsene ab etwa 20 Jahren bei gelegentlicher Anwendung eine relativ ungefährliche, gleichwohl nicht unproblematische Substanz ist. (Plattlinger Zeitung, 18.02.2018)

http://www.pnp.de/lokales/landkreis_deggendorf/plattling/2838873_Facharzt-fuer-Suchterkrankungen-Cannabis-ist-unser-geringstes-Problem.html

Berlin. Parlamentarischer Streit über Freigabe von Cannabis

Die Forderung nach einem liberaleren Umgang mit Cannabis bleibt im Bundestag weiterhin umstritten. Die Sozialdemokraten zeigten sich gestern Abend zwar offen für entsprechende Vorschläge von FDP, Linken und Grünen, doch Union und AfD wandten sich in der Debatte ausdrücklich gegen eine Freigabe. (aerzteblatt.de, 23.02.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89409/Parlamentarischer-Streit-ueber-Freigabe-von-Cannabis

Debatte über Legalisierung von Cannabis "Ich halte das für unverantwortlich"

Cannabis soll legalisiert werden, fordert der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Der Straf- und Medizinrechtler Gunnar Duttge hält dagegen: Die Legalisierung wäre ein "unverantwortliches Humanexperiment". (Spiegel online, 12.02.2018)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/cannabis-legalisierung-warum-jurist-gunnar-duttge-dagegen-ist-a-1192739.html

Politik. Mehr Hilfe für Kinder mit suchtkranken Eltern

Berlin/Köln – Auf ein Angebot für Kinder von suchtkranken Eltern weist die Drogen­beauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU) hin. Das Onlineprojekt „KidKit networks“ bietet Kindern und Jugendlichen von zehn bis 18 Jahren Beratung per E-Mail und Chat und stellt bei Bedarf den Kontakt zu lokalen Hilfsangeboten her. Eine digitale Landkarte ermöglicht Betroffenen zudem, selbst geeignete Hilfsangebote zu finden. Träger von KidKit networks sind die Drogenhilfe Köln und der Verein KOALA. (arzteblatt.de, 12.02.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Sucht?nid=89158

Deutschland. Cannabis-Umfrage: Jeder zweite Arzt für Legalisierung

Hamburg (ots) - Die Regierung sollte das Cannabis-Verbot in Deutschland streichen - mit dieser Forderung hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) jüngst für Schlagzeilen gesorgt. Die empörte Antwort der Bundesärztekammer (BÄK) ließ nicht lange auf sich warten. Eine aktuelle Ärzte-Umfrage zeigt nun jedoch: Die breite Masse der Mediziner sieht die Sache längst nicht so eindeutig, wie es die Funktionäre darstellen: 52 Prozent von über 500 befragten Ärzten sprechen sich sogar für eine Legalisierung aus.

Dies ergab eine Blitzumfrage des Ärztenachrichtendienstes (änd) in Hamburg unter niedergelassenen Haus- und Fachärzten in ganz Deutschland. 52 Prozent halten demnach eine komplette Legalisierung von Cannabis für den richtigen Schritt. 37 Prozent sehen dies anders: Nur für medizinische Zwecke und unter scharfer Kontrolle dürfe der Konsum von Cannabis erlaubt sein. 11 Prozent der befragten Ärzte halten gar ein Komplettverbot für angezeigt. (ÄND – ÄRZTENACHRICHTENDIENST, 06.02.2018)

https://www.presseportal.de/pm/61299/3860471

Drogenpolitik. Keine Angst vor legalem Cannabis

Viele Deutsche stehen einer Legalisierung von Cannabis skeptisch gegenüber. Gras könnte zur Volksdroge werden und die Jugend gefährden. Erfahrungen aus den Niederlanden bestätigen das nicht. (Spiegel online, 06.02.2018)

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/cannabis-keine-angst-vor-der-legalisierung-a-1191444.html

Gebt das Hanf frei!?

Ausgerechnet der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert die Legalisierung von Cannabis. Doch ein Suchtexperte sieht das völlig anders. Mit guten Gründen. (Deutschlandfunk, Der Tag, 05.02.2018, Audio, ca. 04:00)

http://www.deutschlandfunk.de/der-tag-gebt-das-hanf-frei.3415.de.html

Cannabis in Deutschland Nach 60 Jahren Drogenpolitik bleibt es bei einer Lebenslüge

Eine Jamaika-Regierung hätte Cannabis womöglich zugelassen. Nun geht der zähe Kampf um den richtigen Umgang mit der illegalen Droge in eine neue Runde. Denn die Kraut-Raucher verspüren international Rückenwind. (Welt, 05.02.2018)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173167092/Cannabis-in-Deutschland-Der-Kampf-um-die-Droge-geht-in-eine-neue-Runde.html

FDP fordert klare Regeln für Cannabismodellprojekte

Berlin – Die FDP-Fraktion im Bundestag will Modellprojekte für freien Cannabiskonsum vorantreiben. In einem entsprechenden Antrag (19/515) erklärt die Fraktion repressive Ansätze im Kampf gegen den Cannabiskonsum für gescheitert. Deshalb fordern die Liberalen neue Wege, um die Verbreitung von Cannabis zu kontrollieren und den Gesundheits- und Jugendschutz in der Bevölkerung zu verbessern. (arzteblatt.de, 29.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/88853/FDP-fordert-klare-Regeln-fuer-Cannabismodellprojekte

Berlin. Konferenz Cannabis Normal! 2017 (Aftermovie)

Legalisierung liegt in der Luft - die Vergabe der ersten Anbaulizenzen in Deutschland, Anträge für Cannabis-Modellprojekte, Diskussionen in Parteien und Medien, es bewegt sich was, soviel ist klar!

Um diese positiven Entwicklungen voran zu treiben, richtete der DHV im November 2017 seine erste eigene Konferenz Cannabis Normal! aus. Unter dem Motto "Kurz vor fair - sei dabei!" diskutierten wir zwei Tage lang gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus darüber, wie weit die Legalisierungsdebatte in Deutschland und in Fachkreisen vorangeschritten ist und wie wir gemeinsam diese Entwicklung weiter fördern können. (Deutscher Hanfverband (DHV), 6.1.2018)

https://hanfverband.de/nachrichten/news/official-aftermovie-cannabis-normal-die-konferenz-2017

Drogenbeauftragte fordert von Filmbranche weniger Raucherszenen

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert weniger Rauchende in Film und Fernsehen. Meistens werde das Rauchen auch noch als etwas Positives dargestellt, sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dabei seien Zigaretten „weder cool noch lässig, sondern schlicht und einfach ungesund“. (aerzteblatt.de, 10.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87455/Drogenbeauftragte-fordert-von-Filmbranche-weniger-Raucherszenen

Suchtexperte warnt Cannabis-Legalisierung ist keine Option!

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius ist Ärztlicher Leiter des Suchtbereichs am UKE und Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. 

„Auch wir sollten Cannabis reguliert legalisieren!“, forderte André Schulz, Vorsitzender der Gewerkschaft Bund Deutscher Kriminalbeamter, gestern in der MOPO. Der völlig falsche Schritt: Es droht die Verharmlosung einer gefährlich süchtig-machenden Droge, die schlimme Krankheiten verursacht und die Entwicklung Jugendlicher ausbremst. Und: Ein regulierter Verkauf wird nicht funktionieren – genauso wenig wie bei Alkohol oder Zigaretten. (Morgenpost Hamburg, 04.01.2018)

https://www.mopo.de/hamburg/suchtexperte-warnt-cannabis-legalisierung-ist-keine-option--29428104

Deutschland. Kriminalbeamter fordert: Auch wir sollten Cannabis reguliert legalisieren!

André Schulz, Hauptkommissar beim LKA Hamburg und Vorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK).

Kalifornien hat den Verkauf von Marihuana legalisiert – ein US-Bundesstaat mit fast 40 Millionen Einwohnern. Es ist damit weltweit der größte Markt für legalen Cannabishandel. Und Deutschland? Es ist Zeit, auch hier das Kiffen für Konsumenten vollständig zu entkriminalisieren und einen regulierten Markt für Marihuana zu schaffen – mit wirksamem Jugend- und Verbraucherschutz. (Morgenpost Hamburg, 03.01.2018)

https://www.mopo.de/hamburg/drogen-kriminalbeamter-fordert--auch-wir-sollten-cannabis-reguliert-legalisieren--29422766

Ärztemangel auch in Gefängnissen

Frankfurt/Main – Immer mehr psychisch kranke Gefangene und viele unbesetzte Stellen erschweren die Gesundheitsversorgung in Haftanstalten. Auf den 3. Gefängnismedizin-Tagen, die am Donnerstag und Freitag in Frankfurt am Main stattfinden, wollen Mediziner nach Lösungen suchen. Fast 300 Anstaltsärzte sind nach Angaben der Organisatoren in deutschen Justizvollzugsanstalten tätig. Rund 150 Teilnehmer werden zu dem Kongress erwartet, der alle zwei Jahre stattfindet.

„Die Probleme für Gefängnisärzte sind die Probleme des modernen Strafvollzugs: Drogen, Infektionen, Tod und Psychiatrie“, sagte einer der beiden Tagungsleiter, Karlheinz Keppler. Der Gynäkologe und Suchtmediziner war 25 Jahre lang in einem niedersächsischen Frauengefängnis tätig und ist Autor verschiedener Fachbücher. (aerzteblatt.de, 06.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86863/Aerztemangel-auch-in-Gefaengnissen