Weniger Menschen wegen Passivrauchens an Lungenkrebs gestorben
Hamburg. Passivraucher haben genau wie Raucher ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Doch die Zahl der auf Passivrauchen zurückzuführenden Todesfälle an Lungenkrebs ist in den vergangenen 20 Jahren trotz einer allgemein alternden Bevölkerung gesunken. Das haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie ermittelt, die sie im Fachmagazin International Journal of Public Health veröffentlicht haben. Als Vergleich wurde eine Studie herangezogen, die der UKE-Studienleiter Prof. Dr. Heiko Becher bereits 1994 mit den damals aktuellen Zahlen zu diesem Thema durchgeführt hatte. Die Forscher gehen davon aus, dass der Rückgang auf den seitdem gestiegenen Schutz der Nichtraucher zurückzuführen ist. (Universitätskrankenhaus Eppendorf, 31.07.2017)
https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_39744.html
