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| Hans-Günter Meyer-Thompson | Verschiedenes

450 000 Krankenhausfälle durch raucherspezifische Erkrankungen im Jahr 2015

WIESBADEN – Im Jahr 2015 wurden in Deutschland insgesamt 449 804 Patienten (267 308 Männer und 182 496 Frauen) im Krankenhaus infolge einer raucherspezifischen Erkrankung vollstationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 30 % gestiegen. 

208 062 Fälle waren auf einen Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs zurückzuführen, 241 742 Fälle auf eine COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Das durchschnittliche Behandlungsalter dieser Patienten betrug bei Lungen- und Bronchialkrebs 66,5 Jahre sowie bei COPD 70,5 Jahre. 

Diese raucherspezifischen Erkrankungen zählten auch im Jahr 2015 zu den zehn häufigsten Todesursachen. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 179 vom 31.05.2017)

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/05/PD17_179_231.html;jsessionid=DA536AE7F1CFCD71184E53C010EC5B75.cae4