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Qat - Kat: Die Droge aus dem Jemen - Flucht in den Rausch
"Während im Jemen der Krieg tobt und eine Hungersnot droht, blüht der Handel mit Qat. Die Droge lässt das Elend vergessen – und befeuert es." (faz-net, 18.01.2018)
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/qat-die-droge-aus-dem-jemen-15389035.html

Humor in der Suchtkrankenhilfe - Eine Ressource für mehr Entspannung und Kreativität

Eva Ullmann, Dr. Kareen Seidler, Deutsches Institut für Humor

Konturen online, 15.01.2018

https://www.konturen.de/fachbeitraege/humor-in-der-suchtkrankenhilfe/

USA. Introduction to the Special Series on Addiction and Homelessness

Throughout the U.S. and the world, people who experience homelessness are stigmatized to the extreme, ranging from criminalization (i.e., hostile architecture) to cruel attitudes and unspeakable hate crimes.  When it comes to people who experience mental illness and homelessness—even among our cherished veterans—their combined stigma has sustained generations of blame, humiliation and casual devaluation. For the tens of thousands of Americans who experience addiction and homelessness, the stigma is virtually inescapable. (BASIS – Brief Addiction Service Information Source, Cambridge Health Alliance – Harvard Medical School, 03.01.2018)

http://www.basisonline.org/2018/01/introduction-to-the-special-series-on-addiction-and-homelessness.html

Österreich. Otto Presslich, Pionier der Drogenersatztherapie, in Wien gestorben

Presslich, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, ist am 6. Jänner zu Hause im Alter von 80 Jahren verstorben, wie am Dienstag bekannt wurde. (Der Standard, 16.01.2018)

https://www.derstandard.de/story/2000072412498/pionier-der-drogenersatztherapie-otto-presslich-in-wien-gestorben

Prozess wegen Datendiebstahls gegen ehemaligen ABDA-Sprecher unterbrochen

Berlin – Mit dem ehemaligen Kommunikationschef der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Bellartz, muss sich ein führender deutscher Lobbyist seit heute wegen mutmaßlich illegaler Informationsbeschaffung vor dem Landgericht Berlin (Az.: 501-39/13) verantworten. Bellartz soll den Systemadministrator Christoph H., der ebenfalls vor Gericht steht, dafür bezahlt haben, den Schriftverkehr von Staatssekretären des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ihn auszuspionieren. (aerzteblatt.de, 04.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87351/Prozess-wegen-Datendiebstahls-gegen-ehemaligen-ABDA-Sprecher-unterbrochen

USA. A 1960s 'Hippie Clinic' In San Francisco Inspired A Medical Philosophy

Unlike many things from the 1967 "Summer of Love," the Haight Ashbury Free Clinic survived.

The clinic, now part of a larger network, still operates out of a second-floor office overlooking Haight Street in San Francisco. A steep wooden staircase leads to a warren of small but airy rooms.

One exam room still has a wall covered by a faded psychedelic mural, featuring a collage of famous rock stars, naked bodies and peace signs.

The decor used to be even more colorful, according to lab manager Pam Olton. She has worked at the Free Clinic for more than 40 years.

"Pink, aqua, Day-Glo orange ... all of these exam rooms were painted in those Day-Glo colors," she says.

The colors helped the young patients feel welcome, Olton explains, easing their drug-induced paranoia or just reassuring them that the clinic was a safe and sympathetic space. In the summer of 1967, and for years after, the Free Clinic treated the countercultural denizens of the Haight-Ashbury neighborhood. They were often the patients that nobody else wanted. (npr – national public radio, USA, 30.12.2018)

https://www.npr.org/sections/health-shots/2017/12/30/571979573/a-1960s-hippie-clinic-in-san-francisco-inspired-a-medical-philosophy

Who supports dying substance users? Drug using identities and end of life care

Sarah Galvani, Lisbon Addictions 2017, Second European Conference on Addictive Behaviours and Dependencies, Lissabon, 24.-26.10.2017

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/7121/14H30_4_Sarah Galvani.pptx

WHO will Computerspielsucht als Krankheit anerkennen

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will Computerspielsucht als Krankheit anerkennen. Wie ein Sprecher der UN-Organisation in Genf mitteilte, soll das allgemein als „Gaming Disorder“ bezeichnete Phänomen in die elfte Internationale Klassifikation der Krankheiten aufgenommen werden, die im Juni veröffentlicht wird. Die Liste basiert auf Einschätzungen von Experten in aller Welt. (aerzteblatt.de, 08.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87400/WHO-will-Computerspielsucht-als-Krankheit-anerkennen

Effectiveness of Treatment Alternatives to Incarceration for Drug-Involved Persons

Roger H. Peters, Lisbon Addictions 2017, Second European Conference on Addictive Behaviours and Dependencies, Lissabon, 24.-26.10.2017

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/7332/11H00_5_Roger Peters.ppt

Disrupted coupling of large-scale networks is associated with relapse behaviour in heroin-dependent men.

Li Q, Liu J, Wang W, Wang Y, Li W, Chen J, Zhu J, Yan X, Li Y, Li Z, Ye J, Wang W.

J Psychiatry Neurosci. 2018 Jan;43(1):48-57.

http://jpn.ca/43-1-48/

Expanding the global profile of people who inject drugs: Summarising recent reviews

Louisa Degenhardt, Lisbon Addictions 2017, Second European Conference on Addictive Behaviours and Dependencies, Lissabon, 24.-26.10.2017

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/6697/09H00_1_Louisa Degenhardt.pptx

Abstinent Heroin Addicts Tend to Take Risks: ERP and Source Localization.

Zhao Q, Li H, Hu B, Wu H, Liu Q.

Front Neurosci. 2017 Dec 6;11:681. doi: 10.3389/fnins.2017.00681.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5723666/

Frankfurt/Main. Lost Christmas - Weihnachtswünsche aus der Elbestraße.

Die Ausstellung „Lost Christmas – Weihnachtswünsche aus der Elbestraße“ wirbt um mehr Verständnis für Drogensüchtige als Schwerkranke. Sie ist ein Impuls, um die dramatische Situation der Schwerstabhängigen im Bahnhofsviertel zu verbessern. Dazu bedarf es neuer Wege und Gesetzesinitiativen. Wichtig ist eine Diskussion führender Drogenexperten, wie dem Elend in Deutschlands reichster Stadt endlich ein Ende gemacht werden kann. Es kommt darauf an, Tabus wie die kostenlose Ausgabe von harten Drogen an Schwerstabhängige im Bahnhofsviertel oder die Zentralisierung der Szene in einem Gebäude (statt der bisherigen Aufteilung auf drei Konsumräume) zu diskutieren. In Zürich ist es gelungen, die Drogenkranken von der Straße zu holen, obwohl das Drogenproblem dort noch viel größer war. Wir sind uns sicher, dass dies auch in Frankfurt gelingen kann. (fp23.de, Dezember 2017)

http://www.fp23.de/lostchristmas/

fdr-Fachtagung „Frauen, Flucht und Sucht“ am 7. Dezember in Potsdam (Dokumentation)

Flucht – alles zurücklassen müssen, vor Gewalt fliehen, ins Unbekannte gehen. Frauen fliehen, oft mit ihrer Familie, seltener alleine. Sie fliehen aufgrund eigener politischer Verfolgung, vor Folter oder Krieg, auch vor einer systematischen Gewalt gegen Frauen. Der Griff zum Suchtmittel oder Medikamenten dient als Selbstmedikation, um das Unerträgliche erträglicher zu machen, um zu vergessen, um die Unsicherheit und Traumatisierung aushalten zu können. Fachkräfte in der Beratung, Versorgung und Betreuung von geflüchteten Frauen in Unterkünften, im Frauenschutz und in der Suchthilfe sind konfrontiert mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, mit Traumafolgestörungen, mit Sprachbarrieren und rechtlichen Problemen.

Dokumentation der Beiträge.

https://fdr-online.info/fachtagung-frauen-flucht-und-sucht-am-7-dezember-in-potsdam/

Frankfurt/Main. Frankfurter Bahnhofsviertel Ausstellung gibt Drogensüchtigen ein Gesicht

Wer sind die Drogenabhängigen im Frankfurter Bahnhofsviertel? Ulrich Mattner und Jennifer Blaine haben einigen von ihnen mit einer Fotoausstellung ein Gesicht gegeben. Dabei ist Blaine selbst drogensüchtig - und erzählt auch ihre Geschichte. (hessenschau.de, 23.12.2017)

http://www.hessenschau.de/kultur/ausstellung-gibt-drogensuechtigen-ein-gesicht,drogensuechtige-fotoausstellung-100.html

SUCHTHILFE IN DEUTSCHLAND 2016 - JAHRESBERICHT DER DEUTSCHEN UCHTHILFESTATISTIK (DSHS)

Rebecca Thaller, Sara Specht, Jutta Künzel, Barbara Braun

Unter Mitwirkung des Fachbeirates Suchthilfestatistik (Raphael Gaßmann, Andreas Koch, Peter Missel, Gabriele Sauermann, Renate Walter-Hamann, Theo Wessel)

München, September 2017, IFT Institut für Therapieforschung, München

https://www.suchthilfestatistik.de/fileadmin/user_upload_dshs/Publikationen/Jahresberichte/DSHS_Jahresbericht_2016.pdf