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Berlin. Cannabiskonsum: Drogenbeauftragte kündigt Ausbau von Prävention an

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), will in den kommenden Jahren die Prävention in Sachen Cannabis flächendeckend ausbauen. „Keine andere illegale Droge ist so weit verbreitet und keine andere führt so viele Menschen in ambulante und stationäre Therapieangebote“, erklärte Mortler heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 14.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87026/Cannabiskonsum-Drogenbeauftragte-kuendigt-Ausbau-von-Praevention-an

Treatment and Prevention of Opioid Use Disorder: Challenges and Opportunities

Dennis McCarty, Kelsey C. Priest, P. Todd Korthuis

Annual Review of Public Health 2018 39:1

http://www.annualreviews.org/doi/pdf/10.1146/annurev-publhealth-040617-013526

aerzteblatt.de berichtet von der Veröffentlichung des Buches: Heino Stöver (Hrsg.), Die E-Zigarette: Geschichte – Gebrauch – Kontroversen

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73991/E-Zigaretten-Plaedoyer-fuer-einen-Richtungswechsel-in-der-Praeventionspolitik

Krebshilfe: Filme mit Raucherszenen ins Nachtprogramm verbannen

Stuttgart – Filme mit Raucher-Szenen sollten nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe ins Nachtprogramm der Fernsehsender verbannt werden. „In zahlreichen Krimis greift der Kommissar zur Zigarette“, sagte Vorstandschef Gerd Nettekoven der Heilbronner Stimme. (aerzteblatt.de, 07.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86867/Krebshilfe-Filme-mit-Raucherszenen-ins-Nachtprogramm-verbannen

Seit eineinhalb Jahren ist das Präventionsgesetz in Kraft. Es nimmt mit den Gesundheitszielen der Alkohol- und Tabakreduktion die Suchtprävention klar in den Blick.

In der Praxis wird das Präventionsgesetz allerdings nur sehr zögerlich umgesetzt. Ob damit Lebenslagen gestaltet werden können, wird sich noch erweisen müssen.

Beim 12. Berliner Suchtgespräch unter dem Titel „Wir brauchen alle an Bord! – Eineinhalb Jahre Präventionsgesetz und die Auswirkungen für die Suchtprävention“ diskutierten im November 2016 Expertinnen und Experten, Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung und von Seiten der Leistungsträger über das bisher Erreichte.

Die Beiträge dieser aktuellen Ausgabe von PARTNERschaftlich nehmen die Themen und Diskussionen der Veranstaltung noch einmal auf und lassen auch kritische Stimmen, Realitäten und Hoffnungen zu Wort kommen. (Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) - Fachverband der Diakonie Deutschland, PARTNERschaftlich Infodienst 01/17, April 2017)

http://www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2017/PS_01-17.pdf

Suchtprävention: Wie man Jugendliche von Alkohol und Drogen fernhält

Ob Tabak, Alkohol oder andere Drogen – nirgendwo in Europa konsumieren Jugendliche so wenig ­Suchtmittel wie in Island. Dafür gibt es einen Grund.

(...) Heute weist die europäische Statistik die isländischen Teenager als diejenigen mit dem vorbildlichsten Lebens­wandel aus. Der Anteil der 15- und 16-Jährigen, die im letzten Monat betrunken waren, fiel von 1988 bis 2016 von 42 auf 5 Prozent. Statt vormals 17 Prozent haben heute nur noch 7 Prozent von ihnen jemals Cannabis probiert, und lediglich 3 Prozent rauchen täglich Zigaretten. (spectrum.de, 08.11.2017)

http://www.spektrum.de/news/suchtpraevention-in-island/1515343

Clinical Report: Counseling Parents and Teens About Marijuana Use in the Era of Legalization of Marijuana

Sheryl A. Ryan, Seth D. Ammerman

American Academy of Pediatrics, COMMITTEE ON SUBSTANCE USE AND PREVENTION

February 2017

http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2017/02/23/peds.2016-4069

Effect of tobacco control policies on perinatal and child health: a systematic review and meta-analysis

Faber, Timor et al.

The Lancet Public Health , Volume 2 , Issue 9 , e420 - e437

http://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(17)30144-5/fulltext

Shore, Stein, Papier #1: Intro (zqnce). (Veröffentlicht am 12.12.2012)

https://www.youtube.com/watch?v=fDzBZawSXRk&index=1&list=PLpr-NGsAGodEbDePSO3wivni39lgdLQjW

25 Jahre lang ist $icks Leben bestimmt von Sucht und Beschaffungs­kriminalität. Er sieht Defizite bei der Suchtprävention und betreibt auf Youtube Aufklärung. (Interview in: taz.de, 13.02.2017)

http://www.taz.de/NULL/!5380271/

„Medien, Nikotin, Alkohol? Mehr Sicherheit im Erziehungsalltag!“
Fachstelle für Suchtprävention Berlin und AOK Nordost veröffentlichen am Kurzfilme für Eltern

Eltern stehen vor komplexen Erziehungsaufgaben. Sie begleiten ihre Kinder dabei, einen vernünftigen Umgang mit digitalen Medien, aber auch anderen „Verführern“ wie Alkohol und Zigaretten zu entwickeln. Insbesondere die Digitalisierung und die Zunahme an Mobilgeräten verändert die familiäre Kommunikation und verunsichert viele Eltern stark: Die wenigsten Eltern wissen, was ihr Kind im Netz tut und welchen Einfluss WhatsApp, facebook und youtube auf Heranwachsende haben. Gleichzeitig ist der Einfluss der Eltern auf das Gesundheitsverhalten der Kinder sehr viel größer als vermutet. Zentrale Einflussfaktoren auf den späteren Substanzkonsum der Kinder sind das Interesse der Eltern am Freizeitverhalten, nachvollziehbare und durchgesetzte Regeln sowie das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Kind.

Um Eltern zu motivieren, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und sich bei Fragen Hilfe zu holen, veröffentlichen die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH und die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse drei Kurzfilme im Cartoon-Format, die „mit einem Augenzwinkern“ Tipps im Umgang mit den benannten Themen vermitteln und auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam machen.

„Das besondere an den Filmen ist, dass sie mit wenig Sprache auskommen und somit auch für Eltern attraktiv sind, die nicht so gerne lange Informationsbroschüren lesen oder dies vielleicht auch nicht gut können.“, so Kerstin Jüngling, Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH. „Besonders freuen würde es uns, wenn die Filme von Eltern an andere Eltern verschickt und weiter gegeben werden und somit möglichst viele Familien erreichen.“

Werner Mall, Leiter des Unternehmensbereichs Prävention der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse“, betont: „Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder, auch im Umgang mit Medien und Suchtmitteln wie Nikotin und Alkohol. Mit dem Programm „8 bis 12“ wollen wir Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken. Die Kurzfilme, die im Rahmen des Programmes nun produziert wurden, transportieren Themen der Gesundheitsförderung und Suchtprävention direkt in die Familien.“ (Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, 09.09.2017)

https://www.youtube.com/channel/UCpKAp240rrNryMxxyiyRI9w

Understanding the Full Effect of the Changing Legal Status of Marijuana on Youth - Getting It Right.

Joffe A. Understanding the Full Effect of the Changing Legal Status of Marijuana on Youth - Getting It Right. JAMA Pediatr. Published online December 27, 2016. doi:10.1001/jamapediatrics.2016.3920

http://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2593704

Prävention des Rauschtrinkens im Jugendalter - Ergebnisse einer schulbasierten clusterrandomisierten Studie

Preventing binge drinking in adolescents—results from a school-based, cluster-randomized study

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(16): 280-7; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0280

Hanewinkel, Reiner; Tomczyk, Samuel; Goecke, Michaela; Isensee, Barbara

https://www.aerzteblatt.de/archiv/187977/Praevention-des-Rauschtrinkens-im-Jugendalter

Nachbericht zum 12. Berliner Suchtgespräch am 24. November 2016 unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten

Seit eineinhalb Jahren ist das Präventionsgesetz in Kraft. Es nimmt mit den Gesundheitszielen „Alkoholkonsum reduzieren“ und „Tabakkonsum reduzieren“ auch die Suchtprävention klar in den Blick. Beim 12. Berliner Suchtgespräch unter dem Titel „Wir brauchen alle an Bord! – Eineinhalb Jahre Präventionsgesetz und die Auswirkungen für die Suchtprävention“ diskutierten am 24.11.2016 Expertinnen und Experten, Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Forschung sowie von Seiten der Leistungsträger über das bisher Erreichte. (GVS, 07.12.2016)

http://www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Berichte/PM_BMG_2016_Nachbericht.pdf

Der Konsum von Suchtmitteln hat unmittelbare Folgen für die Arbeitswelt. Ernste Probleme für betroffene Mitarbeiter und Arbeitgeber entstehen nicht erst dann, wenn eine Abhängigkeitserkrankung bereits vorliegt. Auch riskanter und gesundheitsgefährdender Konsum wirkt sich auf Verhalten, Leistungsfähigkeit und Betriebsklima aus.

In Deutschland gibt es gute Programme für die Vorbeugung von Suchtproblemen am Arbeitsplatz. Eine Vielzahl engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen und Verwaltungen, Beratungs- und Präventionsstellen, in Forschungseinrichtungen und Instituten, Unternehmensnetzwerken und Krankenkassen (und weitere Personen) beteiligen sich an der Entwicklung und Weiterentwicklung solcher Konzepte. Ausgearbeitete Programme – von der Beratung im Betrieb bis zur Intervention – existieren auch für den Umgang mit Betroffenen. Sie sind Bestandteil umfassender Suchtprogramme im Rahmen des Gesundheitsmanagements in Unternehmen.

Sucht am Arbeitsplatz ist ein Thema, das für Personen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund große Bedeutung hat. Es geht betroffene Beschäftige und deren Umfeld etwas an, aber auch Arbeitgeber und Personalverantwortliche von kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Weiterhin befassen sich Beratungs- und Ansprechpersonen wie auch Arbeitnehmervertretungen mit der Vorbeugung, Beratung und Hilfe. Alle Beteiligten nähern sich der Thematik aus unterschiedlichen Richtungen.

Diese Internetseite stellt Informationen für alle Zielgruppen zur Verfügung. Indem das Thema „Sucht am Arbeitsplatz“ für alle Interessierten möglichst umfassend dargestellt wird, soll die Vernetzung aller am Arbeitsfeld Beteiligten gefördert und für größere Transparenz gesorgt werden. (DHS, 2017)

http://www.sucht-am-arbeitsplatz.de/home/