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Berlin. Konferenz Cannabis Normal! 2017 (Aftermovie)

Legalisierung liegt in der Luft - die Vergabe der ersten Anbaulizenzen in Deutschland, Anträge für Cannabis-Modellprojekte, Diskussionen in Parteien und Medien, es bewegt sich was, soviel ist klar!

Um diese positiven Entwicklungen voran zu treiben, richtete der DHV im November 2017 seine erste eigene Konferenz Cannabis Normal! aus. Unter dem Motto "Kurz vor fair - sei dabei!" diskutierten wir zwei Tage lang gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus darüber, wie weit die Legalisierungsdebatte in Deutschland und in Fachkreisen vorangeschritten ist und wie wir gemeinsam diese Entwicklung weiter fördern können. (Deutscher Hanfverband (DHV), 6.1.2018)

https://hanfverband.de/nachrichten/news/official-aftermovie-cannabis-normal-die-konferenz-2017

Drogenbeauftragte fordert von Filmbranche weniger Raucherszenen

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert weniger Rauchende in Film und Fernsehen. Meistens werde das Rauchen auch noch als etwas Positives dargestellt, sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dabei seien Zigaretten „weder cool noch lässig, sondern schlicht und einfach ungesund“. (aerzteblatt.de, 10.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87455/Drogenbeauftragte-fordert-von-Filmbranche-weniger-Raucherszenen

„Die Chancen für eine Legalisierung stehen gut“ - Der Ökonom Justus Haucap, Befürworter des legalen Verkaufs von Cannabis in Deutschland, hofft auf eine „Jamaica“-Regierung.

(NZZ – Neue Zürcher Zeitung, 05.11.2017)

https://www.nzz.ch/international/die-chancen-fuer-eine-legalisierung-stehen-gut-ld.1326239

Suchtexperte warnt Cannabis-Legalisierung ist keine Option!

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius ist Ärztlicher Leiter des Suchtbereichs am UKE und Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. 

„Auch wir sollten Cannabis reguliert legalisieren!“, forderte André Schulz, Vorsitzender der Gewerkschaft Bund Deutscher Kriminalbeamter, gestern in der MOPO. Der völlig falsche Schritt: Es droht die Verharmlosung einer gefährlich süchtig-machenden Droge, die schlimme Krankheiten verursacht und die Entwicklung Jugendlicher ausbremst. Und: Ein regulierter Verkauf wird nicht funktionieren – genauso wenig wie bei Alkohol oder Zigaretten. (Morgenpost Hamburg, 04.01.2018)

https://www.mopo.de/hamburg/suchtexperte-warnt-cannabis-legalisierung-ist-keine-option--29428104

Opioidabhängigkeit: Fachgesellschaft gibt Entwarnung für Deutschland

Berlin – US-Präsident Donald Trump hat vor wenigen Tagen für die USA den nationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Grund ist eine zunehmende Zahl von Drogentoten durch Opioidmissbrauch in den USA. Für Deutschland gab die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) heute Entwarnung. (aerzteblatt.de, 01.11.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83214/Opioidabhaengigkeit-Fachgesellschaft-gibt-Entwarnung-fuer-Deutschland

Deutschland. Kriminalbeamter fordert: Auch wir sollten Cannabis reguliert legalisieren!

André Schulz, Hauptkommissar beim LKA Hamburg und Vorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK).

Kalifornien hat den Verkauf von Marihuana legalisiert – ein US-Bundesstaat mit fast 40 Millionen Einwohnern. Es ist damit weltweit der größte Markt für legalen Cannabishandel. Und Deutschland? Es ist Zeit, auch hier das Kiffen für Konsumenten vollständig zu entkriminalisieren und einen regulierten Markt für Marihuana zu schaffen – mit wirksamem Jugend- und Verbraucherschutz. (Morgenpost Hamburg, 03.01.2018)

https://www.mopo.de/hamburg/drogen-kriminalbeamter-fordert--auch-wir-sollten-cannabis-reguliert-legalisieren--29422766

Jamaika-Parteien sondieren auch übers Kiffen

Während der Sondierungen für eine mögliche Jamaika-Koalition geht es auch um die Freigabe von Cannabis. FDP und Grüne machen sich dafür stark. Worüber wird verhandelt? (Badische Zeitung, 30.10.2017)

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/jamaika-parteien-sondieren-auch-uebers-kiffen--144203146.html

Ärztemangel auch in Gefängnissen

Frankfurt/Main – Immer mehr psychisch kranke Gefangene und viele unbesetzte Stellen erschweren die Gesundheitsversorgung in Haftanstalten. Auf den 3. Gefängnismedizin-Tagen, die am Donnerstag und Freitag in Frankfurt am Main stattfinden, wollen Mediziner nach Lösungen suchen. Fast 300 Anstaltsärzte sind nach Angaben der Organisatoren in deutschen Justizvollzugsanstalten tätig. Rund 150 Teilnehmer werden zu dem Kongress erwartet, der alle zwei Jahre stattfindet.

„Die Probleme für Gefängnisärzte sind die Probleme des modernen Strafvollzugs: Drogen, Infektionen, Tod und Psychiatrie“, sagte einer der beiden Tagungsleiter, Karlheinz Keppler. Der Gynäkologe und Suchtmediziner war 25 Jahre lang in einem niedersächsischen Frauengefängnis tätig und ist Autor verschiedener Fachbücher. (aerzteblatt.de, 06.12.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86863/Aerztemangel-auch-in-Gefaengnissen

Suchtexperten und Strafrechtler fordern Enquete-Kommission Cannabis

Hamm – Strafrechtler und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordern von den Bundestagsfraktionen die Einsetzung einer Enquete-Kommission Cannabis. 23 Jahre nach der Aufforderung des Bundesverfassungsgerichts, sich mit dem Thema zu befassen, sei nichts geschehen, sagte der Strafrechtler Lorenz Böllinger. Im Bundestag müsse überprüft werden, ob die Betäubungsmittelgesetze aus den 1970-Jahren noch zeitgemäß seien. (aerzteblatt.de, 30.10.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83185/Suchtexperten-und-Strafrechtler-fordern-Enquete-Kommission-Cannabis

Hamburg. Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. beschließt Positionspapier zur regulierten Abgabe von Cannabis

Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am Montag, den 05. November, ein 8-seitiges Positionspapier beschlossen, in dem sie die politischen Akteure in Hamburg dazu auffordert, sich für eine regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene in staatlich lizensierten Fachgeschäften einzusetzen. (HLS, 08.11.2017)

http://www.landesstelle-hamburg.de/2017/11/08/hamburgische-landesstelle-fuer-suchtfragen-e-v-beschliesst-positionspapier-zur-regulierten-abgabe-von-cannabis/

Frankfurt am Main ist die Kriminalitätshauptstadt Deutschlands – in keiner anderen Großstadt gibt es so viele Straftaten pro Einwohner wie in der hessischen Metropole.

Ein Hauptgrund dafür ist das Frankfurter Bahnhofsviertel. Nirgendwo sonst werden so offen Betäubungsmittel verkauft und konsumiert wie hier. Doch inzwischen steht die liberale Drogenpolitik in Frankfurt auf dem Prüfstand.

(...)

Die ZDFinfo-Doku "Drogenalltag im Frankfurter Bahnhofsviertel" dokumentiert die ungeschönte Realität und diskutiert die Fragen: Ist der viel gelobte Frankfurter Weg noch zeitgemäß? Sind Versäumnisse und fehlende Härte der Stadt Frankfurt schuld daran, dass die Drogenkriminalität in den vergangenen Jahren wieder zugenommen hat? Und wie kann den Suchtkranken wirklich geholfen werden?

(ZDF info, 01.11.2017, Video, 44:00, Video verfügbar bis 26.10.2018, 23:59)

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/junkies-dealer-polizei-frankfurts-drogenpolitik-auf-dem-pruefstand-100.html

Rauchen - Das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko Deutschlands

Nach wie vor stirbt in Deutschland mehr als jeder achte Mensch an den Folgen des Rauchens. Seit zehn Jahren versucht die Regierung intensiv, die Bürger davor zu schützen. Was haben die Gesetze gebracht? (spiegel online, 01.12.2017)

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rauchen-das-groesste-vermeidbare-gesundheitsrisiko-deutschlands-a-1181208.html

Berlin – Gerade erst hat Martin Schulz die Legalisierung von Cannabis zur Gewissensfrage erklärt, jetzt erteilt er persönlich einer Freigabe eine Absage. Er halte das für falsch, sagte der SPD-Kanzlerkandidat auf die Frage, wie er zur seit langem diskutierten Straffreiheit bei Cannabis stehe. (aerzteblatt.de, 18.09.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/79359/Schulz-spricht-sich-gegen-Legalisierung-von-Cannabis-aus

Deutschland. Umfrage: Mehrheit für Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten

Berlin. Der Deutsche Hanfverband hat eine Umfrage bei Infratest-Dimap in Auftrag gegeben, die die Ablehnung eines legalen Cannabishandels bestätigt, aber eine Mehrheit für die Entkriminalisierung der Konsumenten ergab. Daraus ergeben sich für eine Jamaika-Koalition interessante Kompromisslinien. (Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 13.11.2017)

https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/umfrage-mehrheit-fuer-entkriminalisierung-von-cannabiskonsumenten

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz würde sich als Kanzler dafür einsetzen, dass nach der Wahl die Abgeordneten im neuen Bundestag ohne Rücksicht auf ihre Parteilinie abstimmen könnten, ob ein Verbot von Cannabis bestehen bleibt oder gestrichen wird. (aerzteblatt.de, 05.09.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78051/Schulz-wuerde-Cannabis-als-Bundeskanzler-zur-Abstimmung-im-Bundestag-freigeben

Deutliche Mehrheit gegen Legalisierung von Cannabis

Berlin – Fast zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sprechen sich nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa gegen eine Legalisierung von Cannabis aus. Die Forderung, dass Erwachsene Cannabis zum Eigengebrauch als Rauschmittel in ausgewählten Fachgeschäften erwerben können sollten, wird von einem Drittel (34 Prozent) der Bundesbürger unterstützt, wie aus der Umfrage hervorgeht. (aerzteblatt.de, 14.11.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83435/Deutliche-Mehrheit-gegen-Legalisierung-von-Cannabis