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Unser Team aus Wissenschaftlern und Juristen hat für euch die wissenschaftlichen und rechtlichen Fakten zu Cannabis und Führerschein in dieser Broschüre zusammen getragen. Hier findet ihr alles, was auf unserer Homepage im Fakten, Fakten, Fakten Bereich steht, übersichtlich in Form einer Broschüre zusammengetragen. Die Broschüre darf gerne heruntergeladen und verbreitet werden. In ein paar Wochen könnt ihr Sie auch als Druckerzeugnis im Shop des Deutschen Hanfverbands bestellen. (sensmedia, Oktober 2017)

http://fuehrerscheinkampagne.de/kampagne/material/broschuere/

Effectiveness of Treatment Alternatives to Incarceration for Drug-Involved Persons

Roger H. Peters, Lisbon Addictions 2017, Second European Conference on Addictive Behaviours and Dependencies, Lissabon, 24.-26.10.2017

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/7332/11H00_5_Roger Peters.ppt

Noch nie wurden in Deutschland so viele Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) registriert wie im letzten Jahr. Delikte in Bezug auf das BtMG sind in erster Linie reine Kontrolldelikte, das heißt, die Zahl der registrierten Delikte hängt vor allem von der Fahndungsintensität seitens der Polizei ab. Dabei intensiviert die Polzei vor allem die Jagd auf Kiffer. Gemäß der Kriminalstatistik 2016 des Bundeskriminalamtes, die am 24. April 2017 veröffentlicht wurde, stieg im Jahr 2016 die Anzahl der polizeilich registrierten Delikte wegen Verstoßes gegen das BtMG im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 7,1%, bei den Delikten in Bezug auf Cannabis insgesamt um 7,9% und bei den allgemeinen Verstößen (auf den Konsum bezogene Delikte, Besitz kleiner Mengen zum Eigenverbrauch) in Bezug auf Cannabis um 9,9%. Der Anstieg ist deutlich stärker ausgefallen im Vergleich zum Vorjahr. Von allen registrierten Delikten im Jahr 2016 in Bezug auf Cannabis entfielen 80,0% auf den Konsum bezogene Delikte. Noch nie war dieser Anteil so hoch, dass heißt, noch nie zuvor wurden Kiffer so intensiv von der Polizei verfolgt wie im letzten Jahr. (blogs.taz.de/drogerie, 26.04.2017)

http://blogs.taz.de/drogerie/2017/04/26/kifferjagd-auf-rekordniveau/

Effects of Legal Access to Cannabis on Scheduled II–V Drug Prescriptions

Sarah S. Stith, Jacob M. Vigil, Ian Marshall Adams, Anthony P. Reeve

Journal of the American Medical Directors Association , Volume 0 , Issue 0 , doi.org/10.1016/j.jamda.2017.07.017

Abstract

http://www.jamda.com/article/S1525-8610(17)30429-2/fulltext

Polizeien dürfen Straftaten von erheblicher oder länderübergreifender Bedeutung in der „Falldatei Rauschgift“ beim BKA abspeichern. In der Datei landeten auch Kiffer, die einen Joint geraucht hatten. Das und viele weitere Mängel haben Datenschützer aus Bund und Ländern festgestellt. (netzpolitik.org, 10.11.2016)

https://netzpolitik.org/2016/bundeskriminalamt-speichert-rechtswidrig-kleine-kiffer

Polizeien dürfen Straftaten von erheblicher oder länderübergreifender Bedeutung in der „Falldatei Rauschgift“ beim BKA abspeichern. In der Datei landeten auch Kiffer, die einen Joint geraucht hatten. Das und viele weitere Mängel haben Datenschützer aus Bund und Ländern festgestellt. (netzpolitik.org, 10.11.2016)

https://netzpolitik.org/2016/bundeskriminalamt-speichert-rechtswidrig-kleine-kiffer

Polizeien dürfen Straftaten von erheblicher oder länderübergreifender Bedeutung in der „Falldatei Rauschgift“ beim BKA abspeichern. In der Datei landeten auch Kiffer, die einen Joint geraucht hatten. Das und viele weitere Mängel haben Datenschützer aus Bund und Ländern festgestellt. (netzpolitik.org, 10.11.2016Polizeien dürfen Straftaten von erheblicher oder länderübergreifender Bedeutung in der „Falldatei Rauschgift“ beim BKA abspeichern. In der Datei landeten auch Kiffer, die einen Joint geraucht hatten. Das und viele weitere Mängel haben Datenschützer aus Bund und Ländern festgestellt. (netzpolitik.org, 10.11.2016

Doch Cannabiskonsumenten wird der Führerschein oft dauerhaft entzogen, selbst wenn sie nicht unter Rauschwirkung am Steuer sitzen oder sogar überhaupt nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Die Ungleichbehandlung von Cannabis- und Alkoholkonsum führt zu schwerwiegenden Folgen für den Konsumenten und die Gesellschaft:
Der langfristige Verlust des Führerscheins zerstört Existenzen und Steuerzahler werden zu Sozialhilfeempfängern gemacht – auch wenn  keine Verkehrsgefährdung vorgelegen hat!
Dadurch wird nicht die Gefährdung der Verkehrssicherheit bestraft, sondern der reine Cannabiskonsum.
Null-Toleranz ist keine geeignete Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Null-Toleranz ist ungerecht und unverhältnismäßig.

Klarer Kopf. Klare Regeln!

http://fuehrerscheinkampagne.de/

Berlin – Die Zahl der Ärzte, die suchtkranke Patienten mit einer Substitutionstherapie versorgen, stagniert. Gleichzeitig steigt die Zahl der heroinabhängigen Patienten, die eine solche Therapie erhalten. Die Ärzteschaft fordert daher schon länger, die sogenannte Betäubungsmittel-Verschreibungs-Verordnung (BtMVV) zu reformieren. Auf einem parlamentarischen Abends zur Substitutionstherapie in Berlin versprach die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), dass die BtMVV-Reform noch während ihrer Amtszeit kommen werde: „Dafür lege ich meine Hand ins Feuer“, so Mortler wörtlich. (aerzteblatt.de, 31.10.2016)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71191

Dr. Günther Jonitz (Präsident der Berliner Ärztekammer) über die Stigmatisierung von Cannabiskonsumenten, deren Ausgrenzung und eine Forderung nach einem Amnestiegesetz für diejenigen, die aufgrund der aktuellen Regelungen ohne Vorliegen einer Fahrunsicherheit ihre Fahrerlaubnis verloren haben. (DHV – Deutscher Hanfverband, 06.09.2017, Video, 05:48)

https://hanfverband.de/nachrichten/news/dr-guenther-jonitz-cannabis-vs-fuehrerschein-video

Parlamentarischer Abend von Sanofi zur Substitutionstherapie
Die Zeit drängt – Reform der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) längst überfällig
- Referentenentwurf zur neuen BtMVV liegt noch immer nicht vor
- Drogenbeauftragte der Bundesregierung sagt zeitnahen Abschluss der Reform zu
- Rechtssicherheit und Versorgungssicherheit stehen für die Substitutionstherpaie an erster Stelle
Berlin, 27.10.2016 – Sanofi hatte Politiker, Fachgesellschaften, Ärzte und Apotheker sowie Vertreter von Selbstverwaltung und Patienten zum 13.Parlamentarischen Abend nach Berlin eingeladen. Aktuelle Zahlen zur Substitutionsbehandlung in Deutschland verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf: die Zahl substituierter Patienten ist in den letzten Jahren weiter angestiegen, während die Zahl der substituierenden Ärzte stagniert und viele Ärzte in den Ruhestand gehen werden. weiter

Alkohol: Experten fordern Verbot am Steuer

Berlin – Angesichts von tausenden Verletzten und mehr als 250 Toten durch Alkoholunfälle haben Experten ein absolutes Alkoholverbot am Steuer gefordert. Fast jeder 14. Unfalltote sei 2015 gestorben, weil einer der Beteiligten zu viel Alkohol getrunken hatte, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), Christian Kellner, heute in Berlin zum Start der Aktionswoche Alkohol. (aerzteblatt.de, 11.05.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75657/Alkohol-Experten-fordern-Verbot-am-Steuer