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Haftstrafe für Arzt wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen

Ansbach – Wegen sexuellen Missbrauchs von drei psychisch labilen Patientinnen ist ein Arzt in Bayern zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er darf außerdem fünf Jahre lang keine Frauen psychotherapeutisch behandeln. (aerzteblatt.de, 18.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87623/Haftstrafe-fuer-Arzt-wegen-sexuellen-Missbrauchs-von-Patientinnen

Krieg in der Ukraine fördert Ausbreitung von resistenten HI-Viren

Oxford – Der Krieg im Osten des Landes und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen haben die Ausbreitung resistenter HI-Viren in der Ukraine gefördert. Dies zeigen genetische Analysen der Viren in einer Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2018; doi: 10.1073/pnas.1701447115). (aerzteblatt.de, 18.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87625/Krieg-in-der-Ukraine-foerdert-Ausbreitung-von-resistenten-HI-Viren

Deutsche Suchtgesellschaft – Dachverband der Suchtfachgesellschaften (DSG)

Nur gemeinsam können wir nachhaltige Lösungen zu aktuellen Problemstellungen in der Suchtbehandlung finden. Darum gründeten die drei größten Suchtfachgesellschaften (DG-Sucht, DGSPS und DG-Suchtmedizin) im Februar 2016 die Deutsche Suchtgesellschaft – Dachverband der Suchtfachgesellschaften (DSG). Unser Ziel ist, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die gemeinsamen Interessen in der Prävention, Erforschung, Behandlung und Entstigmatisierung von Suchtkrankheiten zu bündeln. Der Dachverband versteht sich auch als zentraler Ansprechpartner für die Bundesregierung und das Bundesministerium für Gesundheit.

http://dachverband-sucht.de/

Behörde für Branntwein : Dienst ist Schnaps, und Schnaps ist Dienst

Heimlich, still und leise mickert eine deutsche Behörde ihrem Ende zu. Wie kam es dazu? (faz-net, 11.01.2018)

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/warum-die-deutsche-behoerde-fuer-branntwein-schliessen-muss-15377572.html

Vom Club ins Labor - Cannabis, LSD, MDMA: Sind illegale Drogen die bessere Medizin?

Lange war Cannabis in Deutschland illegal und jeder Kiffer ein Gesetzesbrecher. Seit Anfang 2017 dürfen Ärzte die Droge verschreiben, ganz legal, als Medikament. Zugleich wird in mehreren Studien erforscht, ob auch andere illegale Drogen einen medizinischen Nutzen haben können. Das Ziel der Forscher ist nicht, Cannabis, MDMA oder Magic Mushrooms als Freizeitdrogen zu legalisieren. Sondern herauszufinden, ob aus den Schmuddeldrogen, die manche Leute heimlich und zum Spaß nehmen, saubere Medikamente zu machen sind, die Kranken helfen können. Wir haben bei Chemikern und Medizinern nachgefragt, an welchen Substanzen sie gerade forschen und ob es Drogen wie LSD bald in der Apotheke zu kaufen gibt. (ZEIT Campus Nr. 1/2018, 5. Dezember 2017)

http://www.zeit.de/campus/2018/01/drogen-cannabis-lsd-mdma-medizin/komplettansicht

Rechtsgutachten: Gesetzgeber nicht zu Hilfe bei Selbsttötung verpflichtet

Bonn – Der Streit darüber, ob das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin­produkte (BfArM) Patienten eine Erlaubnis zum Kauf tödlicher Betäubungsmittel erteilen muss, könnte demnächst das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Die Behörde legte heute ein Rechtsgutachten vor, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr (Az.: 3 C 19/15) anzweifelt. (aerzteblatt.de, 16.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87559/Rechtsgutachten-Gesetzgeber-nicht-zu-Hilfe-bei-Selbsttoetung-verpflichtet

Berlin. Konferenz Cannabis Normal! 2017 (Aftermovie)

Legalisierung liegt in der Luft - die Vergabe der ersten Anbaulizenzen in Deutschland, Anträge für Cannabis-Modellprojekte, Diskussionen in Parteien und Medien, es bewegt sich was, soviel ist klar!

Um diese positiven Entwicklungen voran zu treiben, richtete der DHV im November 2017 seine erste eigene Konferenz Cannabis Normal! aus. Unter dem Motto "Kurz vor fair - sei dabei!" diskutierten wir zwei Tage lang gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus darüber, wie weit die Legalisierungsdebatte in Deutschland und in Fachkreisen vorangeschritten ist und wie wir gemeinsam diese Entwicklung weiter fördern können. (Deutscher Hanfverband (DHV), 6.1.2018)

https://hanfverband.de/nachrichten/news/official-aftermovie-cannabis-normal-die-konferenz-2017

Kommentar zur Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Herstellung und Abgabe der Betäubungsmittel zur Opioidsubstitution

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 29.11.2017

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Praktische_Hilfen/Leitlinien/Opiatsubstitution/LL_Herstellung_Abgabe_Substitutionsmittel_Kommentar.pdf

DGS: Ergänzende Erläuterungen zu den neuen EBM – Ziffern in der Substitutionsbehandlung

Quelle: dgs-info, Ausgabe 108, Januar 2018 (Herausgeber: Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin)

http://www.dgsuchtmedizin.de/newsletter/fruehere-ausgaben/dgs-info-ausgabe-108-januar-2018/

Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Herstellung und Abgabe der Betäubungsmittel zur Opioidsubstitution

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 29.11.2017

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Praktische_Hilfen/Leitlinien/Opiatsubstitution/LL_Herstellung_Abgabe_Substitutionsmittel.pdf

Diamorphingestützte Behandlung in Deutschland

Adressen der Ambulanzen und Praxen, in denen die diamorphingestützte Behandlung angeboten wird

http://www.diamorphin-behandlung.de/

Arbeitshilfe der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung - FORMBLATT Vereinbarung zur Überlassung von Substitutionsmitteln zum unmittelbaren Verbrauch (Sichtbezug) im Rahmen der Opioidsubstitution in der Apotheke

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 21.09.2017

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/FB_Vereinbarung_Opioidsubstitution.pdf

Ein Ex-Dealer erklärt, wie Drogenhandel im Darknet funktioniert

Sascha Flamm verdiente Hunderttausende durch den Verkauf von Drogen. Nun spricht er erstmals über das Geschäft der Darknet-Dealer. (Spiegel online, 14.01.2018, Bezahlschranke)

http://www.spiegel.de/spiegel/ein-ex-dealer-erklaert-wie-drogenhandel-im-darknet-funktioniert-a-1187560.html

Cannabis auf Rezept wird offenbar überraschend stark nachgefragt

Berlin – Immer mehr Menschen erhalten Cannabis auf Rezept und stellen bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme. Das zeigt eine Umfrage der Rheinischen Post bei Techniker Krankenkasse (TK), Barmer und AOK-Bundesverband. Demnach gingen in den vergangenen zehn Monaten mehr als 13.000 Anträge – und damit mehr als erwartet – bei den Krankenkassen ein. (aerzteblatt.de, 10.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87454/Cannabis-auf-Rezept-wird-offenbar-ueberraschend-stark-nachgefragt

Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V.

https://www.dgsps.de/