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SMOKE IT! Folie rauchen - eine Alternative zum Drücken (Video)

Mit diesem Video geht die Deutsche AIDS-Hilfe auf den inhalativen Konsum von Heroin ein. Der Film legt den Fokus auf die geringeren Risiken des inhalativen Konsums im Hinblick auf HIV- und Hepatitis-Infektionen sowie Überdosierungen. Er zeigt die Herstellung eigener Rauch-Röhrchen sowie den Ablauf des Konsumvorgangs. Hinweis: Dieses Schulungsvideo richtet sich an Mitarbeiter_innen in Aids- und Drogenhilfen sowie an Drogenkonsument_innen mit dem Ziel, die Risiken des Drogenkonsums zu reduzieren und das Überleben von Drogenkonsument_innen zu sichern. Der Videofilm ist Teil einer Medienserie zur Prävention von HIV- und Hepatitis-Infektionen durch einen Wechsel der Konsumform. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 19.10.2017, Video, 08:39)
https://www.youtube.com/watch?v=kvBymcfOoTs&t=8s

Datenschutz und patient involvement in der Substitutionsbehandlung - Die Ergebnisse einer Patient_innenbefragung von JES und der Deutschen AIDS-Hilfe

Data protection and patient involvement in opioid substitution treatment – Results of a patient survey conducted by JES and the German AIDS Organization

DIRK SCHÄFFER, MARIA PRIEBE & JES-BUNDESVORSTAND

Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 2017;14:1-7

„Die Ergebnisse dieser Befragung lassen ahnen, dass die Einbeziehung von Patient_innen sowie eine gemeinsame Entscheidungsfindung in der Substitution noch wenig ausgeprägt sind.

http://www.indro-online.de/schaefferpriebe2017.pdf

Deutsche AIDS-Hilfe: Der Toten gedenken, die Lebenden schützen / Keinerlei Verständnis mehr für unterlassene Hilfsangebote / Kurswechsel in der Drogenpolitik ist überfällig. (DAH, 21.07.2017)

https://www.aidshilfe.de/meldung/gedenktag-21-juli-viele-drogentote-koennten-noch-leben

Mit Respekt zum Ziel: Für eine bessere Substitutionstherapie

In der Substitutionstherapie mangelt es oft an Vertrauen im Arzt-Patient-Verhältnis. Die reformierte Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung könnte für Besserung sorgen

Von Anne Rudelt und Christina Laußmann

Zahlreiche Studien zeigen: Die partnerschaftliche Einbeziehung der Patient_innen in die Behandlung trägt zum Therapieerfolg bei. Die Patient_innen wissen in der Regel gut über ihre Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten Bescheid und können aktiv zum Gelingen der Therapie beitragen.

Dafür ist allerdings entscheidend, dass sie respektvoll behandelt und ernst genommen werden. In der Substitutionstherapie jedoch, der Behandlung von Opiatabhängigen mit Medikamenten wie z. B. Methadon, Morphin oder Buprenorphin, ist das häufig nicht der Fall.

Dies zeigt eine 2016 unter rund 760 Substitutionspatient_innen durchgeführte Umfrage des Drogen-Selbsthilfenetzwerks JES und der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). (magazin.hiv, 02.11.2017)

https://magazin.hiv/2017/11/02/mit-respekt-zum-ziel-fuer-eine-bessere-substitutionstherapie/

Ende Mai 2017 verstarb der Berliner Kollege Chaim Jellinek. Die Deutsche AIDS-Hilfe würdigt den Neuköllner Substitutionsarzt und verweist auf den Nachruf in der Jüdischen Allgemeinen, auf ein Interview mit Jellinek und auf seine Rede in Berlin zum Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2016.

https://www.aidshilfe.de/meldung/leidenschaftlicher-pionier-substitutionsbehandlung

Neues Substitutionsrecht 2017 - Was bringt die Reform an Änderungen für Patient*innen?

Nach langer Vorbereitung wurden zum 2. Oktober 2017 die rechtlichen und ärztlich medizinischen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung durch der Gesetzgeber verändert. Sowohl der JES Bundesverband und die Deutsche AIDS-Hilfe als Patient*innenorganisationen als auch der Akzept Bundesverband sowie die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin waren von Beginn in die Beratungen auf Bundesebene eingebunden. Viele Änderungsvorschläge unserer Verbände wurden in die Gesetzestexte sowie die Richtlinien übernommen. Durch die Veränderungen gibt es mehr Rechtssicherheit für Ärzt*innen und die Möglichkeit, Patient*innen individueller zu behandeln. (JES, DAH,akzept e.V., 06.12.2017)

http://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/Patientenrechte-in-der-OST_____-Handreichung_patienten.pdf

Bei der zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit HBV, HCV, HIV oder Aids kommt es immer wieder zu Fragen, Unsicherheiten und Ängsten. Die Bundeszahnärztekammer und die Deutsche AIDS-Hilfe  haben daher gemeinsam diese Broschüre veröffentlicht, die Informationen - auch für den Umgang mit Hepatitis - sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt. (DAH, 2016)

https://www.aidshilfe.de/keine-angst-hiv-hbv-hcv

Drogenkonsumräume: Standorte und Informationen zu Konsumräumen in Deutschland

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

https://www.drogenkonsumraum.net/

DAH: Mit Respekt zum Ziel: Für eine bessere Substitutionstherapie

In der Substitutionstherapie mangelt es oft an Vertrauen im Arzt-Patient-Verhältnis. Die reformierte Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung könnte für Besserung sorgen. (Deutsche AIDS-Hilfe, 02.11.2017)

https://magazin.hiv/2017/11/02/mit-respekt-zum-ziel-fuer-eine-bessere-substitutionstherapie/

AIDS-Hilfe: Arbeit gegen Diskriminierung – wir sind dabei!

Im Facharbeitskreis Antidiskriminierungsarbeit sind kleine ländliche Aidshilfen ebenso vertreten wie die großen aus Ballungsräumen und die Selbsthilfe. Die Gruppe ist mit zwölf Menschen an den Start und gegangen und hat sehr schnell festgestellt, dass die Antidiskriminierungsarbeit von Aidshilfe zu wenig wahrgenommen wird und sehr viel mehr Potenzial entfalten kann – und dafür sind gemeinsame Qualitätsstandards hilfreich. Deren Entwicklung hat sich der Facharbeitskreis gleich als erste Aufgabe gesetzt.

Aidshilfe setzt sich seit Jahrzehnten gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV und von allen Gruppen mit höherem HIV-Risiko ein, zu denen schwule Männer ebenso gehören wie Drogengebraucher_innen, Sexarbeiter_innen, Migrant_innen aus bestimmten Regionen oder trans-Personen. Das ist der Kern des Konzepts der strukturellen Prävention, und deshalb verstehen sich Aidshilfen als Anlaufstelle für Menschen, die in diesem Zusammenhang diskriminiert werden.

(...)

Die Standards, die der Facharbeitskreis vorschlägt und die im Anhang beigefügt sind, untergliedern sich in die Rahmenbedingungen vor Ort, Fortbildung und Fachkompetenz, Beratungshaltung, Vernetzung von Aids- und Selbsthilfe sowie mit anderen Organisationen in der Antidiskriminierungsarbeit und die Verortung von Antidiskriminierungsarbeit als Querschnittaufgabe der DAH. (DAH - Deutsche AIDS-Hilfe, 05.12.2017)

https://www.aidshilfe.de/arbeit-gegen-diskriminierung-dabei

Der neue HIVreport mit Studienergebnissen und Hinweisen für die Beratung von MSM mit Sex-und Partydrogenproblemen.

http://www.hivreport.de/sites/default/files/documents/2016_04_hivreport_0.pdf

Nach dem sehr erfolgreichen Kampagnenauftakt steht nun für die kommenden zwei Jahre eine ganze Reihe von Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen an. In Kürze startet in Berlin ein Pilotprojekt für Menschen, die Drogen konsumieren. Vor allem Drogenkonsument_innen, die auf der Straße leben, haben sehr oft einen Hund, um den sie sich rührend kümmern. Daher machen wir ihnen ein besonderes Angebot. An vier Terminen im August und September können sie einen kostenlosen Gesundheitscheck für ihr Tier in Anspruch nehmen und bekommen selbst (wenn sie möchten) eine kostenlose Beratung mit Testangebot auf HIV und HCV. Für dieses Projekt kooperieren wir mit dem Kontaktladen enterprise und dem Projekt HundeDoc (beides Einrichtungen der Stiftung SPI). Die Beratung und Testung wird durch die Berliner Aids-Hilfe sichergestellt. Wir sind sehr gespannt, wie das Angebot angenommen wird. Bei Erfolg möchten wir es gern auf andere Städte ausweiten. (DAH, 31.07.2017)

https://www.aidshilfe.de/1-pilotprojekt-gesundheit-hund-herrchen-startet-kuerze

KEIN AIDS FÜR ALLE BIS 2020! Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe

Das Ende von Aids bis 2020 erreichen – Kampagnenstart der Deutschen AIDS-Hilfe

Späte HIV-Diagnosen vermeiden, frühe Therapie ermöglichen / Rita Süssmuth: Historisches Ziel ist machbar / Gesundheitsminister Gröhe „aus voller Überzeugung“ dabei / UNAIDS: „Wir sind an Ihrer Seite!“ (DAH, Mai 2017)

http://kein-aids-fuer-alle.de/

Zahl der HIV-Neuinfektionen und Aids-Erkrankungen könnte sinken

Hoch wirksame Strategien bleiben in Deutschland ungenutzt / Weiter viele Spätdiagnosen / Zugang zu HIV-Test und Behandlung für alle sichern. (DAH Deutsche AIDS-Hilfe, 23.11.2017)

https://www.aidshilfe.de/meldung/zahl-hiv-neuinfektionen-aids-erkrankungen-koennte-sinken