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Rechtsgutachten: Gesetzgeber nicht zu Hilfe bei Selbsttötung verpflichtet

Bonn – Der Streit darüber, ob das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin­produkte (BfArM) Patienten eine Erlaubnis zum Kauf tödlicher Betäubungsmittel erteilen muss, könnte demnächst das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Die Behörde legte heute ein Rechtsgutachten vor, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr (Az.: 3 C 19/15) anzweifelt. (aerzteblatt.de, 16.01.2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87559/Rechtsgutachten-Gesetzgeber-nicht-zu-Hilfe-bei-Selbsttoetung-verpflichtet

Kommentar zur Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Herstellung und Abgabe der Betäubungsmittel zur Opioidsubstitution

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 29.11.2017

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Praktische_Hilfen/Leitlinien/Opiatsubstitution/LL_Herstellung_Abgabe_Substitutionsmittel_Kommentar.pdf

BtM-Rezepte: Retaxfalle Methadon

Berlin - Methadon kann zur Schmerzbehandlung und zur Substitutionstherapie eingesetzt werden. Daher ergeben sich unterschiedliche Anforderungen der Formalien in der Verschreibung und es stellt sich die Frage: Muss bei einer Methadon-Verordnung immer die Gebrauchsanweisung auf das Rezept? (APOTHEKE ADHOC, 24.11.2017)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apo-tipp/retaxfalle-methadon-formalien/

Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Herstellung und Abgabe der Betäubungsmittel zur Opioidsubstitution

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 29.11.2017

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Praktische_Hilfen/Leitlinien/Opiatsubstitution/LL_Herstellung_Abgabe_Substitutionsmittel.pdf

Betäubungsmittelrecht.info (J.Patzak)

Die Seite Betäubungsmittelrecht.info informiert über die verschiedenen Arten illegaler Drogen, insbesondere über deren Herkunft und Wirkungsweise, sowie über die aktuelle Rechtsprechung in Betäubungsmittelsachen. Autor: Jörn Patzak, Leitender Regierungsdirektor und Kommentator des BtMG

http://www.betaeubungsmittelrecht.info/Startseite.html

Arbeitshilfe der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung - FORMBLATT Vereinbarung zur Überlassung von Substitutionsmitteln zum unmittelbaren Verbrauch (Sichtbezug) im Rahmen der Opioidsubstitution in der Apotheke

Bundesapothekerkammer, Stand der Revision: 21.09.2017

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/FB_Vereinbarung_Opioidsubstitution.pdf

beck-community: Kommentare von Jörg Patzak zur Gesetzeslage und Gerichtsentscheidungen

Jörn Patzak, Leitender Regierungsdirektor und Kommentator des BtMG

https://community.beck.de/blogs/joernpatzak

The revision of Germany’s federal legal framework for opioid substitution treatment

Kenan Maric-Horstmeyer, Ministry of Health, Pharmacologist - Addiction Medicine, Department: Narcotics Law, Traffic in Narcotics, int. Narcotic Drug Affairs, Bonn

Lisbon Addictions 2017, Second European Conference on Addictive Behaviours and Dependencies, Lissabon, 24.-26.10.2017

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/7468/11H00_3_Kenan Maric-Horstmeyer.pptx

BtMVV: Reform des Substitutionsrechts abgeschlossen (Schwerpunkt für Apotheker)

Aktuell ist die 3. Änderungsverordnung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVVÄndV) vom 22.05.2017 in Kraft getreten (BGBl. I, 1275), nachdem die ergänzend notwendige Richtlinie zur Substitutionstherapie der Bundesärztekammer am 02.10.2017 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Damit sind nun zahlreiche Änderungen der betäubungsmittelrechtlichen Substitutionsvorschriften in der Praxis angekommen, die bereits mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) im Mai 2017 veröffentlicht worden waren (siehe subLetter 5/2017). Insbesondere für Apotheker stellen wir die Auswirkungen auf die Praxis hier noch einmal vor. (subLetter (Hexal), Ausgabe 6/2017)

http://www.subletter.de/

Beratungs-Quickie zur Betäubungsmittelsubstitution: Wie funktionieren „SZ“-Rezepte an Feiertagen?

Auch Substitutionspatienten mit Sichtbezug dürfen ausnahmsweise ihr Methadon, Polamidon oder Buprenorphin eigenverantwortlich einnehmen. Diese „SZ“-Rezepte unterscheiden sich von den klassischen „Take-home“-Verordnungen mit „ST“. „SZ“-Rezepte dürfen zwischen Feiertag und Wochenende beispielsweise maximal einen einzigen Werktag überbrücken. Und wenn der Feiertag ein Mittwoch ist? Darf die Apotheke zwei „SZ“-Rezepte beliefern? (DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung, 07.12.2017)

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/12/07/wie-ueberbruecken-sz-rezepte-feiertage

EMCDDA. European Drugs and Addiction library: New developments in cannabis regulation

As more jurisdictions contemplate and pass laws to legalise cannabis for medical and non-medical purposes, the discussions about cannabis policy will likely become more intense in the EU. Member States can learn from these experiences and decide if they want to maintain their current cannabis supply policies or try something else. Those considering alternatives should remember that change need not be permanent; however, if profit-maximizing firms are allowed to produce and sell cannabis, they will have strong incentives to fight against regulations and policy changes that will negatively affect their bottom lines. (EMCDDA, Lissabon, Oktober 2017)

http://www.emcdda.europa.eu/document-library/new-developments-cannabis-regulation_en

Der substituierte opioidabhängige Patient im Krankenhaus

Hinweise zur Behandlung und Informationen zu rechtlichen Regelungen

Landesärztekammer Baden-Württemberg, Ausschuss Suchtmedizin, Stand 9/2017

https://www.aerztekammer-bw.de/news/2017/2017-10/opioidsubst/substitution-kh.pdf

Substitution opioidabhängiger Patienten: Aufwertung ärztlicher Kompetenz

Dtsch Arztebl 2017; 114(40): A-1794 / B-1527 / C-1497

Bühring, Petra

Die Bundesärztekammer hat eine neue Substitutionsrichtlinie erarbeitet. Damit erhalten substituierende Ärzte mehr Rechtssicherheit. Drogenabhängige können nun nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft behandelt werden.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/193765/Substitution-opioidabhaengiger-Patienten-Aufwertung-aerztlicher-Kompetenz

Neues Substitutionsrecht 2017 - Was bringt die Reform an Änderungen für Patient*innen?

Nach langer Vorbereitung wurden zum 2. Oktober 2017 die rechtlichen und ärztlich medizinischen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung durch der Gesetzgeber verändert. Sowohl der JES Bundesverband und die Deutsche AIDS-Hilfe als Patient*innenorganisationen als auch der Akzept Bundesverband sowie die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin waren von Beginn in die Beratungen auf Bundesebene eingebunden. Viele Änderungsvorschläge unserer Verbände wurden in die Gesetzestexte sowie die Richtlinien übernommen. Durch die Veränderungen gibt es mehr Rechtssicherheit für Ärzt*innen und die Möglichkeit, Patient*innen individueller zu behandeln. (JES, DAH,akzept e.V., 06.12.2017)

http://www.forum-substitutionspraxis.de/images/Download/PDF/Patientenrechte-in-der-OST_____-Handreichung_patienten.pdf

Suchtexperten und Strafrechtler fordern Enquete-Kommission Cannabis

Hamm – Strafrechtler und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordern von den Bundestagsfraktionen die Einsetzung einer Enquete-Kommission Cannabis. 23 Jahre nach der Aufforderung des Bundesverfassungsgerichts, sich mit dem Thema zu befassen, sei nichts geschehen, sagte der Strafrechtler Lorenz Böllinger. Im Bundestag müsse überprüft werden, ob die Betäubungsmittelgesetze aus den 1970-Jahren noch zeitgemäß seien. (aerzteblatt.de, 30.10.2017)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83185/Suchtexperten-und-Strafrechtler-fordern-Enquete-Kommission-Cannabis

DAH: Mit Respekt zum Ziel: Für eine bessere Substitutionstherapie

In der Substitutionstherapie mangelt es oft an Vertrauen im Arzt-Patient-Verhältnis. Die reformierte Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung könnte für Besserung sorgen. (Deutsche AIDS-Hilfe, 02.11.2017)

https://magazin.hiv/2017/11/02/mit-respekt-zum-ziel-fuer-eine-bessere-substitutionstherapie/