A- A A+

HR EUROPE: 4th European Harm Reduction Conference

Bukarest, 31.-23.11.2018

http://www.harmreductionconference.eu/index.php/programme/

21. Wissenschaftliches Symposium des Kuratoriums der DHS

Vom 11. bis 13. Juni 2018 findet das 21. Wissenschaftliche Symposium des Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen im Hotel "Der Seehof" in Ratzeburg statt. Das Thema lautet: "Sucht: bio-psycho-SOZIAL"

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Veranstaltungen/Wiss._Symposium_2018/2018-04-19_aktuelles_Programm.pdf

München: 19. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 05. bis 07.Juli 2018

Leitung: Prof. Dr. med. Markus Backmund

In den letzten 20 Jahren hat die Suchtmedizin zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dazu haben auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Interdisziplinären Kongresses für Suchtmedizin beigetragen. Angesichts der zahlreichen Suchtkranken und der Menschen, die unter Folgen eines schädlichen Konsums leiden, sind die Spezialisten der Suchtmedizin und Suchttherapie innerhalb der Medizin jedoch noch stark unterrepräsentiert.

Daher freue ich mich, dass wir uns auch dieses Jahr wieder in München auf dem 19. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin vom 5. Juli bis 7. Juli 2018 treffen können, um gemeinsam über Neuigkeiten in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Suchtkrankheiten zu diskutieren.

Spielsucht, Mediensucht in Kindheit und Jugend, Alkoholkrankheit, Opioidabhängigkeit, Crystalkonsum und Essstörungen bilden Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses unter besonderer Berücksichtigung möglicher Folgekrankheiten.

Die Posterausstellung ist ein wichtiger Teil des Kongresses.
Von einer wissenschaftlichen Jury werden drei Posterpreise vergeben. Der Gewinn ist mit 600 €, 450 €, 300 € ausgelobt. Auch das Publikum wählt ein Poster zum Gewinner.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Veranstaltungsort | 19. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
Holiday Inn Munich – City Centre
Hochstraße 3
81669 München

http://www.sv-veranstaltungen.de/fachbereiche/suchtkongress-2018/

Gemeinsamer Fachkongress DHS und fdr+ 2018 - neue Details zum Programm!

Vom 08.-10.10.2018 veranstalten die DHS und der fdr+ einen gemeinsamen Fachkongress zum Thema "SUCHT: bio-psycho-SOZIAL" in Berlin. Die Tagungsgebühr beträgt 230,-- € inkl. Pausenverpflegung. 

http://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/gemeinsamer-fachkongress-dhs-und-fdr-2018-neue-details-zum-programm.html

Hamburg: 23. Suchttherapietage, 22. bis 25.Mai 2018

Schwerpunkt: Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

weltweit werden zunehmend alternative Konzepte zur prohibitiven Drogenpolitik hauptsächlich bezogen auf Cannabis entwickelt und umgesetzt. Auch in Deutschland fordert eine wachsende Zahl von Kommunen, Ländern und Parteien, aber auch Strafrechtlern und Professionellen aus der Suchthilfe und -prävention entsprechende Modelle zur konsequenten Entkriminalisierung des Konsums und zur Regulation der Märkte. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die aktuelle Prohibition in Bezug auf Cannabis und andere illegale Drogen auch Probleme für die Prävention und therapeutische Hilfsangebote schafft. So wirkt die Kriminalisierung der Konsumentinnen und Konsumenten vor allem für Jugendliche doppelmoralisch und untergräbt die Glaubwürdigkeit präventiver Botschaften. Sie behindert die offene Kommunikation über Konsumrisiken und dadurch die Aneignung risikoarmer Konsummuster sowie die Früherkennung und Frühintervention bei Suchtproblemen. Für die Konsumentinnen und Konsumenten ist sie mit Stigmatisierung, Ausgrenzung und Gesundheitsbelastungen durch fehlende Qualitätskontrolle im unregulierten Drogenmarkt verbunden. All dies überlagert und beeinträchtigt die Bearbeitung und Überwindung von Konsum- und Suchtproblemen, aber auch die weitgehende Verfügbarkeit von und die allgegenwärtige Werbung für Alkoholika, Tabakwaren und Glückspiel erschweren die Prävention von Konsumproblemen und die Bereitschaft zur rechtzeitigen Inanspruchnahme von Beratung und Therapie.

Drogenpolitische Modelle scheinen also darauf angewiesen zu sein, Risiken angemessen gegeneinander abzuwiegen, Jugendschutzmaßnahmen zu berücksichtigen, auf eine Kriminalisierung von Konsumentinnen und Konsumenten zu verzichteten und zugleich ausreichend Mittel für Früherkennung, Frühintervention, Beratung und Behandlung zur Verfügung zu stellen. Die aktuell vor allem auf Cannabis fokussierten Initiativen in Europa, Nord- und Südamerika könnten dabei auch die Chance zur Entwicklung adäquater Regulationskonzepte für andere Suchtmittel beinhalten. Die 23. Hamburger Suchttherapietage werden einen Rahmen dafür bieten, die Chancen und Risiken von zu wenig oder zu viel Marktregulation in Bezug auf die verschiedenen Suchtmittel für die Suchtprävention und Suchthilfe genauer zu beleuchten und zu diskutieren.

Wie immer werden darüber hinaus auch zahlreiche weitere Themen das Spektrum der Hamburger Suchttherapietage ausmachen. Sie sind ein jährlich wiederkehrendes Forum für die Fort- und Weiterbildung mit unterschiedlichen Veranstaltungsformen wie Vorlesungen, Seminaren, Kursen und Übungen. Dabei steht der Weiterbildungsaspekt, die Berufsgruppen übergreifende Qualifikation im Arbeitsfeld und die Entwicklung der eigenen Praxis im Vordergrund. Der Blick soll  auch über die unmittelbare praktische Arbeit hinausgehen: Gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen, theoretische Aspekte, integrierte Behandlungsansätze oder neue suchtpräventive Strategien stehen hierfür als Beispiel. Die Veranstaltungen werden von Angehörigen aller in der Suchtarbeit tätigen Berufsgruppen, wie Sozialarbeitern, Pädagogen, Ärzten, Psychologen und Pflegekräften durchgeführt. Dabei sind verschiedene wissenschaftliche Disziplinen die sich mit dem Thema Sucht befassen, wie Psychologie, somatische und psychiatrische Medizin, Pädagogik, Soziologie, Kriminologie und Gesundheitswissenschaften beteiligt.

Zu den 23. Suchttherapietagen möchten wir Sie herzlich nach Hamburg einladen – als Expertinnen und Experten oder interessierte und kritische Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Für die Veranstalter Ingo Schäfer, Hermann Schlömer, Peter Degkwitz

http://www.suchttherapietage.de/23-suchttherapietage-in-hamburg-2018/

27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, 02. - 04. November 2018 in Berlin: „Sucht – You never walk alone"

Hotel Berlin Berlin, Lützowplatz 17, 10785 Berlin

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

Berlin: Kolloquium im Gedenken an Chaim Jellinek, 17.Mai 2018

Veranstalter: "Notdienst für Suchtmittelgefährdete und abhängige Berlin e.V." und Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen

Es ist gelungen, im Hinblick auf Behandlungszahlen, -Optionen, - Settings und -Netzwerke ein quantitativ und qualitativ erfreuliches Niveau der integrierten substitutionsgestützten Behandlung zu erreichen. Gravierende Differenzen in der Versorgung werden dadurch umso offensichtlicher und inakzeptabler.

Für die tatsächlich erreichten Fortschritte waren immer auch „konkrete Visionen“ erforderlich, nicht zuletzt entwickelt auf den von 1998 bis 2002 insgesamt fünf Berliner A.I.D.-Tagungen, Professions- und Ländergrenzen überschreitende, ideologischen Ballast abwerfende Blicke auf gegebene und notwendige Versorgungswirklichkeiten.

Dieser Tradition folgend und um zukünftig Versorgungsaufträge besser als heute erfüllen zu können, sollen neue Perspektiven entworfen und diskutiert werden, orientiert an folgenden Leitfragen:
• Wer hat warum welches Interesse integrierte Versorgung chronisch mehrfach erkrankter süchtiger
   Menschen in höherer Qualität zu gewährleisten?
• Wo liegen dafür aktuelle und zu erwartende (auch finanzielle) Grenzen?
• Welche konkreten Veränderungen der Versorgungssysteme sind unerlässlich? Welche Neuerungen
  werden benötigt?

Die Veranstaltung wird im Gedenken an das Vermächtnis unseres Kollegen und Freundes Chaim Jellinek durchgeführt.

Veranstaltungsleitung:

Dr. Peter Tinnemann, MPH
Dr. Bernd Westermann

Veranstaltungsort:

Vivantes Klinikum Berlin Neukölln
Rudower Straße 48 , 12351 Berlin, Festsaal im Pavillon 7

https://www.akademie-oegw.de/programm/fortbildungsangebot/s-sozialpsychiatrie/termine/2018/05/17/event/tx_cal_phpicalendar/bedingungen-der-moeglichkeit-fuer-die-zukunft-der-integrierten-versorgung-gesundheitlich-besonders-b.html

 

Deutscher Suchtkongress 2018 in Hamburg, 17.-19. September 2018

"Sucht interdisziplinär" das Motto aller bisherigen Suchtkongresse, soll auch dieses Mal unseren Kongress prägen. Ein breites Themenspektrum mit Beiträgen aus Suchtforschung, Suchttherapie und Versorgungspraxis mitsamt ihrer Nachbar- und Nebendisziplinen ist hier angesprochen.
Suchtforschung und Suchttherapie betreffen das Individuum mitsamt dessen familiären, sozialen und sozioökonomischen Bezügen. Beschleunigtes Heranreifen junger Menschen und gesellschaftlicher Wandel erfordern bei der Behandlung und Vorbeugung von Suchterkrankungen das aktuelle Fachwissen vieler Fachdisziplinen und –ausrichtungen.
Medizin, Psychologie, Sozialtherapie, Gesellschaftswissenschaften, Pädagogik, Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaften leisten in unserem Querschnittsfach wertvolle Beiträge. Die Überführung von Ergebnissen der Grundlagenforschung, beispielsweise zu Fragen der Suchtentstehung und –behandlung in die Therapiepraxis, erfordern in einem immer höheren Maß die interdisziplinäre Ausrichtung unseres Fachgebietes.
Neue Konsum- und Suchtformen Einer von mehreren inhaltlichen Schwerpunkten ist in diesem Jahr der Erforschung, Therapie und Betreuung suchtgefährdeter und süchtiger Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener gewidmet. Neue Konsum- und Suchtformen, wie der zunehmende Gebrauch von E-Shishas und E-Zigaretten, das Rauschtrinken, neue psychoaktive Substanzen sowie die auf das Internet- und andere Medien bezogene Suchtstörungen werden dabei angesprochen.
Im Jahr 2018 begeht die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. ihr 40-jähriges Bestehen. Diesen besonderen Anlass würdigen wir in speziellen Foren und Festbeiträgen.

Es gibt viele gute Gründe im September 2018 in die Freie und Hansestadt Hamburg zu kommen!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

http://www.deutschersuchtkongress.de/