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Digitale Wege in der Suchthilfe NRW 

Durch den starken Einfluss der Coronapandemie hat die Suchthilfe in NRW einen unerwarteten Digitalisierungsschub durchlebt: Für die Versorgung der suchtkranken Menschen in NRW waren Methoden und Funktionen notwendig, die bislang eine eher geringe Rolle in der täglichen Arbeit gespielt haben. 

Viele neue Angebote wuchsen aus dem Boden, Mitarbeitende haben über die unterschiedlichsten Instrumente videogestützte Beratungs- und Gruppenangebote entwickelt, E-Mails oder Telefonate wurden wichtige Kommunikationskanäle, um die Klientel überhaupt erreichen zu können. 

In diesem Zusammenhang zeigen sich viele Bedarfe: Technische Ausstattungen wie Kamera oder digital nutzbare Endgeräte, Versorgung mit schnellen, stabilen Internetanschlüssen oder gar WLAN sind oft auch nach über einem Jahr der Pandemie nicht überall im Bundesland auf zufriedenstellendem Standard angekommen.

Hinzu kam Ende 2020 die schnell um sich greifende Nachricht, dass die Suchberatung im Zuge des Onlinezugangsgesetztes digitalisiert werden solle – verbunden mit Ängsten um Einsparungen, Überforderungen der eigenen zeitlichen, technischen und finanziellen Ressourcen – viel Unruhe in einer ohnehin herausfordernden Zeit.

Damit der Prozessverlauf und die verschiedenen Themenstränge besser nachvollziehbar sind, werden im Folgenden die einzelnen Bausteine der gesamten Entwicklung kurz skizziert.

Gerne laden wir Sie ein, das Gespräch mit uns als Koordinationsstelle für die Umsetzung der digitalen Suchtberatung in NRW zu suchen und gemeinsam für Transparenz und Austausch zu sorgen. (Suchtkoordination NRW, Oktober 2021)

https://suchtkooperation.nrw/themen/digitale-wege-in-der-suchthilfe-nrw#c1001