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Coronatests: Spahn will Unklarheiten ausräumen

Berlin – Probleme aufgrund möglicher Unklarheiten und Unsicherheiten im Zusammen­hang mit den Regelungen der Coronatestverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angehen und die geltende Rechts­lage „klarer kommunizieren“. (aerzteblatt.de, 09.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114485/Coronatests-Spahn-will-Unklarheiten-ausraeumen

COVID-19 knapp 6.000 mal als Berufskrankheit anerkannt

Berlin – Bis Anfang Juli ist eine COVID-19-Erkrankung bei 5.762 Menschen als Berufs­krankheit anerkannt worden. Das hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Nachfrage bestätigt. (aerzteblatt.de, 09.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114554/COVID-19-knapp-6-000-mal-als-Berufskrankheit-anerkannt

Pflegebeauftragter sieht „Verwirrung und Unmut“ bei Coronabonus

Hamburg – Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat eingeräumt, dass es bei der Auszahlung des Coronabonus für Pflegekräfte zu Irritationen komme. „Die Länder haben unterschiedliche Fristen für den Antrag und die Auszahlungs­termine vorgesehen“, sagte Westerfellhaus dem Spiegel. Das sorge für Verwirrung und Unmut, auch wenn der Bonus fließen werde. (aerzteblatt.de, 10.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114606/Pflegebeauftragter-sieht-Verwirrung-und-Unmut-bei-Coronabonus

Sucht-Selbsthilfe: Systemrelevant und Rückfällen vorbeugend 

Die Sucht-Selbsthilfe ist ein wichtiger Pfeiler im System der Suchthilfe. Versuche zur Eindämmung der Verbreitung des Sars-CoV-2-Virus wirken sich auf die deutschlandweit ehrenamtlich geleistete Arbeit der Sucht-Selbsthilfe aus. Im Zusammenhang mit der Anerkennung der Systemrelevanz für bestimmte Branchen und Berufe möchten wir uns im Namen der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche - Bundesverband e.V., Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V., Guttempler in Deutschland e.V. und dem Kreuzbund e.V. gerne an Sie wenden und um Ihre Unterstützung bitten. (Wuppertal, Dortmund, Kassel, Hamburg, Hamm, 5. Mai 2020)

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/Systemrelevanz_Sucht-Selbsthilfe.pdf

Webinar: Opiate und Opiatkonsum in Zeiten von COVID-19 

Datum: Mittwoch, 10.06.2020 Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr Preis: 50 Euro

Opiatkonsument_innen gehören zur Corona-Risikogruppe und sind von der Pandemie besonders betroffen. Im Webinar wird zunächst der aktuelle Wissens- stand zu Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Opiatkonsums dargestellt. Anschließend werden die veränd-erten Rahmenbedingungen während der Pandemie skizziert, um danach Herausforderungen in der Versorgung opiatabhängiger Menschen zu diskutieren. 

Dozent: Martin Kießling & Benjamin Löhner (Mudra - Alternative Jugend- und Drogenhilfe Nürnberg e.V.)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/05/mudra_webinarprogramm_01-2020.pdf

München. Für Fans wie Methadon: Neustart an der Bayerischen Staatsoper

Am Eingang Desinfektionsmittel, strenge Maskenpflicht und Stehplätze mit Abstand – jeweils rund zwanzig Zuschauer dürfen bis Ende Juni jeden Mittwoch zu Kammerkonzerten an ungewöhnlichen Orten. Das hilft Musikfans gegen "Entzugserscheinungen". (Bayerischer Rundfunk, 28.05.2020)

https://www.br.de/nachrichten/kultur/fuer-fans-wie-methadon-neustart-an-der-bayerischen-staatsoper,S0E0zhw

Coronakrise: Beschränkungen auch für psychisch Kranke zumutbar

Karlsruhe – Die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln in der Coronakrise sind nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) in Karlsruhe auch psychisch kranken Menschen zuzumuten. (aerzteblatt.de, 22.05.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113105/Coronakrise-Beschraenkungen-auch-fuer-psychisch-Kranke-zumutbar

Fachzeitschrift RAUSCH: Statements erwünscht für Übersichtsartikel zur Sucht-Arbeit während der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wollen in unserer Fachzeitschrift RAUSCH Entwicklungslinien und Schwerpunkte Ihrer Sucht-Arbeit während der Corona-Pandemie widerspiegeln und wären Ihnen daher für Ihre ausführlichen oder auch kurz gefassten Statements dankbar. Wir wollen Ihre Auskünfte zu einem Übersichtsbeitrag zusammenfassen. Vielleicht können Sie uns aus Ihrem Erfahrungsbereich schildern - jeweils unterschieden nach Art der Abhängigkeit (Alkohol, illegale Drogen, legale Drogen, Glücksspiel):

1. Welche Veränderungen erleben Ihre KlientInnen bei der Akquisition ihrer Substanzen - ggfs. mit welchen ökonomischen, strafrechtlichen, gesundheitlichen und anderen Folgen?

2. Wie verändert sich das Sozialverhalten der KlientInnen und ihrer Umgebung?

3. Wie verändert sich Ihre Arbeit?

4. Sehen Sie neben Erschwernissen auch mögliche - von der Corona-Krise angestoßene - Chancen?

5. Welche Strukturen und Rahmenbedingungen Ihrer Arbeit bewähren sich jetzt - und welche sollten ausgebaut bzw. verändert werden? Eine konstruktive Systemkritik wäre selbstverständlich hilfreich.

6. Welche wichtigen Fragen habe ich noch übersehen?

Ich würde mich über möglichst detaillierte Antworten bis Ende Mai freuen und revanchiere mich gern mit der Zusendung interessanter Fachbücher plus Ihrer Ausgabe von RAUSCH.

Danke für Ihr Engagement und alles Gute
Wolfgang Pabst

Pabst Science Publishers: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fachzeitschrift RAUSCH- Statements erwünscht für Übersichtsartikel zur Sucht-Arbeit während der Corona-Pandemie

subLetter 03/2020 erschienen

Inhalt:

Interview: Drogenbeauftragte Ludwig: „Nur wenn wir Vorurteile ausräumen, können wir etwas bewirken!“ 

Faltblatt: COVID-19 bei Drogenkonsum und Substitution

Hartz IV: Erstattung der Fahrkosten zur Substitutionsbehandlung mit dem ÖPNV ist besonderer Bedarf 

Versorgung: Fachorganisationen warnen vor Versorgungskrise 

Kassenabrechnung: Neue EBM-Nr. 01953 für die Depotmedikation und Nr. 01952 auch bei Video- oder Telefonkontakt 

https://www.subletter.de/

Corona im Gefängnis: Inhaftierte und Justizbedienstete brauchen Schutz

Die Deutsche Aidshilfe weist auf Risiken und besondere Härten im Strafvollzug hin und fordert: Covid-19 auch in Haftanstalten entgegentreten, medizinische Versorgung gewährleisten

(...) Auch bisher nicht substituierten heroinabhängigen Gefangenen muss eine Substitutionsbehandlung angeboten werden. Die Situation für Drogen konsumierende Menschen hat sich durch Corona zugespitzt, ein erleichterter Zugang zu Substitution hat sich auch außerhalb der Gefängnismauern bewährt. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 05.05.2020)

https://www.aidshilfe.de/meldung/corona-gefaengnis-inhaftierte-justizbedienstete-brauchen-schutz

subLetter Sonderausgabe zur Coronapandemie 

Inhalt:

Die Auswirkungen der gestern in Kraft getretenen SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung auf die Substitutionsbehandlung und die BtMVV,

die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) speziell für die Therapie von Substitutionspatienten sowie

die Corona-bedingten Änderungen bei der Kassenabrechnung.

https://www.subletter.de/content/sonderausgabe-corona

KBV nimmt erste Charge von FFP-2-Masken für Arztpraxen entgegen

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat heute einer erste Charge der be­stellten Lieferungen von Schutzmasken gegen SARS-CoV-2 erhalten.

Es seien 300.000 FFP2-Masken eingetroffen, die man so schnell wie möglich an die Kassenärztlichen Vereinigun­gen (KVen) verteilen werde, kündigte Stephan Hofmeister, stellvertretender KBV-Vorsit­zender an. (aerzteblatt.de, 14.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111961/KBV-nimmt-erste-Charge-von-FFP-2-Masken-fuer-Arztpraxen-entgegen

COVID-19: Sonderregelungen für Praxen

Dtsch Arztebl 2020; 117(15): A-788 / B-668

Kahl, Kristin KBV

https://www.aerzteblatt.de/archiv/213481

Getrennte Versorgung von Corona- und normalen Patienten wichtig für Exit-Strategie

Berlin – Um zu verhindern, dass sich Risikopatienten mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, sei es wichtig, dass deren Behandlung und die von Corona-Verdachtsfällen in den Praxen niedergelassener Ärzte weiterhin getrennt erfolge. Das sei auch mit Blick auf eine Rückkehr zum normalen Praxisbetrieb wichtig, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 08.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111759/Getrennte-Versorgung-von-Corona-und-normalen-Patienten-wichtig-fuer-Exit-Strategie

COVID-19 kann eine Berufskrankheit sein

Berlin – Eine SARS-CoV-2-Infektion ist im Regelfall kein Arbeitsunfall, auch nicht für Ärzte, Pflegekräfte und andere Gesundheitsberufler. Anders verhält sich bei der Frage nach einer Berufskrankheit. Das machte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Nachfrage des Deutschen Ärzteblattes deutlich. (aerzteblatt.de, 08.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111838/COVID-19-kann-eine-Berufskrankheit-sein

BVSD: 75 Prozent der stationären Schmerzeinrichtungen in Deutschland wegen COVID-19 geschlossen

Berlin, 14. April 2020. Seit Anfang März sind 75 Prozent der stationären schmerzmedizinischen Einrichtungen in Krankenhäusern, die Patienten mit schweren chronischen Schmerzen teil- und vollstationär behandeln, wegen der Corona-Krise geschlossen. Alle anderen Kliniken (25 Prozent) haben ihre schmerzmedizinischen Kapazitäten massiv reduziert. Dieses Ergebnis ergab eine aktuelle Umfrage des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). „Wir gehen von monatlich 4000 bis 7000 Patienten mit schweren chronischen Schmerzen aus, die aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Krise nicht mehr in Krankenhäusern versorgt werden können“, sagte der BVSD-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek heute ein Berlin. (Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), 14.04.2020)

https://www.bvsd.de/wp-content/uploads/2020/04/bvsd_140420.pdf

Görlitz. Corona Schutzvisier: Klinikum Görlitz improvisiert (Video)

Corona Schutzvisier. Improvisation ist alles in Zeiten knapper Ressourcen 💪. Noch haben wir alles da, aber die Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung könnte sich bundesweit zu einem Problem entwickeln. Der Chef unserer Notaufnahme hat gemeinsam mit unserem Hygieneteam und mit Unterstützung unseres Technischen Dienstes ein Schutzvisier gebaut. Wir gehen damit zunächst mit 100 Stück in Produktion. Im Video findet ihr die Anleitung zum Nachbauen - Gerne teilen! (Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH, 20.03.2020, Video, 07:50)

https://www.facebook.com/StaedtischesKlinikumGoerlitz/videos/2603991336539013/

Nachschub für deutsche Ärzte Sechs Millionen Corona-Schutzmasken spurlos verschwunden 

Bei der Beschaffung von in Deutschland dringend benötigten Schutzmasken hat es eine Panne gegeben. Nach SPIEGEL-Informationen sind sechs Millionen bestellte Masken abhandengekommen. (Spiegel online, 24.03.2020)

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-in-deutschland-sechs-millionen-schutzmasken-spurlos-verschwunden-a-b3ba8e1e-2a79-438a-9d85-dd52f53e428e

Deutschland. Alkoholhersteller helfen bei Engpässen von Desinfektionsmittel

Braunschweig/Düsseldorf − Jägermeister, Klosterfrau, Pernod Ricard und andere Alkoholanbieter helfen in der Coronakrise bei Engpässen von Desinfektionsmittel aus. (aerzteblatt.de, 24.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111308/Alkoholhersteller-helfen-bei-Engpaessen-von-Desinfektionsmittel

Kitas, Pflegeheime, Reha Bund rettet auch soziale Dienste - Insolvenzen abgewendet 

Keine Einnahmen, hohe Kosten: Viele sozialen Dienste fürchteten in der Coronakrise die Insolvenz. Nun nimmt die Bundesregierung sie unter den Schutzschirm - und sichert ihre Existenz bis mindestens September. (Spiegel online, 23.03.2020)

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-krise-bund-rettet-auch-kitas-pflegeheime-reha-kliniken-a-1aa3c7b5-8bf9-4f1f-8108-6c730fe30837

Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Die Informationen werden laufend erweitert und aktualisiert (Stand: 19.03.2020 – 14:30).

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/service/fragen-und-antworten/coronavirus-wir-informieren-in-mehreren-sprachen-1731240