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Aidshilfe: Prostitution trotz Corona wieder zulassen

Berlin – Trotz der schwelenden Pandemie sollte Prostitution aus Sicht der Deutschen Aidshilfe zügig wieder erlaubt werden – in Bordellen, mobil und auf der Straße. Entspre­chende Hygienekonzepte lägen vor, erklärte der Verband gestern. Nachbarländer wie Bel­gien, die Niederlande, Österreich, die Schweiz und Tschechien hätten den Schritt bereits vollzogen, hieß es. (aerzteblatt.de, 30.07.2020)

Aidshilfe: Prostitution trotz Corona wieder zulassen

Sozialverband wünscht sich „großen Wurf“ für „Helden des Alltags“

Osnabrück – In der Diskussion um die in der Coronakrise als „Helden des Alltags“ gelob­ten Altenpfleger fordert der Sozialverband VdK Deutschland „einen großen Wurf“.

„Als einmalige Anerkennung nehmen die Angestellten den Pflegebonus sicher gerne mit, aber übrig bleibt hinterher das alte Problem: ein jahrzehntelanger Reformstau“, sagte Prä­sidentin Verena Bentele der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) heute. Ein Pflegebonus ändere nichts an der systematischen Benachteiligung der sozialen Berufe. (aerzteblatt.de, 14.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114663/Sozialverband-wuenscht-sich-grossen-Wurf-fuer-Helden-des-Alltags

Pflegebonus: Arbeit der Medizinischen Fachangestellten nicht vergessen

Frankfurt – Dass Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Diskussion um den Pflegebonus unerwähnt bleiben, stößt weiter auf Kritik. Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, bezeichnete dies als „völlig unverständlich“. Durch den Einsatz niedergelassener Ärzte und von MFA hätten sechs von sieben Coronapatienten in der Pan­demie ambulant versorgt werden können, erinnerte er. (aerzteblatt.de, 15.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114727/Pflegebonus-Arbeit-der-Medizinischen-Fachangestellten-nicht-vergessen

Kein Bonus in Coronakrise für Rettungskräfte

Berlin – Rettungskräfte können nicht mit einem Coronabonus aus Bundesmitteln rech­nen, wie ihn die Altenpflegekräfte erhalten können. Das geht aus einem Schreiben von Bundes­ge­sund­heitsminister Jens Spahn (CDU) an die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hervor. Der Brief liegt dem Deutschen Ärzteblatt vor. (aerzteblatt.de, 17.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114795/Kein-Bonus-in-Coronakrise-fuer-Rettungskraefte

DHS. „Suchthilfe während und nach der Corona-Krise absichern!“ 

Nach der ersten Phase der Corona-Pandemie steht unsere Gesellschaft in allen Bereichen vor der Herausforderung, ein funktionierendes Zusammenleben und Arbeiten (wieder-)herzustellen. Dafür müssen wir uns auf eine längere Zeit mit schrittweiser Wiederaufnahme gewohnter Leistungen und Angebote einstellen und diese gleichzeitig so anpassen, dass sie trotz Risiken durch Corona in Anspruch genommen werden können. 

Für die Fortführung und Wiederaufnahme der Leistungen für Abhängigkeitskranke braucht eine handlungsfähige Suchthilfe die Absicherung der Grundversorgung durch die kommunale Finanzierung sowie die Sicherung des Behandlungsangebotes durch die Kostenträger. (DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, 25.05.2020) 
https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/Suchthilfe_waehrend_und_nach_der_Corona-Krise_absichern.pdf

Umgang mit Suchtproblematiken während der Corona-Krise -- Deutscher Bundestag Drucksache 19/19872 19. Wahlperiode 11.06.2020 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/19544 – 

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/198/1919872.pdf

Bundesgesundheitsminister Spahn: „Infektionsketten wirksam unterbrechen“ - Bundestag beschließt Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

(BMG, 14.05.2020)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/2-quartal/covid-19-bevoelkerungsschutz-2.html

Drogen und Corona: „Das macht was mit den Kindern, auch in Zukunft“ (Interview mit Daniela Ludwig)

Selten gab es einen besseren Zeitpunkt, um mit dem Trinken aufzuhören, sagt Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie warnt vor den massiven Folgen der Krise für Kinder, die plötzlich den ganzen Tag mit zugedröhnten Eltern zu Hause sitzen. (welt.de, 07.05.2020)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article207783523/Drogen-und-Corona-Das-macht-was-mit-den-Kindern-auch-in-Zukunft.html

Initiative Substitutionsversorgung Opioidabhängiger Patient*innen: 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise

Frankfurt/Main, 6. Mai 2020. „Versorgungssicherung in der Substitution braucht einen Pakt“ – unter dieser Überschrift hat gestern die Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen ein 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise veröffentlicht. Ein zusätzlicher Abschnitt erläutert die Anpassung der Vergabebedingungen in der Corona-Pandemie.

Mit dem 10-Eckpunkte-Papier richtet sich eine interdisziplinär besetzte Expertengruppe an die Politik, die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie an die Ärzte- und Apothekerkammern, die nötigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Sicherung der Versorgung opioidabhängiger Menschen zu schaffen. Um eine drohende Mangelversorgung abzuwenden, die sich in Zeiten der Corona-Pandemie zudem verschärft, identifizieren sie in zehn Handlungsfeldern konkret umsetzbare, mehrgliedrige Maßnahmen und Praxisbeispiele für eine in Zukunft nachhaltige Verbesserung der Versorgung. Die 10 Eckpunkte der Initiative werden von 22 Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, sowie auch von Sanofi, unterstützt. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig, die sich bereits mehrfach für pragmatische und aktive Hilfe für Suchtkranke stark gemacht hat, sprach sich für die „Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen“ aus.

10 Eckpunktepapier Versorgung_Sanofi_Final22_06052020

Debatte über Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch in Arztpraxen

Magdeburg − Im öffentlichen Nahverkehr und teils auch beim Einkaufen gilt ab der kommenden Woche in den Bundesländern eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Nun werden Rufe laut, die Pflicht auch für Arztpraxen einzuführen. Schleswig-Holstein denkt bereits darüber nach. (aerzteblatt.de, 24.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112273/Debatte-ueber-Pflicht-zur-Mund-Nasen-Bedeckung-auch-in-Arztpraxen

Berlin. Menschen ohne Krankenversicherung: Berlin bezahlt Behandlung beim Hausarzt

Berlin – Menschen ohne Krankenversicherung können sich in der Coronakrise kostenfrei beim Hausarzt behandeln lassen. Die Mittel dafür stellt der Berliner Senat, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit heute mitteilte. (aerzteblatt.de, 16.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112082/Menschen-ohne-Krankenversicherung-Berlin-bezahlt-Behandlung-beim-Hausarzt

Gefangen in der Risikogruppe

Christian F. will sich vor dem Coronavirus in Sicherheit bringen. Der 43-Jährige zählt zur Hochrisikogruppe. Doch F. sitzt in Haft. Weil sich Menschen hinter Gittern kaum vor einer Ansteckung schützen können, versuchen er und andere Gefangene so schnell wie möglich rauszukommen – bevor das Virus reinkommt. (buzzfeed-news, 04.04.2020)

https://www.buzzfeed.com/de/timostukenberg/gefangen-in-der-risikogruppe-gefangnis-corona

„Es ist eine Zumutung, dass Standards immer weiter herabgesetzt werden“

5 Fragen an Heidrun Gitter, Vizepräsidentin der Bundes­ärztekammer, zur derzeitigen Corona-Lage in den Pra­xen und Krankenhäusern. (aerzteblatt.de, 03.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111668/Es-ist-eine-Zumutung-dass-Standards-immer-weiter-herabgesetzt-werden

Zur gegenwärtigen Situation von Drogengebrauchenden und Hilfestellen (Audio)

(…) Nicht alle Menschen sind von der Pandemie gleich getroffen. Insbesondere Menschen, die auf diverse Hilfeleistungen und Hilfsangebote angewiesen sind geraten jetzt in eine nochmal verschärfte Notlage. Dazu gehören auch DrogenkonsumentInnen, die im Alltag auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Auf diesen Umstand hat kürzlich ein gemeinsamer Hilferuf von Trägern der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe hingewiesen - eine Art offener Brief, an dem sich auch die Deutsche Aidshilfe beteiligt hat. Wir sprachen mit Dirk Schäffer, Referent für Drogen und Strafvollzug. (Radiocorax, 02.04.2020, Audio, 12:35)

https://radiocorax.de/zur-gegenwaertigen-situation-von-drogengebrauchenden-und-hilfestellen/

Warum die Pandemie für Drogensüchtige besonders bedrohlich ist

In Deutschland sind etwa 160.000 Menschen von Opioiden wie Heroin abhängig. Viele Konsumräume bieten in der Corona-Krise aber nur noch ein eingeschränktes Angebot, Betteln wird in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen schwieriger. Jetzt reagiert die Drogenbeauftragte. (welt.de, 30.03.2020)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article206884693/Drogen-in-Corona-Zeiten-Pandemie-fuer-Suechtige-besonders-bedrohlich.html

COVID-19: Verband mahnt Gesundheitsschutz für Medizinische Fachangestellte an

Bochum – Der Verband medizinischer Fachberufe sorgt sich um den Gesundheitsschutz und um die wirtschaftliche Situation der mehr als 600.000 Medizinischen und Zahnmedizini­schen Fachangestellten (MFA und ZFA). (aerzteblatt.de, 01.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111615/COVID-19-Verband-mahnt-Gesundheitsschutz-fuer-Medizinische-Fachangestellte-an

DAH und JES. Risiken für Substitutionspatient_innen mit COVID 19 verringern  
(Deutsche AIDS-Hilfe und Junkies, Ehemalige und Substituierte, März 2020

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/03/COVID-und-Substitution.pdf

Berlin. Suchtrehabilitation bleibt trotz Corona bestehen

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Die Therapie für suchtkranke Menschen ist gesichert – das ist eine sehr gute Nachricht!“ (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 31.3.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/suchtrehabilitation-bleibt-trotz-corona-bestehen.html

Therapien für suchtkranke Menschen sollen trotz Coronakrise weitergehen

Berlin − Trotz massiver Probleme wegen der Coronakrise will die Bundesregierung die therapeutische Behandlung suchtkranker Menschen aufrechterhalten. In den vergange­nen Tagen habe „zumindest vorübergehend ein weitgehendes Aus der stationären Suchtbehandlung gedroht“, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 31.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111545/Therapien-fuer-suchtkranke-Menschen-sollen-trotz-Coronakrise-weitergehen

Coronakrise ohne Krankenversicherung - "Im schlimmsten Fall tödlich" 

In Deutschland leben Hunderttausende Menschen, die keine gültige Aufenthaltsgenehmigung besitzen - und oft auch keine Krankenversicherung. Durch Corona wird es für sie noch schwieriger, im Notfall medizinische Hilfe zu bekommen. (Spiegel online, 30.03.2020)

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-wie-menschen-ohne-krankenversicherung-nun-medizinische-hilfe-bekommen-a-a8a28efe-8e61-4cdd-9a4c-7a8ef9ebe8ba

Hamburg. Offener Brief an die Bundesregierung - Obdachlose Menschen in der Corona Krise

(Leben im Abseits, Hamburg, 25.03.2020)

https://www.leben-im-abseits.de/news/allgemein

akzept e.V.. Pressemitteilung zu der gestiegenen Zahl der Drogentoten 

Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2019 um fast 10 % gestiegen. „Diese Zahlen können wir so nicht hinnehmen“ sagt die Bundesdrogenbeauftragte Frau Daniela Ludwig... Das ist sehr richtig! 

Die Hauptursache sind wie jedes Jahr Überdosierungen mit Opioiden wie Heroin sowie die Kombination mit anderen psychoaktiven Substanzen gewesen.... 

Das muss nicht sein, denn es gibt seit längerem wirksame, von Expert*innen empfohlene (EMCDDA) schadensminimierende Angebote, die die Mortalität und Morbidität unter Drogenkonsument*innen substantiell und nachhaltig senken und Drogenkonsum sicherer machen können. (akzept e.V., 24.03.2020)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/PressemittelungDrogentote2019.pdf

Coronakrise: Aufruf an alle Ärztinnen und Ärzte

Dtsch Arztebl 2020; 117(13): A-637 / B-543

Reinhardt, Klaus

https://www.aerzteblatt.de/archiv/213309/Coronakrise-Aufruf-an-alle-Aerztinnen-und-Aerzte

Dringender Appell: Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung 

(Gemeinsame Presseerklärung von Fachgesellschaften und Verbänden der Suchtkrankenbehandlung, 26.03.2020)

Presseerklärung zur Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung

Deutschland. Drogenbeauftragte: 1.398 Menschen 2019 an illegalen Drogen gestorben

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Diese Zahlen können wir nicht hinnehmen! Wir brauchen flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote – auch in der Coronakrise“. (drogenbeauftragte.de, 23.03.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/1398-menschen-an-illegalen-drogen-gestorben.html

Bundesgesundheitsministerium soll umfangreiche Rechte während einer Epidemie erhalten

Berlin – Das Bundeskabinett hat heute den Kabinettsentwurf des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verabschiedet. Dadurch soll der Bund in einer entsprechenden Notlage für einen befristeten Zeitraum zusätzliche Kompetenzen erhalten. (aerzteblatt.de, 23.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111266

Um Arztpraxen zu entlasten: Drogenbeauftragte will mehr Methadon ausgeben

Suchtkranke, die die Ersatzdroge Methadon bekommen, sind von der Corona-Krise stark betroffen. Für sie ist es derzeit oft schwer, das Medikament zu bekommen. Die Drogenbeauftragte der Regierung, Daniela Ludwig, will das ändern. (RND, 23.03.2020)

https://www.rnd.de/politik/corona-und-suchtkranke-mehr-methadon-um-arztpraxen-zu-entlasten-BIVOC7FYKFGIHLVW2N424UN33Y.html

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: Brief an die Vorsitzenden der Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen zur  Aufrechterhaltung der Opioidsubstitution in der Coronakrise

Die Aufrechterhaltung der Substitutionsbehandlung ist unerlässlich und bedarf der Unterstützung von uns allen. Daher bitte ich Sie, die substituierenden Ärztinnen und Ärzte dabei umfassend zu unterstützen und ihnen die Spielräume, die sowohl die BtMVV als auch die Regularien der Kassenärztlichen Vereinigungen bieten, zu eröffnen. Dies ist sowohl hinsichtlich der Vergabe der Substitutionsmittel als auch der Vorgaben für die Praxen zwingend erforderlich. (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 25.03.2020)

Ludwig an KVen - Sicherung Substitution Coronakrise 20-03-25

Drogenbeauftrage Daniela Ludwig stärkt substituierenden Ärztinnen und Ärzten den Rücken - Brief an die substituierende Ärzteschaft (23.03.2020)

Ludwig - Brief an substituierende Ärzteschaft - 23.03.2020