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Therapien für suchtkranke Menschen sollen trotz Coronakrise weitergehen

Berlin − Trotz massiver Probleme wegen der Coronakrise will die Bundesregierung die therapeutische Behandlung suchtkranker Menschen aufrechterhalten. In den vergange­nen Tagen habe „zumindest vorübergehend ein weitgehendes Aus der stationären Suchtbehandlung gedroht“, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 31.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111545/Therapien-fuer-suchtkranke-Menschen-sollen-trotz-Coronakrise-weitergehen

Coronakrise ohne Krankenversicherung - "Im schlimmsten Fall tödlich" 

In Deutschland leben Hunderttausende Menschen, die keine gültige Aufenthaltsgenehmigung besitzen - und oft auch keine Krankenversicherung. Durch Corona wird es für sie noch schwieriger, im Notfall medizinische Hilfe zu bekommen. (Spiegel online, 30.03.2020)

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-wie-menschen-ohne-krankenversicherung-nun-medizinische-hilfe-bekommen-a-a8a28efe-8e61-4cdd-9a4c-7a8ef9ebe8ba

Hamburg. Offener Brief an die Bundesregierung - Obdachlose Menschen in der Corona Krise

(Leben im Abseits, Hamburg, 25.03.2020)

https://www.leben-im-abseits.de/news/allgemein

akzept e.V.. Pressemitteilung zu der gestiegenen Zahl der Drogentoten 

Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2019 um fast 10 % gestiegen. „Diese Zahlen können wir so nicht hinnehmen“ sagt die Bundesdrogenbeauftragte Frau Daniela Ludwig... Das ist sehr richtig! 

Die Hauptursache sind wie jedes Jahr Überdosierungen mit Opioiden wie Heroin sowie die Kombination mit anderen psychoaktiven Substanzen gewesen.... 

Das muss nicht sein, denn es gibt seit längerem wirksame, von Expert*innen empfohlene (EMCDDA) schadensminimierende Angebote, die die Mortalität und Morbidität unter Drogenkonsument*innen substantiell und nachhaltig senken und Drogenkonsum sicherer machen können. (akzept e.V., 24.03.2020)

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/PressemittelungDrogentote2019.pdf

Coronakrise: Aufruf an alle Ärztinnen und Ärzte

Dtsch Arztebl 2020; 117(13): A-637 / B-543

Reinhardt, Klaus

https://www.aerzteblatt.de/archiv/213309/Coronakrise-Aufruf-an-alle-Aerztinnen-und-Aerzte

Dringender Appell: Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung 

(Gemeinsame Presseerklärung von Fachgesellschaften und Verbänden der Suchtkrankenbehandlung, 26.03.2020)

Presseerklärung zur Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung

Deutschland. Drogenbeauftragte: 1.398 Menschen 2019 an illegalen Drogen gestorben

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Diese Zahlen können wir nicht hinnehmen! Wir brauchen flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote – auch in der Coronakrise“. (drogenbeauftragte.de, 23.03.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/1398-menschen-an-illegalen-drogen-gestorben.html

Bundesgesundheitsministerium soll umfangreiche Rechte während einer Epidemie erhalten

Berlin – Das Bundeskabinett hat heute den Kabinettsentwurf des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verabschiedet. Dadurch soll der Bund in einer entsprechenden Notlage für einen befristeten Zeitraum zusätzliche Kompetenzen erhalten. (aerzteblatt.de, 23.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111266

Um Arztpraxen zu entlasten: Drogenbeauftragte will mehr Methadon ausgeben

Suchtkranke, die die Ersatzdroge Methadon bekommen, sind von der Corona-Krise stark betroffen. Für sie ist es derzeit oft schwer, das Medikament zu bekommen. Die Drogenbeauftragte der Regierung, Daniela Ludwig, will das ändern. (RND, 23.03.2020)

https://www.rnd.de/politik/corona-und-suchtkranke-mehr-methadon-um-arztpraxen-zu-entlasten-BIVOC7FYKFGIHLVW2N424UN33Y.html

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: Brief an die Vorsitzenden der Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen zur  Aufrechterhaltung der Opioidsubstitution in der Coronakrise

Die Aufrechterhaltung der Substitutionsbehandlung ist unerlässlich und bedarf der Unterstützung von uns allen. Daher bitte ich Sie, die substituierenden Ärztinnen und Ärzte dabei umfassend zu unterstützen und ihnen die Spielräume, die sowohl die BtMVV als auch die Regularien der Kassenärztlichen Vereinigungen bieten, zu eröffnen. Dies ist sowohl hinsichtlich der Vergabe der Substitutionsmittel als auch der Vorgaben für die Praxen zwingend erforderlich. (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 25.03.2020)

Ludwig an KVen - Sicherung Substitution Coronakrise 20-03-25

Drogenbeauftrage Daniela Ludwig stärkt substituierenden Ärztinnen und Ärzten den Rücken - Brief an die substituierende Ärzteschaft (23.03.2020)

Ludwig - Brief an substituierende Ärzteschaft - 23.03.2020

Drogenbeauftragte: Suchthilfe in Corona-Krise aufrechterhalten

Berlin (dpa) - Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig dringt darauf, Angebote zur Suchthilfe trotz Beschränkungen wegen der Corona-Krise aufrechtzuerhalten. «Wir dürfen nicht vergessen, dass gerade suchtkranke Bürgerinnen und Bürger eine große Risikogruppe sind», sagte die CSU-Politikerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.» Sie seien besonders gefährdet und könnten durch fehlende Hilfe schnell in dramatische Notlagen geraten. (krankenkassen.de, 20.03.2020)

https://www.krankenkassen.de/dpa/298723.html

Hilferuf der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose!

Wir möchte aus gegebenem Anlass nachdrücklich darauf hinweisen, dass die Einrichtungen der ambulanten Drogen- und Suchthilfe sich bereits jetzt mit existenziellen Krisensituationen von Drogenabhängigen und Wohnungslosen konfrontiert sehen. (Deutsche AIDS-Hilfe, akzept e.V., JES – Junkies-Ehemalige-Substituierte Bundesverband)

Hilferuf der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose!

dah-akzept-jes. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose

JES/DAH. CORONA UND SUBSTITUTION - Aufruf an die substituierende Ärzteschaft

In Zeiten von CORONA müssen auch für substituierte Patient_innen, insbesondere jene die jeden Tag die Praxis oder das Krankenhaus aufsuchen müssen, angepasste Vergabebedingungen gelten.

Daher haben der JES Bundesverband und die Deutsche Aidshilfe eine Papier verfasst, das wir bereits an alle Kassenärztlichen Vereinigungen versendet haben.

Im Zentrum unserer Vorschläge der Risikominderung stehen Maßnahmen der Ausweitung der Take Home Vergabe und eine wohnortnahe Versorgung über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Sicherstellung der Behandlung verantwortlich. Wir hoffen sehr, dass sie unser Papier an die Substitutionsärzte in ihrer Region weitergeben und entsprechende Regelungen veranlassen.

Alle im Papier angesprochenen Neuregelungen sind mit der aktuellen BtmVV vereinbar. Dies betrifft sowohl die eigenverantwortliche Einnahme des Substituts (Take Home) sowie die Versorgung in wohnortnähe über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen. (JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, Bundesverband; DAH - Deutsche AIDS-Hilfe, 14.03.2020)

https://www.jes-bundesverband.de/2020/03/corona-und-substitution/