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Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie zu einem wissenschaftlich begründeten Vorgehen gegen die Covid-19 Pandemie

(…) Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen. So plädieren die UnterzeichnerInnen der sogenannten Great Barrington Declaration9 für die sofortige Aufhebung aller Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, einschließlich aller Abstandsregeln und der Maskenpflicht. Um Morbidität und Mortalität in den vulnerablen Gruppen (Ältere, Vorerkrankte) abzumildern, schlägt die Declaration besondere Schutzmaßnahmen für diese Personen vor bis hin zur Quasi-Isolierung („Menschen im Ruhestand, die zu Hause wohnen, sollten sich Lebensmittel und andere wichtige Dinge nach Hause liefern lassen“).

Wir lehnen diese Strategie entschieden ab, obwohl wir selbstverständlich die enorme Belastung der Bevölkerung durch die einschneidenden Eindämmungsmaßnahmen anerkennen. Auch die Gesundheitsversorgung in anderen, nicht mit Covid-19 assoziierten Bereichen, leidet unter den Einschränkungen, die zur Abmilderung der Pandemie verhängt wurden10,11. Dennoch sind wir überzeugt, dass die Schäden, die uns im Falle einer unkontrollierten Durchseuchung unmittelbar aber auch mittelbar drohen, diese Belastungen um ein Vielfaches überträfen und in eine humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe münden können. (Gesellschaft für Virologie e.V. in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V., 19.10.2020)

https://www.g-f-v.org/stellungnahmen_detail

RKI. Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten - Ziele, Schwerpunktthemen und Instrumente für den Infektionsschutz 

Strategie-Ergänzung, Robert Koch Institut, Stand 13.10.2020

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Strategie_Ergaenzung_Covid.html

Fdr. Neue Impulse jetzt nutzen! – Welche notwendigen Konsequenzen wir aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie für eine wirkungsvolle Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe ziehen müssen. 

Die Folgen der COVID-19-Pandemie und die ergriffenen bundesweiten und länderspezifischen Maßnahmen haben die Organisationen und Einrichtungen der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe mit außergewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert. Sie haben nachhaltigen Einfluss auf die Sicherstellung der Versorgung abhängigkeitsgefährdeter und -kranker Menschen und ihrer Angehörigen, auf den Erhalt der Liquidität der Einrichtungen/Angebote und ihre Arbeitsfähigkeit. Um sowohl die Herausforderungen als auch die Konsequenzen praxisorientiert zu konkretisieren sowie Unterstützungsbedarfe zu formulieren, hat der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdrÌ) eine Online-Mitgliederbefragung1 durchgeführt. Die Befragung erfolgte im Zeitraum 10.-17.Juni 2020 und stellt somit eine Momentaufnahme dar. Die zentralen Ergebnisse werden im Folgenden beschrieben sowie daraus abgeleitet fdrÌForderungen formuliert. (Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V., 17.07.2020)

https://www.fdr-online.info/wp-content/uploads/2020/07/200715-fdrPositionierung_Corona.pdf

SARS-CoV-2: Ärzte honorieren Bund-Länder-Beschluss

Berlin – Bund und Länder haben sich gestern auf einen Rahmen geeinigt, wie die Politik im Winter ansteigende Zahlen von SARS-CoV-2 verhindern will. Die Ärzte honorieren die Verständigung und weisen auf wichtige Weichenstellungen hin, die getroffen werden sollten. (aerzteblatt.de, 30.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116968/SARS-CoV-2-Aerzte-honorieren-Bund-Laender-Beschluss

Ergebnisse der Bund-Länder-Videokonferenz: Die Coronabeschlüsse im Überblick

(aerzteblatt.de, 29.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116911/Bund-und-Laender-beschliessen-Obergrenzen-fuer-Feiern

Deutschland. Zahl der Drogentoten steigt um 13 Prozent

Berlin – Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 nach Recherchen von Welt am Sonntag weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum starben mit 662 Menschen demnach rund 13 Prozent mehr an den Folgen ihres Drogenkonsums. (aerzteblatt.de, 21.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116662/Zahl-der-Drogentoten-steigt-um-13-Prozent

Ärzte äußern sich im Gesundheitsausschuss gegen Aufhebung des Pandemiestatus

Berlin – Mediziner wenden sich gegen eine vorzeitige Aufhebung der vom Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Anlässlich einer gestrigen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages über einen Gesetzentwurf der FDP-Fraktion argumentierten die Verbandsvertreter, die SARS-CoV-2-Infektionszahlen seien zuletzt wieder gestiegen und rechtfertigten den Ausnahmezustand. (aerzteblatt.de, 10.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116320

“Corona und Drogenhilfe in Berlin” - Kollektive Erinnerungen 

Am Montag 24.08 hat im Aquarium in Berlin eine Podiumdiskussion zum Thema “Corona und Drogenhilfe” stattgefunden. 

Unsere Gäste waren Max, Teilnehmer des ersten Berliner Workshops, Luise Klaus und Bernd Werse, Wissenschaftler*innen in DRUSEC Projekt sowie Dirk Schäffer (Deutsche Aidshilfe und JES). 

Wir haben diskutiert, wie die Coronazeit aus der Sicht von Konsumierenden und Hilfeeinrichtungen aussieht: bei dem Aufbruch der Pandemie, während des Lockdowns und heute – in dieser neuen “Normalität”. Wir haben anschliessend Visionen für die Zukunft der Drogenhilfe ausgetauscht. (Drogen und Stadt, eine alternative Planung)

https://drogenalternativeplanung.wordpress.com/portfolio/corona-und-drogenhilfe-in-berlin-24-08-20/

Zeit für eine neue Normalität – Substitutionsversorgung langfristig und nachhaltig verändern. 

Ein Positionspapier zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung von PatientInnen mit Opioidabhängigkeit empfiehlt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Flexibilisierungen eine Reihe von Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgung in den Regelbetrieb zu übernehmen. Das Positionspapier wurde erarbeitet von:Deutsche Aidshilfe e.V.;  akzept Bundesverband e.V.; JES Bundesverband e.V.; AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.; Freiraum Hamburg e.V.; VISION Köln e.V. mit Unterstützung durch Indivior Deutschland GmbH.

https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/09/Positionspapier_NeueNormalität_final.pdf

Drogenbeauftragte unterstützt Kinderhilfsprojekt KidKit

Berlin – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich da­für eingesetzt, dass das Kinderhilfsprojekt „KidKit“ der Drogenhilfe Köln eine umfassende finanzielle Unterstützung durch den Bund erhält. 

„In Deutschland gibt es etwa drei Millionen Kinder, die in Familien mit Suchterkrankun­gen aufwachsen. Diese Kinder sind in einer dramatischen Lage, die sich durch die Coro­nakrise immens verschärft hat“, erläuterte Ludwig ihre Initiative. Das Projekt wird nun für die Zeit der SARS-CoV-2-Krise eine Sonderförderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. (02.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116168/Drogenbeauftragte-unterstuetzt-Kinderhilfsprojekt-KidKit

Aidshilfe: Prostitution trotz Corona wieder zulassen

Berlin – Trotz der schwelenden Pandemie sollte Prostitution aus Sicht der Deutschen Aidshilfe zügig wieder erlaubt werden – in Bordellen, mobil und auf der Straße. Entspre­chende Hygienekonzepte lägen vor, erklärte der Verband gestern. Nachbarländer wie Bel­gien, die Niederlande, Österreich, die Schweiz und Tschechien hätten den Schritt bereits vollzogen, hieß es. (aerzteblatt.de, 30.07.2020)

Aidshilfe: Prostitution trotz Corona wieder zulassen

Sozialverband wünscht sich „großen Wurf“ für „Helden des Alltags“

Osnabrück – In der Diskussion um die in der Coronakrise als „Helden des Alltags“ gelob­ten Altenpfleger fordert der Sozialverband VdK Deutschland „einen großen Wurf“.

„Als einmalige Anerkennung nehmen die Angestellten den Pflegebonus sicher gerne mit, aber übrig bleibt hinterher das alte Problem: ein jahrzehntelanger Reformstau“, sagte Prä­sidentin Verena Bentele der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) heute. Ein Pflegebonus ändere nichts an der systematischen Benachteiligung der sozialen Berufe. (aerzteblatt.de, 14.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114663/Sozialverband-wuenscht-sich-grossen-Wurf-fuer-Helden-des-Alltags

Pflegebonus: Arbeit der Medizinischen Fachangestellten nicht vergessen

Frankfurt – Dass Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Diskussion um den Pflegebonus unerwähnt bleiben, stößt weiter auf Kritik. Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, bezeichnete dies als „völlig unverständlich“. Durch den Einsatz niedergelassener Ärzte und von MFA hätten sechs von sieben Coronapatienten in der Pan­demie ambulant versorgt werden können, erinnerte er. (aerzteblatt.de, 15.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114727/Pflegebonus-Arbeit-der-Medizinischen-Fachangestellten-nicht-vergessen

Kein Bonus in Coronakrise für Rettungskräfte

Berlin – Rettungskräfte können nicht mit einem Coronabonus aus Bundesmitteln rech­nen, wie ihn die Altenpflegekräfte erhalten können. Das geht aus einem Schreiben von Bundes­ge­sund­heitsminister Jens Spahn (CDU) an die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hervor. Der Brief liegt dem Deutschen Ärzteblatt vor. (aerzteblatt.de, 17.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114795/Kein-Bonus-in-Coronakrise-fuer-Rettungskraefte

DHS. „Suchthilfe während und nach der Corona-Krise absichern!“ 

Nach der ersten Phase der Corona-Pandemie steht unsere Gesellschaft in allen Bereichen vor der Herausforderung, ein funktionierendes Zusammenleben und Arbeiten (wieder-)herzustellen. Dafür müssen wir uns auf eine längere Zeit mit schrittweiser Wiederaufnahme gewohnter Leistungen und Angebote einstellen und diese gleichzeitig so anpassen, dass sie trotz Risiken durch Corona in Anspruch genommen werden können. 

Für die Fortführung und Wiederaufnahme der Leistungen für Abhängigkeitskranke braucht eine handlungsfähige Suchthilfe die Absicherung der Grundversorgung durch die kommunale Finanzierung sowie die Sicherung des Behandlungsangebotes durch die Kostenträger. (DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, 25.05.2020) 
https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/Suchthilfe_waehrend_und_nach_der_Corona-Krise_absichern.pdf

Umgang mit Suchtproblematiken während der Corona-Krise -- Deutscher Bundestag Drucksache 19/19872 19. Wahlperiode 11.06.2020 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/19544 – 

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/198/1919872.pdf

Bundesgesundheitsminister Spahn: „Infektionsketten wirksam unterbrechen“ - Bundestag beschließt Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

(BMG, 14.05.2020)

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/2-quartal/covid-19-bevoelkerungsschutz-2.html

Drogen und Corona: „Das macht was mit den Kindern, auch in Zukunft“ (Interview mit Daniela Ludwig)

Selten gab es einen besseren Zeitpunkt, um mit dem Trinken aufzuhören, sagt Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie warnt vor den massiven Folgen der Krise für Kinder, die plötzlich den ganzen Tag mit zugedröhnten Eltern zu Hause sitzen. (welt.de, 07.05.2020)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article207783523/Drogen-und-Corona-Das-macht-was-mit-den-Kindern-auch-in-Zukunft.html

Initiative Substitutionsversorgung Opioidabhängiger Patient*innen: 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise

Frankfurt/Main, 6. Mai 2020. „Versorgungssicherung in der Substitution braucht einen Pakt“ – unter dieser Überschrift hat gestern die Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen ein 10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise veröffentlicht. Ein zusätzlicher Abschnitt erläutert die Anpassung der Vergabebedingungen in der Corona-Pandemie.

Mit dem 10-Eckpunkte-Papier richtet sich eine interdisziplinär besetzte Expertengruppe an die Politik, die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie an die Ärzte- und Apothekerkammern, die nötigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Sicherung der Versorgung opioidabhängiger Menschen zu schaffen. Um eine drohende Mangelversorgung abzuwenden, die sich in Zeiten der Corona-Pandemie zudem verschärft, identifizieren sie in zehn Handlungsfeldern konkret umsetzbare, mehrgliedrige Maßnahmen und Praxisbeispiele für eine in Zukunft nachhaltige Verbesserung der Versorgung. Die 10 Eckpunkte der Initiative werden von 22 Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, sowie auch von Sanofi, unterstützt. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig, die sich bereits mehrfach für pragmatische und aktive Hilfe für Suchtkranke stark gemacht hat, sprach sich für die „Initiative Substitutionsversorgung opioidabhängiger Patient*innen“ aus.

10 Eckpunktepapier Versorgung_Sanofi_Final22_06052020

Debatte über Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch in Arztpraxen

Magdeburg − Im öffentlichen Nahverkehr und teils auch beim Einkaufen gilt ab der kommenden Woche in den Bundesländern eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Nun werden Rufe laut, die Pflicht auch für Arztpraxen einzuführen. Schleswig-Holstein denkt bereits darüber nach. (aerzteblatt.de, 24.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112273/Debatte-ueber-Pflicht-zur-Mund-Nasen-Bedeckung-auch-in-Arztpraxen

Berlin. Menschen ohne Krankenversicherung: Berlin bezahlt Behandlung beim Hausarzt

Berlin – Menschen ohne Krankenversicherung können sich in der Coronakrise kostenfrei beim Hausarzt behandeln lassen. Die Mittel dafür stellt der Berliner Senat, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit heute mitteilte. (aerzteblatt.de, 16.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112082/Menschen-ohne-Krankenversicherung-Berlin-bezahlt-Behandlung-beim-Hausarzt

Gefangen in der Risikogruppe

Christian F. will sich vor dem Coronavirus in Sicherheit bringen. Der 43-Jährige zählt zur Hochrisikogruppe. Doch F. sitzt in Haft. Weil sich Menschen hinter Gittern kaum vor einer Ansteckung schützen können, versuchen er und andere Gefangene so schnell wie möglich rauszukommen – bevor das Virus reinkommt. (buzzfeed-news, 04.04.2020)

https://www.buzzfeed.com/de/timostukenberg/gefangen-in-der-risikogruppe-gefangnis-corona

„Es ist eine Zumutung, dass Standards immer weiter herabgesetzt werden“

5 Fragen an Heidrun Gitter, Vizepräsidentin der Bundes­ärztekammer, zur derzeitigen Corona-Lage in den Pra­xen und Krankenhäusern. (aerzteblatt.de, 03.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111668/Es-ist-eine-Zumutung-dass-Standards-immer-weiter-herabgesetzt-werden

Zur gegenwärtigen Situation von Drogengebrauchenden und Hilfestellen (Audio)

(…) Nicht alle Menschen sind von der Pandemie gleich getroffen. Insbesondere Menschen, die auf diverse Hilfeleistungen und Hilfsangebote angewiesen sind geraten jetzt in eine nochmal verschärfte Notlage. Dazu gehören auch DrogenkonsumentInnen, die im Alltag auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Auf diesen Umstand hat kürzlich ein gemeinsamer Hilferuf von Trägern der ambulanten Drogen- Aids- und Suchthilfe hingewiesen - eine Art offener Brief, an dem sich auch die Deutsche Aidshilfe beteiligt hat. Wir sprachen mit Dirk Schäffer, Referent für Drogen und Strafvollzug. (Radiocorax, 02.04.2020, Audio, 12:35)

https://radiocorax.de/zur-gegenwaertigen-situation-von-drogengebrauchenden-und-hilfestellen/

Warum die Pandemie für Drogensüchtige besonders bedrohlich ist

In Deutschland sind etwa 160.000 Menschen von Opioiden wie Heroin abhängig. Viele Konsumräume bieten in der Corona-Krise aber nur noch ein eingeschränktes Angebot, Betteln wird in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen schwieriger. Jetzt reagiert die Drogenbeauftragte. (welt.de, 30.03.2020)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article206884693/Drogen-in-Corona-Zeiten-Pandemie-fuer-Suechtige-besonders-bedrohlich.html

COVID-19: Verband mahnt Gesundheitsschutz für Medizinische Fachangestellte an

Bochum – Der Verband medizinischer Fachberufe sorgt sich um den Gesundheitsschutz und um die wirtschaftliche Situation der mehr als 600.000 Medizinischen und Zahnmedizini­schen Fachangestellten (MFA und ZFA). (aerzteblatt.de, 01.04.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111615/COVID-19-Verband-mahnt-Gesundheitsschutz-fuer-Medizinische-Fachangestellte-an

DAH und JES. Risiken für Substitutionspatient_innen mit COVID 19 verringern  
(Deutsche AIDS-Hilfe und Junkies, Ehemalige und Substituierte, März 2020

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/03/COVID-und-Substitution.pdf

Berlin. Suchtrehabilitation bleibt trotz Corona bestehen

Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Die Therapie für suchtkranke Menschen ist gesichert – das ist eine sehr gute Nachricht!“ (Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Berlin, 31.3.2020)

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2020/i-quartal/suchtrehabilitation-bleibt-trotz-corona-bestehen.html

Therapien für suchtkranke Menschen sollen trotz Coronakrise weitergehen

Berlin − Trotz massiver Probleme wegen der Coronakrise will die Bundesregierung die therapeutische Behandlung suchtkranker Menschen aufrechterhalten. In den vergange­nen Tagen habe „zumindest vorübergehend ein weitgehendes Aus der stationären Suchtbehandlung gedroht“, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), heute in Berlin. (aerzteblatt.de, 31.03.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111545/Therapien-fuer-suchtkranke-Menschen-sollen-trotz-Coronakrise-weitergehen