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Update. Coronavirus und Drogenhilfe – Erhebung und Dokumentation der Situation in „harten“ Drogenszenen - Aufruf an alle Mitarbeiter*innen der ambulanten Drogenhilfe in Deutschland

Womöglich haben Sie schon von unserer seit dem 31.3. laufenden Studie zu den Folgen der Corona-Krise für marginalisierte Drogenkonsumierende mitbekommen. Wir haben seither zahlreiche Lageberichte aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten und erste Resultate veröffentlicht. Mittlerweile wurden erste Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen in Kraft gesetzt. Da aber weiterhin - auch im Bereich der ambulanten Drogenhilfe - Beschränkungen existieren, ist es nach wie vor notwendig, die Situation zu dokumentieren, um die Basis für entsprechende Verbesserungen zu schaffen. Daher bitten wir Sie, auch jetzt noch an unserer Studie teilzunehmen.

Es handelt sich dabei um eine Ad-hoc-Studie zur aktuellen Situation, durchgeführt vom Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität. Wir benötigen weiterhin Einschätzungen von Expert*innen aus der ambulanten Drogenhilfe in ganz Deutschland. Das können jegliche Mitarbeiter*innen aus Streetwork, Kontaktläden, Beratung u.a. sein, die Kontakt mit der entsprechenden Klientel haben. Bitte schicken Sie uns Ihre Kurzberichte entweder per E-Mail oder als Sprach- oder Textnachrichten (WhatsApp, Signal oder Telegram), um uns über die aktuelle Lage in Ihrer Stadt zu informieren. Wir werden weiterhin – unter Wahrung der Anonymität von Personen und Einrichtungen – Zwischenergebnisse online veröffentlichen. Zudem werden die Daten am Ende der Krise voraussichtlich ausführlich ausgewertet, um einen Bericht zu erstellen, der dabei helfen soll, in zukünftigen Krisen schnell und kompetent reagieren zu können. (Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität, 6.5.2020)

Deshalb würde es uns sehr freuen, wenn Sie sich weiterhin – oder auch erstmals – an unserer Studie beteiligen.

https://www.uni-frankfurt.de/88166443/Corona_Drogenhilfe_Ank%C3%BCndigung_update_1_GK.docx