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EMCDDA. Neueste Informationen der EMCDDA über die Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsumierende und die Drogenhilfe 

Hintergrundinformation: Der COVID-19-Ausbruch in der EU 

Drogenkonsumierende sind den gleichen Risiken ausgesetzt wie die Allgemeinbevölkerung und müssen daher die entsprechenden Empfehlungen beachten, um ihr Ansteckungsrisiko zu verringern. Sie können jedoch auch zusätzlichen Risiken ausgesetzt sein, die bestimmte Beurteilungs- und Schadensminderungsstrategien erfordern. Diese stehen im Zusammenhang mit bestimmten Verhaltensweisen oder Rahmenbedingungen des Drogenkonsums oder des Settings von Drogenhilfen. Die Risiken erhöhen sich aufgrund der häufigen, oft gleichzeitig auftretenden physischen und psychischen Erkrankungen, an denen manche Drogenkonsumierende leiden, infolge der Tatsache, dass marginalisierte Gruppen überproportional von Drogenproblemen betroffen sind, und wegen der Stigmatisierung, die Drogenkonsumierende häufig erleben. 

Die aktuelle Gesundheitskrise führt zu erheblichen zusätzlichen Sorgen um das Wohlbefinden von Drogenkonsumierenden, um die Sicherstellung von Betreuungsdiensten für Menschen mit Drogenproblemen und um den Schutz der Betreuenden. 

Mit dieser Kurzinformation sollen die mit der COVID-19-Pandemie verbundenen aufkommenden Risiken für Drogenkonsumierende und Betreuende aus einer europäischen Perspektive aufgezeigt werden. Wo erforderlich, soll sie zur Planung, Überprüfung und Anpassung niedrigschwelliger und spezialisierter Betreuungsmaßnahmen beitragen. (EMCDDA, Lissabon, 25.03.2020)

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/12879/EMCDDA%20Covid-19%20update_1_23032020_DE.pdf