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KBV. Im Überblick: Neuerungen und Änderungen 2021

Mit dem neuen Jahr gehen auch einige Veränderungen für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten einher. Wesentliche Neuerungen hat das Redaktionsteam der PraxisNachrichten zusammengestellt. (KBV, 07.01.2021)

https://www.kbv.de/html/1150_49996.php

Abrechnungsdaten zeigen Bedeutung der Telemedizin

Berlin – Die Zahl der Videosprechstunden und Videofallkonferenzen ist im ersten Quartal 2020 sprunghaft gestiegen: Sie hat vom vierten Quartal 2019 (1.592) zum ersten Quartal 2020 (202.123) um das rund 127-fache zugenommen. Das geht aus einem neuen Bericht des Bewertungsausschusses zu telemedizinischen Leistungen und Telekonsilien hervor, den die Bundesregierung jetzt veröffentlicht hat. (aerzteblatt.de, 06.01.2021)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119867/Abrechnungsdaten-zeigen-Bedeutung-der-Telemedizin

BESCHLUSS d. Bewertungsausschusses (…) in seiner 545. Sitzung (schriftl. Beschlussf.) -- Teil A zur Verlängerung  d. Beschlüsse der 478., 485., 493., 496. und 529. Sitzung (schriftl. Beschlussf.) z. Coronavirus SARS-CoV-2 m. Wirkung v. 1.1.-31.3.2021 

Der Bewertungsausschuss beschließt, folgende ursprünglich bis zum 30. Juni 2020 befristete Beschlüsse (Videosprechstunde, Telefonate und Porto, Anm., Forum Substitutionspraxis), deren Regelungen mit Beschluss des Bewertungsausschusses in seiner 502. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) bis zum 30. September 2020 und in der 513. Sitzung bis zum 31. Dezember 2020 verlängert wurden, um ein weiteres Quartal bis zum 31. März 2021 zu verlängern.

https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2020-12-16_ba545.pdf

BESCHLUSS des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 493. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) -- Teil A zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. April 2020 bis 30. September 2020 

EBM-Positionen zur Opioidsubstitutionsbehandlung, die bis 31.03.2021 wieder gültig sind (8x 01952 u.a.)https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2020-04-23_ba493.pdf

EBM Substitutionsbehandlung: Verlängerung der Regelungen zur GOP 01953 bis zum 30. Juni 2021

Der Bewertungsausschuss (BA) hat die Regelungen zur Substitutionsbehandlung um ein weiteres halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert (538. Sitzung, schriftliche Beschlussfassung). Der Beschluss betrifft die Abbildung der Behandlung eines Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat über die Gebührenordnungs-position (GOP) 01953. (KV aktuell, 11.12.2020)

EBM-2020-12-11_KV-InfoAktuell_475_Substitution_Verlängerung_BA_538.Si

EBM. Mehr Konsultationen per Telefon ab Montag, 2. November 2020, wieder möglich

Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie werden die Möglichkeiten für Konsultationen per Telefon für alle Fachgruppen ausgeweitet. Damit wird die telefonische Betreuung der Patienten umfassender berechnungsfähig. Die Regelung gilt bereits ab Montag, 02.11.2020. 

Das therapeutische Gespräch im Rahmen der Substitutionsbehandlung von mindestens zehnminütiger Dauer ist ab dem 2. November ebenfalls wieder bei telefonischem Arzt-Patienten-Kontakt über die GOP 01952 berechnungsfähig. (KBV, 30.10.2020)

https://www.kbv.de/html/1150_48970.php

G-BA aktiviert bundeseinheitliche Coronasonderregeln für verordnete Leistungen

Berlin – Angesichts der exponentiell steigenden Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 in Deutschland hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute weitere zeitlich befristete bundeseinheitliche Sonderregelungen bei ärztlich verordneten Leistungen aktiviert. (aerzteblatt.de, 30.10.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117903/G-BA-aktiviert-bundeseinheitliche-Coronasonderregeln-fuer-verordnete-Leistungen

„Es ist sehr gut zu sehen, dass wir in der Lage sind, patientenzentrierte Technologien schnell umzusetzen“

Berlin – Zum 1. Oktober 2020 wurden neue Leistungen in den Einheitlichen Bewertungs­maßstab (EBM) aufgenommen, welche die Abrechnungsmöglichkeiten von Telekonsilien deutlich ausweiten. Nun können Ärzte, Psychotherapeuten und Zahnärzte bei komplexen fachlichen Fragestellungen leichter einen ambulant oder stationär tätigen Kollegen digital zu Rate ziehen – auch ein Videokonsilium, an dem der betreffende Patient teilnimmt, ist möglich. (aerzteblatt.de, 26.10.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117545/Es-ist-sehr-gut-zu-sehen-dass-wir-in-der-Lage-sind-patientenzentrierte-Technologien-schnell-umzusetzen

Coronakrise: Telefonische Krankschreibung bis Jahresende möglich

Dtsch Arztebl 2020; 117(43): A-2014 / B-1714

Haserück, André

https://www.aerzteblatt.de/archiv/216341

KBV-Praxisnachrichten. Spezielle Laborleistung für SARS-CoV-2 Antigentests im EBM

30.09.2020 - Mit Blick auf die erwartete Einführung von Antigentests zum Nachweis von SARS-CoV-2 hat der Bewertungsausschuss eine neue Laborleistung in den EBM aufgenommen. Damit können solche Tests durchgeführt werden, sobald sie auf dem Markt verfügbar und in den Laboren etabliert sind. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband diese Woche im Bewertungsausschuss geeinigt. (KBV, 02.10.2020)

https://www.kbv.de/html/1150_48374.php

SARS-CoV-2: Neue Übersicht für Praxen über Testabläufe

Dtsch Arztebl 2020; 117(40): A-1879

Hillienhof, Arne

https://www.aerzteblatt.de/archiv/215959?rt=1561f83792c38669b597efe5b7997164

INFORMATIONEN FÜR VERTRAGSÄRZTE: Tests auf Sars-CoV-2 in der Praxis

KBV, Oktober 2020

https://www.kbv.de/media/sp/KBV_SchaubildCoronatest.pdf

KZBV und KBV: Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung

Gemeinsames Positionspapier von KZBV und KBV. (02.10.2020)

https://www.kbv.de/html/48407.php

Videosprechstunden bis Ende des Jahres unbegrenzt möglich

Berlin – Auch im vierten Quartal 2020 gelten aufgrund der Coronaviruspandemie zahlreiche Sonderregelungen in der ambulanten Versorgung. So können Videosprechstunden weiterhin unbegrenzt angeboten werden.

Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verständigt. (aerzteblatt.de, 18.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116640/Videosprechstunden-bis-Ende-des-Jahres-unbegrenzt-moeglich

Sonderregelungen: Videosprechstunden weiter unbegrenzt

Dtsch Arztebl 2020; 117(39): A-1786 / B-1526

Haserück, André

https://www.aerzteblatt.de/archiv/215921

COVID-19-Ausnahmeregelungen: G-BA schafft Rechtssicherheit für Leistungserbringer

Berlin – Welche Ausnahmeregelungen für ärztlich verordnete Leistungen gelten, wenn es in einzelnen Regionen wieder zu steigenden Infektionszahlen durch das Coronavirus kommt und Schutzmaßnahmen greifen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einem Grundlagenbeschluss heute festgelegt. (aerzteblatt.de, 17.09.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116608/COVID-19-Ausnahmeregelungen-G-BA-schafft-Rechtssicherheit-fuer-Leistungserbringer

KBV. Substitutionstherapie: Behandlung mit Depotpräparat wird unverändert vergütet

Der Bewertungsausschuss hat die seit April gültigen Regelungen zur Vergütung der Behandlung von Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat um drei Monate bis zum Jahresende verlängert. 

Im April war zur Behandlung mit einem Depotpräparat eine neue Leistung in den EBM aufgenommen worden. Seitdem können substituierende Ärzte einmal in der Behandlungswoche die Gebührenordnungsposition (GOP) 01953 (130 Punkte/14,28 Euro) abrechnen. Damit werden die subkutane Applikation und die Nachsorge honoriert. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Nach der Verlängerung wird nun bis zum 8. Dezember geprüft, ob Anpassungen dieser Regelungen erforderlich sind.

Subkutane Verabreichung anerkannt

Die subkutane Verabreichung des Buprenorphin-Depotpräparates (Buvidal®) zählt zu den anerkannten Behandlungsmethoden Opioidabhängiger. Bis April hatte es keine Möglichkeit gegeben, die damit verbundenen Leistungen über den EBM abzurechnen. (KBV, 03.09.2020)

https://www.kbv.de/html/1150_47773.php

DGS-EBM-Umfrage: Quartalsabrechnung 2/20 – Häufigkeitsstatistik bzgl. der Ziffern 01949 – 53

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin bittet Mitglieder und Nicht-Mitglieder, sich an einer Umfrage zur Quartalsabrechnung April-Juni 2020 zu beteiligen.

DGS-Anschreiben Mitglieder EBM 04.08.2020

KBV. CORONAVIRUS SARS-COV-2: KURZÜBERBLICK SONDERREGELUNGEN (STAND: 15.07.2020) 

Um die Vertragsärzte und -psychotherapeuten in der Coronakrise zu entlasten und eine zusätzliche Ausbreitung des COVID-19-Virus über die Wartezimmer der Praxen zu verhindern, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung zahlreiche Sonderregelungen vereinbart. Zudem hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einige Richtlinien gelockert und damit für weitere Erleichterungen gesorgt. Die Neuerungen werden im Folgenden kurz vorgestellt. (KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung, 15.07.2020)

www.kbv.de/media/sp/Coronavirus_Sonderregelungen_Uebersicht.pdf

Krankschreibung per Videosprechstunde möglich

Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat neue Kriterien festgelegt, wie und wann eine Krankschreibung auch per Videosprechstunde möglich ist. Der Beschluss stand nicht unter dem Eindruck der Pandemie, sondern sei eine Folge der Lockerung des Fernbe­handlungsverbotes, betonte das Gremium in einer Mitteilung im Anschluss an die heutige Plenumssitzung. (aerzteblatt.de, 16.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114777/Krankschreibung-per-Videosprechstunde-moeglich

Weiter Sonderregeln für Qualitätssicherung wegen der Pandemie

Berlin – Wegen der Coronapandemie können die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) bestimmte Qualitätssicherungsmaßnahmen weiterhin aussetzen oder von den Bundesvorgaben abweichen. (aerzteblatt.de, 16.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114750/Weiter-Sonderregeln-fuer-Qualitaetssicherung-wegen-der-Pandemie

Coronakrise bringt Aufschwung bei Videosprechstunden

Berlin – Die Coronapandemie hat dem Bereich Digital Health einen starken Schub verlie­hen. Insbesondere die Akzeptanz der Patienten für Videosprechstunden stieg laut einer heute vorgelegten Umfrage des Digitalverbands Bitkom in den vergangenen Monaten deutlich. (aerzteblatt.de, 09.07.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114528/Coronakrise-bringt-Aufschwung-bei-Videosprechstunden

KBV/EBM. Videosprechstunde unbegrenzt möglich

Ärzte und Psychotherapeuten können unbegrenzt Videosprechstunden anbieten. KBV und Krankenkassen haben die geltenden Beschränkungen für den Einsatz der Videosprechstunde für das zweite Quartal aufgehoben. Damit sind Fallzahl und Leistungsmenge nicht limitiert. Die Videosprechstunde ist bei allen Indikationen möglich und auch dann, wenn der Patient zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. 

Auch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten dürfen bestimmte Leistungen per Videosprechstunde durchführen und abrechnen, unter anderem Einzeltherapiesitzungen. 

Gilt bis: 30. September 2020 

https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php

Verfahren zur Anzeige der Videosprechstunde bei der KV

https://www.kbv.de/media/sp/Anzeige_Videosprechstunde_KV.pdf

Coronakrise: G-BA passt befristete Sonderregelungen erneut an

Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Frist für den Beginn einer Heil­mittelbehandlung nach einer vertragsärztlichen oder -zahnärztlichen Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte von 14 Tagen auf 28 Tage verlängert. Das teilte das Gremium heute mit. (aerzteblatt.de, 29.06.2020)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114228/Coronakrise-G-BA-passt-befristete-Sonderregelungen-erneut-an

Substitutionsziffer 01952: Bewertungsausschuss nach § 87 Absatz 1 Satz 1 SGB V in seiner 502. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung)

Die Substitutionsziffer 01952 darf bis 30.9. acht Mal im Quartal bei vollendeten zehn Minuten eines therapeutischen Gesprächs abgerechnet werden. Bis spätestens zum 15. September 2020 soll geprüft werden, ob eine weitere Verlängerung bzw. Anpassung der Regelungen erforderlich ist. 

Für telefonische Beratungen sieht der Bewertungsausschuss keine Erfordernis für eine Verlängerung über den 30. Juni hinaus

https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2020-06-18_ba502.pdf

GBA. Verordnung von Arzneimitteln und ambulanten Leistungen: Befristete Corona-Sonderregelungen vom G-BA zum großen Teil verlängert

Berlin, 28. Mai 2020 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat einen großen Teil seiner befristeten Corona-Sonderregelungen zur Verordnung von Arzneimitteln und ambulanten Leistungen – wie beispielsweise Heilmittel, Hilfsmittel und häusliche Krankenpflege – bis zum 30. Juni 2020 verlängert und angepasst. Für einige weitere Ausnahmeregelungen in diesem Bereich stellte der G-BA klar, dass die Geltungsdauer mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite und der damit verbundenen Regelungskompetenz des Bundesministeriums für Gesundheit verknüpft ist. Der G-BA hat darüber hinaus seine Geschäftsordnung um ein Verfahren ergänzt, mit dem er auf regional begrenzte Handlungsbedarfe im Pandemiegeschehen reagieren und räumlich begrenzte Ausnahmen von seinen Richtlinienbestimmungen beschließen kann.

https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/867/

GBA. Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Der G-BA hat im Zusammenhang mit der Pandemie mit SARS-CoV-2 zeitlich befristete Sonderregelungen in Bezug auf seine regulären Richtlinienbestimmungen getroffen.

https://www.g-ba.de/service/sonderregelungen-corona/#arzneimittel-richtlinie

EBM. Die Beschlüsse des (Erweiterten) Bewertungsausschusses

http://institut-ba.de/ba/beschluesse.html