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„Wir verschwenden ärztliche Ressourcen und gängeln Patienten“ - Video-Gespräch zum neuen IGES-Vergütungskonzept in der Substitionstherapie

Berlin – Anlässlich des International Overdose Awareness Day (IOAD) am 31. August plädieren Experten erneut für eine Reform der ärztlichen Vergütung in der Drogenersatztherapie. „Wir könnten bei besonders stabilen Patienten die Kontakte in der Substitutionstherapie deutlich reduzieren und die Mediziner vom Erfordernis der täglichen Einbestellung der Patienten entlasten. Das Problem ist jedoch ein veraltetes Vergütungssystem, das Ärzte und Patienten eng aneinander kettet, und eine tägliche Einbestellung der Patienten im Vergleich zu anderen, im Einzelfall besseren therapeutischen Versorgungsansätzen ökonomisch deutlich überbewertet“, sagt der Facharzt für Allgemein- und Substitutionsmedizin, Dr. Konrad Cimander, in einem aktuellen Video-Gespräch zusammen mit dem Geschäftsführer des IGES Instituts, Hans-Dieter Nolting, und der iX-Media. Dabei erläutern die beiden Fachleute das Vergütungssystem ZamS (Zukunftssicherung der ambulanten Substitutionstherapie). ZamS wurde am IGES Institut in Kooperation mit einer Arbeitsgruppe von Substitutionsmedizinern entwickelt. (Gesundheit adhoc, 31.08.2022)

https://www.gesundheit-adhoc.de/wir-verschwenden-aerztliche-ressourcen-und-gaengeln-patienten-video-gespraech-zum-neuen-iges.html