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Philippinen: Mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen untersucht werden

Neuer Amnesty-Bericht: Erschreckendes Ausmaß der außergerichtlichen Hinrichtungen im sogenannten Anti-Drogenkrieg legt nahe, dass es sich dabei um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt.

Drei Jahre nach dem Beginn des so genannten Anti-Drogenkrieges der philippinischen Regierung nimmt die Zahl der Opfer außergerichtlicher Tötungen weiter dramatisch zu. Unter ihnen sind vor allem Menschen aus den armen Stadtvierteln und Regionen des Landes. Die Verantwortlichen gehen straffrei aus oder werden versetzt. Dies dokumentiert der Amnesty-Bericht „‘They just kill‘ – Ongoing extrajudicial executions and other violations in the Philippines“. Das Ausmaß der Gewalt legt nahe, dass es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt. (amnesty international, 08.07.2019)

https://www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/philippinen-philippinen-moegliche-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit