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Für verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis & cannabisbasierten Arzneimitteln: Fachgesellschaften appellieren an Ärzteschaft, Politik, Krankenkassen und Redaktionen

Warnung vor unkritischem Cannabis-Einsatz - Wissensstand unzulänglich - Dringend erforderlich: Forschungsförderung 

Berlin. Medizinische Fachgesellschaften und Fachverbände warnen vor einem unkritischen Einsatz von Cannabis. Auch wenn die Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln oder Medizinalhanf bei einzelnen Indikationen sinnvoll ist, betrachtet eine Reihe von Fachgesellschaften und Fachverbänden die Entwicklung seit Verabschiedung des Gesetzes zur „Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ vom März 2017 mit Sorge. Seither können Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Cannabisblüten, den sogenannten Medizinalhanf, wie auch cannabisbasierte Arzneimittel verschreiben. „Durch dieses Gesetz ist Deutschland das einzige Land in Europa, in dem die Verschreibung von Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimittel nicht auf spezielle Indikationen beschränkt wurde.“ heißt es in einem heute veröffentlichten Appell an Ärzteschaft, Politik, Krankenkassen und Redaktionen, in dem acht Fachgesellschaften gemeinsam mit weiteren Fachverbänden für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln plädieren. (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V., DGPPN, DHS, Deutsche Schmerzgesellschaft, Dachverband der Suchtfachgesellschaften u.a.. 17.04.2019)

https://www.dgpalliativmedizin.de/phocadownload/stellungnahmen/20190417_Appell_Medizinalhanf_und_Cannabisbasierte_Arzneimittel.pdf